Pop

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Poppersee, sJ. Popraͤd (Fluß).
Poppig, Eduard, Reisender und Naturforscher, geb
16. Juli 1798 zu Plauen im Vogtland, bereiste 1822
-7 82, Süd- und Nordamerika, seit 1833 Prof. zu Leipzig
Begründer des Zoolog. Museums das. gest. T Sept. Isee
n Wahren bei Leipzig; schrieb: „Reife in Thile, Pern und
auf dein Amazonenstrom“ (2 Bde. 183536) u. a.
Popraäd, Fluß im nördl. Ungaärn, kommt aus dem
See B. Goppersee) in der Hohen Tatra, mündet uach
652.Km in Galizien in den Bunagjec.
Poprad, deutsch Deutschendorf, Großgemeinde im ungar.
omitat Ztps, am P., (1000) 1530 E., Karpathenmuseum.
Populär (lat.), voltsniäßig, volkstümlich, gemcin—
»erständlich; popularisieren, gemeinverständlich machen.
bopularitüt, Vollsgunst; Gemeinverständlichkeit,
Populares, im alten Rom, J. Optimates.
Popularklage, im roͤm. Recht die jedem Bürger
n ffentlichen Juteresse zustehende Klage.
Populatidon (lat.), Bevoͤlkerung (j. d.); Populatio⸗
tistit, s. Bevölkerungstheorie.
popũlus (lat.), die Pappel (s. d.). onn 5675 E.
Porchow, Kreisstadt im ruff. Gouv. Pstow, am Sche⸗
Porcia, Tochter des Cato Uticensis, zuerst mit Calpur⸗
nius Bibulus, seit 45 v. Chr. mit M. Fuͤmius Brutus per—
nühlt, gab fich 42nach der Schlacht bei Philippi felbst den Tod
Porcler, röm. plebejisches Geschlecht, s. Cato.
Pordenone, Portenau, Stadt in der ital. Prov.
Idine, am Noncello, (1901) 12482 E.
Pordeusne, eigentlich Giovanni Antonio de Sacchis,
Maler der venet. Schule, geb. 1483 zu Pordenone, gest.
58389 zu Ferrara; bes. tätig als Frestomoler.
Poren (grch.), die kleinen mit Luft oder Gas erfüll⸗—
en Zwischenrdume zwischen den Teilchen der Körper,
vhysiologisch die feinen Offnungen der Schweißdrüsen in
er Haut. Porsös, mit P. versehen, schwammartig; Porofirät,
 Eigenschaft eines Körpers, P. zu enthalten
Porioni, nordwestl. Halbinsel der Jufel Tahiti, das
igentliche Tahiti. [Pornographie. Schmutzliteratur.
Pornograph (greh.), Verfasser unzüchtiger Schriften
Pororðca, Sprungwelle (s. d.) an der Mundung des
Amazonenstroms.
Poros, Insel und Stadt, s. v. w. Kalauria.
Porös, Porosität, s. Poren. —
Porotypie (grchi), ein Kopierverfahren, bei welchem
chweflige Säure durch die unbedruckten Stellen eines
zuchs, Steins oder Kupferdrucks dringt und das darunter
iegende chem. präparierte Papier nur an den entsprechen⸗
nen Stellen entfürbt, während der übrige Teil dunkel bleibt.
Porpezit, Palladiumgold, gediegen Gold mit 4 Proz.
Silher und 10 Proz. Palladium, in Brasilien.
Porphyr, Erxuptivgestein mit dichter Grundmasse, in
der größere, ausgebildete Kristalle irgendeines Miuerals
zervortreten (porphyrische Struktur); im engern Sinne
alle Felsarten von Iahnsn Struktur, welche sich
)urch Gehalt von Orthoklas auszeichnen, während die
»orwaltend triklinen Feldspat enthaltenden Porphyrite
jeißen. Man unterscheidet Quarz-P. und quarzfreie V.
-chwarzer P., s. v. w. Melaphyr.
Porphyrogennetos(grch., „der im Purypur Ge⸗
orene“), Beiname des byzant. Kaisers Konstantin VII.
Porphyrtuff, —— Gestein aus verfestigten
einern porphyrijchen Auswürflingen; im Rotliegenden,
ils Baustein de ; Rochlitz, Baden-Baden ꝛc.
Porpora, Niccold, itah Komponist, geb. 19. Aug.
1686 zu Neapel, gründete das. 1712 eine
herühmte Gefangschule, 1728 833
dofkapellmeister in Dresden, gest. 1766
Reapel; schrieb 80 Opern, viele
dirchenstücke, auch Kammermusik.
Porquerolles (spr. porkrroll)
rrößte der Hyerischen Jusein, 8 xm Ig.
Kkwn br., 300 E.; befestigt.
Porre, Krebsart, s. Garnelen.
Vorree GBorre), Lauch, Eschlauch
Allinm Porrum JL. [Abb. 1419)),
weijährige Pflanze des füdl. Europa, mit flachen gekielten
Blättern; Zwiebeln und unterer Teil der Blaätter zu Gemüse
erwendet (langblätiriger oder Sommer⸗P breitblüttriger
der Wiunter⸗V.).

Alu. Vorree.

Porrentruhy (spr. porrangtrüth), schweiz. Stadt, fßruͤntrut.

Porrigo (lat.), älterer Name für verschiedene Haut⸗
rankheiten; E. garosa, Griud; porrigiuss/ grindig.
Porrofche Operation, Entbindung mittels Kaiser⸗
chnitts mit nachfolgender Entfernung der ——
Porsanger Fjord, Meerbusen des Nördl. Eismeer
im der norweg. Rordtüfte, otl. vom Nordkap, 185 km Ig.
11-12 xm [Karte: Europa 1, 1.]
Porsch, s. v. w. Porst (s. Ledum).
Porfena (Gporfenna), etrusk. König, von Clufium,
hjelaͤgerte 807 v. Chr. Rom, um Tarquinius wieder
hen Thron zu sehen, der Sage, nach durch Mucin
Scüävola (s. Nuct zum Abzug bewogen, in Wirklich⸗
eit hat er Rom erobert. wp
Porsgrund, Hafenstadt im norweg. Amt Bratsberg,
—— 300 4938 E. fen, Zufluchtsort
ort (vom lat. portus), Hafen, Zufluchtsort.
Porta, Giacomo della Mohitekt, geb. um 1620 im
MNailandischen, gefi 1604 in Rom, Schüler Michelangelos,
ollendete mit Fontana die Kuppel der Peterskirche zu
stom, auch Kirchen und Paläste das.
Portabel (lat.), tragbar.
Port Adelaide, s. ÜÄdelaide. JJ
Portadown (fspr. daun), Stadt in der irischen
Brafsch. Armagh, am Bann, (1891) 8430 E. ses
Portage In spr. ahsch“), Gepäck, bes. frachtfreie
iuf Schiffen; in Kanada die Stellen, wo wegen Unter⸗
rechung der Schiffbarkeit eines Flusses Boot und Laduug
jetragen werden müssen.
Portage Lake pr. pohrtedsch leht), See im nord⸗
imeril. Staate Michigan, 106 xm Ilg.
orta Rungarios (lat. „Ungatische Pforte“), Durch⸗
ruch der Donau durch die Kleinen Karpathen bei Thebeu
Portal (vom lat. porta, d. i. Tor), der architeltonisch
jeschmückte Haupteingang eines größern Gebäudes.
Portalbrücke, eine Zugbrücke, deren Tragwerk durch
detten aufgezogen wird, die an dem einen Ende an
»rehbaren Balken (Wippen) hängen.
Portalegre, befestigte Stadt in der portug. Prov.
Alemtejo, (1400) 11893 E.
Portalegre, Stadt in Brasilien, s. Porto Alegre.
Port Alice (spr. älllß), afrik. Ort, s. Entebbe.
Portament Lital. portamento), bes. beim Gesang
ind bei Streichinstrumenten das Hinüberziehen von einem
don zum andern, ohne sie doch wie beim Iegato streng
u binden.
Port Arthur (chines. Lu⸗sun⸗kau, japan. Riodschunkvd
Stadt und Kriegshafen an der Sudspihe des Pachtgebiets
wans⸗tung Karte: Ostasien 1,1)], eisfrei, Endpunkt der
Mandschurischen Eisenbahn. Der Hafen wurde um 1880
»on den Chinesen angelegt, 1894 von den Japanern er—
obert, 1808 von Rußland' durch Vertrag mit China (nebst
»em Gebiet Kwan-tung) auf 28 Jahre gepachtet, stark
vefestigt und zur Flottenstation gemacht. Im Russ.⸗Japan.
driege wurde P. A. 8. Febr. 1904 zur See angegriffen,
dann auch zu Lande belagert und ergab sich 2. Jan. 1806
Im Frieden von Portsmoͤuth kam es mit dem Pachtgebiet
zu Japan. — Vgl. Norregard senge, 19806).
Portasteine, die saͤbnen, braun geaderten Sand⸗
teine der Westfäl. Pforte (porta Westphalica).
Portatile (ital.), ein kleiner, tragbarer Altar.
Portativ (lat.) tragbar; das P. ktleine tragbare Orgel.
Bort⸗au⸗Prince (spr. portoprängß), Le Port⸗Republi⸗
ain, aden der Republik Haiti, an der Bai von P.
gegenüber der Insel Gonave, ca. 61000 E.
forta Westphalios, s. Westfälische Pforte.
Port Blair (spr. blähr), Strafkolonie, s. Andamanen.
Castries, Haupiort der Insel Santa Lucia,
Tastries.
Porteros (spr. porkroh), eine der Hyrischen Inseln,
xm lg., 2,6 Rm br., bis 207 mm hoch.
Port Darwin, Einbuchtung in die Küste Nord⸗
australiens, am Osteingange die Stadt P. D. oder Paluerton
 (s. d.j. [IHacti, 10000 6.
Port⸗de⸗Pair (spr. pohr de päh) Dafenstadt auf
Port⸗du⸗Monle (fpr. bohr du uͤhlsd, Stadt auf
er franz. Insel Guadeloupe, 10 000 E.
Vort d'Urban (Vort Ratal), s. Durban.