eminare. 2 Regierungsbezirke P. und Bromberg). Ober.
präsidium in gzg — in P.; 7 Landgerichte
Dappen preut. leeen de uf der Buft weißer
Adler in dolcn Schild [Abb. 1423]; Farben: Beig⸗
Shwarʒ· Weiß (seit 1886). P. war früher Teil Groß—
polens: 1772 und Irh i Preußen abgetreten,
10 zum Hrzat Warschau gehörig, 1815 an Preußen zurück—
acsallen. —Geschichte pon' Cht. Reyer (1I881u. 1891)
Posen, Hauptstadt Karte: Braudenburg ꝛc. . 2)]
d preuß ore hi en veg pe re in
—BVB ——
reise), Sladurcignd früher Festung erften w
Nanges eit isar saneeet
Ltfestigt, an der Chalhe, 1900) 117 038
——— Erzbischof
von Gnesen⸗Pi Oberlandes⸗, Land⸗, Amts⸗
Fricht Generalkommando des Aemectotps
hnne Oberpostdirektion, 1424. Posen.
mnmission Reichsbankhauptstelle, Han els⸗ J
Handwerks⸗ ——— Zitadelle (Fort T
iaryd ð ewäng. 25 kath Kirchen darunter der Dom rn )
wit der Goldenen Kapelle und dem Doppelstandbild der
Polentdnige Mscisslaw J. und Boleslaw J. (von Rauch),
Rathaus 16 Jahrh. sTafel: Brandenburg ꝛc. II, 9
SEtadthaus, Raczhnskisches Palais mit Bibliothek, koͤnig
—A—i Staatsarchiv und. Sammlungen, äÇ
Friedrich⸗ Musehen Theater; königl. Akademie, neminee
Institut püdagog. und Priesterfennar, 2 Gymnasien, Rea n
ynmasium, Oberrealschule, T hoͤhere Mädchenschulen, Ma⸗
chinen bauschnie Lehrerinnensemninar, Taubstummeunanstalt,
— — elnis⸗Bibliothek. Dabei ein Truppenü bungs⸗
dlat. 5. —* 10. Jahrh. Bistum, war bis 1286 Residenz
der polu⸗ Könige. Hier 11. Dez. 1806 Friede zwischen
Vdpalcon ind achteuet igesahiceon
dishlager (1866). sWichtigtuer.
Poseunr (feg, spr. -söhr), Posierer,
Pofidonenfchiefer oder Posidono⸗
muenschiefer, duntte unterkarbonische Ton⸗
Gietg Gudmeteeeue
mit Abdrucken det zu den Vogelmuscheln g.
d.) gehörigen Possdoma (Posidonomya Posidonomys
behert Gg Ia⸗bs) bededt sind. “ Nene
Posidonuis, derihee, stoischer Phi⸗
osoph geb. um 138 v. Ehr. zu Apameag in Syrien, gest. um
in om drameme gesammelt in Muͤllers Fragments
nistorion Graecorum“, Bd. 8, erklärt von Hultsch (1807)
Tosiaonomya s. Posidonienschiefer.
Posieren Urz.), eine Pose annehmen.
Posilipo Hüͤgel im SW. von Neapel sgHarte:
Italien L, é], am Golf, 6 xwulg., mit der berühmten
Grotta di S. (689 m langer Tunsel) und der parallel
laufenden Grotta nusva di . (1885 angelegter Verkehrs
de nach Pogzuoln n 1.); über der alten Grotte
as sog, Fradmal Viccila
Iswomns Pozzuolan, Puzzolan, gelblicher, von
Asschenen Vulkanen herruhrender Bimssteintuff, der der
Posilipo bei Neapel aufbaut und sich bei Pozzuoli (als
Vozzublanerde, Puzzolanerde) findet; er liefert in Verdin⸗
dung wit Kalkbrei inen trefflihen Zemente
Pösing, ungar. Stadt, s. Bösing
Rositidn (at.), Stellung, Loge; in der Prosodie
Verlngerng eines kurzen Votals durch zwei oder mehr
dareuf solgende Konfonaüten; auch Bejahung, im Gegen⸗
saß won Regation. Pofitiusaruiterie f. Attillerie; Vo
iitvnsbatiedie eete
Positivnstrese ein bei Refraltoren mit dem dreh⸗
haren Fadenmikromeler verbundener, geteilter Kreis zur
Vtimmn der Richtung, zweier im Gesichtsfelde befind
icher Dbiekte gegen cin feste Richtung ——
Posittons lateruen ehte allen Seeschiffen in
Bedegung führenden Laternen; grünes Licht amm Steuer
bord, rotts Licht Backbord Seitenlaternen, Seitenlichter)
Danipfer aßeden weißes Licht am Fockmast (Stag
laterne); wanövrierunfähige Schiffe zwen rote Laternen,
Positionsitreee ein mit genauem Positions⸗
reg wersehenes Fodena lete
S Bositignoͤwneet Wintel, welchen der durch zwei
Sterne gelegte grohtt Kregeget Himmelskugel mit dem
durch einen derfelben gehenden Dalnctionskeeis bildet

Pos
Positiv (lat.), festgesetzt, bestimmt, sicher; bejahend,
m Gegensatz zu Regatip; tatsächlich gegeben; durch
iußere Autorität festgestellt, z. B. positives Recht, ent⸗
gegengesetzt dem natürlichen, Vernuuftrecht, positive Re—
ügion, auf äußere Offenbarung sich stützende; ebenso po—
itive Theologie im Gegensatz zur rationalen oder natür—
ichen Theologie. — Positive Größen, s. Entgegengesetzte
Hrößen. — Positiver Pol, s. Pol. — Positive Zahlen, die
iber Null liegenden Zahlen. — Positives Bild, s. Photo—
graphie nebst Taf. I, 2p. — P. als Substantiv, die ünge—
steigerte Form (Grundform) des Adjektivs, im Gegensatz zu
Komparativ und Superlatip; auch eine kleine Hausorgel.
Positivismus, philos. Richtung, die sich an dem
Feststehenden (Positiven) genügen läht und nicht weiter
darüber hinausstrebt; insbes. Bezeichnung der philos. und
sozialistischen Schule A. Comtes (s. d.), welche, unter Ver—
werfung der Metaphysik, das menschliche Wissen in die
positiven Wissenschaften (Mathematik, Astronomie, Physik,
Themie, Biologie und Soziologie) einschloß. — Bgl.
Bruber (1891).
Positur (lat.), Stellung, Haltung des Körpers; sich
n P. setzen, sic zu etwas anschicken, bereit halten.
Posonium, lat. Name von Preßburg (s. d.).
Vundrucoevirue · südöstl. Ausläufer der Norischen
pen.
Possagno (spr. -annjo), Dorf in der ital. Prov. Tre—
iso, (15901) 2105 E., Kirche (von Canova gebaut).
Possart, Ernst von, Schauspieler, geb. 11. Maĩ 1841
u Berlin, seit 1864 in München, seit 1878 Direktor des
vnigl. Schauspiels und Prof., 1893 Generaldirektor, 1895
1905 Intendant der königl. Theater; bedeutender Charak—
Posse, s. Komödie. sterdarsteller.
Possenhofen, Dorf im bayr. Reg.-Bez. Oberbayern,
am Starnberger See, Gem. Vöcking, (1800) 122 E.,
Schloß des Herzogs Karl Theodor in Bayern, Rerven—
yeilanstalt (in Nicder-P.).
Possefß (lat.), Besitz; Possession, Besitztum, Besitznahme.
Posfseffivum (Pronõömen possessivum), besitzanzeis
zendes Fürwort. J
Possessor (lat.), Besitzer, Inhaber; possessorisch, den
Besitz betreffend. Possessorische Rechtsmittel, s. Petitorien—
Possibel (lat.), möglich. J lklagen.
„ᷣossibiliften, sozialistische Partei in Frankreich, neunen
ich eigentlich Sozialistische Arbeiterpartei, wollen mit
lleinen Mitteln vorwärts kommen.
Possietbucht, der südlichste Teil von Peters des Großen
Bai (s. d.) im Japan. Meere..
Poßneck, Stadt in SeMeiningen, an der Kotschau,
1800) 12 266 E., Amtsgericht, Handelskammer, Realschule.
Post (frz. posste, ital. posta, aus lat. postta, Staud⸗
yri. Etaatdanftalt, die unter gesetzlicher Garantie im In⸗
eresse des Gemeinwohls die Beförderung von Briefen,
Drucksachen (Zeitungen), Paketen, Geldern oder pon Per—
donen gegen Erhebung von Porto und andern Gebühren
Pernimmt. Die P. bestand zu Regiexungszwecken schon
im Aultertum, so bei den Chinesen, den Persern, den Äghp⸗
tern. Das moderne Postwesen beginnt 1516 mit der Er—
ichtung der ersten Briefpost (reitende Boten) von Wien
aach Brüssel durch Franz von Taxis. 1615 ward Lamoral
on Taxis zum Reichsgeneralpostmeister ernanut und ihm
Fiefes Amt dls erbliches Lehen übertragen. Die Tarissche
Rteichspost erhielt sich im südwestl. Deutschland teilweise bis
iss6 Die Unordnungen auf den Postkursen hatten aber
Zrandenburg, Kursachsen, Osterreich u. a. veranlaßt, beson⸗
dere P. zu errichten. Wichtig wurde die vom Großen Kur—
rsten degründete und von dessen Nachfolgern energisch
jefoͤrderte P.; neben der Briefpost wurden Fahrposten er—
ichtet, Postperträge mit andern Staaten abgeschlofsen, Post—
rdnungen erlassen; Nagler (1821) gründete das Land—
rief⸗Bestellungsinstitut und die Schnellposten; 18580 wur—
den in den Provinzen die Oberpostdirektionen errichtet.
Zleichzeitig eutstand der Deutsch-Ofterr. Postverein, der
ereinfachte Tarife und niedrige Portosätze brachte, nach
em Vorgang Großbritanniens, wo 1840 auf Veranlassung
Rowland Huls ein einheitliches Briefporto von 1 Penny
ingeführt worden war. Nach 1866 wurden die 17 terri—
ortalen Postinstitute im Norddeutschen Bund in die Nord—
deutsche Bundespost (1. Jan. 1868) zusammengefaßt, die
ich 1871 zur Deutschen Reichspost unter Leitung des Bun—