cherungsgebühr mindestens 10 5), für Einschreibepakete
2 nen Ausgeschlossen sind P. mit leicht
sptzündlichen Sachen, sowie üende Flüssigkeiten; auch un⸗
förmlich große Gegenstände, lebende Tiere können zurück
lewiesen werden.
Postplivzän, s. v. w. Diluvium (, d.).
Poftponmeren (iat), nachseßen, hintansetzen; Post
position, Nach-, Hintanseßzung. Postpositis postponéndis,
 mii Hintansetzung des Hintanzusetzenden.
Postporto, Porto, die Gebuͤhr für Beförderung von
Posisendungen. Im aligemeinen“ ist. jede Postsendung
— gegen Bargeld oder in Postwertzeichen; sie
ann aber, 'außer bei Frankozwang, frankiert oder un—
rankiert eingeiefert werden NS. Vriefporto, Vostpaketsendungen
 ech
Poftregal, das den Gewerbebetrieb von Privat—
bersonen ausschließende Recht des Staates, Posten ein—
zurichten und zu unterhalten; das Postwesen gilt heute
als in Zweig der Staatsverwaltung. (S. auch Postzwang.
Postremitat (ict.), die Siellung, das Verhältnis des
ehten. snach Gründung Roms
Fost Romam oonditam (lat., abgekürzt B. R. C.),
„Postskriptum (at., abgekuürzt P.S), Rahschrift zu
inem Schreiben; postftribieren, cine Nachchrift beifügen.
mkostspartasen mit den Postanstalten verbundent
nnahmestelen kleinerer verzinsbarer Spareinlagen unter
Lürgschaft des Staates für pünktliche Rüͤckzahlung; zuersi
England eingefuüͤhrt (1881), dant in Belgien, Italien
raukreich, Ssterreich- Ungarn, den Niederlanden, Schweden
Nußland Rumöänien, Bulgarien.
Postuͤlänt (lat.), Ansucher, Bewerber.
Postuilai (lat.), Forderung. P. der praktischen Ver
nunft nannte Kant die Glaubenssaͤtze vom Dasein Gotte⸗
und von der Unsterblichkeit der Menschenseele. Postu
lieren, verlangen, fordern.
raß (Posthumus), s. Nachgeboren.
de Wo und Telegrophen beamle, die Bediensteter
Jostvgwaltung unterschieden in Beamte und Unter⸗
kamte. Bei der deutschen Reichspost sind Beamte: der
Staatssekrerur die Dircttoren, Rate und Sekretüre dee
Reichopoftamteb, die Beamten der Oberpostdirektionen
Oberposdircttor, Oberpofitrate, Postruͤte, Postinspettoren,
Dorcbntdiretu eusscittere und Obexpostkassen, die
eamten der Postümter (Postdirektor, Oberpostsekretäre
Posfetretate Postmeister, Postverwalter, Postassistenten
Vofiagenten), der Telegraphen- und Fernsprechämter. Unter
hea mie sind: Briefträger, Postpackmeister, Postschaffner
Postiione, Telegraphenleitungsaufseher u. a.
Fost urbem conditam (lat.), nach Erbauung der
Stadt (namlich Rom), die altröm. Zeitrechtung. sMf. d.)
Postvorschuß, früher Bezeichnung der Nachnahme
Kostwertzeichen, Wertzeschen, die zur Erlegung dee
Pottobelrags der durch die Post zu befördernden Gegen⸗—
stande dienen. s[Hierzu Tafel: Postwertzeichen.] RMan
untexscheidet namentlich: Briefmarken (Fraukomarken, Frei—
— Briefumschlage (Freikuverts), Postkarten, Karten⸗
riefe, Streif⸗ oder Kreuzbänder, Postanweisungen. Die
ersten Marken und Umschläͤge wurden in Englande6. Mai
1840 eingeführt auf Veranlassung von Rowland Hill, die
erste deutsche Briefmarke erschien in Bayern 1. Nov. 1849.
Postwertzeschenkunde, Briefmarkenkunde, Philatelie, die
Beschaftigung mit P., insofern sie einen Gegenstand der
Sanimelliebhaberci bilden. Diefelbe ist über die ganze Erde
— wird in zahlreichen Briefmarkeusammel⸗GPhila—
telisten⸗ Vereinen gepflegt und hat eine ansehnliche Lite—
zatur hervorgebracht Bur Unterbringung der gefammelten
P. dieüen die Postwertzeichenalbunis (Briefmarkenalbums).
Zahlreiche Zeitschriften (3. B., Juustriertes Briefmarten—
dournal⸗ „Deutsche Briefmarken-Zeitung“ 2c.), Katalogt
von Senf, Kohl ꝛc. und Handbücher J. B. Kroͤtzsch, „Per—⸗
manentes Handbuch der Postfreimarkenkunde“, Lpz. 1895 fg.)
Postwefen, sPost.
Pöftyen, ungar. Badeort, s. Pistyan.
6 Postzwang, das Gebot des Slactes, daß alle oder
estimmte Gattungen von schriftlichen Mitteilungen und
andern Sendungen ausschließlich mit der Post hent
werden; die übertretung wird als Defraudation beftraft.
Pot (ftz. spr. d Topf; P. de chambre (spr
changbr), Rachtgeschict,

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Pot
Pot (Pott), Flüssigkeitsmaß in der Schweiz — 1,51,
Dänemark und NRorwegen — O,os J.
Potala, Residenz des Dalai-Lama, s. Lhasa.
Potamogston, artenreiche Pflanzengattg. der Najada⸗
een, untergetauchte oder schwimmende Pflanzen; am
üufigsten P. natans (Laichkraut, Samkraut).
Potantologte (grh.), Hydrographie.
RPotänin, Grigorij Nitolajewitsch, russ. Reisender,
jeb. 2. Febr. 1835 im Gebiet Semipalatinsk, machte
1Reisen in die Mongolei, nach China und Tibet (1876,
1879, 1884 18092); schrieb: „Das taugutisch-tibetische
Brenzland Chinas“ (rufs., 1893) u. a.
Potapenko, Ignatij Rikolaiewitsch, russ. Schrift—
teller, geb. 1856; schrieb Erzählungen, Dramen; deutsch
ibersetzt; „Ein Auserwählter“ (1893), „Erzählungen und
Stizzen“ (1896), „Ein sozialer Pastor“ (1886) u. a.
Potaro, Nebenfluß des Essequibo in Brit.«Guayana.
Potasche, s. Pottasche.
Potator (lat.), Saufer.
Pot-au-feu (ftʒ., spr. potoföh), franz. Nationalgericht:
räftige Fleischbrühe samt darin gekochtem Fleisch und
Wurzelwerk auf Weißbrot angerichtet.
Potchefstroom, ehemals Vrijburg, Distriktshauptort
n der brit. Transvaalkolonie, am Mooi River (zum Vaal),
ca. 2000 E. [8,871, in Oporto — 12, 6s 1.
Pote, altes portug. Flüssigkeitsmaß, in Lissabon —
Potemkin (spr. patjom-⸗), Grigorij Alexandrowitsch,
Fürst von Taurien, russ. Feldmarschall, geb. im Sept.
1739 bei Smolensk, Günstling und Geliebter Katha—
cinas II., Leiter der innern und äußern russ. Politik,
dereinigte die Krim mit Rußland, gest. 16. Okt. 1791
in Bessarabien. Bei einer Reise der Kaiserin durch die
öden Steppen Südrußlands (1787) ließ P. am Wege
künstliche Dörfer, mit Bauern, Hirten und Herden be—
oölkert, errichten, daher Potemkinsche Dörfer, s. v. w.
Blendwerk, leerer Schein. — Biogr. von Brückner (russ.,
(892). — Fürst P. von Taurien auch Name eines russ.
riegsschiffs, das seit 28. Juni 1805 im Schwarzen Meere
meuterte, sich aber 8. Juli in Küstendsche den rumän. Be—
hörden ergab. khaber, regierender Fürst.
Potéent (lat.), mächtig, vermögend; Potentat, Macht—
Potential (lat.; frz. potenticil), die Möglichkeit be—
eichnend, als möglich vorhanden; nicht unmittelbar, sondern
 spüter wirkend (von Arzneimitteln; Gegensatz aktuell).
Daͤs P. (Potentialfunktion) ist ein ———
mit Hilfe dessen sich die Abstoßungs⸗ und Anziehungs-⸗
rafte (magnetischen, elektr. Gravitationskräfte ꝛc.), welche
in das wirksame Agens enthaltender Punkt von andern
benfolchen erführt und selbst ausübt, und zwar der
Vröße dieser Kräfte direkt proportional, dem Quadrate
der Entfernung nreen proportional, bequem bercchnen
assen. Die Vifferenz der beiden Werte des P. an ver—
chiedenen Raumstellen heißt Potentialdifferenz, die Ab⸗
rahme pro Längeneinheit Potentialgefälle. —XX
Form (Modus) des Zeitworts, die die Möglichkeit ausdrückt
Potentielle Energie, s. Energie.
Fotentuia L., Fingerkraut, Pflan⸗
engattg. der Rosazeen, Kräuter, seltener
Straucher der noͤrdl. gemäßigten Zone,
neist mit weißen Blüten; P. anserina
. (Gänserich, Günsekraut), P. repans
 L. und P. verna L. (Fruͤhlings⸗
ingerkraut), allgemein verbreitet; von
p. tormentilla Schrn. Blut- oder
Rotwurz [Abb. 1426; a Blüte]) war
der Wuͤrzelstock als adstringierendes
Piittel offizinell, dient auch jetzt noch
Branntweinauszug) als magenstär—
endes und stopfendes Mittel; einige Arten Gartenzier—
Potentilleen, s. Rosazeen. spflauen.
potenz — Vermögen, Macht; belebende, erhaltende,
zewegende Kraft, Zeugungskraft. In der Mathematit
ein Produkt gleicher Faltoren, deren Anzahl der Expouent
anzeigt, der rechts erhöht neben die Grundzahl (Basis)
gesetzt wird, z. B. 30 S a a-a · 8· a. Die erste P. ist
leich der Grundzahl, die Dein P. heißt Quadrat, die
zritte P. Kubus oder Würfel, die vierte P. Biquadrat;
man liest a85 a hoch 5 oder a in der fuünften P. —
Iber mechan. P. s. Maschinen.