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Preblau, Kurort in Kärnten, Gem. Gräbern-Prebl,
1900: 1078 E.), Säuerling. — Vgl. Köhler 3
Prechtl, Joh. Jos., Ritter von, Technolog, geb. 16. Rov.
1778 zu Bischofsheim an der Rhön, 1814 48 Direktor
des Polytechnischen Instituts zu Wien, gest. 28. Okt. 1851.
Hauptwerk: „Technolog. Enzyklopädie“ (20 Bde., 1880
55 u. Supplemente, s Bde. von Karmarsch, 185769).
Preqchtler, Joh. Otto, österr. Dichter, geb. 21. Jan. 1818
qu Grieskirchen in Oberösterreich, bis 1806 Archivdirektor
in Wien, gest. 6. Aug. 1881 in Junsbruck. Werke: „Dich⸗
ungen“ (1836), „Gedichte“ (1844),Das Kloster am
Traunsee“ (2. Aufl. 18689, Dramen, Opernterte.
Ercecipitando (ital., spr. pretschi·), eilend, be⸗
chleunigend. lam Avisio, (1900) 2945 E
Predazzo, Marktflecken in Südtirol, im Fleimfer Tal
Predeal (Predealu), Gemeinde im ruman. Kr. Prahova,
mn Tömöser Paß. 2600 E., Grenzzollstation.
Predella (ital.), Stufentritt Auf der hintern Seite
es Altars; Sockelgemälde eines Altarauffatzes (s. Flůgeliltar
 nebst Abb. 6606).
Predigeraffe, der rote Brüllaffe (s. d.).
Predigerkraͤhe, s. Stare nebst Tertfigur.
Predigerorden, s. Dominikaner.
Prediger Salomo, s. Koheleth.
Predigerseminar, Vorbildungsanstalten der evang.
Theologen für den praktischen Kirchendienst, an den uͤn—
oersitaͤten als ge (ür das Predigen) und katechetische
für das Unterrichten) Seminare; auch besondere An—
talten (meist mit Konvikt) für Kandidaten der Theologie
zur Vorbereitung auf das praktische Amt. (S. auch Priester⸗
eminare.) — Vgl. Eichhorn (1888).
Predigervogel, s. Pastorenvogel [Abb. 18342).
Predigt (vom lat. praedicare, verktündigen), offent⸗
iche erbauliche gottesdienstliche Rede, mit Zugrundelegung
einies Bibelwortes (Tert). — VBgl. zur Geschichte der W
Rothe (1881), Linsenmaher (1886), Albert (3 Bde., 1892
-96), Hering (18097).
Predil, Raß (1162 m) zwischen der Raccolana⸗ und
der Trentagruppe der Raibler Alpen im südl. Kürnten,
ührt aus dem Gebiet der Drau in das des Isonzo.
Pedpee (spr. psched.), Dorf, in Mähren, (1900)
362 E.; Fundort prähistor. Tier⸗- (bes. Mammut⸗Nnochen.
Preetz, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Schleswig, an der
Schwentine, (1905) 5061 E., Amtsgericht, Gewerbeschule.
Dabei Klofterhof⸗ P., ehemal. Benediktinernonnenkloster,
etzt adliges Fräuleinstift und Waisenhaus.
Preference rz. spr. rängß), ein Kartenspiel mit
Bikettkarte unter drei Personen; Reihenfolge der Farben:
Rot, Schellen, Grün, Eicheln.
Pregel, Hauptfluß Ostpreußens, entsteht aus Inster
ind Angerapp, wird bei Insterburg schiffbar, mündet, mit
»er Angerapp 296 1 eIg. 9 Km unterhalb Königsberg in
as Frische Haff Fog, Ostpreußen I, 41; Stromgebiet
16 930 qüm, Rebenflüsse Alle und Pissa.
Preger, Wilhelm, prot. Theolog, z 25. Aug.
1827 zu Schweinfurt, 1881 Gymnasialprof. in München,
1890 Oberkonsistorialrat, gest. 80. Jan. 1886; Hauptverk:
 „Geschichte der deutschen Muystik im Mittelalter“
3 Bde., 1874 -93).
Preien, ein Schiff auf See mit dem Sprachrohr an⸗—
ufen; auch durch Signale mit ihm verkehren.
Preis (lat. pretrum), im vollswirtschaftlichen Sinne
der Inbegriff der Güter (Waren, Dienstleistungen, in der
Regel Geldwert), die der Inhaber der Sache für die—
elbe erlangen kann; im engern Sinne s. v. w. der Markt⸗
B., der 4 bei häufig vorkommenden und viel gekauften
Waren auf Grund Herstellungskosten (Kosten⸗-P.)
zildet und über dieselben hingaus steigt oder faͤllt, je
aachdem die Ware unter Na Machfrage) oder über
Begehr (Angebot) käuflich ist vder der Wert des Geldes
plößlich fällt oder steigt (Preisrevolntivn). Bei Aus—
schluß von Konkurrenz bildet sich Monopol-P.; wenn
die Nachfrage plötzlich zurückgeht, entstehen Schleuder⸗P.
breiskurant. Verzeichnis verkäuflicher Waren mit beige—
etzten Verkaufs⸗Rß. — Bgl. Wasserab (1889), Auspitz
ind Lieben (1888), Zuckerkandl (1889), Wernicke (1806)
pug (1801).
reißelbeere, s. Vaccinium nebst Tertfigur.
Preistaren, s. Taxe.

Prekarlium (lat.), bittweise auf Widerruf (vᷣrecarto)
im jemand unentgeitlich überlassenes, daher bprekär (rrz.
oréoaire), unsicher, schwankend. h
Prel, Karl, Freiherr du, philos. Schriftsteller, geb.
3. April 1839 zu Landshut, bis 1872 bahr— auprmann.
zest. 5. Aug. 1899 in eeae bei“ Hall Tirol;
hrieb: „Entwicklungsgeschichte des Weltalls“ (58. n
882), „Die Philosophie der eyfit⸗ sAss8), „Die Mysti
der alten Griechen“ „Studien auf dem 881
er Geheimwissenschaften⸗ 8 Bben 1890 91), „Ent⸗
eckung der Seele durch die Geheimwissenschaften“ Bde.,
—— Das Kreuz am Ferner“ (spiritistischer Roman,
887), „Det Tod, das Jenseits ec.“ (2. Aufl. 1901) u. 4.
Preil, n Maler, geb. 29. April 1854 d
puig auf der Dresdener bAtademie ausgebildet, seit
881 das. Leiter des Meisterateliers für —
es. histor.aallegorische Wandgemälde, so im Rathaus zu
Wormns, Hildesheim (1888 — d2) und Danzig, im Treppen⸗
ause des Museums zu Breslau, im Thronsaal der deutschen
Botschaft in Rom (1888). Auch Staffeleibilder: Ruhe
uf der Flucht (Breslau), Verrat des Judas Ischariot (Ores⸗
den); ferner Bildnisse. — Biogr. von Rosenberg —
Preuler, Friedn dandschaftomalen ge. 25. Ahritno
u Eisenach, q0 als Hofmaler in Weimar 23. April 1878
dandschaftöbuder aus Ruͤgen, Rorwegen und Italien,
etztere teils mit mytholog. Staffage; feruer Ausschmückung
es Wielandzimmers im weimar Echloffe und bes. Odyssee⸗
andschaften in Wachsfarben für das Museum in Weimar
18685 Kartons in Leipzig). — viogr. von Roquette
3 Gensel (1004). Sein Sohn Friedrich P.. v
alls Landschaftsmaler, geb. 1. Sept. Is88, lebte bis 186
n Rom, dann in Dresden, seit 1880 Prof. an der Atadennue
daf. gest. 21. Ott. 10017 Wandbilder für die Albrechtsutg,
 “für das Albertinum in Dresden, auch Staffelei⸗
zilder. „Tagebücher“ (1904).
Preller, Ludiw., Altertuͤmsforscher, geb. 16. Sept.
809 zu Hamburg, gest. 21. Juni 1861 als Oberbiblio⸗
hekar zu Weimar. Hauptwerk: „Griech. Mythologie
. Aufl. von Robert; Bd. 1, 1894); ferner „Röm.
Mythologie“ (3. Aufl. 1881 fg.) u. a.
Kreuufchuß, s. v. w. Rikoschettschuß (s. Rikoschett).
— —— aug
P. w. Leitartilei und abgekürzt für Premierminister
Ministerprafident), sowie Premierleutnant (Oberleut⸗
iant); Premiere (spr. ahre), erfie Aufführung eines
Premyfliden, ügvrzemhfliden. ceee
Prenzian, Kreisstadt im preuß. Reg.⸗-Bez. Potsdam,
in der tcker, (18000) 20 229 (1005: 20831) E. Garnison,
dande, Antgerigt Marienkirche (14. — —A——
dehrerseminat, Molkereilehranstalt, üdermärkifches Mu⸗
eum. — BVgl. Ziegler (1886).
revbrfhensecic Dorf bei Moskau, in dem Peter
). Gr. seine Spielregimenter errichtete, aus denen das
ioch bestehende 1. russ. Leibgarderegiment, genannt das
Breobrasthenstische, hervorgegangen ist.
Preradovie (spr. nsge Petar, kroat. Dichter,
— 19. März 1818 zu Grabovnica (Kroatien), österr.
eneral, gest. 18. Aug. 1878 zu Voslau. Gesammelte
Berke“ (1873; Auswahl daraus deutsch 1858).
Prerau, Bezirksstadt in Mähren, an der Betschwa,
1800) 17 006 E.;, bedeutende Tuchweberei.
Prerow, Dorf und Seebad auf der Halbinsel Darß;
zrerowstroni, der Meerebstrom zwischen diefer und der
insel Zingst. (Ostalpen), 3564 m.
Presanella, höchster Gipfel der Adamellogruppe
Presbyopie (grch), s. Alterssichtigkeit.
Presbyter (grch.der Altere“), Kirchenältester, Prie⸗
ter; in der ältesten christl. Kirche die Kultusbeamten der
Semeinde, die seit dem 2. Jahrh. den Zischoi als Spitze
gre Kollegiums (Presbyterium) hatten. In der evang .
dirche die zür Gemeindeaufsicht und verwaltung den Geist⸗
ichen zur Seite gesten Laien, die mit diesen zusammen
n der reform. Kirche von alters her das Prebyterlum
ildeten; neuerdings als eine von der Gemeinde gewählte
dörperschaft (Kirchengemeindevorstand, Gemeindekirchen⸗
zäter) den meisten evong, Kirchenverfaffungen (f. Symodal⸗
egehurg zugrunde gelegt. A
Presbyterianer, kirchliche Partei in Großbritannien
and Nordamerika, welche im Gegensat zu der bischöfl—