bei Ahillens auslöste [Tafel: istorienmalerei I. 81
und des Paris, ee i Söhnen; bei der Ein⸗
ahme. Trojgs von Reoptolenos erstegen.
Priapos, der griech. Gott der Zeugungskraft und
Fruͤchtbarttit Goaen und Feldgott, Sohn des Dionysos
and der Aphrodite bder uh des Sermes; er ward als
bürtiger Nan mit großem Zeugungsglied (Phallus)
dargestellt seine rohen Holzbilder wurden bei den Römern
als Vogelscheuchen in den Varten aufgestellt. An diese
knüpfte cine e epigrammatischer schlüpfriger röm. Dich⸗
tungen Eriapta) am deren Versmaß (driapeischer Vers
aus der Berbindung eines Glytoneischen und Phere⸗
trateischen Verses bestand (sg. in Bährens „Toetas latini
imores“, Bd. 1). Dahee priapisch wizü htig. zotig
Priavis miß die anhaltende schmerzhafte Erektion des
münnlichen Gliedes de ranthast gesteigertem Geschlechtstrich
 Fantharidinvergiftung Ruͤctenmactsleiden c
Zribram Enn see ne Verge und Bezirls
ladt in Böhmen, (1900) 15 876 6 Bergdirektion, Berg⸗
gademie; Bergbau auf Silber und Bleierz. e
Seologis̃e Formationen, T.s, Aber der Stad
dnn Bern Grs mn)mit glaster und Kirche, de⸗
tester Wallfahrtsort Böhmens.
Pribram, ee —— osterr. Geschichtsforscher,
eb. ¶. Sepie 188 London seit 1894 Prof, in Wien
derbffentlichte „Osterreich und Brandenburg 1685-21300
Bde. 884 85), „Lisola und die Politik seiner Zeit
—
Pribilowinfeln Inselgruppe im Beringmeer, r
ordamerit Territonun — gehörig; Hauptinseln St
Laul und St. Georg, bewohnt von Aleuten und Krreolen
rFische und Robbenfang. [franken, (1905) 751 E
Prichfenstadee Ctadt im bihengege en Unter
Price, Fisch, . Neunaugen.
Nriebias. Siadt ien dante Rteg.eBez. Liegnitz, an der
sansiter Reisse on E. eee
Priegnig s. Prignitz.
/Briego de Cordoba, Stadt in der span. Prov
Cordoba (usoo) o ιν n
Priei, Wattfahrwasser, schmale Fahrrinne in den
Baned ur gun geclea suettte
Priel Grosßzer und Kleiner P., die zwei höchster
dunlte in ene Gebirge an der Grenze von Ober
sterreich und Steiermark, 2514 und 2132 mm.
Prien Dorf im bahr. RKeg. Bez. e nah
en Chiensee, en der tn, Ahr eee mntsgerich
Priene eine zum ion. Zwolfstadtebund gehörige Stad
w Latmischen Meerbusen, gegenuͤber Milet; wichtige Aus—
h bungen 1895— 98 bei dem heutigen Kelebesch. — Val
egand und Schrader (1804).
Priesen Sichtn vohneeBWezirtsh. Komotan, (1000
067 E. Sauerbrunnen; Eisenwerke.
Prießznitz Vinzenz, Begruͤnder der neuern Kaltwasser—
est. dd e d it Gruse derg e
— Guͤtsbesiber das. gest. 28. Rop 1807 errichtete
86 ein⸗ Kaltwasserheilaustat, die solche Erfoige aufwies
daß sie 1830 staatlich anerkanut wurde. (S. auch Prieß⸗
itgcher ümschiaggen Val. von Bielau (1802).
Briefmibicher Umschlag, eine von Prichnitz (s. d.
angeführte dorm ver Anwendung von feuchter Wärme bei
——— kaltes Wasser getauchte und wieder aus⸗
gerungene dann mehrfach zusammengelegte Tücher werden
If den erlrantten orsedte gelegt, mit trocknen wollenen
üchern dicht bededt, und bleden mehrere Stunden liegen,
vobei sih die Kalte berd feuchte Warme verwandeit.
riefter (pom greh, Presbyler, s. d.), die berufs⸗
iingen Vermitttar eiscene Goltheit b ——
durch gottesdienstliche Handlungenhes. Opfer; bildeten
den Indern, Aghptern u. a. die oberste Kaste, bei der
Hriechen und dömtetn dncn besondern Stand, doch mi!
anflußrei hen religiösen Funktionen betraute Beamte, dae
id. riesterium hat sich erst spät zu einer eigenen Kaste
dwicest. an deren Spitze det Hodepriesier (No d stand
ie kath. Kirche icnt auch neben dem allgemeinen Priester
um der Glaͤubigen den besondern Prie serstand Glerus
.d.), in den man durch die Priesterweihe (s. Ordination)
aufgenommen wird, Die evang. Kirche tennt nur RVfarre
nd Prediger als Betraute der Gemeinde, keine über ihr
ehenden h Val. Lippert, „Allgemeine Geschichte de

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Pri
ßriestertums“ (2 Bde. 1884); Baudissin, „Geschichte des
ilttestamentlichen Priestertums“ (1889).
Priesterbaum, s. Clierodendron.
Priester der Mission, s. Lazaristen.
Priester Johannes, s. Johaͤnnes (der Presbyter).
Lriesterkoder, s. Pentateuch.
Priesterschrift, hieratische Schrift, s. diereglnphen
Priesterseminare, Klerikalseminare, Anstalten zur
Forbildung röm.-kath. Geistlicher; Preußen hat 8 roömtath.
ind ein altkath. P.
Priesterstädte, nach Josua 21,10 18 der Familie
Narons zugeteilte Städte in Juda, Simeon und Benjamin.
Priesterstand, s. v. w. Klerus.
Priester vom Heiligen Geist, franz.-kath. Missions⸗
enossenschaft, gestisftet 1707, wirkt bes, in den franz.
dolonien; 18735—94 aus Deutschland als den Jejuiten
erwandt ausgewiesen.
Priesterweihe, s. Ordination.
Priestlen srr. prihstle), Jofeph, engl. Theolog, Phi—
osoph, Chemiker und Physiker, geb. 13. März 1738 zu
Fieldhead bei Leeds, 1780 Prediger einer Dissenterge⸗
meinde zu Birmingham, gest. 6. Febr. 1804 zu Northum⸗
herland (Pennsylvanien), entdeckte 1774 den Sauexstoff,
1775 die gasförmige uesin Säure, 1776 das Stick⸗
oxydulgas, 1799 das Kohlenoryd. — Biogr. von Fon⸗
ielle (franz., 1875).
Prignitz (Priegnitz), früher Vormark, der nordwestl.
kdeil der ehemal. Kurmark Brandenburg.
Prilip, Stadt im türk.-mazedon. Wilajet Monastir,
000 E.; Handel, Messen. [Udaj, 10 055 E.
Priluki, Kreisstadt im russ. Gouv. Poltawa, am
Prim, in der Fechtkunst, s. Hieb.
Prim, Juan, Graf von Reus, Marquis de los Ca—
tillejos, span. General und Staatsmann, geb. 6. Dez.
814 zu Reus (Katalonien), Progressist, Teilnehmer am
Sturz Esparteros (1848), darauf Generalgouverneur von
Madrid, später bis 1848 Generalgouverneur von Porto—
riko, zeichnete sich 1860 in Marokko, 1862 in Meriko aus,
Jab 1366 das Zeichen zum Aufstand, mußte flüchten, kehrte
aͤach Madrid zurück, 1868 Kriegsminister, 1869 Minisser—
räsident, für die Thronkandidatur Leopolds von Hohen⸗
ollern und Amadeus' von Italien tätig, gest. 80. Dez.
1870 an den Folgen eines Attentats vom 27. Dez. —
Hal. Ltonardon (Par. 1901). [Sorte einer Ware.
Prima (lat.), erste Schulklasse; Bezeichnung der besten
Pprimadonna (ital.), die erste Sängerin an einem
Theater; Prima Ballerina, erste Solotänzerin.
Primage (rz. spr. ahsch), Brimgeld, sa v. w. Kappla⸗
ken (s. d.), dann Prämie, die der Ladungsinteressent unter
— Bedingungen (z. B. wenn das Schiff als das erste
intrifft) dem Echiffer zu zahlen verspricht.
Primär (vom lat. primsrius, der Erste, Oberste),
arfprunglich, anfänglich, z. B. primäre Gebirge, Urge⸗
hirge. In der Heilkunde heißt primär ein Übel, das un⸗
nittelbar aus der nnnieen nnne entsteht und se
est Folge einer andern Krankheit (sekundär, tertiär) ist.
Primaärschulen (Rooles primaires), in Frankreich
ind Belgien die Elementar- und Volksschulen im Gegen⸗
atz zu den unsern Gymnasien entsprechenden Sekundär⸗
chulen (Dooles sodondaires, Collèges); in der Schweiz
zrimar⸗ und Sekundarschulen genannt.
Primas (lat., „der Erste“), in der alten Kirche der
Metropolit eines Hauptsitzes über andere Metropoliten;
rkhrentitel der Erzbischöfe von Tarragona, Toledo, Bahia,
douen, Mecheln, Venedig, Prag, emag Gran, Gnesen⸗
zofen, Salzburg, Warschau, Pisa. Zum Fürst-P. in
heutfchland wurde durch die Rheinbundsalte Karl von
halberg (s. d.) erhoben. In der anglikan. Kirche führt der
ẽrzbischof von Canterbury den Titel P. des Reichs, der
»on Hörk P. von England. Primät, oberste Stellung,
Gorrang; insbes. die bevorrechtete Stellung des Bischoss
von Rom in seiner Eigenschaft als geistl. Oberhaupt der
ath. Christenheit; Würde und Gerichtsbarkeit eines P.
Primäten, Mehrzahl von Primas (s. d.). — p.
Primates), nach Linne erste Ordnung der Säͤugetiere:
Zweihänder (Mensch), Affen, Halbaffen und Fledermäuse
imfassend; auch nur s, v. w. Mensch und Affen.
Prima vista (ital.), bei Sicht (einen Wechsel be⸗
ahlen); in der Tonkunst: vom Blatt Cspielen).