yrische und epische Dichtungen, wie „Lieder der Sehn⸗
— —— — der heiligen Vor⸗
zeir s dolf pon heheburg us29
Ryrmoüt, jcit orn zu Waldeck gehöriges Fürstentum,
idet desen r ha Ivpod v .). — Dit
dauptstade e berühmter Badeort, an der Emmer, (1900)
8. E., Amtsgericht Pädagogium, höhere Mad chenschute
Mineralqueuen zuun Trinken und Baden (bes. gegen Blut—
armut, Nerpenschwäche, Gicht, Frauenleiden) — Bgl.
Pyrobolit (grch.), Feuerwerkerei. Weber (1903).
F —X—— die, bei manchen Kristallen durch
warnumng errehte Eleltrizitat, wobei entgegengesetzte
Enden Wole) enteder entgegengefetzt elcktrisch werden, wie
heim Turmalin, oder gleichartig elektrisch, wie beim Topas.
Pyrogalioi, Pyrogallussäure, Brenzgallussäure, ein
orenon entsteht aus Gallussäure, durch Grhitzen
no sarblofe, glänzende Kristalle von bitterm
seschmach/ giftig, reduziert Edelmetalle aus ihren Salzen,
addiert sih befin altalscher osueleicht mater Bildung
uiteldramler Eubstanzen; dient in der Photographie als
utwidietrin der Medizin üußerlich als Mittel gegen
dauttrantheiten zum Färben der Haare, in der Gas—
awse zur Absorption des Sauerstoffs, licfert mit Phthal⸗
anreanhydrid das Gaͤllan.
4 Vyrvgen (grch.), durch Feuer eutstanden; auch Name
nes ans Rohblen der Tarsbritt dargestellten Ge⸗
nisches von Karbolsäure, Paraffinen und andern Stoffen.
brogene Gesteine, s. Gesteine
Pyrokatechn, J. Brenzkatechin.
Pyrolairie (arch.), Feueranbctung.
Pyrolufit s. Braunstein.
4 Vryromanie (grch.), Brandstiftungstrieb; Pyroman⸗
ke⸗ Weisfagung aus dem Feuer.
Vyrometen (grch.), Hitzemesser, Vorrichtung zur Mes⸗
In der üher den Sicd puünkt bes Quegsilberz hinaus—
A genden Wärmegrade; beruhen auf der Ausdehnung von
aitarc ¶Muschenbroek 1750) oder der Luft Pouillet,
Yborgh), auf verschiedenen Schmelztemperaturen Vriu⸗
h gegiernngen Segertegetg an demoelette Witun
Poniliet Becchuerel, Le Chatclier), auf der Zunahme det
tbettu Widerstandes eines Plalinbkahles mit der Tempe—
atur (Siemens
Pyromorphit, Grüuͤn⸗, Braun⸗, Buutbleierz, hexa
nales. dieist grünes oder braunes fettglänzendes, durch;
heinendes Mineral aus Blei, Phosphorsäure und Chlor
Pyrop, Ginck sessen
Pyrophag (gIrch.), Feueresser; Pyrophagĩe, das Feuer—
Vrobhon (Irch), Tonwerkzeug, das die sog. singen
a lammen fuͤr musikal. Zwecke verwendet; in der
langfarbe der menschlichen Stimme ähnlich.
Ryhrophor (grch., Feuerträger“), Luftzünder, ein
Stof der sich an der Luͤft von selbst cutzundet; bes. Be—
—3 von Stoffen, die sich wegen ihrer äußerst feincr.
Lntteilung an der Luft entzünden, z. B, bei niederer
emperatur durch Wasserstoff reduziertes Eisen, Mangan—
avdul, Eisenorhdul, Schwefelkalum (Hombergs Phos
b pyrpptörisch, feuertragend, selbstentzündend.
Pyrophobpoereuee s. Phosphor.
mvropifft Wachskohle, gelblichbraunes, erdiges
neral, brennt mit rußender Fliamme, schmutzt zu eine
echahnlichen Masse; dient zur Darstellung des Paraffins
Phrosauren s.Brenzverbindungen.
vyro schiwefelfüuge s. Schwefelsüure.
Pyrosis (grch.), Brand, Entzündung; in der Heil—
wode dag Sodbrennen. Feuerortszeiger (, d.).
Pyrofkop (grch.), s. v. w. Pyrometer (s. d.); auch ein
Pyrofphare uh,.d ea Ede)
dyrvfulfate, Ealze der ote sawesesne
byroltechni Irch.), die angewandte Wärmelehre, be⸗
Leffend die Prozesse der Feuerungen, Heizungen, des
Schmelzens, Glühens, die Bereitung des Schießpuͤlvers
. Fuch die Feuer hertece . d.).
Prrotypie (grch.), Brand-, Holzbrandtechnik, das
ꝰon Bernd. Ludwig in Wien erfundene Verfahren, durch,

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Pyx
rhitzte gravierte Walzen auf Holz erhabene Verzierungen
izupressen.
Pyroverbindungen, s. Brenzverbindungen.
Pyroxen, s. Augit [Abb. 138).
Pyrorenit, feldspatfreie körnige Eruptivgesteine,
vesentlich aus einem Pyroxenmineral (Diallag, Bronzit,
Sypersthen) oder mehrern besteheund (Websterit aus rhom⸗
ischem Pyroxen und Diopsid).
Pyrorxylin, s. Schießbaumwolle.
Pyrrha, Gemahlin des Deukalion (s. d.).
Pyrrhichius oder Dibrachys, in der gricch. und röm.
Metrik Versfuß von zwei kurzen Silben ().
BPyrrho, griech. Philosoph, Stifter der aͤltern steptischen
-chule, geb. um 8360 v. Chr. zu Elis, gest. um 270; nach
hmüheißt der Skeptizismus guch Pyrrhonismus.
Pyrrhos, Sohn des Achilleus, s. Neoptolemos.
Pyrrhus, König von Epirus, geb. 319 v. Chr., er—
berte um 296 mit Hilfe Ptolemäus' J, seine epirotische
Herrschaft zurück; einem Hilfegesuche Tarents gegen die
stömer folgend, siegte er 280 bei Heraklea und 278 bei
Isculum, jedoch mit großem Verlust (daher Pyrrhussieg),
vurde 275 von den Römern bei Beneventum geschlagen;
iel 272 im Straßenkampfe zu Argos.
Pyrrol, im Knochenöl und Steinkohlenteer vor—
ommende farblose, chloroformähnlich riechende Flüssigkeit,
iefert mit Jod das Tetrajod-P. (Jodol, s. d.). — Vgl.
Pyrus, s. v. w. Pirus (s. d.). [J. Schmidt (1909).
Pysa, ostind. Münze, s. Pice.
Pyschmaä (Pyshua), r. Nebenfluß der Tura (Obgebiet)
a den russ. Gouv. Perm und Tobolsk, 550 k lg.
Pythagoras, griech. Philosoph um 340 -500 v. Chr.,
gjebürtig von Samos, Stifter der Italischen oder Pytha—
joreischen Schule, gründete zu Kroton den Pythagoreischen
zund, dessen neu cintretende Mitglieder lange Zeit nur
chweigend den Berhandlungen zuhören durften (Pytha⸗
zörcisches Schweigen), der aber nach P.' Tode sich bald
uflöste. Die Philosophie der Pythagorker, auch Zahlen—
chre genannt, beruhte auf Zahlensymbolik und Zahlen—
noͤstik; sie lehrten den Monotheisnius und die Unsterb—
ichteit der Scele in der Form der Seelenwanderung. —
Haͤl. Chaignet (franz., 2Bde.2. Aufl. 1875), Bauer (1897).
Pyihaͤgorcisch, von Pythagoras herrührend, seiner
rdehre gemaͤß, z. B. das Pythagoreische Täfelchenu, das in
Form cines Quadrats geschriebene Einmaleins mit den
brodukten aller einfachen Zahlen. Pythagoreischer Lehrsatz,
s. Katheten [Abb. 908). Vythagoreische Zahlen, Zahlen,
die dem Pythagoreischen Lehrsatz eutsprechen: ae 4 bꝛ
also 3, 4 und 5. 9J
Pytheas, aus Massilia, griech. Geograph, Astronom
ind Mathematiker, machte um 334 v. Chr. von Massilia
nis aine Reise nach Britannien, Thule und in das „Beru—
scinland“, welcher die Nachwelt die erste bestimmte Kunde
»on den Germanen verdankt. ne quer Ade
zeschreibung (Periplus) hg. vou Schmekel (1848). — Bgl.
ise V Muüllenhöf („Deutsche Altertumskunde“,
2.Aufl. 1800), H. Berger („Geschichte der wissenschaft⸗
hen Erdkunde der Griechen“ 2. Aufl. 1808).
Pythla, die Prophetin des Apollon zu Delphi (s. d.).
Pythische Spiele (Bythien), eins der vier hellen.
Nationalfeste, seit 390 v. Ehr. bei Delphi alle vier Jahre
u Ehren des Apollon, bis ins 4. Jahrh. n. Chr. gefeiert.
Python, später auch Delphyne, in der griech. Sage
der Vrache, den Apollonn mit seinen Pfeilen bei Delphi
erlegte, wonach der Ort Pytho und der Gott Pythios ge—
rannt und das Delphische Orakel sowie die Pythischen
Spiele gestiftet wurden.
Python, s. Riesenschlaugen.
Pythonomorphen (grch.„Rieseuschlaugenähnliche“),
die der Gattg. Mosasaurus (s. Mosasaurier) angehörigen
ofsilen Eidechsen.
Pynrie (Irch.), Eiterharnen, Abgang von Eiter mit
dem Harn, Folge von Harnblaseneutzündung oder eines
Nierenabszesses.
Pyris (grch.), Büchse, ein Kästchen für die Hostien.