2

D.

Q/ der 17. Buchstabe. unsets Alphabets, ein tonloser
Buttural, gewöhnlich in Verhindung mit nachfolgendem u
gesprochen xw, im Französischen und Spanischen k).
Qu) und q im Lateinischen Abkürzung für Quintus,
Quirina quaestor, qui; bei Flächenbesti mmungen Q, 9,
.vp. w. Quadrat, z. B. OKilom. oder qkxm Quadrat-⸗
filometer. Im Handel g — Quintal oͤder Meterzentner
Doppelzentner). ssĩt (s. d.)
O. B. F. F. S. ⸗ Quod bonum, felix faustumqué
Jom Quadratzentimeter.
P. D. p. v. ⸗ Quod Deus bene vertat (s. d.).
0. d. Quod erat demonstrandum (],. d.).
O. F. F. F. S. ⸗ Quod felix, saustum, fortundtum
zit Uat.), was glücklich von statten gehen möge.
Km ⸗Quadratkilometer. lsopiel als beliebt.
qg. I., auf Rezepten Abkürzung für guantum Lbet Uat.),
Im Quadratmeter; ¶mm — Quadratmillimeter.
Qolla (Kolla, d. i. heißes Land), Landschaft in Abes—
inien (s. d).
J. pi. ⸗ ꝗuantum placet (lat.), soviel als gefällig ist.
LS. æ quantum satis (lat.), soviel als eben genügt.
Quackelbeeren, s. v. w. Wacholderbeeren.
Quaddel, Nesselmal (Pomphus), flache Anschwellungen
ꝛer Haut, entstanden durch Ausschwitzung einer wässerigen
Flüssigkeit in das Gewebe der Lederhaut; findet sich bei
Nesselsucht, Porzellanfriesel u. a.
Quadelen, Kwojelen, Menschikowinseln, Menzikoff⸗
nseln, 40 Juseln in der Ralikkette der Marshallinfeln.
Quaden, german. Völkerschaft in Mähren, mit den
Markomannen e verschwinden im 8. Jahrh.
Quadersandsteinformation, Quadersandsteinge.
zirge, s. v. w. Kreideformation.
Quadragesima (at.), der 40. Tag vor Karfreitag,
d. h. der Sonntag Invokavit, mit welchem die 40tägige
Fastenzeit (Quadragesimãle) beginnt.
Quadrangel (lat. quadrangulum), Viereck; qua⸗
prangülär, vicreckig; quadrangulieren, viereckig machen;
in ein Viereck einschließen.
Quadrans (at.), der vierte Teil der Einheit; altröm.
Münze — As; früheres Medizinalgewicht — 8 Unzen
B8s0 8).
rant (lat.), älteres astron. Winkelmeßinstrument,
iin in Grade geteilter Viertelkreis zur Bestimmung der
Höhen der Gestirne; Instrument zum RNichten der Ge⸗—
chütze (s. Libellenquadrant); der Viertelkreis der Windrose.
Quadräntal, altröm. Hohlmaß — 26,201.
Quadrat (lat.), Viereck mit gleichen Seiten und Win—
keln, Einheit bei Ausmessung von Flächenräumen (Quadratmaß;
 Zeichen dafür 9 als Quadratmeter (qm,
Fläche von 1m Länge und 1, m Breite), Quadratzenti—
meter (gem) 2c. Die Multiplikation einer Seite mit sich
selbst gibt den Flächeninhalt des O. (in der Arithmetik
zweite Potenz). Magisches Q. (auch Planetensiegel),
in schachbrettartig in Felder geteiltes Q. mit eingeschriebenen
Zahlen, deren Hörizontal-, Vertikals und Diggoualreihen
gleiche Summen geben. — In der Musik ist Q. (auch
»Quadrat) das Auflösungszeichen (s. Auflösung).
Quadratfuß, ein Fluͤchenraum, der 1 Fuß Ig. und
zuß breist. Grades.
Quadratische Gleichung, Gleichung (s. d.) zweiten
Zuadrattilometer (gk) — I00 α s deutsche
ZQuadratmaß;, s. Quadrat. Quadratmeile.
Quadratschrift, s. Hebraische Sprache.
Quadratum neũsum (lat.), vertiestes Viereck auf
antiken Münzen sTafel;: Müngen 1, 1).
Quadratüur (lat.), Verwandlung einer (krummlinigen)
Figur in ein gleichgroßes Quadrat und Berechnung ihres
Inhalts; die D. des Kreises (Zirkels) durch grometr.
donstruktion ist eine unlösbare Aufgabe. In der Ana—⸗
ysis Berechnung des Integrals eines gegebenen Differen⸗
ials (Integrativn); in der Astronomie s. v. w. Geviertschein
 (Quadratschein; s. Aspekten).
Quadratwurzel., s. Wuͤrzel.

Quadriennium (lat.), Zeitraum von vier Jahren.
Quadrieren we ins Geviert hringen, den Zuban
ger Fläche bestimmen; eine Zahl in die zweite Vetnen
Quadrifolium (neulat.), Vierblatt. —5—
Quadriga (lat.), ein von vier nebeneinander heen
en Pferden gezogener Wagen, Viergespann; im A gt *
um Wettfahren, bei Triumphzügen u, dgl. gebrauch *
»er bildenden Kunst als monumentale Delorationsnug
ür Triumphbogen, Tore, Hallenbauten u. dal. verwendei.
Quadrigatus, altröm. Denar mit Biergespann nnz
Quadrille (spr. kadrillje, Q. à la cour), uenz
ine Art Kontertanz, von vier Paaren im Geviert ge
uch eine von vier Abteilungen RFeiter ausgeführte Toun
Quadrillion (neulat.) 1 Million Trillionen, g
rieben 1 mit 24 Nullen oder 1024.
Zuadrinvom (lat.«grch.), vierteilige Größe. der⸗
Zuadrireme (lat.) Schiff mit vier Reihen von Iꝑ
Quadrivtum (lath, s.gFreic Kuͤnste. sbänken.
Zuadronen, s. v. w. Quarteronen (s. d.). der
uadrumanen (lat. Guadrumans d, Dierhänen
Affen); Quadrupeden (Quadrupeédes), Vierfüßler, *
die Saͤugetiere. ——— J.
Quad rupel (lat.), vierfach; span. Goldmünze, vine
Quadrupelallianz, die 18343wischen England, Frau
eich, Spanen und Poͤrtugal geschlossene Allianz in
Zwecke eines uͤbereinstimmenden Verhaltens gegenüber
n den beiden letztern Staaten ausgebrochenen Bürgerkriegen .
Quagga (ERquus quagga 7
2mel. [IAbb. 1466]), wilde
bferdeart, braun, mit weißem
Bauch, weißen Füßen und Egpe
veißen Querstreifen an Kopf
hals und Schultern, von Zebra⸗
röße; lebte noch in der 2. Hälfte
es 19. Jahrh. in den südafrik.
Ebenen, jeßzt ausgerottet.
Quaglio (spr. kwalio), Do⸗ mner ital
nenico, Architekturmalet und Radierer, aus eineri a
Palerfamilie, geb. 1. Jan. 1786 zu München, gest. 9. An
1837 zu Hohenschwangau. Bruder: Lorenzo O. gen
19. Dez. 1798, 18. März 1860 zu München, o
naler; Simon Q. geb. 28. Okt. 1798 gest. 8. März4 *
u München als Hoftheatermaler. Ves letztern —
Alugelo Q., geb. 13. Dez. 1820, gest. 8. Jan. 1890 g
doftheatermaler zu Müuchen; Franz Q., geb. ,
Quai Erz., spr. ku), J. Kai. [München, Genrenig —
Zuatend rie Stade im preuß. Reg-Beg. Dung
rück, an der Haase, (1805) 3328 E. Ambsgericht, Rea
iymnasium, Ackerbauschule. anglich
Quaäter (engl. Quabers, „Zitterer“), ursprüng
Spottname der Mitle des 17. Jahrh. von, George zer
s. d.)in England gegruündeten Religlonsgesellschaft, A
ich selbst Christl. Gefelischaft der dreunde“ oder,
enner (Söͤhne) des Lichts“ nennt; sie wurden nach au
änglichen Berfolgungen durch die Tolerangzakte ——8
rkannt; jetzt noch in England und bes. Amerika dül n
00000) verbreitet. Ihr Grundgedanke ist die Lehre —
der innern goͤltlichen —— die jcden Menschen
estimmter ge ergreift und als „der Christus in un “
ꝛie Quelle aller Gotteserkenntnis und alles —
dristl. Lebens ist; sie haben keinen geistl. Stand und bi
irchlichen Gebraͤuche und Sakramente, verharren in i
Bersammlungen schweigend, bis sich jemand vom n
um Predigen oder Beten getrieben fühlt, verwerfen *
xid, Kriegsdienst, alle Lustbarkeiten und leeren voft
leiten, neunen aile Menschen Du“ und nehmen ped
iem den Hut ab. Ihre nsasung ist demotratisch. B3
im ihre innere Organisation verdient ist William Per
s. d.). Sie zerfallen in verschiedene Setten: die wine
trengen nassen Q. im Gegensatz zu den strengen —88
rocknen Q.; freie (fechtende) Q., die seit dem aw
Freiheitskriege den Kriegsdienst für erlaubt halten; * *
iten, die Anhänger des dogmatisch freifinnigen Elias Hi

1456. Quaqqu.