Que

Qusen Anunse styie (spr. kwihn änn I, in der
mngl. Kunst der Baustil zur Zeit der Königin Anna, An—
fang des 18. Jahrh. eine Art Barock.
Queenborovugh s(spr. kwihnbord), Stadt in der engl.
Zrafsch. Kent, auf der Insel Sheppeh (Themsemundung),
1901) 1546 E., Dampferverbindung nut Vlissingen.
Queen Charlotte Islands (spr. wihn scharlott
rilünds), engl. Name der Königin⸗Charlotte⸗Infeln 96d.)
Quoon Rlizabotn atꝓis (spr. kwihn elffabeth steil)
in der engl. Kunst der Süil zur Zeit der Königin Elisa⸗
zeth, im 16. Jahrh., eine Art Frührenaissance.
Queensbury (pr. kwihnsboͤrri, Stadt in der engl.
Brafsch. Ae West Riding), (7901) 6416 E.
Queens Counth (spr. lwihns taunth Grafschaft in
der irischen Prov. Leinster, 1719 qkKkm, (1901) 57226 E.;
Hauptort Maryborough.
Queensferry, South Queensferry (spr. ßauth kwihns.),
Stadt in der schott. Grafsch. Linlithgow, an der engsten
Stelle des Firth of Forth (Forthbruͤcke), (1801) 1845 E.
Queensland (spr. kwihnsländ), Kolonie (Staat) Au⸗
traliens sKarte; Australien .TJ, 1781831 qkxm,
1903) 5315 630 E., dazu als Dependenz das Texritotium
Papua (Brit.⸗Neuquinẽa, s. Neuguinea); im SS. Berg
land, (bis 13000 m), im Innern niedtiges Plateau, —
vechselnd Grasland, Baumbestände und wüsie Ebenen;
Hauptflüsse im O. der Brisbane, Fitzroy, im N. der Flin—
ers, im S der Biktoria, Warrego; zahlreiche gute Häfen
Moretonbai, Herveybai, Port Eurtis u. a.); Vegetation
xopisch, Faunag sehr zeichastis: ergiebiger Bergbau auf Gold,
Blei, Kohlen, Silber, Kupfer, Zinn; wichtig Ackerbau und
Biehzucht, bes. Schafe; Industrie entwickelt sich namentlich
nn Zuckerfabrikatisn und Fleischkonservierung; Handel s.
Beilage: Australien und Ozeanien; Eifenbahnen s.
Beilage: Eisenbahnen; Hauptstadt Brisbane.
1770 —* Cool entdeckt, 1824 Gründung einer Ver—
wecherkolonie an der Mundung des Brisbane; 1839 S.
elbständig von Neusüdwales konstituiert; seit 1 Jan. 19001
Ritglied des Austral. Bundesstaates. — Vgl. Grant (engl.,
Bde., 1882), Russel (engl., 1888), Weedon (engl. 1888).
Quoen's pipe (spr. twihns peip, d. i. Taͤbakspfeife
der Königin), ein großer Ofen in den Londoner Docks, in
dem verdorbene oder mit Beschlag belegte Waren, bef.
Tabak, verhrannt werden.
Queenstown (spr. kwihnstaun), früher Cove of Cort,
Stadt in der irischen Grafsch. Corl. auf der Insel Great Is
and in der Corkbai, (1801) 3082 E. stark befestigter Hafen.
Queenstowu (kwihnstaun), Ort in der Ostprovinz
ver Kapkolonie, (1904) 9616 6.
Queis, J. Nebenfluß des Bobers in Schlesien, entspringt
m Isergebirge, mündet nach 100 xm. J
Quelimane (spr. ke), Ort in Mosambik, s. Quilimane.
Quellen, Stellen der Erdoberfläche, an denen Wasser
mus dem Boden tritt. Das Quellwasser rührt fast immer
von atmosphärischen Niederschlägen her, welche, soweit sie
nicht sofort verdunsten, den nicht aus hartem Fels bestehen—
den Boden durchdringen, nach tiefern Stellen zusammen—
ickern und an der tiefsten wasserdurchlässigen Stelle des

1458. Quellen.

Niederschlaggebietes hervortreten GBoden- und, Rasen-Q.
Abb. 1458 a2)); auch können die Q., wenn Felsspalten und
dlüfte bis zu größern Tiefen herabgehen, oder der felsige
Untergrund aus miteinander wechsellagernden, leicht u
assigen Gesteinsschichten bestehen in bedeutender Tiefe auf⸗
reten Schicht⸗Q. (BV], überfalls-Q. sc, bei qu], Tal— oder
Spalt. Q. se, bei a9M); bei den sog. aufsteigenden Q. fu
dem kürzern aufsteigenden Ast des unterirdischen Wafferlaufs
gach den Gesetzen des Wasserdrucks immer ein langerer ab⸗
teigender. Maibrunnen sind O., welche den Winter über
persiegen, infolge der Schneeschmelze im Frühjahr wieder zu
fließen ansangen, Hunger⸗Q. (Hungerbrunnen) oder inter⸗
nittierende O. solche, die in meist regelmäßigen Zwischen—
äumen aussetzen. Bie Temperatur der oberflächlichen O.
vechselt mit der Jahreszeit, die der tiefer eingedrungenen
vächst, je tiefer sie in die Erde eingedrungen sind warme O.

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Therwuen) sind solche, deren Temperatur die mittlere Jahres⸗
oärme der Luft selche Ausflußftelle überficigt; kochend heiße
Z. (Geysir, s. d.) kommen nur in vulkanischen Gegenden —3—
sach dem Mineralgehalt unterscheidet man Mineralvelche
 außer der in den Q. meist vorhandenen —
nancherlei aufgelöste Salze u. dgl. mit sich führen 7—
diefel⸗ Stahl RNatrone Lithone, 33
ind indifferente Q., welche an Salzen auffällig arm sin 5
Quellerz, s. Raseneisenstein. Vagl. Haas (1885).
Quellmoos, s. Fontinalis.
Quellsatzsäure, Quellsäure, s. Humus. See⸗
Quellfonden, Staͤbchen aus quellenden Stoffen TyF
ang, Enzianwurzel, Preßschwamm) zur Erweiterung eng
Iffnungen und Kanäle. J on
Queipart, koregnisch Tschjei⸗dichu, Inscl südl. —F
orea, zum korean. Do Süd-Tjschöl⸗la gehörig, 1880 —F *
134 000. E., gebirgig (Mount Auckland 2000 m): Haupt⸗
tadt Tschiei-dschů.
uem 7g s. Quos 5 eto.
ZQZuendel, Pflanzengattg. s. PThymus.
Quen⸗san, Hafenstadt auf Korca, s. v. w. —
Quenstedt, Friedt. Aug. Geolog und Mineraleg
eb. 8. Juli 1808 in Cisleben, feit 1837 Proft in
ingen, gest. das. 21. Dez. 1880; schrieb: „Methode der
dristallographie“ (1840), „Handbuch der Mincraloai
8. Aufl. 1877), „Grundriß der Kristallographie 8
„Der Jura“ (1887), Handbuch der Vrtrefaktenkunde
83. Aufl. 1885) u. a. ichter
Quental (spr. keng), Anthero de, portug. —88
eb. 18. April 1842 in Ponta Delgada (Insel
Miguel), gest. das. 10. Sept. 18091 durch Selbstmord;
eröffentlichte seit 1860 Iyrische Dichtungen (,Odes 35
lernas“, 1865 u. ö. „Primavéras romàntioas“, y
hilos. Aufsatze und literar. Streitartikel, die bes. ie
stichtung des Dichters Castilho bekümpften; Hauptwat
Os sonetos completos“ (1886; deutsch 1887). — Bgl.
vöran Björkman (Upsala 1804). in
Quentchen, im frühern Gewichtssystem — 1Ia (i
storddeutschland seit 1888 219) Lot. thlio⸗
Querard spr. kerahr), Fos. Marie, franz. Biblio—
raph, geb. 258. Sept. 1767 zu Rennecs, gest. 1. Dez.
865 zu Paris; schrieb: „Da Frunoe ttéraire“ (10 Bde.,
827 48; Supplement, 2 Tlen, 1884 61), „Ina litteature
 franqaise contemporaino“ (184257) u. . n
Querbau, im Bergbau eine Abbaumethode, wird,
rizontalen Abschnitten quer gegen das Streichen geführt.
Juercetanus, franz. Geschichtschreiber, s. ne
Quercia (spr. kwertscha), Facopo della, ital. Bilde
auer, geb. 18374, gest. 14583 bes. fur den Dom zu Lucca
ind für Kirchen in Bologna tätig.
ZAuorous (lat.), die Eiche (s. d.).
Quereny, Le (pr. kärßih), chemal. franz. Grafsch.
)er Guyenne, jetzt Dep. Lot und Tarn-et-Garonne, mi
der Hauptstadt Cahors, seit 1151 französisch.
ZQuerder, s. Neunaugen.
Querel (lat. quereia), Klage, Beschwerde.
Quereilo d Allemand (frʒ., spr. kerell dallmang)⸗
em Zaun gebrochener Streik. 8
Queretaro (spr. ke⸗), Hauptstadt des mexik. Staates
A. (11638 qx, 1800: 282 Ig ) 33 102 6. (diele India⸗
ier und ene Baumwollfabrik; hier März bis 15. Mai
1867 Kaiser Maximilian belagert und 19. Juni erschoffen.
Querfurt, Kreisstadt im preuß. Reg.Bez. Merseburs⸗
1905), 4985 E., Anitsgericht, altes Schloß; Kallbrenu
eien; früher Hauptstadt der reichsunmittelbaren Herrschaf
I. die 1635an Kursachfen, 1818 an Preußen siel.
Quérieur (spr. kerlöh), Fluß, s. Hallue.
Duerimbainfeln (irimbainseln) Inselgruppe au
erx nördl. Küste von Mosambik; bedeutendste derfelben Ibo.
ZQuerlähmung, s. Paraplegie.
Quermanuler, Fischordnung, s. Knorpelflosser. d
Querpfeife, beim Militar gebruͤuchliche kleine Flöte
me Klappen von gellendem Ton.“ sDampfkesse *.
QZuerrohrkessel, ein Dampfkessel (s. d. und An
Querschigf, der die dangörichtuag Rangschi) echt,
vinklig 33 Nebenraum der Kirche sTaͤfel: Goti
9; Tafel: Romanischer Stil I'6); bei größern
rirchenbauten mehrere O.
Querschotten, s. Schotten.