Querulant —ä
viederholten nichtigen Beschwerden lästig füllt.
Querulanten voahnne Prozeßkrämerwahnsiun
Art. von Geistesstörung, die in dartndiger eee
ines unberechtigten unh aussichtslosen itnsen
besteht ¶ hänfte ehuhen n Schwachsinn oder Ver—
olgingewahninmeuunge Ziig onh
— s. Traverse.
erzetin, s. Querzitrin.
—— der ine Farbstoff des Dan aeoy
Ged gentse. Nitehe ateueg se n
Wengeit bachthehe eüteen deedir —
n Rhamnofe und Querzetin (im Handel als Finem
gelbe herb shmetend Kristalle, in Wasser kaum, iu
geist lelgt lndi dien Querʒitron zum Gelbfärben
Querzuroͤn, gelbes Eichenholz, Färberrinde, die
raspelte Rinde der nordamerik. Färbereiche (s. Eiche), di
zum Gelbfuͤrben benutzt wird (s. Querzitrind.
duefal UOpr. ked), s. Trogons.
—R J.Bandwürmer. Be⸗
—R pr. künüh oder käßnäh), Frang., n
zründer ded Physiokratismus, geb. T. Juni 1684 zu) *
dei Versailles, —B——
dirung „uvres économiques g philosophbiques
εε . r
Ques nay * —æ spr. künäh de bor'pühr),
Jules franz. Jurist und Sgrsisteter ehernan
Jules de Glonvet) geb. Jull 1888 in Saumur, —
Seneralsigctannee am Pariser Appellhof, 1882 Präsi w
der girtamne des Kassationshofs; schrieb: „NHistoire
—— ————
dergor⸗ I882), In tae Bourgeois“ (1888)
ie ean) eer unte den
bseudonygm Luce Herpin veröffentlicht) u. a.
Zuesnonh, Françc. du, Bildhauer, s. Duquesnoy. —
Quẽteler Upr. ket'leh), Lambert Adolphe Jespen
Atronom und Statistiker, geb. 22. Febr. 176 zu Gent,
Prof. und Direltor der Eternwarte zu Bruͤfsel gest. das.
W debr, igeae durch seine sozial-statist. Arbeiten
herühmnt Sur Phommo dto dsveloppement de se
—B ———— phꝓsique soeialsꝰ (1835; deutsch
1838. Bal. Mailly rang, 18768) ne, bei
Quetschmine, Cainouflet, schwach geladene Mine,
deren Entzundung kan Trichter ausgeworfen wird, dien
iangtshchisee Zerstörung unterirdischer Gänge.
Zuetsm ů hieeeeene Schrotmühle.
Quetta Koita), befestigte Sladt in Brit.Belutsgui.
dan, n Eingange des Boͤlanpasses, (1901) 2584 E.
zene wichtig CQuettabahn) der Distr. Quetta Pischin
britisch. —
Quene ( x, köh), Schwanz; das Ende einer
ett eae aufgestellter, aud
incß wartender Personen, der Billardstocke“das Saitenrett
 lan Geigen c) .
Quevedo Villegas (spr. kewehdo jwilljehgas)
Don Francisco de, span. Dichter und Schriftsteller, geb
. Sept ido Wadrid gest. s. Sept. 1648 zu Boal—
nena; bes. berühmt feine Satiren , Suedos diseursos
— —
Schelmenromte „Fi Buscon“ (deutsch 1826 u. 1842)
Sol. Miruuee franz. 1886). Quevilln
daeviicn deen ade Grand⸗Q., s. Petit—
dZue zaisprote heh Trogons.
Zue jaite nange bipe hen Departamentohauptstad
n Gugtemala, 800) 48 940 E. fast nur Indianer).
Duiberon pr. kib'rong), Landzunge an der Küste des
— Morbihan, mit der Stat . (1901) 3299 E.
Zeebader hier duhezeh Landung und Niederlage der vor
Ingland untersuhten franz. Emigranten.
duiche spr. tsche), Grnppe der Mayavölker.
duichotte s. Don Quirote.
Quichua, s. v. w. Quechua.
Quig s. v. w. Quecksilbet; Quickarbeit, Amalgamatio
der Silbexgewinnung Quickbrei, Amalgam; Quickgold
icuther gosen Siberamalgami nitfatz. Gicudet.
als Absauprodetute Silberamalgamation; Quick
Iaher, verdunnte Auflösung von salpetersaurem uec
— (Enquicken), amalgamicren.sbolum
dulounque Grmbolum .), s. Athanasianisches Sym
Brockhaus⸗ Kleines Konverfations-Lexikon. 5. Aufl. V

—

Qui

uidam (lat.), ein Gewisser, jemand.
Zuid Juris (lat.) was Rechteus ist.
Quidproquo (lat.), eins fürs andere; Verwechslung,
Mißverstand.
Quidquid agis, prudénter agas ot respiee nem
lat.), was du tust, tue klug und bedenke das Ende.
Quidqauid delirant reges, pleotuntur Achavi
lat.), alles was die Könige (die vor Troja entzweiten
Agamemnon und Achilles) in ihrer Naserei verschulden, die
Achäer (d. i. die Völker) müssen es büßen; Zitat aus Horaz.
Quidquid id est, timéo Danaos et dona ferèéntes
 (lat.), unter allen Umständen fürchte ich die Danger,
auch wenn sie Geschenke bringen; in Virgils „Aüncis“
Warnruf des Laokoon in bezüg auf das von den zum
Schein abgezogenen Griechen zurückgelassene hölzerne Pferd.
Quierschied, Dorf im preuß. Reg.⸗Bez. Trier, (1905)
3960 E.; Glashuͤtte, Steinkohlenbergbau.
Quikszieren (lat.), in Ruhestand versetzen; Quikszenz,
dnuhestand. snicht aufrühren.
hHuista non movsre (sat.), Ruhendes (soll man)
Quiẽtiner (Chietiner), s. Theatiner.
Quiẽetismus (vom lat. quies, Ruhe), myytisch-reli—
siöse Richtung in der kath. Kirche des 17. Jahrh. aus—
jegangen von Mich. Molinos (s. d.), in Frankreich und
Deutschland weit verbreitet, bes. durch Frau von Guyon
s. d), verteidigt von Fenelon, bestritten von Bossuet;
hre Anhänger Quietisten) suchten im Gegensatz, zu dem
nechan. Goktesdienst die Ruhe eines in Gott versunkenen
Bemüts. — Vgl. Heppe, „Geschichte der quietistischen
Nystik in der kath. Kirche“ (1875). — (S. auch Hesychasten).
Quieto, Sluß in Istrien, durchfließt das fruchtbare Valle
Montana und mündet bei Cittanuova ins Adriat. Meer.
Quieévrain (spr. liẽwräng), Gemeinde in der belg.
Zrov. Hennegau, (1804) 4298 E.; hier 29. April 1792
Zieg der sterreicher über die Franzosen.
Quilate (spr. kid), span. und portug. Probiergewicht,
p. w. Karat (s. d.).
Quilimane (Kilimane), Stadt in der portug. Kolonie
Mofambik (Portug.-Ostafrika), im N. der Mündung des
Zambesi, 7000 E. Hafen.
Quillabamba EOpr. tillja), r. vstl. Quellfluß des Rio
icayali (Nebenfluß des Amazonenstroms).
Quinaia Mol. Pflanzengattg. der Rosazeen, Bäume
des trop. Südamerika. Von Q,. saponaria Mol. in Peru
und Chile, wird die saponinhaltige Rinde Quitllaja⸗,
Zeifen⸗ Panamarinde, Panamaholz) als Waschmittel und
rzneilich in Form der Abkochung als loöͤsendes Mittel benust.
nillaim, s. Saponin.
duigen e Stadt in der chilen. Prov.
gasparaifo, (1002) 9876 E., Kupferminen.
Zuiliu, Fluß in Afrika, s. Kuilu.
Tuiiva spre ti), Orte in Deutsch-Ostafrika, s. v. w.
(wa (s. d.).
S budhrit-osind. Hafen, s. v. w. Kollam (s. d.).
Tuiloida (pr. li⸗), exloschener Vulkan der Kordilleren
»on Ecuador, 4138 mm hoch, mit Kratersee [Karte: Süd⸗
amerikba J, 2)].
Qqui mangeé du pape, en mourt Urz., spr. ki mangsch
dü pap ang möhr), wer vom Papst Gommendes) ißt, stirbt
arun, Eprichwort aus der Zeit Papst Alexanders VI, der
nißliebige Personen bei Gastmählern durch Gift beseitigte.
Quimper sspr. känghähr), Hauptstadt des franz. Dep.
Finislere, am Zusammenfluß von Steir und Odet, (1901)
441 E, Kathedrale (13. bis 16. Jahrh.), Hafen.
Quimperlé (spr. küng⸗, Ort im franz. Dep. Finistere,
im Zufammenfluß von Elle und Isole, (1801) 8086 E.,
irche Sainte-Croix (nach dem Muster der Grabeskirche in
zerufalem); Mehl- und Papierindustrie, Hafen.
Suinarius, altröm. Münze — 15 Denar — 8 As.
Zuinault (spr. kinoh), Philippe, sranz. Operndichter,
eh. 3. Juni 1635 zu Paris, gest. 26. Nop. 1688; schrieb
ndien Tragödlen und wvorgugtice Opernterte.
Quincaillerie Erz., spr. känglaj'rih), s. v. w. Kurz⸗
varen. Quincey.
Quincey, Thomas de, engl. Schriftsteller, s. De
Ouincke, Georg, en geb. 19. Nov. 1834 zu
Frankfurt g. O. 1872 Prof. in Würzburg, 1875 in Heidel⸗
derg, arbeitete über Kapillarität, Akustik, Optik, Elektrizi—
t'und Magnetismus. — Sein Bruder Heinr. O., geb.
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