Qui

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26. Aug. 1842 in Frankfurt a. O., Prof. und Direktor
der mediz. Klinik in Kiel, Erfinder der Lumbalpunktion;
schrieb: „Krankheiten der Gefäße“ (2. Aufl. 1879), der
deber“ (1899) u. a.
Quinctilianus, röm. Rhetor, s. Quintilianus.
Zuinetilis, röni. Monat, s. Quintilis.
Quinen (spr. ). 1) Stadt im nordamerik. Staate
zIllinois, am Mississippi, (1900) 36 282 6. 2) Stadt
in Massachusetts, an der Bai von Q. 288099 E.
Quindin (spr. kin⸗), Teil der Kordillere von Kolum—
dien, Paßhöhe 3420 m; höchster Gipfel der Paramo Ne—
ↄado de Sauta JIsabel, 3600 23.
Quinet (spr. linehs, Edgar, franz. Dichter und anti—
altramontaner Schriftsteller, geb. 17. Febr. 1803 zu Bouro
Ain), 1838 Prof, in Paris, 1816 abgefcht, beteiligte sich
1848 an den Straßenkämpfen, 18409 in die Legislatide ge—
wählt, 1852 aus Frankreich verbaunt, gest. 27. März 1878
iu Versailles. — Vgl. Chassin (1889), Radame O. (1887 fu.).
Qui nimium probat, ninil probat (lat.), wer zu
aiel beweist, beweist nichts. —
Quinkunx (lat.), eines Ganzen; als
öm. Münze (S 5 Uncin — 510 As) mit ßs33*
Punkten in der Form:; der Name wurde dann
auf die diese Form einhaltende durchbrochene —3
Ordnung der Baumpflanzungen, Schlachtordnung und
SZäulenstellung übertragen fAöb. 14589).
Quinquagesimä (latt), der 560. Tag vor Ostern,
h. der Sonntag Estomihi.
Quinquennaͤlfakultäten, die den Bischöfen für je
VJahre verliehenen Vollmachten zu Dispensen, die an sit
)em Papste vorbehalten sind, bes. in der Buß- und Ehe—
oraxis.
Zuinquennium (lat.), Zeitraum von 5 Jahren.
Quinquillion (neulat.), eine 1 mit 30 Nullen — 1080
Quinquina, s. v. w. Chinarinde (s. d.).
Zuint, Gewicht, s. v. w. Quentchen. [Schũler.
Quinta (at.), fünfte Schulklasse; Quintauer, deren
Quintal frz., spr. kängtall; engl., spr. kwinntel; span.
ind portug., spr. kin-; abgekürzt q), s. v. w. Zentner; (.
nõtrique, metrischer Zentner, Meterzentner, Doppelzentner
100 Kg; der frühere span. Q. von 100 Pfund — 46 xkg
der frühere portug, von 128 Pfund — 58,102 Kg; der engl.
Q. (für Holz, Salz ꝛc.) — 45, 200 Kg; der Quintaãle oder
Lantaro der Insel Malta — 79, 870 xg. 9
Quintan (lat.), fünftägig; Quintanfieber, jeden fünften
Tag wiederkehrendes Fieber.
Quintana (spr. kin.), Don Manuel José span. Dichter,
Jeb. 11. April 1772 zu Madrid, gest. 11. Marz 1857 das.
iUs Präsident des Studienrats; ausgezeichneter Lyriker und
Histoxiker („Vidas de espafßoles celebres“, 180733),
iuch Dramatiker.
Quintangar de la Orden (pr. kin), Stadt in der
—
Quintana RNoo (spr. kin⸗), Territorium von Mexiko
902 von dem Staate Yubkataͤn abgetrennt; Hauptstadt
Santa Cruz de Bravo.
Quiute (lat.), in der Musik ein Intervall von 5 Stu⸗
en; 3 Ganztöne und 1 Halbton (e—sg) geben die reine,
kGanztöne (gis) die übermäüßige, 2 Ganza und 2 Halb⸗
töne (cges oder eis⸗8) die verninderte Q.; bei Streich⸗
instrumenten die s (E·) Saite. Sämtliche 13 Töne
unserer Tonleiter sind durch fortlaufende reine Q. in Zu⸗
ammenhang zu bringen (Quintenzirkel).
Quintérne (latͤ, Fünftreffer, s. Lotto; im Buchdrud
ine Lage von 8 Bogen.
Quinteronen 8 — Abkömmlinge von einem Eu⸗
opäer und einer Quarteronin (s. Quarteronen).
Quintessenz (lat. quinta egsentia), bei den Pythago⸗
eern der AÄther, jetzt der feinste, die wirksamen Bestand—
eile konzentrierende Auszug eines Stoffs; daher das Beste,
der Kern einer Sache.
Quintett (ital.), Tonstück für 8 Stimmen oder In⸗
trumente, in letzterm Fall auch Quintuor genannt; Streich⸗
Q. wenn nur Streichinstrumente, Klavier⸗Q., wenn auch
das Klavier beteiligt ist.
Quintidi (spr. kängtidih), im franz. republikanischen
dalender der fünfte Tag der Dekade.
Quintilianus oder Quiuctiliauus, Marcus Fabius,
öm. Rhetor, geb. 351. Chr. zu Calagurris in Spanien,

.

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eit 68 Lehrer der Beredsamkeit in Rom. Hauptwer
38 oxatoria“, hg. von Halm (2 Bde. 8
39), Meister (2 Bde., 1886-87); das 10. Buch hg. *
Bonnell (53. Aufl. 1882), Krüger (8. Aufl. 1888), Peter
1891). Deutsch von Boßler und Baur (1868 Ayn iat
Quintilis (lat.), der fünfte, später der siebente Mon
m röm. Kalender (s. Juli).
Quintomonarchianer, s. Fünfmonarchisten.
duipegor, s. —5 —*
uintuplum (lat.), das Fünffache. J
ZQuintus Iciltus-s. Guichard, Karl Theophilus. en
Quintus Snyrnaãus, von der Auffindung zg
gedichtes in Kalabrien auch Calaber genanut, griech. J *
er des 4. Jahrh. n. Chr., aus Smyrna; sein dieJ 8
rtsetzendes Epos „Posthomerica“ hg. von Köchly (1863),
immermann (1891); deutsch von TDonner (1866607).
Quioco, Bantunegerstamm, s. Kioto. ijt der
Quippu (Khippu). Knolenjchrift, eine Art Schrif deg
lten Peruaner, bestehend in Schnurenbündeln verschie
arbiger, aneinander geknüpfter Faden zur Verzeichnu a
on Registern ꝛc. [Person mit einer anen
Quiproquo (lat.), einer für einen, Verwechslung er
Quiriual (lat. Quirinalis), einer der 7 Hügel Agnt
er Palast (1574 begonnen) das., früher Sommeraufen
alt der Päpste, seit 1870 Sitz der ital. Regiexung. lis
Quirinus, röm. bes. auͤf dem Hügel Quirina
»erehrter Gott, in ältester Zeit einer der Hauptgötter Inr
igenem Opferpriester (RIamen Quirinalis); später de
mter die Götter aufgenommenen Romulus geicgeett
Quirites, ursprünglich die Bewohner des Quiring
püter Name der röm. — im Gegensatz zum 853
Qui 8— seier— ki sertußssaktuühs ⸗
ver sich entschuldigt, beschuldigt sich. zd⸗
shh (ital., „hier genest man“), häufig Sepit
rung fur klimatische Kurorte, Hotels ic.5 bes. bekan
as Schloß O. bei Castellammare di Stabia. ↄdo
Quis, quid, ubi, quibus auxiiis, cur, quoms 3
mando? (at.), wer, was, wo, mit welchen Hitfsmitte
varum, wie, wann? Schulhexameter als Änleitung z
hrienmißiger Behandlung eines Themas (s. Ehrie).
Quisquilien (lat.), Abfall, Plunder, Zunipereien r
Qui tãcot, conséntit oder oonsentire en
lat.), wer schweigt, stimmt zu (oder scheint zuzusti men
Quito (spr. kic), San Fraucisco de Q, Hauptste J
»er südamerit. Republik Ecuador sKarte: Süd —
21, 28800 mm ü. d. M. am Muhangare, nahe dem Vul
dichincha, 80 000 E. (meist Indaner und Restizen
dathedrale, ehemal. Jesuitenkollegium, Universität; Ir
ustrie in Tuch⸗, Woll⸗ und Goldschmiedewaren. zat
Quitschbeere, sSorvus (Abb. TNoe. sentledch
Quitt Erz. quitte), frei, edig, der ——
Quitta (Keta, Kita), Stadt an der brit. —
Guinea), zwischen der 400 qkm großen Lagunc von F
ind der Küste, gegen 4000 E. sauch dieser selbst·
Quitte, die drucht des gemeinen Qnittendaums (s. d.),
Quittenbaum, Quitie (Cydomia
burn.), zu den Rosazeen, Abteilung
er Pomeen, gehörige Pflanzengattg
die gemeine oder wide Quitte (6y5do-Ia
 vnIgaris Pers.), im Orient heimisch,
u Süddeutschland verwildert und kul—
iviert, mit apfel⸗ (Apfelquitte) oder
irnförmigen (Birnquitte [Abb. 1460)),
tronengeiben, mit grünem Filz über⸗
zgenen Früchten; diese schmecken herb,
äuerlich, werden nur zu Marmelade,
gelee ac. benutzt; die schleimreichen Sae 1460. Biruauitte.
nen dienen zur Bereitung des Quitten⸗ bei
chleims, eines einhüllenden und kühlenden Mittels
dautabschürfungen ec. und zu Augenwässern. ggre
3. e Japontoa Pers.) mit granatroten Blüten i
Zierstrauch. Über die chines. Quitte s. Diospyros. ch
Quittieren (rrz.), den Empfang bescheinigen (dur
Auittung); aufgeben, niederlegen (ein Amt). istens
Quittungsstener, Quittungoͤstempel, eine meisten⸗
nittels Stempelmarken erhobene Abgabe von Empfang *
escheini gungen, besteht in Frankreich, England, HOsterreich
Quitzow, altes Adelsgeschlecht in der Mark Branden⸗
zurg, durch seine Fehdelust verderblich, erst nach langen