Racen (Coraeiadae „Familie der Kuckucksvwögel, deren
meiste gen über die —* Halbkugel verbreitet sind, 3
her d. B. die Gattumgen diche (Coraetas), mit der Mandel—
frahe 9. dd Schwaln (Podargus), mit dem
sulenschwaim ef hun Seen ee
Sůdamerita und Hornrachen (ERurylaemus),
Sundainseln.
Racket lengl., spr. räck.), das mit Darmsaiten
kreuzweise ůberspannte, beim Lawn-Tennis ges
bapd hable Shlashee nt n
Ragfeuche, Knochenerweichung.
Raczkeve pr ahe ungar Großgemeinde 1463.
md Denaumia s. Csepel. d Gref, geb Racket.
aczynski (spr. ratfch), Eduar „Graf, geb.
— ntt 8 e durch Selbstmord; en
sein Palaisnd Bihbliothek der Stadt Posen; schrieb;
im Osman Reich“ eutfh e Kabinett polti. Me⸗
daillen⸗ Bde. 1841 18). 6Großpoln. Erinnerungen
Bde., 1842-40). — Sein Bruder Graf, Athanasius
d geb MNiat Ag8, pra Diplomat, gest. 21 —
370 sammelte eine Gemaͤldegalerie (früher in der Ber w
Nationgigelerit, seit 1008 im Viuseunn zu Posen); schri—
Histoire de Vet e Allemagne“ (deutsch
— AIgs arts en Portugai, sS6) u.
Rad, Strafe ves d Rädern, frühcre Sintih
ungeatt, de welcher die Glieder des Verbrechers mi
uem schweren R. herstoßen und dann der Körper auf
das auf inen Pfahl gesteckte R. geflochten wurde.
Radakinfeln, Rataktette, s. Marshallarchipel.
Radaune, dinhenn preuß. Reg.⸗Bez. Danzig, prn
aus dem Nadaunesce (10 Rm Ig) teilt sich in Alte wn
— von denen jene bei Nonnenhof, diese unterha
zigs in die Mottlau muünden—
dadgus enastctane Sutowing, (1000) org
Radberlus Paschasius, s. Paschasius Radbertu—
aadta detite pe eiee Siade i nt Giss
annaster. Cso) as zos E Kohleugruͤben Tertilindustrie.
—D— — durch Radpropeller (s. d.) angetriebenes
aupfschiff.
Radde Gustav, Naturforscher und Reisender, geb.
V Rop. Is Danzig, e die Krim, 1885 60
Ostsihscien daun Kaukasten, Armenien, Transkaspien, das
wop Afien gestede Matʒ 1908 in Tiflis schrieb Reisen
n Süden von Ofisturtor Bde. 1862 69). „die
hewseuren und du and I88), Der Kautasus (1884),
Reisen an der pers.sruss. Grenze“ (1886), „28 000 Meilen
auf der Jacht Tamare (russ., 2 Bde., 180293) u. a.
Rade, Pflanzenart, s. Agrostemias.
Rade, Martin, evang, Theolog, geb. 4. April 7
in Vennersdorf hei Herrůhut, 1893 Pfarrer in Frankfur
. M. fei 1898 Priwatdozent, 1905 Prof. in —
Derausgeder der von ihm 1887 begründeten Wochenschrift
— schrieb; „Damasus, Bischof von Rom
Is8) br e Zuthers Leben, Taten und Meinungen,
dm deulshen Vouedn vde. 1888 s3).die
Neligion jm modernen Geistesleben“ (1898), „Die religiös—
sittliche Gedankenweit der Industriearbeiter“ (1808).
d Radeberg Eadt in der füchs. Kreish. Dresden, an
droßen Faber oooh u o o E Amts⸗
igt, Schloß, Landesbesserungsanstalt; Glasiudustrie,
Guß⸗ Emoillierwert, Küchenmöbel-, Papierfabrikation.
Radebent Dorf in der sächs. Kreish. Dresden, v05)
nit Serkowiß Loe E.; Maschinenfabrikation, chem. Fabrik.
neadeburg, Stadt in der sächs. Kreish. Dresden, an der
söder, (1905) 8204 E. Amtsgericht.
Radecke, Nobert, Komponist, Klavier- und Orgelirtuos,
 geb, 1830 zu Dittmannsdorf in Sqle—
sen, gr Kcpelmeister In der konigi Oper zu Ber⸗
in, seit 1802 Direltor des königl. Instituts fur Kirchen⸗
nnst am hetetteen ehe iden
Rodegaft an Anhalt, (1005) 968 E.; Domäne.
3 Radern, Bodch in Steiermark, au der Mur, (1800)
94 Sauerbrunnen.
Radelerz, s. v. w. Bournonit.
Radentoͤrner, s.v. w. Gichtkörner (s. d.).
eRaeder Gust Sqchaufpieler und Possendichter, geb.
April 1810 zu Breslaun, seit 1838 Hofschauspieler in
B—
and Bertram „Der Weltumsegler wider Willen“ 2c

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Rad

Räderalbus, kleine Silbermünze, seit 1409 von
Nainz, Trier und Köln geprägt, mit einem großen, von
einen Kreis umgebenen Kreuz.
Rädern, Todesstrafe, s. Rad.
Rädersteine, s. Seelilien.
Rädertiere (Rotatoria, Rotifera), Klasse der Wür—
mer, von gestrecktem oder gedrungenem Bau, ohne innere
aber oft mit äußerer Gliederung, Vor—
derende mit dem Räderorgan, einem ein—
ziehbaren Wimperapparat zum Schwim—
nen und Herbeistrudeln der Nahrung,
interer Leibesabschnitt (sog. Fuß) schmä—
er als der vordere. Blutgefäße fehlen;
darm, Leibeshöhle und ein Paar Exkre—
ionskanäle vorhanden; teils festsitzende,
eiis freischwimmende oder auch nut bor⸗ 1464. Erdatina
ibergehend festsitzende, getrenntgeschlech⸗ aanto
ige, mnikroskopisch kleine Tiere, die kleinsten Metazoen
Hydatins senta Enrbg. [Abb. 1464: 2 Männchen,
Weibchen])). — Bgl. Leydig (1854), Hudson und Gosse
engl., 6 Tle., 1886).
Radesyge (norweg.), Thaeria, in Skandinavien hei—
nische, auf tertiärer Syphilis heruhende Hautkrankheit.
Radetzky, Jos. Wenzel, Graf R. de Radetz, österr.
Feldmarschall, geb. 2. Nov. 1766 zu Trzebnitz (Böhmen),
iahm seit 1784 an allen Kriegen Hsterreichs mit Aus—
vamn teil, seit 1831 Befehlshaber der österr. Trup—
den in Italien, 1836 Feldmarschall, schlug 25. Juli 1848
die Sardinier bei Custozza, 238. März 1849 bei Novara
ind gewann Venedig zurück, seitdem bis 1837 General⸗
ouverneur und Militaͤrkommandant in Oberitalien, gest.
. Jan. 1858 zu Mailand. — Bgl. Krones (1891), Smolle
1891), Duncker (1891).
Madevormwald, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Düssel⸗
dorf, (1905) 10979 E. [Lebens.
Radewins, Florentius, s. Brüder des gemeinsamen
Radfahrsport. Die systematische Ausbildung des
Fahrens mit Zweis, Dreirädern ꝛc. (. Fahrrad) hat,
von England kommend, seit etwa 1880 auch in Deutschsand
 eine weite Verbreitung gefunden. Es wird unter—
chieden zwischen Herrenfahrern, die den R. nur aus Lieb⸗—
saberei detreiben, und Berufsfahrern, die sich durch den
st. ihren Lebensunterhalt verdienen. Wettfahren finden
zuf eigens dazu eingerichteten Rennbahnen statt. Zur
Förderung des R. haben sich große Vereinigungen ge⸗
ildet, so in Deutschland der Deutsche Radfahrerbund
I884), die Allgemeine Radfahrer-Union (1886) 1c.
Radfenster, Katharinenrad,
in mit speichenfoͤrmig gestaltetem
Maßwert versehenes großes, run⸗
des Fenster an n roman.
der fruͤhgot. Stils Abb. 1466].
Radliãl (lat.), strahlig, in
ztrahlen auslaufend; in der
Anatomie: dasen Radius, die
-peiche bezüglich.
Radiar Erz)), strahlig.
Hadiaten (Radiata). s. 1ass. diadfenster
trahltiere.
Radiatidn (lat.), Strahlung, insbes. Sonnenstrahlung
dy) auch Durchstreichung mit sich eennen Strichen.
Radiãtor (uneulat., „Strahler“), Bezeichnung für die
eiztörper der Dampf- und Wasserheizungen.
Radien, Mehrzahl von Radius (s. d.
Radieren(lat.) schaben, abkratzen; bes. Geschriebenes oder
hezeichnetes tilgen; dann eine Radierung (s. d.) herstellen.
Radierkunft, eine Art der Kupferstechkunst (1. d.)
nittels Atzverfahrens (. Atzen). Über den Abdruck s. Kuͤpfer⸗
ruck. Die R. wurde im 17. Jahrh. bes. in den Niederlanden
Kembrandt, Ostade, Ruisdael) und in Frankreich (Callot,
Llaude Lorrain), im 18. Jahrh. in England geübt; im
9. Jahrh. hat sie mit Original- oder Malerradierungen
s. Maler-Nadierer) Bedeutung gewonnen in fast auen
Zunstländern. Von deutschen Radierern nennenswert;
Menzel, Unger, Klinger, Mannfeld, Halm, J. L. Raab
und —* Raab, Hecht, Köpping, Krauskopf, Forberg u. a.
Radierung, die mittels der Radierkunst hergestellte
Zeichnung; dann der Abdruck von der geätzten Kupfer—
'der Stählplatte

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