E7dscymahan— Maãlẽer, Mältö, Stamm der Drawida,
4801) 60777 R6 fe. 354 3
—— Land der Radschputen, Fin
Brit. And. Reiche, besteht aus dem unmittelbar vwe
Adschmir⸗ Recare (. Adschmir) und 18 (mit a iure
taaten 21) unter eingeborenen Fürsten stehenden Staat w
letztere unter einem brit. Agenten in (Mount) Inn uit
ihm unterstehenden polit. Chargen), zusammen ie
yon)νεεο E.j größte Staaten Oschodhpur. Bi *
Dschatsalmir, Dschaipur, Mewar, Kota, Alwar; grö
Stadt Dschaiput J Pphet⸗
Radfchonten GSanskrit Rajaꝑutrãs, engl. Rajp sdie
Konigsfihne⸗ Volksstamm in Ostindien, leben a
dah nhen unter vielen Fürsten und Häuptling
n Radschutang (j. d.
etee — Rajeshaye), früher R. und Kenu
Sihar hig 160 —2 der brit.eind. neen
Lurschast Bengalen, 11837 3ο gaigacge sy
Hauptort Rampur Boglia oder Bsahlija (engl. Vege —
am Ganges 1 380 E.; 1905 wurde die Div. R. p
dem Dist Dardschiling der neuen Vrov. Ostbengalen und
Asam erleint Siahl⸗
Rad sech, an einer Stelze befestigte, roticrende
cheibe san des Messers an Pflügen (sj. Kolter). uff
Radsiwilow n dihr e and, dlecei im russ
Vruv. Wolhynien, an der Slowna, 350 E. gethd
Radspinnuen, Radweber (Orbitelariae), Un gl
ang der Spinnen, dauckz ain kunstreiches, senkrecht sehe F
— Fanggewebe Radnetz), mit strahlenförmig von n
e ausgehenden und nden Fuden. Haupt⸗
eter der R. sind die Kreu pinnen.
Radstadt in — au der Enns, 4327
— ———
35 dem n
eber, s. Radspinnen.
aeee —— im preuß. Reg.⸗Bez. Oppeln,
1805) 3326 E.; Kohlen⸗, Eisenerz⸗, Galmeibergbau.
Radziwin dugeae ueeesiut uisce
dehasttee see antie hn ———
vra auge iber und ließ 1663 die beraͤhmte Radzi⸗
diller Bidel drucken, die sein wieder katholisch gewordenen
Snn Christoph Ritolaus Ri. gest. 1616, auftaufen und
verbreumen ließ. — Anton Heinrich R. geb. 18. Jun
1775, 176 vermählt mit Prinzessin Friederike von 7
n isig proage i ut Posen, gest. 7. e
Vomponisi (Musik zu e „Faust“). — Seine Toch —
nr daingehe un e r at —
*35 Jugendliebe Kaiser Wilhelms J. — Sein Sotn
Juͤrst Wihctn R. geb. 19. März 1787, gest. 5, Aug. 1870
zu Berlin als General und Chef des Jugenieurkorps. Des
oehtern Neffe Fuͤrst Ferdinaud R., geb. 19. Ott, 7
— dreuß. Hexrenhauses und des Deutscheun Neich —
Radzi wilton ee tedfiwilowe lteg
Ie aretne indee eenwrwareli. ildnis
Raeburn Gpr. rehbörn), Sir Henry, schott. Bi n
naler. geb. 1786 zu Stockbridge, in Edinburgh tätig, gest
38 1823; seine Bildnisse“ (bes. Damenoldmifej seb
ewertet.
Raeren jpr. rahr Dorf im preuß. Reg.⸗Bez. Aachen,
Aso —A Dn eno Steinzeugfabrikatiou
———— ——— z89
9 Raff, —ãA— geb. 27. Mai 1822 zu
achen in du Schweiz, seit 1877 Direktor des Hochschen
donserwaterng in Fraukfurt a. M., gest. das. 24. Juni
— bedeutendften seine Instrunientalwerke (Sin⸗
onien Im Walde“, eondre“ u. a. Klavier- und Kam.
mermutstückt Duverluͤren auch zahlreiche Sa
an gget Sautt e e
al. Maler, geb. 1183 zu Urbind, Sohn des Malerẽ
Biovann Sahe (gest. 1404), Schuüler Peruginos in Pe⸗—
ugian seit 1804 6d Florenz 1508 von Papst Julius II.
sad Nom berufen, gest. das, 6. April 1020. Seine Werle
b ausgezeichnet, durch heitern, frommen Sinn, voll⸗
ommenstẽ Beherrschung der Technik und ungdertroffene
nsodie Kompofitibn. Berühmt sind bes. R RMadonnenbilder
 so: Madonna del Bennduck (Florenz Tafel: 7
—
onna Tenipi (München), Madonna di Foligno (1611,
m Vatilan) Heilige Familie (1518. im Louvre) Madonna

187

Rag
ꝛella Sedia (Florenz), Sirtinische Madonna Dresden).
Ferner die Tafelbilder biblischen Inhalts, von denen her—
orragen: Vermählung der Maria („Sposaligio““; 4504,
Nailand), Heil. Cäcilia (1818, Bologna), Kreuztraguug
christi (o spasimo“; 1817, Madrid), Heilige Familie
1518, Paris), Transfiguration (16820, Vatikanische Ga⸗
erie). Von Bildnissen nennenswert: Selbstbildnis (Flo—
enz), Papst Julius II. (ebd. Tafel: Porträtmalerei LID,
zohanua von Aragonien (Paris), Bindo Altkoviti (Münhen),
 Papst Leo X mit zwei Kardinclen (Floreuz), Groß—
irtig sind ferner R.s Fresken im Vatikan: geschichtlich⸗
ymbolische und biblische Wand- und Deckengemälde in den
oͤg. Stanzen (seit 1608, teilweise erst nach seinem Tode
usgeführt, von Giulio Romano u. a.) und biblische und
»rnaͤmentale Ausschmückung der Loggien. Dann die Wand—
ind Deckengemälde in der Farnesina (Triumph der Galatea,
Beschichte von Amor und Psyche). Endlich die 1515 16
ur die Sirtinische Kapelle in Wasserfarben ausgeführten
10 Kartons (7 im South-Kensington-Museum in London),
ach denen in Brüssel Gobelins gewebt wurden; letztere jetzt
m Batikan, Wiederholungen in Berlin (9) und Dresden
6). — Biogr. von Vasari (. d, Abersetzung davon nebst
dommentar von H. Grimm (4. Aufl. 1909); von Passavant
3Bde., 1839838), Springer (3. Aufl. 2. Bde., 1896),
Nüntz ifranz., 2. Aufl. 1888), Crowe und Cavalcaselle
deutsch 188386), Knackfuß (9. Aufl. 1905), Rosenberg,
3. Aufl. 1906).
Raffiabast (Raphiabast), Baß- oder Bastfaser, afrikanische
 Piafsave, die Bastfasern der im trop. Afrika weit
erbreiteten Weinpalme (Raphia vipifera Beduv.), viel
der Gärtnerei (zum Anbinden ꝛc.) benutzt.
Raffingade (frz.), feinster weißer Zucker.
Raffinement Erz., spr. fin mäng), Feinheit, Ver⸗
mitziheit; Erkünstelung, Überfeinerung.
Raͤffinerte Efrz.), Reinigungsanstalt; Zuckersiederei.
Raffinieren Erz.), verfeinern, läutern, reinigen (bes.
„ucker, Petroleum, Ol, Metalle 2c.); raffiniert, geläu—
ert; ausgekluͤgelt; verschmitzt, abgefeimt; raffiniertes Harz,
piw. Burgunderharz (s. Fichtenharz).
Raffinose, Gossypose, Melitose, Melitriose, Zuckerart
n der Htanna von Cukalyptusarten, in der Rübenzucker—
melasffe und im Baumwollsamen; Kristallnadeln, in Wasser
eicht löslich, stärker polarisierend als Rohrzucker; bewirkt
ine scheinbare Erhöhung des Zuckergehalts der Melassen
Pluszucker der Bei Inversion mit ver—
nnten Sänren gibt sie Lävulose und Welibiose, die
ettere weiterhin Galaktose und Traubenzucker.
Raffles (spr. räffls), Sir Thomas Stamford, brit.æ
— —— trat in den Dienst
er Ostind. Kompaue, 1811 16 Lieutenantgouverneur von
dava, dann von Benbkulen, gründete 1819 die Stadt
Zingapur, gest. 8. Juli 1826 in England; schrieb: „Hüsory
 ot Java“ (2 Bde., neue Aufl. 1830). — Biogr. von
iner Witwe (2 Bde., 2. Aufl. 1836), Boulger (1897) und
ẽ ?gerton (1900).
Rafflesia I.. Br. Rafflesie,
Pflanzengattg. der Rafflesijazeen,
Schmaroßergewächse auf, den
Fuseln des Malaiischen Archi—
Jels, stiel- und blattlos, auf
den Wurzeln von Cissusarten 1468. Rafflesia Hassertti.
sebend, mit großer, aasartig
jecheuber Blute. Von R. Arnoldi R. Br. auf Sumatra
st die fleischige Blüte von 1m Durchmesser die größte aller
betkannten Bluten. Kleinere Arten sind, R. patma Blume
bid K.Aaselti Suringar [Abb. 1468].
Rafflesiazẽeen, Zylinazeen, Pflanzenfamilie, wenige
chmarotzende chlorophyllose Arten im wärmern Europa,
Afrila und Amexika, sowie im trop. Asien umfassend,
bes. Rafflesis (s. d.).
Rafn, Karl Christian, dän. Philolog und Archäolog,
jeb. 16. Jan. 1795 zu Brahesborg auf Fünen, gest. 20. Okt.
'864 als Prof. zu Kopenhagen, Herausgeber altnordischer
Verke. . Drosophor (s. d.).
Rafraichisseur (pr. Fräschissöhr, „Erfrischer“)), s. v. w.
Ragatz Gagaz), Badeort im schweiz. Kanton Sanlkt
zallen, an der Mündung der Taming in den Rhein,
1000) 1866 6.; berühmtes Mineralbad, dessen Wasser
‚on Pfäfers (s. d.) hergeleitet wird.