Itrandetes Schiff schießt. Mit ihrer Hilfe wird eiue stärtere
KJolltauß an I t an ——— die Schiffbruchigen
in einer Hosenboje . d.) an Land gezogen werden. Der
R. besteht us ine Bock, von
dem aus eine einpfündige Ra⸗
kete uner 450 abgefenert wird;
die Rakeie trägt an ihrem Stab
eine Kette und daraueine o
lange, d mm starke Leine. Bei
7 unter 50 mn wird
ab la] mit einer darau
hefindlichen d aus einer Handfeuerwaffe (Cordessche
uwnse Nob. aco) geschossen. Raketenstativn, mit einem
Nakelenapparat ausgerüstele Rettungsstation (s. d.).
Rakeit (ateue frz. raquette), s. Racket.
Raki Geath) vnent Nend des Arrak, dann rrmein
Rakiura,. Stewartinsel. 9 ed
Ratta, Stadt im türk.-afiat. Wilajet Haleb, s 9
hrat Zooo S 69.
Rarsczy spr. raͤhlkohzi „Mineralquelle in Kissingen
Raksezy —* Aneenp ungar., im — er⸗
schene Familie Siegniund R. 1607 8 Fürst von Sie cn
hürhen gest hederngorend d Sohn Georg J. R. geb.
1581, vurst von Siebenbürgen 1681, hel 1841 in ngern
in und erzwang im Linzer deeden 1045 die retigtose Freihei
seiner prot Glaubensgenoffen, gest. 1. Okt. 1648. — She
Sohn und Nachfolger Georg in. Ri., geb. 1618 erlangte
Dberherritein e deeeeee Walachet, betriegte
dohaun daittrx Polen, 22. Mai 1660 bei Klausen—
hburg geschlagen und verwundet, gest. 6. Juni. — Suin
————— 17ds an die
Spitze des ungar. Aufstandes, wurde 1707 Fürst von
Siehenbirgen anßte e fliehen, gest. 8. April r
der Tuͤrte Nach ihm der Raksczymarsch benannt, der
Nationalmarse der Ungarn. — Biogr. von Horn (2. Aufl
8o Vitlau se Ho
Rakonitz Bezirksstadt in Böhmen, (1900) 6622
Ratos (syr. Noscheeine Nebenfluß der Donau, mün—
de itan nach ihm heißt die Budapest umgebende
Sbene das Raͤkosfeld.
Rakosi sprb Eugen, ungar. Bühnendichter, geb.
2. Now. n in iet Direktor des Budapester
doltstheatere seite ttto ——
Alapschgeb Zustspiele (‚A sopus“), Dramen (,Lis
pe List Magbalcha idetee und Johanna“ 1c.),
ieane ¶ Der großte Ratrnd
ee pr. Idg ungar. Großgemeinde,s
Rarowieza Helene von, Doönniges. Palota.
Ratun. der eae
Ratundafene die Felle der Nutria(s. Trugratten)
„Ratwig, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Posen (1008)
I Naheet Dorf und Rittergut R. mit Schloß.
Raleigh Upr. rahli), Hauptstadt des nordamerik. Staates
Nordiarone 00) 18 643 E, Universitat fuͤr Farbige
Rateigh Gnite eeei Seemann.
aeb. 1880u Hayes (Devon), grundete 1884 eine Kolo⸗
nie in der beee Birginien), nahm. 1505 die Insel
Trinidad, 1604 die Insel Fayal; uͤnter Jakob J. der Teil—
nahme an einer Verschwörung bezichtigt, ward er zum
Inde verurieie au egun bezhagt gefangen ge—
solten 1617 zum Oberbefehlshaber einer Expedition nach
Buayang ernannt, nach deren Mißlingen infolge der Be—
werde des span. ofs wegen Friedensbruchs auf Grund
eh rübern Iodegatngevgen edege cuthauptet. —
Viogt. don Creighton (2. Aufl, 1882), Stebbing (1881),
Hume —A— (4002)
Rautinsein, aseen Narfhallarchipel.
Zau. —
Rallen, phihe
Faulenkramch s. Kagu.
Rauentanas sital., Mus.), langsamer werdend.
Ralliemen? Erz., spr. rallimäng), Ralliieren, das
ammeln einer durch das Gefecht zerstreuten Truppe.
Ralum Ralun, Station auf dteupommern.
— V—— Waffe der Panzerschiffe und
Kreuzer im Nahgefecht, ctwa 3 unter Wasser am Vor—
steven angebracht
aeskdama Nath, Ramoth (hebr., die „Höhe“), alt—
testamentlichen Ortsname, am bekanntesten der Heimatsort

Je Buchse.

489

Ram
Samuels auf dem Gebirge Ephraim, das griech. Arima⸗
thia (Matth. 27, 55).
Mama, der siebente Avatara (s. d.) des Gottes Vishnu,
in dem er sich in R. verkörpert, dessen Schicksale das
Ramayansa (s. d.) schildert.
Ramadän (Ramadhan, Ramasän), der neunte Monat
des mohammed. Mondjahrs, der Fastenmonat des Islam;
die Rächte sind religiöfen Ubungen und Lustbarkeiten ge—
widmet [Tafel: Religionen II, 11].
RNMamadou (jfrz., spr. duh, von xamsde, Schafherde),
keiner franz. Käse, in den Phrenäüen aus Schafmilch be—
reitet, z8 nachgemacht aus Rahm.
Ramaßeisen, zähes Schmiedeeisen, erzeugt aus
-chmiedeeisenabfällen, die man zu Paketen zusammenlegt,
hweißt und ausstreckt.
Ramath, s. Rama (Ortsname).
Ramayana, das zweite große Nationalepos der Inder
ieben dem Mahabhsrata, im Gegensatz zu diesem aber
in Kunstepos eines Dichters, als welcher Valmiki ge—
iannt wird. Es umfaßt 24000 Verse, meist Cloka,in
Buüchern und enthält die Geschichte des Räma, des
Zohnes des Königs Daçaratha von Ayodhyä (heute
Zudh), in dem sich der Gott Vishnu verkörpert hat.
Dem Räma, der auf Betreiben seiner Stiefmutter ver—
hannt wird, wird durch den Dämonenfürsten Rävana auf
Zeylon seine Frau Sitä geraubt, die Räma mit Hilfe des
Affenkönigs Sugriva und dessen Minister Hanumau nach
harten Kümpfen wiedergewinnt. Übersetzt ins Englische
bon Dutt (7 Bde. 180194). Nachdichtung im Deutschen
»on A. Holtzmann (2. Aufl. 1843) und Ind. Sagen“
2. Aufl. 1854), deutsche Ubersetzung von Menrad (1897 fg.).
Rambaud (spr. rangboh), Alfred Nicolas, franz. Ge⸗—
chichtschreiber, geb. 2. Juli 1842 zu Besancçon, seit 1881
Prof. zu Paris, 1896 —98 Unterrichtsminister, gest. 10. Nov.
906 in Paris; schrieb: „Da domination franqaise en
Allemagne 1782 -1804“ (1873), „L'Allemognoe sous
ůapoléon I“ (1874), „Histoire de I Russie“ (1878),
Histoire générale du IVs siôécle à nos jours“ (mit Laisse,
 12 Bde., 18938- 1901) u. a.
Ramberg, Berg im Harz, s. Nammberg.
Ramberg, Artur, Freiherr von, Historienmaler und
„eichner, geb. 4. Sept. 1819 in Wien, 1860-66 in Weimar,
est. 8. Febr. 1875 als Prof. in München. Olgemälde:
Norgenandacht einer Seunerin, Nach Tisch (beide in
München), Hofhaltung Friedrichs II. in Palermo (ebd.,
Naxrimilianeum); Zeichnungen zu Goethes „Hermann und
dorothea“, Voß' „Luise“ u.a..
Rambervillers (spr. rangbärwillähr), Stadt im franz.
dep. Vosges, an der Mortague, (1901) 5675 E.
Rambla, in Spanien Flußbetten, die nur zur Regen—
eil Wasser führen. ((1800) 6110 E.; Industrie.
Rambla, La, Stadt in der span. Prov. Cöordoba,
Ramboniliet (pr. ranghtjch), Stadt im franz. Dep.
Seine⸗ci⸗Oise, (1901) 6176 E., altes königl. Schloß, jetzt
Hulitärerzichungsanstalt, mit großem Park, nationale, von
Zudwig XVIL. gegründete Schäferci (Nambouillets, s. Me—
inos uebst Abb. 1168).
Rambow, russ. Stadt, s. Oranienbaum.
Rambure, Pfundäpfel, 6. Klasse, Ramburrenetten.
Klasse des een Apfelsystems . Apfel).
ameé (Ramièe), s. Chinagras.
Fane (pr. moh), Jean Philippe, franz. Musiker,
eb. 26. Sept. 1683 zu Dijon, gest. 12. Sepf. 1764 zu
Haris, beherrschte neben Lully die Pariser Große Oper
Hauptwerk: „Castor und Pollux“); epochemachend sein
Fouveéau système de musique théorique“ (1726). —
Sein Neffe R. Neveu, philos. Sonderling, bekannt durch
ine Schrift Diderots (übersetzt von Goethe), der Held in
Zrachvogeis Schauspiel „Narciß. — Bal. Schlösser (4900).
Rameaur (rz., spr. moh), Zweigstollen im Minen—-riege,
 vom Hauptstollen seitwärts ausgehende Minengänge,
on' denen wieder sog. Horchgänge abgehen.
Ramäée, Luisa de la, engl. Romanschriftstellerin, geb.
810 zu Bury St. Edmunds, lebt bei Florenz; schrieb
inter dem Pseudonym Ouida: „Held in bondage“ (1803),
Strathmoro“ (1866), „In the Maremma“ (1882),
Views and opinions“ (1895), „Phe NMassarenes“
897), „Street Just“ (1901) u. ac, auch „Oritioal studies“
Ramiéce, Pierre de la, s. Ramus. [01900)