Rãndelscheiben .v. w. Krausräder (s. d.).
Randen e en im schweiz. Kanton at
v im Hohen R. ut dessen zwei Kuppen Hagen un
gusen o14 und 824 hod
Randers, Hauptstadt dän. Amtes R. (2434 46m
ldor: Asb86 E Jütland), an der Guden-Aa, 11
oberhalb hter Mündung in den Randersfjord, v
Randow. Nebenfluß der Ucker, bildet im Ober u
Zandaraben die Grenze der Uckermark —
nnet dei Eggefin un sreuß, RegBe Stettin.
Rondihnin ——— der Siths im Pandschab
geb. . Nov. 1780, seit 1792 Herrscher eines kleinen Di⸗
stritts, eroberte bis 1819 ganz Pandschab und ainn
und nannte sich Maharadscha im Pandschab, nahm 182
den Afshanen Pischawar ab, geft. 27. Jun 1838.
Randoͤfsorden norweg. Binnensee im Amt Kristians,
81 m, von der Eina d Dokka durchströnit. d)
Zaneegunge engl. Schreibung für Ranigandsch (4.
Ranendurg Oranienburg, Kreisstadt iim russ. Gou
Njafan, a der Jagodnaja Rijassa, 13347 6.
Raugabẽ Aler. Rizos, eigentlich Rhangawis, neu⸗
sriech. Staatsnann un Gelehrker, geb. 8. Jan. 1810 zu
— 1845 Prof. der Archäologie in Athen.
Bos 8o nuste des Außern 187387 Anee
erlin, gest, 28. Jan. 1802 in Äthen schrieb lyrische Ge⸗
dichte Novellen, Dramen fzum Tei veutsch — —
Addol. Werke, Geschichte der neugricch. Literatur heꝛtu
880) u Sein Soͤhn Kleon Rißzos R. geb. 10. Olt
382 zu Athen, seit 1880 im diplonat viens 1800 8
n — Gesandter in Berlin; schrieb Dlamen, Ge—
e, Novellen.
Rangieren Afrz. spr. rangsch-), ordnen, in Ord—
ung stelen, ine bestimmte Rangftufe einnehmen. —
Rangierlorom iven s. Tafel: Lokbomotiven J,
3n. 14
n Ranugun (Rangoon wichtigste Stadt der Div. Pegu
u Birma, Ande ig Ween des Flufses R.,
des oftl Mündungssarnms des Jrawadi, (1901) 234 881 E
viele Chinesen) buddhist. Denkmaler (Schwe⸗Dagon).
Rangungunue s. Kautschuk.
Vangunde Petroleum.
—X Frösche. J
Ranieri, Antonio, ital. Schriftsteller, geb. 8. Sent.
809 ʒn Reapel, Vrof! der Geschichte das, Freund Leo—
sardis gefthe Jan. 1888; schrich: „Sotto anpi di soauieio
 on Giacomo Leopardi“ (1680), den Auffehen
eegenden sogialen Foman“, Ginevra 1880) ma
inte an gan dsch, Sladt in der Dic Butdwen der brit.
iudedieut ien dtn Bengalen, (1891) 13 772 8
——— —— im preuß. Reg.⸗Bez. Erfurt, (1905)
Amtsgericht.
Rani heißt we Echiff, das unter Winddruck leicht aus
d sentrechten Lage gebracht wird, z. B. infolge salscher
—— der Schwerpuukt zu hoch liegt.
Rank. Bad im ungar. Komitat Abauj-Torna, nordöstl.
o ashan 90oo) os E. fechs Eifenqueilleu.
Ranr. toehesiche Sngragee Zani Isus
ge Friedrichonai GBöhmen), gest. 27, Maͤrz 1806 in Wien
— böhm Dorfgaschien (Aus dem Böohmerwald
— — — —
iants oh n seschihuscheebet ¶geb. 21. Deg
6 Wiehe Thüringen), feit 1825 Prof. zu Berlin,
83 Historivgraph des preuß. Staates, 1865 geadelt
orßzender der Histor. Kommiffion in München, gest.
Nai 1886 in Berlin; bexuͤhmt als Meister der
nelenforfchung und der objektiven künstlerischen Ge—
—B———— Begründer einer histor. Schule, der die
8 utendsten neuen Geschichtsforscher (Waitz, Dunder—
eetehe Sybel, Dümmler ve) angehören Hauptwerte;
ie der röm. Paͤpfte im 16 und I7. Jahrh.
Bbe10 Aufl. 1900) „Deutsche Geschichte im Zeit—
dig der Neformation⸗ (7 Bde., 7. Aufl. —B———
e praug Giee g s, Zwolf vücher⸗,
878 70graußg Gefaichteboruehnlig in
pnd ue ahrhe e ——
Aicht⸗ im 16. und 17 Jahrh.“ (3. Aufl. 8 Bde.
—— Weltgeschichte (s Ae, 1880 60.Eamt
de Serten Bde. 18607 00). Bal. Guglia (1803)
NRitter (obeg Brüder: Friedr. Heint. Raprot

191

Ran

danzelredner, geb. 80. Nov. 1798, gest. 4. Sept. 1876
ils Oberkonsistorialrat zu München; Erust R., Kircheu—
chriftsteller, geb. 10. Sept. 1814, seit 1850 Prof. der
cheologie zu Marburg, gest. das. 30. Juli 1888; Hanpt⸗
werke: „Das kirchliche Perikopensystem“ (1847), Fragmente
der „Itala“ (2 Bde., 1886 —58), auch Dichter (,„Lieder dus
großer Zeit“, 1872). — Der Sohn von Friedr. Heinr. R.
Johannes R., Physiolog und Anthropolog, geb. 28. Aug
836 zu Thurnan, seit 1869 Prof. in Muͤnchen; schrich
„Grundzüge der Physiologie“ (4. Aufl. 1881), „Er—
nährung des Menschen“ (1876), „Das Blut“ 71878),
„Der Mensch“ (2 Bde., 2. Aufl, 18534) u. a.; Heraus?
jeber mehrerex anthropol. Zeitschriften.
Rankenfüßer (Cirripedia), Ordnung niederer Krebs—
iere, mit dem Kopfende festsitzende, zum Teil schmarotzende,
neist zwitterige Meeresbewohner, mit in der Regel fechs
Paaren zweiästiger, vielgliedriger Rankenbeine. Der un—
»eutlich gegliederte Körper ist bon einem häufig verkalkten
Mantel (Schale) umgeben. Zu ihnen gehören die Familien
der Enteumuscheln (s. d.) Meereicheln (s. d.) und Wurzelrebse
 (Wurzelköpfer, Rhizocçephala), letztere gliedmaßen—
—
tiel und wurzelartig verzweigten hohlen Saugfüden an dem
dinterleib von Dekapoden sißend, ohne Muud und Darm.
Rankine (spr. rännkln), William John Macquorn,
Ingenieur, geb. b. Juli 1820 zu Edinburgh, seit 1855
Brof. in Glasgow, gest. 24. Sez. 1872, Mitbegründer
zer Thermodynamik; Mliet „Manual of applied me—
anies“ (11, Aufl. 1885), „Manual of the steam
»ngine“ (13. Aufl. 1891), „Manual ot eivil engineering“
15. Aufl. 1885; deutsch 1880). [der Zunge.
Rankkorn, s. v. w. Milzbrand, bes. der Milzbrand
Ranküne ifrz.), Groll, h
Raukweil, Markt in Vorarlberg, in Rheintal, (1900)
304 E., berühmte Wallfahrtskirche, Landesirrenanstalt.
Rann, Bezirksstadt in Steiermark, an der Save,
900) 1164 E.; Obst-, Weinbau⸗; südlichste deutsche Stadt.
Nansart (pr. raugsahr), Gemeinde in der belg. Prov.
ennegau, (1904) 9079 E.; Glashütten.
Ransbach im Westerwald, Dorf im preuß. Reg.—
gez. Wiesbaden, (1900) 15606 E.
Ransonnetgrotte, s. Busi (in Dalmatien).
Rantzau, fruͤhcxe reichsunmittelbare Grafschaft in Hol⸗
tein, 248 qkm; Hauptort Elmshorn. Das Schloßz R.,
ei Barmstedt, Sitz eines Amtsgerichts uund der 1734 er—
oschenen Reichsgrafenlinie der alten, noch in Dentschlaud,
daucmark und Holland verbreiteten holstein. Adelsfamilie
s. Der Linie R.-Oppendorf gehört an Graf Cuno R.,
jeb. 10. März 1843, Diplomat, bis 1895 Gesandter im
Zaag, seit 1878 vermählt mit Maria, Tochter des Fürsten
Ranula (lat.), s. Fröschleingeschwulst. Bismarck.
Ranunoulus T., Ranunkel oder Hahnenfust, Pflau—
eugattg. der Rauunkulazeen, meist giftige, über die ganze
z5rde verbreitete Kräuter. R. Ficaria I. (Fidarta rauuuuloĩdes
 Moenceh, Scharbockskraut, Feig⸗lFeigen-Wurz),
nit Wurzelknöllchen; R. scelerätus J. und R. flammüla
. gelb blühend, auf sumpfigen Wiesen; B. Huttans I.,
n fließenden, und B. aquatuis L. in stehenden Gewössern,
eide mit weißen Blüten; gefüllte Varietäten der gelben
Arten R. repens L. (Kriechhahnenfußßz) und R. acris
. und des weißen R. aconitifolius L. sind als Gold—
ind Silberknöpfthen Zierpflanzen; desgleichen R. asiatäcus
„in unzähligen Varietüäten; der türk. Hahnenfuß stammit
us Afrika. Bie schwimmenden oder untergetauchten Arten
on R. faßt man auch als Untergattg. Batrachium (Froschraut)
 zusammen.
Ranunkelmohn, s. Papaver.
Ranunkulazeen (Kanunculaceae), Pflanzenfamilie
er Polykarpen, auf der ganzen Erde, meist Kräuter, auch
letternde Sträucher: Clematis, Anemone, Ranunéulus,
daltha, Helleporus, Aconitum, Pseonia ec.
Ranz does vaches (frz., spr. rangs dä wasch'), der
chweiz. Kuhreihen (s, d.
Ranzen, die erste Magenabteilung bei den Wieder⸗
äuern. — Als Zeitwort in der Jägersprache s. v. w. sich
vegatten, vom Raubwild (Fuchs ꝛc.) e
Rauzig heißen Ole und Fette, die durch Aufbewahren
mn feuchter Luft einen unangenehmen Geruch und Geschmack
ingenommen haben: das Ranzigwerden rührt vom Auf—