den
Rebhnhn Miepptuhn), Feldhuuhn Dertx). du
—— —— der Waldhuͤhner, mit en
Scnabel, kurgen Flügeln und kurzem, fast gauz von
Deckfedern verhülltem Schwanz,
one Sporn Gennemes ve —
ineres Lach. IAbb. 1475)), heutdraun,
 mit dunklern und hellern
dleckhen Brus⸗ aschgrau, schwarz
Fewellt, Bauch weiß, mit braunem
eck in Vvenssalan häufiger
Staudvogel, lebt familienweise
bnnn Dotein⸗ „Ketten“) au
ern. Frauzösisches R., s.
Notduhn. * Wngg von Bombrowski (1805) benkam⸗
Rebhühnerinð rsere saann Gaseut nt ere
nern von rbg deg — und a
Bomben gwerfen sollte vb. 46).
Rebhůhnerwurf, . Bac
elwurfetf Handgranate).
Rebtlarabe „Frühling“), der
dritte (N. ul⸗ewwel) und vierte (R.
tuani vder di. ii. hird Mionet
im mohammed. Mondijahr.
— — Eike von, f. Sachsen—
gel.
Reblaus (EEhxloxera vastatrix
Nanch. Abb. 1477), Ari der Blatt⸗
luse ,3—1,22 m Ig., seen
aun, grünlich- oder rot elb, lebt in je ge⸗
derschiedenen Deeee am Weinstock. s
fügelte dorm la], August, dis Oktober, legt ohne en
tung Garthenogenelisehh Eien an die Blaͤtter, Aus de
fJügellvse Männchen und Weibchen
B—— entstehen, die
ich daoren worauf das Weibchen
gn inziges ücberwinternes dine
die Riude des Stammes legt. Aus
diesem entsehtend April e
aine umgeflugelten dut Stechrüssel
ausgestattete R., die entweder ober⸗
dshi und an den Blättern
dh ihren Stich Gallen erzeugt, in aus.
die e Eier —2 ua. Ren d
werden nur in Amerika beobachtet), oder unter die Erde ar
die Wurgeln wandert (Wurzellaus [b)P), dort eee
ish Cien Go legt, aus denen Junge auskriechen- die
sich wiederum parthenogenetisch vermehren 8Genera⸗
ionen in einen Sommer). Unter diesen Wurzelläusen er⸗
sheinen in Sochsommer Individuen mit stummelförmigen
Flügeln und läugern Beinen (Nymphen), die sich dann
der Oberflache de Bodeng durch Häutung in die gefagen
drn verwebet ie Weinstoͤcke gehen an den durch
Stiche der Wurzelldufe verursachlen Rodofstaten 3
anschwelluͤngen le) nach einigen Jahren zugrunde. 186
in Nordamerita entdedt, 1868 in Franlreich zuerst im
kuropa beobachtet, hat die R. feitdem durch ihre —
verbreitung u ganz Europa ungeheuren Schaden guge
richtet. Bekämpfungsmittet; Unterwassersetzen der
därten, Schwefelkohlenstoff Kräftigung der Pflanzen durch
lonzeulrice dunn gu Schuse gegen Verbreituug
der R vudee auch in den einzelnen Landern Gesetze er⸗
lassen Deutschland Gesetze vom 6. März 1875, 3. Juli 1888,
Jul i80 e nternationale Reblaͤuskonvention
(17. Sept. 1878) abgeschloffen. BVgl. Nitter (2. Aufl.
der in auhete a
N ne eceeet e aechoneee
naepondieren Get surenneet
uspringen (von Kugeln und Baͤllen). d
Rebus Geu an Bilderratfel, bestehend aus
Ane danderteisent von Bildern und Zeichen, die irgend⸗
in Wort vder einen Gedanken ausdruͤcken sollen.
wevut e een ee iesgiegte
Waren, Ausschuhßwore; rebnierenabweifen; zurückschreden.
—— —7—
alde, Jnigo Lopez de, s. Loyola.
geRecamier —9 —2 Julie, Madame, geborene
ad, Wöne ud dseicheFen inüeb. De
477 zu Lwon, 1783 nut dem VBantier Jacques R. in
baris vermählk, versammelte in ren Salon zur Zeit

499

Rec

»es Konsulats die interessanteste Gesellschaft von Paris,
gest. 11. Mai 1849. — Biogr. von Brunier (1875), Tur—
quan (deutsch 1903), Herriot (franz.,2. Aufl., Bde., 1805).
Mecangti, Stadt in der ital. Prov. Macerata, (1901)
5 586 E.; an der Mündung der Poteuza der Hafen Porto N.
Receiver (engl., spr. xihihwr), s. Dampfmaschine.
Roceptaculites Golds., ausgestorbene, im Silur und
Devou vertretene Gattg. der Glasschwämine, mit becher—
oder scheibenförmiger Hülle.
Rechberg und Rothenlöwen, altes, in Würktem⸗
herg und Bayern angesessenes Geschlecht, dessen Staum—
hurg R. (Hohenrechberg, Ruine) auf dem Rechberg (706 m)
bei Gmünd lag, seit 1607 reichsgräflich. Standesherr ifi
Braf Otto von R., geb. 23. Aug. 1838, erbliches Mit—
zlied der Ersten Kammer in Wuͤrttemberg und lebens—
änglicher Reichsrat in Bayern. — Sein Oheim Graf
Bernh. von R., österr. Staatsmann, geb. 17. Juli 1806
Diplomat, 1855 Präsidialgesandter am Bundestag, 1859
—64 Minister des Äußern, seit 1861 lebenslängliches
Mitglied des österr. Herrenhauses, gest. 26. Febr. 1889
auf Schloß Kettenhof bei Wien.
Rechenberg, Albrecht, Freiherr von, Gouverneur von
Deutsch-Ostafrika, geb. 16. Sept. 1858 in Madrid, kam
1889 in das Auswaͤrtige Amt, 1893 — 853 Bezirksrichter
in Ostafrika, 1888 —1900 Konsul in Sansibar, 1901 in
Moskau, 1905 Generalkonsul in Warschau, April 1906
Bouverneur von Deutsch-Ostafrika.
Rechenbrett, s. Rechenmaschine.
Rechenmaschine, mechan. Hilfsmittel zur Lösung
»on Rechenaufgaben. Die älteste ist das Recheubrett
Abacus), auf dem Knöpfe sich verschieben ließen, ähnlich
zer beim Elementarunterricht gebräuchlichen R.; die Neper⸗
chen Rechenstäbchen, erfunden von J. Napier (s. d.), ent—
halten die Vielfachen der einzelnen Ziffern bis zum Neun—
fachen, so daß man mit ihnen leicht multiplizieren und
dividieren kann; der jetzt noch gebrauchte Rechenschieber,
eine Art Lineal, in dem ein zweites sich verschieben läßt,
gestattet die — aller logarithmischen Rechnungen;
die R. von Thomas in Colmar, mit der selbst das Wurzel⸗
usziehen und Potenzieren ausgeführt werden kann, ist gegen⸗
wärtig die ——— — Bgl. Dietzschold (1832), Selling
1887), Reuleaur, „Die Thomassche R.“ G. Aufl. 1802)
dammer, „Der 3 Rechenschieber“ (3. Aufl.
904), Nöh (10902).
e Girz., spr. reschersch), Rachsuchung, Er—
orschung; recherchieren, nachforschen, Rechercheur (spr.
nicherschöhr), einer, der recherchiert,
Rechnungsauszug, s.Kontolorrent.
echnungsgeld, Hechnungsmünzen, s. Münzen.
echnungshof, s. Oberrechnungskammer.
Recht, im objektiven Sinne der Inbeg der regel⸗
näßig erzwingbaren, schlechthin bindenden Vorschriften für
die Handlungen der Menschen in ihrem Verhältnis zues
inander; im subjektiven Sinne die Befugnisse, welch:
ich aus dem objektiven R. für die Personen unmittelbar
rdgeben (gesetzuiche R.) oder in Gemäßheit des obiettiven R.
rworben sind (erworbene R.). Das R, zerfällt in die
deiden großen Zweige des Offentlichen Rochts und des
Bürgerlichen Rechts . d.) Philosophisches R., im Gegen—
satz gum geltenden positiven R. das aus allgemeinen Ver—
mnftgrunden abgeleitete ideale R. (S. Reötsphilosophie
und Kechtswisseuschaft.
Recht auf Arbeit, die Forderung, daß der Staat
erpflichtet sein solle, allen denen, die keine Arbeit finden
onnen, solche zu gewähren. — Vgl. Menger (2. Aufl.
801), Prochownik 11881), Singer (1895), Otto (2. Aufl.
Rechte (die), s. Linke. [1802).
Rechteck, ein rechtwinkliges Parallelogramm; ein R.
ait gleichen Seiten ist das Quadrat.
Rechter Winkel, ein Winkel, dessen Schenkel seuk⸗
echt aufeinander stehen, der 900 beträgt.
Rechtfertigung im kirchlichen Siune, R. alleln aus
dem Glauben, die vom Apostel Paulus ausgeprägte, von
den Reformatoren wieder aufgenvmmene Grundlehre
Hes Protestantismus (im Gegensatz zur kath, Lehre von
der Verdienstlichkeit der sog. Guten Werke und der priester—
ichen Heilsvermittlung). — Vgl. Ritschl (8 Bde., 3. Aufl.
888289; Bd. 3 in 1J. Aufl. 1885).
Rechtgläaäubigkeit, s. Orthodorie.

C

900*