Reg

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hei Bamberg durch, die Vereinigung mit dem Ludwigs
Donau-Main-Kanal schiffbar.
Regreéß (lat.), Ruͤck—riff, aanen auf Schadlos⸗
zaltung gegen einen Dritten auf Grund befonderer Ver—
»flichtung des letztern; R. nehmen, jemand wegen Schad—
oshaltung in Anspruch nehmen; kommt bes. im Wechsel⸗
recht por Wechsel⸗R.), weun ein gezogener Wechsel nicht
wechselmäßig honoriert wird; der Regredient, der Regreß⸗
nehmer (gegenüber dem Regressät, Regreßpflichtigen) hat
hier den springenden R., d. h. er ist an die Keidenfotge
der Vormanner aꝙ gebunden.
Regressiv (lat.), zurückschreitend; regressive Methode,
23w. analytische Methode.
Regula, Heilige, s. Felix (Heiliger).
koguula Ooas, Regel Coß, s. Cosa.
Boasuia falsi (lat.) Falsirechnung, Rechnung mit einer
villkürlichen statt der gesuchten Größe, bef. bei zusammen⸗
gesetzten Aufgaben angewendet.
Regulär ( lat.), regelmäßig, regelrecht. Reguläre Kür—
»er, solche, deren Seiten und Winkel nach gewissen Ge—
etzen angeordnet sind; reguläres Kristallsystem, s. Kristalle.
Neguläre Truppen, Linsentruppen, stehende Truppen, im
Begensatz zu den irregultiren Truppen.
Resularos (lat.) s. Regulierte.
Regulativ (neunlat.) Vorschrift, Verordnung.
Regulator (lat. „Regler“), im Maschinenwesen eine
Borrichtung, welche den Gang kiner Maschine regelmäßig
jestaltet (Windfaug, Bremsen, Gegengewichte, Schwung⸗
äder); im engern Sinne an Motoren ein Apparat, der
bei Geschwindigkeitsanderuugen die Menge der zutretenden
Arbeitsflüssigkeit (Wasser, Vampf, Gas, Luft) entsprechend
e meist als Zentrifugal⸗R. (Schwungkugel-⸗R.) aus⸗
zeführt, dessen Schwungtugeln bei wachsender Geschwindig⸗
keit steigen, bei abnehmender finken und im erfien Faue
eine verminderte, im zweiten Falle eine vermehrie Zufuhr
des motorischen Mittels veranlassen, wobei sie eine Ver⸗
tellung der hierzu dienenden Steuerungsteile bewirken oder
die gnur direkt durt Verstellung einer Klappe oder eines
Bentils beeinflussen Tafel: Dampfmaßchinen, 1ns,
jei Lokomotiven heißt R.der im Dampfdom befindliche,
dom Führerstand aus mittels des Regulatorhebels zu be⸗
dienende Dampfschieber h Lokomotiven HÜ, 0O].
Die elektrotechnischen R. sind Apparate, welche die Strom—
erzeugung dem Verbrauch anpassen.
RNegulatoren (engl. Regulators), in den südl. Terri—
orien Nordamerikas fruher eine Art Volksgericht zur Steue⸗
ung der Gesetzlosigkeit in den neu eröffneten Gebieten.
Regulieren —— regeln, ordnen, berichtigen.
Regulierte (at. Regulares) oder Religiosen eli.
Ziosi) in der kath. Kirche alle Kleriker und Laien, die
sich als Mitglieder von Orden oder Kongregationen rc.
durch Gelübde zum Leben einer bestimmten religiösen
Regel verpflichtet haben, im Gegenfat zu den Sasouiares,
den Weltgeistlichen und übrigen Laien. Daher R. Chor⸗—
zerren im Gegensatz zu weltlichen Chorherren. .
Regulus (lat., nin König“), Metallkönig, völlig
eines (regulinisches) Metall, im Gegensatz zum vererzten,
. B. R. antimouti, Spießglanzkönig, reines Antimon
Regulus, Stern erster Groͤße im Sternbild des Lowen.
Regulus, Marcus Atilius, rom. Feldherr, landete
m ersten Punischen Kriege nach dem Siege bei Eknomos
256 v. Chr. in Afrika, ward 255 durch den spartan.
Söldnerhauptmann Fanthippus besiegt, gest. in der Ge⸗
angenschaft. Seine Entsendung mit einer karthag. Friedens⸗
zesandtschaft nach Rom, fein —2* vom Frieden und die
reiwillige Rückkehr nach Karthago, endlich sein grausamer
Tod ist spatere Erfindung. 13450 bei Fuhrte.
Reh, Hirsche sowie Abb. 682 b bei Geweih und Abb.
Rehabeam ebr), Sohn und Rachfolger' Salomos,
dönig von Juda im id. Jahrh., nachdem sich bei seinem
Regierungsantritt die übrigen Stämme Israel unter
Jerobeam von dem Hause Daͤvid und dem Stamme Juda
osgesagt, hatten.
Rehabilitation (neulat.), — in den
origen Stand (s. Bestitutio in tegrum), Wiederhertellung
 des guten Rufs, rehabilitieren, wieder zu Ehren
ringen. [(1905) 5358 E., Amtsgericht.
Rehau, Bezirksstadt im bayr. Reg.⸗Bez. Oberfranken,
Rehbein, beim Pferde, s. Zafendacke.

Rehberger Graben, 7 Km langer Graben am
dehberg 38 m) im Oberharz, Leitung des Wassers po
Oderteich nach Andreasberg; daran die Rehberger Klippe p
Rehburg, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez ẽuov
am Meerbach, (1900) 1282 E. 4 Xm suüdl. Mineralba
Rehden, Stadt dan Reg.⸗Bez. Marienwerder,
im Schloßsee, (1905) 2074 E. F
—* Verschlag, Verfangen, Verfuttern, am gnusten
eim Pferd porkommende, hauptsächlich durch
ervorgerufene, durch Anstrengung, schwer verdau *
ꝛahrhaftes Futter unterstützte, schmerzhafte entzün ge
Reizung der Muskeln (Muskelrheumaͤtismus). — q
ingern Sinne heißt R. die oft neben allgemeinem 33
natismus vorhandene rheumatische Husentzündung
Autbiduio des Rehhufs führen kann.
Rehfell, Pilz, s. Rydnum.
Reöfnes, Plil. Jos. von, Sseuen geb. 2. T
d u Tubingen, 181042 Kurator der Universi *
Bonn, gest. 21 Okt. 1848; histor. Romane: E⸗
Licala2. Aufl. 1841), „Die Belagerung des nn
Rehling, s. Reling. svon Gozzo“ (18
Rehna, Siadt in Rẽecklenburg-Schwerin, an der Ra
ast, (1905) 1993 E., Amtsgericht. Sud⸗
Rehoboth, Ort und Muitärstation in Deutsch-Su
ꝛestafrika, Bezirksh. Windhuk, 1400 m ü. d. M.. warn
Quellen (52 6.). [Schrot.
Iepaten⸗ von groͤbste
Reibahle, äumer, ein ß hahle.
hwach konisches Stahlwerkzeug 18b. Rolden Maß
nit Längsschneiden, durch welche Löcher auf genaues? ꝛ
rweitert werden Abb. 14807; es wird in? dem ausz
eitenden Loch wie ein Bohrer bewegt.
Reibelaut, s. Laut. ickau
Reiboldsgrün, Kurort in der sächs. Kreish. Zwi ap
m Erzgebirge, (1805) 150 E., Kurhaus für Lungen
ranke, Volksheilsätte Albertsberg.
Reibschlagröhre, s. Schlagröhre [Abb. 16351.
Reibung, Friktion, ein Hindernis der —
weier einander uͤnmittelbar beruhrenden Körper, ist,n
o größer, je größer der Druck ist, mit dem die sich relben
en de erede lasten und je unebener und wgige
art dieselben sind, ist aber fast unabhängig von der gꝛ
ieser Flächen. Von der gleitenden R. ist die rollende
»erschieden, die auftritt, wenn zwei Körper sich ans
inander walzen. Um die R. zu vermindern, wird g
leitende R. in die rollende verwandelt, wie bei
vendung der Wagenräder, Walzen, Friktionsrollen h
Reibungskoẽffizient, die Zahl, welche angibt, —
vievielste Teil vonr Druck einer Last auf ihre Unterlag
ötig ist, um diese Last auf letzterer zu bewegen. —
Reibungsräder, Friktionsräder, Räder zur sanften
Wertraguug von Drehbewegungen, wobei das getrieben
Rad durch die Umfangsreibung
yom treibenden Rade mitgenom—
nen wird; sie arbeiten eutweder
pe htem nsan aufeinander
der, sind, wie die Keilräder, mit ilräder.
szimnhen wahnenveehen th geltruven.
481]; bei den Lamellenrädern sitzen auf einer Gruu
cheibe eine Reihe Lamellen, deren Reibung durch getucze
Schraubendruck ergeugt wird, wodurch der Lagerdruck fa
oegfällt.
Reichard, Paul, Forschungsreisender, geb. 2. 2.
854 zu Neuwied, schloß sich 1880 —85 einer Irpedition
iach Ostafrika under von Schöler, Kaiser und Böhm —
ründete die Stationen Kakoma und Igonda, entde *
ie Kupferminen von Katanga und den Upembasee, lent
886 nach schweren Gefahren als einzig Überlebender 8
Zeutschland zurück; lebt jetzt in Charlottenburg; schrich;
Semin Pascha (2. Nuft 1806), DeutschDstafrika
8092), I (1807) u a. p
Reichardt, Gustav, Gesangskomponist, geb. 18 Nop.
757 zu Schmarfow (Pommeru), Musiklehrer in Brtin
zest. I9. Okt. 1884; am bekanutesten feine Kompositio
on Arndts „Was ist des Fenisen Vaterland?“ it⸗
Reichardt, Joh. Friedr., Komponist und Musil⸗
chriftsteller, geb. 258. Nov. 1762 in gönigeherg —
1775594 Hofkapellmeister in Berlin, 1786 Salinen
inspektor in Halle, 1808 kurze Zeit Hofkapellmeister i

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