Cassel, gest. 27. Juni 1814 in Giebichenstein; kompo—
erte Opern (,Die Geisterinsel“, 1797), Lieder Gon
hshe, — —
ei9blei, s. Pattinsonieren.
eeen 1 we im Odenwald. Marktflecken
er hess. Hrov —A— an der Gersprenz, (1900) 208
d Zeghon auf Manganerze. — 2) anpore Weiterau⸗
Stodt. in der hess. Proe Sberheffen,
eihenu n im d s. See Widenen
n ibo s. ht ee Doet Rie
Mitelge), ehemals berühmte Beuediktinerabtei, 17—
—338 — 1802 badisch. Vasl. Gußfeldt (1804), Die—
ri son
Reichenau, Dorf in der fü s. Kreish. Bautzen, (1905)
443 E. dn geaee rarposenene
Reichenan. 1) Bezirksstadt in Böhmen, am2 r
kebirge und an der Knena, (1900) 5079 E. — 2) Warlt—
slecken in Böhmen, Bezirksh. Gablonz, 3384 E.; eer
von Tabalsdosen mierien Elfenbein und Schildkrot.
Ir BR. am Semmeriug, Dorf in Niederösterreich, im
ger Schwarza, am Fuße der Rarxalpe und des Schnee⸗
ee dawotethe üansateet 1
Reichenbach, l. Nebenfluß der Aare im schweiz. Kan—
—— ins bei Meiringen (Wasserfall das. 300 w
enländer II, 41).
— ) Rin F Oberlausitz, Stadt im
— —
ehrersemar 2) R. In Schlesien, Kreisstadt im —J
— Breslau, am Fuße des Eulengebirges, 15 — E.
tsgericht, Reob ymnasium; hier 16. Aug. 1762 Sieg
Frieda hov Gr. — Daun; Reichenbacher Kongreß 1796
und Reichenbacher Konventien r u 1790 zwischen
Preußen Ind Osserreich zum Schuß der Türkei; usdsidien
vertrag Englands unt Rußland und Preußen 14. un
125. Jůni 1813. — 8) R. im Vogtland, Stadt in der sächs
reish. Zwickau, (19000) 24 408 11805: 21811) E, Amlsser
 nt. Reac, Web Handelsschule.
Reichenbach Georg von, Mechaniker, geb. 24. Aug
32 zu Durlach, erst bayr. Artillerieoffizier, gründete
Po mit Uszschneider und ——— eine mechan. Anstalt
Munhen 1809 mit Utzschneider und Fraunhofer eine
dytigche Anstalt, —A—
heuie 817 die gruͤßte Waffersaulenmaschine in Jilfang
9 Berchtesgaden, 1820 Direktor des Wasser⸗ und Straßen⸗
e ee e hen
—R Heinr. Gottlieb Ludw., Botaniker und
dooieg⸗ geb. 8. Jan. 1798 zu deipzig, 1820 62 Prof
— der rurg.-medhn. Alkademie in Dresden, schuf den
otan. Garick das., gest. 17. März 1879; begründete ein
eigenes Pflanzensyflen in der „Flora Germanics ox-Areoria⸗
 Is33) mit den eones Sorae Germanicae
Hevetidae⸗ (Bd. 1228, 1823 - 99); nach seinem
Pe fortgefeht von seinem Sohne Heinrich Gustav R.,
. 3. Jan I821in Dresden, 1885 Prof. zu Leipzig
wf 86 Direttor des Vetcu Ganens zu Hamburg, gest.
dn 6. Mai 1880; shuich „Regnum apimalo“ (Bd. 1
—— „Deutschlands Fauna“ (2 Bde., 1842) u. a
—Vol. Villig (Heinr. Gustav R.“,
J Relweea Karl, Freiherr von, Naturforscher und
ndustriier geb, 12. Febr. 1788 in Stuttgart, errichtete
die gten hol verkohlungsöfen, gründete große Eisenwerke
in Blansto —2 lebte bei Wien, gest. 190. Jan.
sos n Zeipzig; eutdeckte das Kreosot, das Paraffin und
q angebliche eue Natuckraft, das Sd (, untersuchungen
üͤber die Dynamide des Magnetismus Ic. in ihren Be—
aunn d degeheh heühernz Kust
gRelcwenbahe Moritz von, Pfeudonym der Grafir
aleska Bethufhe Huc (. d.).
li Rewenber Bezirksstadt in Böhmen, an der Gör—
ue Neisse höo g E., Handels⸗ und Gewerbe—
— Kreugtirche, Binzenz⸗ uͤnd Paulkirche, Clam—
asshes Schloß, Gewerbesnuseum; Tuch⸗Teppich—
Awarenfabrauen. — Geschichte von Herrmann (1863)
oteteichenhau Bad R., Stadt im bayr. Reg.-Beg
berhavern. an der Saglaqhh, (1905) 6076 E., Amtsgericht
dauptsalzan altes Schloß Gruttenstein, Vereinigungs⸗
Itt der oberbayr, Salinen Gerchtebgaden R, Traunstein,
—— die durch Soleleitungen berbunden sind
ark besuchtes Solue

809*

Rei

Reichensperger, Aug., Parlamentarier und Kunstistoriker,
 geb. 22. Müärz 1808 zu Koblenz, 1849 -75
Ippellationsgerichtsrat zu Köln, durch iet
iche Bestrebüngen (Verfechter der Gotit) bekannt, 1848
Mitglied des Frankfurter, dann des Erfurter Parlaments,
85063 des preuß. Abgeordnetenhaufses, seit 1867 des
sorddeutschen und bis 1884 des Deutschen Reichstags,
in Führer der klerikalen Zentrumspartei, gest. 16. Juli
1895 in Köln; schrieb: „Phrasen und ————
5. Aufl. 1872), „Die Kunst, jedermanns Sache“ (2. Aufl.
1891), „Parlamentarisches über Kunst und Kunsthand—
vert“ (1880) u. a. — Bgl. Pastor (2 Bde. 18999. —
Sein Bruder Peter Franz R., geb. 28. Mai 1810 zu
doblenz, 1869—78 Obertribunalsrat zu Berlin, 1848
Mitglied der preuß. Nationalversammlung, 1850 des Er—
urter Parlaments, seit 1849 des preuß. Abgeordneten—
jauses, seit 1867 des Norddeutschen bez. Deutschen Reichs—
ags, einflußreiches Mitglied der Zentrumspartei, gest.
31. Sez. 1802; schrieb: „Kulturkampf oder Friede“ (4. N
1876), „Erlebnisse eines alten Parlamentariers im Revo—
utionsjahre 1818“ (1882) u. a.
Reichenstein, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Breslau,
im Reichensteiner Gebirge, einem Teil der Sudeten, (1905)
3308 E. Amtsgericht.
Reichenweler, Stadt im Bez. Oberelsaß, am Wasgen-—
nald, (1905) 1533 E.; Weinbau (Keichenweierer Riesling).
Reicher⸗Kindermann, Hedwig, dramat. Sängerin,
geb. 15. Juli 1853 zu München als Tochter des Bari—
onisten Kindermann, 1876—81 verheiratet mit Emanuel
Reicher (geb. 7. Juni 1849 in Bochnia, war Mitglied
des Lessingtheaters in Berlin), seit 1880 am Stadttheater
n Leipzig, gest. 2. Juni 1883 zu Triest.
Reich Gottes, bei den Propheten des A. T. die Voll⸗
endung des religiösen und nationalen Ideals des israel.
GBottesstaates auf Erden, dessen Errichtung sie vom Messias,
dem gesalbten Könige aus Davids Geschlecht, erwarten.
Jesus verkündigte in der volkstümlichen Hülle eines irdischen
Reichs voll äußerer Macht und Herxrlichkeit das R. G. oder
Zimmelreich als das religiös⸗sittliche Ideal der unter der
Zerrschaft des Willens Gottes in Bruderliebe vereinigten
Renuschheit. — Bgl. Titius, „Jesu Lehre pom R. G.“ (1805);
Wiß, Die Predigt Jesu vom R. G.“. Aufl. 1800).
Reichsabschied, Reichsrezeß, s. Abschied.
Reichsacht, s. Acht.
Reichsadel, Gesamtheit der reichsunmittelbaren deut⸗
chen Reichsritter (Reichsritterschaft) nahmen nicht an den
Keichstagen teil, wurden durch die Rheinbundsakte unter
landesfuͤrstl. Hoheit gestellt. — Vgl. Roth von Schrecken—
tein (2 Bde. 185962).
Reichsadler, der Doppeladler des frühern röm.⸗
)eutschen Kaiferreichs (. Adlex); über den jehigen R. s.
Zentschland (Wappen) nebst Abb 444.
Reichsamt des Innern, J. Reichskanzler.
Reichsämter, im frühern Deutschen Reich s. v. w.
Erzämter; jetzt die Zentralstellen des Deutschen Reichs
u deren Spihe Staalssekretaͤre stehen (s. Reichsbehörden).
Reichsaugehörigkeit. Die deutsche R. wird er—
vorben durch die Staatsangehörigkeit in einem Bundes—
taate und etlischt mit deren Verlust (Art. 3 der Reichs—
‚erfassung; Gesetz vom 1. Juni 1870 und Einführungs⸗
esetz zum Bürgerl. Gesetzb. Art. 41). (S. Freizügigkeit.)
ee elen Deutsche, die vom
deutschen Reich aufgenommenen verzinslichen
Aneihen, zersallen in 45, seit 1897 3Ihe⸗
150 Mill. A), Bih- (180 Mill. A) und
prozentige R(Ende 1904: 1783,8 Mill.
a ae 3.
Reichsapfel, oben mit einem Kreuz ver⸗
ehene Kugel, eins der Reichskleinodien, von
Kaisern und Königen zuin Krönungsornat in
der Linken gehalten, als Zeichen der Herr⸗
cchaft (Weltkugel). [Abb. 1482.) 1482. Nsns
Reichsarmee, die in den letzten Jahr— eln de
underten des alten Deutschen Reichs dadurch e
gebildete Kriegsmacht, daß die Reichsstände
m Kriegsfall eine Anzahl Truppen stellen oder ein Äquipa—
ent an Geld (sog. Ritterpserde) zahlen mußten; ihre Ge—
'amtzahl, 1821 auf 4000 Reiter und 20060 Fußgänger,
1681 auf 12000 Reiter und 28000 Fußgünger fesigesetzt