eßgelder, verglichene Leistun en; früher auch eine beim
bergbau ibi e “ dehewerm Sehetherr:
haften. mediotisie ue Heccschestenee VBdie Schon —
hen in Sachsen), deren Verhaltnis zum Staat durch Ber⸗
räge festgestellteist
Fode ati Siee
ezinatwein, s. Griechfche eine.
Rezipient da, e die zur Aufnahme —
destillales diencude Vorlage des Destilliergefäßes; gꝓu
die Glasglocke über der Luftpumpe (s. d. nebst Abb. 108 —
Rezipieren at.), annehmen, aufnehmen; 8 —
Recht, das von einem Volke angenommene fremde Recht,
.B. das röm. Recht in Deutschland.
Rezipiffe, unrichtig für Recepisse (. d.). ivroke
Rezipror Catde ehselene gegenseitig; rezinrote
Zahlen. dwei Zahlen, die miteinander multipliziert die n
eit geben. Roeiprscum, in der Grammatik ein Wort, ar
Ntdhelsemmsges Tun ausdrückt. Reziprozität, Wechsel⸗
eitigkeit.
Rezitativ Etal.), Sprechgesang, eine der Deklamation
ih nahernde — ? Alde und dramat. Musik ange⸗
vendete Gesangsart. 2234
Rezitieren iet), vortragsweise hersagen; Regitation
—* Rezitätor, Vortragender. Regitierende
na das Schaufpiel im Gegenfaͤh zum musital. Drama,
Oper.
Reznidek (spr. resnitschek), Emil Nikolaus von, Kom⸗
onist geb, ed ee 1896—- 998 Hofkapell⸗
dusstet in Mannheim, den seinen Opern bekannt „Donna
d75 530 ih), Dorf im Bez. Lothringen
eonville ( spr. resongwil), Dorf im zez.
1900) 388 E.; eeee der Franzosen in der n
m i6. Aug. 1870 (Mars⸗la⸗Tour), der Deutschen in der
vSchlacht vom 1d. nn eeehe
t. oder rrz Abkuͤrzung für rinforzando (s. d.).
gn. hem. deichen für —2 G. d).
Fyavbanus Miaierue Fiebanu Maurus.
Rhabarver ue ) Panzengattg. der Polngona⸗
—An roßblattrige Krauter Mittelasiens, mit mäch⸗
igen —— R. ostcinale
—B—
s Teil ines Blüten⸗, * eines
Fruchtstaubeh, o Blüte, d Frucht)
und Rpanr liefern in
hren gelben Wurzeln den offizi⸗
ellen abführend“ wirkenden R.
inen R.). der, auch zur Her—
lung anderer i eeee
e Gulver, Pillen Tinkturen,
artratten Kinderpuiver) dient;
F dicken Blatistilce gnige
habarberarten dienen als Ge⸗
nüse und Kompott. Fierpflangen.
—W— Nadeleisen ge⸗
aee F dce e
iden reilebende ⸗
a oder —S schmarotzender Fadenwürmer.
ʒ Rhavbdocöle n eie Unterorduung der
Strudelwuürmer G. d.), kleinere Arten mit plattem oder
rehrundem Körper, eiufachem, geradem Darm oder darm⸗
os. zum Teil Meeres⸗ zum Teil Süßwasserbewohner.
onhavdo mante arehe chescauei eiccen
Staben; auch das angebliche Vermögen, Quellen, Erze ec.
nittels der Wünschelrute zu entdecken.
Rhachiris ae ugesecrankheit; bei Hausa
iexen, sJ. Kuochenerweichung deß
Rhabamaß he nach der griech. Sage Sohn de
Jeus and der Furopa, Bruder des Viinos mit diefem
ind Aiatos spüter Richter in der Unlerwelt.
8 Sladi in Tripelis · Ghadames.
agaden (arch), s. Ge chwür.
ae enhepan der Frangulinen,
Baume voa Etrũuger, meift u trop. und subtroß. Gegenden.
Rhamndse Isodulzit, Zuckerart, findet sich glykofid⸗
irtig gebunden im Xanthorhamnin und Querzitrin.
—RREwE Pflangengattg. der Khamnzeen, Sträu—
her de nördl. gemähigten Zone. Von' K. catharttea T.
gemeiner Kreuz⸗ Purdier⸗, Hirsch- oder Wegeborn) wer⸗
den das braunrodie Holz (Kreuzdorn⸗ oder Kreuzholz) zu

525

Rhä

Drechslerarbeiten, die schwarzen Früchte (Kreuzbeeren) zum
rärben (Schüttgelb und Saft- oder Blasengrün) verwen—
et; von R. frangula L. (Faulbaum, Schieß⸗, Schiß⸗ oder
zcheißbeere Abb. 1499; a Blüte,
Wdieselhe im Längsschnitt, «
ztaubgefäß, d Frucht]) ist die
chleimig, bittersüßlich schmeckende
Rinde m Aufguß) pffizinell als
Ibführmittel; das Holz dient zu
Schuhstiften, zu Zapfen und Häh—
ien (Zapfenholz) und früher zu
Zchießpulver (Pulverholz); R.
mfectoria L., aus Südeuropa,
iefert die Gelbbeeren (Avignon—
eeren, Graines d'Arignon, Gelb⸗
örner) zu Farben, die Rinde
»ou R. Purshiäna DG. (Sagradarinde, s. Cascara sazrada)
 ebenfalls Heilmittel.
Rhamnus, alter Herrensitz an der Ostküste Attikas,
ekannt durch ihren Nemesiskult, später Küstenburg; Ruinen
der Burg und des Tempels der Nemesis sind erhalten.
Rhamdpsinit, ein seiner großen Schütze wegen berühmter
gypt. König, wahrscheinlich Ram—
TII. (j. d).
Rhaugabe (Rhangawis), griech
Ztaatsmann und Dichter,s. Rangabe.
Rhayhanie —8 s. v. w.
driebelkrankheit (s. d.).
Rhaphe (Irch.), Raͤht, bes. Schä⸗
elnaht.
Rhapis, Palmengattg. im östl.
Isien. R. Kabelsiformis Ait.
Abb. 1500], auf den Liu-kiu-In⸗
In und im südl. China kultiviert,
iefert gute Spazierstöcke; Zimmer—
flanze.
apfoden (grch. „Zusam⸗
nenfüger von Liedern“), bei den alten Griechen Rezita—
coren epischer, bes. homerischer Gedichte bei Festversammungen;
 ihre Genossenschaften (Rhapsodenschulen) bewahr—
en die Überlieferung der homerischen Gedichte und trugen
wesentlich zu ihrer Verbreitung bei; jetzt die modernen
Pfleger der Rezitationskunst. Rhapsodie, ein von einem
K vorgetragenes Gedicht; auch eine freie Instrumentalomposition,
 deren Melodien meist Volksliedern entnvmmen
ind; rhapsfodisch, abgerissen, bruchstückartig.
Rhat, Oase in der Sahara, s. Ghat.
Rhaͤt Gät), oberer Keuper, helle feinkörnige Sand⸗
teine und sandige Schiefertone mit Resten von Gefäß—
ryptogamen und Gyninospermen. Weiteres s. Beilage:
Geologische Formationen.
Rhaͤrten (Rätien), im vorchristl. Altertum das heutige
Braubunden, Tirol mit Vorarlberg, die Bayr. Alpen und
die Alpenabhänge an den lombard. Seen umfassend, von
den bei den Alten meist für Stammperwandte der Etrusker
der Rasener in Italien geltenden Rhätern (Raeti) be—
vohnt, 15 v. Chr. durch Drusus den Römern unterworfen
ind mit dem Lande der kelt. Vindeliker in der Bayr.
Zochebene zur Prov. Raetia vereinigt, mit der bedeutend⸗
en Ansiedlung A4Augusta Vindelicorum (Augsburg), kam
jegen Ende des 5. Jahrh. unter die Ostgotenherrschaft, später
on Bojoaren, Alamannenund Langobarden in Besitz gepmmen.
 — Vgl. Planta (1872).
Rhaͤttkon, Gruppe der Allgäuer Alpen zwischen Rhein⸗
al, Prättigau und Schlappiner Joch, in der Scesaplana
2969 mm hoch.
Rhãtifche Alpen, Gruppe der Gneisalpen in den Ost⸗
lpen, zwischen dem Splügen im W. und dem Brenner im
, fowie dem Veltlin und dem Idrosee im S. und Inntal
mN.; zerfallen in einen nördl. Zug (Oberhalbsteiner Alpen
ind Silvrettaalpen), einen mittlern (Bernina-⸗, Spöl- und
Stztaler Alpen) und einen Jüdl, (Adamellos, Ortleralpen
ind Penser Gebirge); im Piz Bernina bis 4052 mm hoch.
Rhätizit (GRätizit), s. Disthen.
Rhätoromanisch, auch Rhätisch, Romanisch, Ladi⸗
eisch, selten Churwelsch genannt, das Idiom der Romanischen
Sprachen (s. d.) in Graubünden, Tirol, Friaul, zerfällt
n bundnerisch oder westrhätisch, tirolisch oder mitrelrhü
isch, friaulisch oder ostrhätisch. Die Spraͤche Graubündens

vaulbauni.