em R. ein Ende. — Val. Winkopp (23 Bde., 1807 13),
dluber, „Staatsrecht * R. (808), pfister (1897), Bittei⸗
uuß Ibös jg) Vez. Dusseldorf, (805) 7366.
aneien, früher Dahlen, Stadt im preuß. Neg.—
veheine, Sladt ahe Reg.⸗Bez. Muůnster, an der
——
douspinnerei und ⸗weberei, Leinen⸗, Maschinenindustrie,
oßhondel mit Kolonialwaren. Dorf R.. r. von der
ens 4023 E., Landgem. R.i. von der Enib, 1658 E.
de heinec. 12 Burg N. Schloß im preuß. Reg.-Bez.
een. i.am heine flers ee
Mim ster von Bethmanu-Hollweg neu erbaut. Am Fuße
5 — —
enbreitstein.
ʒ Rheined Gheinegg), Stadt im schweiz. Kanton Sankt
— l. am Rhein oberhalb dessen Müundung in den
densee Gidoch o
Rheinfelven, Bezirksstadt im schweiz. Kanton Aar—
qu, J. am Rhein, 1800) 3349 E. ; Salinen, Solbäder.
gun km langer Rheintanal dien zur Gewinnung elektr.
taft. — ðvule rue (1892),„Die Kraftübertragungs⸗
werte R.“ 306). Kalenbach⸗Schröter (1808).
netheinfels Schloß und, eheinal. Festung im preuß.
leg.Bez. Koblenz, l. am Rhein, unterhalh St. Goar,
ns von den Franzosen zerstört, seit 1848 im Besitz des
areuß. Königshaufes
Vheinfranuten, s. Franken Gerzogtum).
Ryheingau langer, 10 kmn vbreiter Landstrich
5 r. Rheinufer, von Niederwalluf bis Rüdesheim. Darin
Rheingaugebirge, in der Kalten Herberg 628 m hoch,
iue der schonfen Gegenden Deutschlands; betühmter Wein⸗
au (s. Rheinweine) und Obstbau. Hauptort Eltville.
S Rheingrafß ame da Grafen, im Rheingau, deren
—— der Rheingrafenstein bei Kreuznach ist; sie
— durch Heirat die Besitzungen der Wildgrafen und
aunten sich daun Wild- und Rheingrafen, und nachdem
BB—
rhriratet hutte, ange Genen boeeae . 55.
— edie Provinz im Großhzgt. Hessen, auf dem
Rheimuer ag qxm, (1800) 848 334 1908 360 806) E.
Zieise; Hauptstadt Mainz.
nheinische Dichin der 14. Aug. 1658 zu Frank⸗
urt a Me geschlossene Bund mehrerer deutscher Fürsten
ind des Königs von Deneden gegen Kaiser Leopold J.,
em auch Ludwig XIV. beitrat; Té67 aufgelöst. — Vgl.
donhim 886), Pribram (1887).
ethein ische Wiiffionsgefe lycwaft, 1828 aus der
ereinigung der evang. Missionsgesellschaften von Elber⸗
d Gegtüadetteeetcts und Koln
Lrvdrgegangen, mit Sitz in Barmen, wirkt in Südafrika,
oundainfeln Neuguinea, China.
Ryeinischer Slad ebung oder Landfriedensbund,
Vunde der Städte Mainz, Worms und Oppenheim,
254 zur Erhaltung des Landfriedens geschlossen, deni die
eisten Stadte a Rhein beitraten; 1888 nag der Nieder⸗
3 — Worms gesprengt. — Val. Busson (1879) Weiz⸗
A
„Kheinisches Schiefergebirge, Massengebirge zu
deiden —2— des ie sarire Mittleres West—
deutjchsand J, bei, Rheinprovinzs unterhalb Mainz,
bestehende ans Hunsrück, Ardennen, Eifel, Taunus, Wester
voald mit Siebengebirge, Sauerland und Haar.
Rheinisch Westfalishes Kohlenbeaen, Ruhrmecken
 Ruhrkohlengebiet. Ruhrkohlenrevier, umfaßt etwa
woo Akmn, davon 8800 qkm tohlenführend mit etwa
o ooo Viül. Kohlence hiun vde Gebiet erfireckt sich
ah W. von Vornmund dis Vberhasen, Duisburg, durch⸗
ieht nach S. die Bezirke von Steele, Bochum, Essen, Witten;
nach O. und N. noch nicht ganz bekannt. Gefördert wurden
—F—— 177 082, 1850: 16894 208, 1800:
bns ooo. bo ci zeꝛ bo Werte etwa 520
— —— — Arbeitsträfte gahi
er Zechen 178; bedeutendste: Gelsenkirchener Bergwerks⸗
Attiengesellfaatt, Essener Bergwerksverein König Wilhelm,
Dortmunder Bergwerksverein Hibernia in Herne, Pluto in
Esen u. a. Außerdem eigene Kohlenzechen von großen
Eisenwerken, wie Krupp, — Gußstahlwerk, Dort⸗
nunder Union, Phönir in Ruhrort. “ Val. Lemberg
s2. Aufi. 18606).

527

Rhe

Kheinkiesel, der Bergkristall als kugeliges Gerölle.
Kheinkopf, Gipfel der Vogefen, nord westt. von Geb—
Kheinland, s. Rheinprovinz. [weiler, 1819 m.
Kheinlied, s. Becker, Nik.
Rhein⸗Marne⸗Kanal, 1838 58 erbauter Kanal,
er an der Mündung der Jllein den Ill⸗Rhein-Kanal be⸗
zinnt, Meurthe, Mosel und Maas überschreitet und bei
ditry in den Seitenkanal der Marne mündet; 362 kDIg.
Rheinpfalz, Pfals, auch Bayr. Pfatz, früher amtuch
Kheinkreis oder Rheinbayern, Regierungsbezirk im Königr.
tzayern Karte: Bayern ?c. IJ. I. bom Rhein, vom
dauptlande getrennt, 3928 km, 900) 831678 (1906
385 280) E.; Hauptftadt Speyer. — Bal. Mehlis (1877
uind, 1902); Gilardone, „Handbuch“ (1897).
Rheinprovinz, Rheinland, Rheinpreußen, preuß.
Brovinz zu beiden Seiten des Rheins shierzu Karien Mitt
eres Westdeutschland Lü. IIJ, 26904 qk), T1öοο,
5759 798 E. (4021 888 Katholiken, I663 218
Evaugelische, 52251 Israeliten), (19008)
5485 778 E.; im N. Tiefland, im S. Rhei—
uisches Schiefergebirge: r. vom Rhein Wester— R
vald mit Siebengebirge, I. Hohes Venn, *
Sifel, eeen — — Saarbrücker
Steinkohlengebirge. Bewässert vom Rhein 15 in⸗
mit Sieg, Wupper, Ruhr, Emscher, Lippe en
und Nahe, Mosel, Ahr, Erft; ferner Roer,
Niers. Hervorragend der Weinbau an Rhein, Mosel ꝛc.
ind der Obstbau; reich an Steinkohlen (Rhein.⸗Westfäl.
Zaarkohlenbecken, Indes und — Erzen aller Art,
Zalz, Alaun, Kali, Steinen, Ton; Eisenhuͤtten, bedeutende
ndustrie: Ton-⸗, Eisen-, Stahlwaren (Solingen), Ma—
hinenbau, Geschützgießerei (Krupp in Essen), 23 (Aachen),
zeidenwaren Krefeld); Schaumweinfabrikatlion. Unsver⸗
tät (Bonn), Technische Hochschule (Aachen), Kunstakademie
Düsseldorfs. Erzbischof in Köln, Oberlandesgericht in
döln (Landgerichte Duisburg und Essen gehören zu Haͤmm,
euwied, zu Frankfurt g. M.), 12 Landgerichte. Reg.⸗
Bez. Köln, Düsseldorf, Koblenz, Aachen, Trier. Wappen:
reuß. Adler, auf dessen Brust ein gekrönter grüner Schud
nit schrägrechtem silbernem Flüßchen IAbb. 1501]. Farben
zrün⸗Weiß. Gegen 100 reichsunmittelbare Territorien, die
nuerhalb der R. lagen, kamen 1815 au Preußen; Prov.
zůlich-Cleve-Berg und Niederrhein 1824 zur R. verschmol⸗
en. — Bgl. zur Geschichte Wegeler (2 Bde. 1878 80),
Zoos (3 —— 1897 80); Joesten, „Kulturbilder“ (1902).
Rhein⸗Rhoͤne⸗Kanal, 17831834 erbauter Kanal
on der Ill bei Straßburg zur Sadne bei Saint-Sympho—
ien, 324 kmulg.
Rhein⸗Ruhr⸗Kanal, Verbindung des Duisburger
»auptzollamtes mit Rhein und Ruhr, 4 KRmlg.
Rheinsãure, s. Chrysophansäure.
Rheinsberg, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Potsdam,
m Ausfluß des Rhins aus dem Rheinsberger (Grinerik-)
Zee, (1905) 2576 E., Amtsgericht, königl. Schloß (Residenz
5riedrichs d. Gr. als Kronprinz; Denkmal); Steingutfabri—
ation. — Bgl. Pinkert (2. Aufl. 1885).
Rheinschanze, früher Name von Ludwigshafen a. R.
Rheinstein, Schloß im preuß. Reg.«Bez. Koblenz, i.
m Rhein, Aßmannshausen gegenüber; 182529 erneuert;
m Besitz des Prinzen Heinrich von Preußen
Rheinwaldtal, wildes Alpental im schweiz. Kanton
Sraubünden, vom Hinterrhein 28 xm weit ducchflossen,
nit den Dörfern Rheinwald, Nufeuen, Splügen; im Hinter—
zrund das Rheinwaldgebirge (Adula-Alpen) mit dem
stheinwaldhorn (3398 m hochj.
Rheinweine, alle im Flußgebiet des Rheins erbauten
Weine, wozu die Rheingauweine oder R. im eugern Sinne,
die Mosel⸗ (Saar- und Nahe—), Ahr⸗ rheinhess. und
Pfälzer Weine gehören, darunter die kostbarsten Sorten,
neist weiße, durch ihr Bukett und eine hervorstechende,
hren nachhaͤltigen Geschmack und ihre Haltbarken vbe⸗
ingende Säure ausgezeichuet. Gesamtgebiet 13000 Ra,
ährl. Ertrag 1,3 Mill. Ru. R, im engern Sinne sind di—
esten: Schloß Johannisberger, Steinberger, Markobrun—
er, Rauenthaler, Rüdesheimer, Hochheimer, Geisenheimer,
Aßmannshäuser (rot) u. a.
Rhenanus, Beatus, s. Beatus Rhenanus.
Rhenen, Stadt in der niederländ. Prov. Utrecht, am
sthein, (1899) 65545 E.; Tabakbau.

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