Ryhizophorazẽen, Pflanzenfamilie der Myrtifloren,
Btume BB3 — in den Tropen, einige
nit Luftwurzeln (bes. Rhigophora).
Fhizopsao. Ryizopõoden, s. Wuͤrzelfüßer.
Rhoadinen, Pflanzenordnung der Choripetalen, umfaß
bopaberagecn Fumariazeen, Krudiferen, Kapparidazeen.
Rhodamin, e Phthaleinen gehoriges, aus
Phthaifurechi hbrio und Diäthylmetaamidophenol ge⸗
Znneneg vidleltes gruͤnlich schimmerndes Pulber, fürbt
Seide, Wolie und geoͤlte Baumwolle sehr rot mit blauer
Auoreseng tannierte Baumwolle violettrot.
irde ho dann, Thie enteee aeehan, aus je
gaem Atom, Eyan(s. d.) und Schwesel bestehendes chem.
Iadital in uet Zustande nicht betannt. Rhodanwasser⸗
offsüure Thiocyansäure, Sutfocyansäure, Cyansuifo—
ure, Schwefelchansanre), farblose, stechend riechende
üssigteit ihre Salze (Nhodanmetalle, Rhodanide) ahneln
ehr den Cyaniden qus denen sie heim Kochen oder
Sdmelzen nut Schwefel entstehen; die löslichen geben
enso die die freie Säure mit Ferrisalzen eine tiefrote
darbung die zum Naqweis von Eisen dient Rhodanammo⸗
ninm, dus Schwefelkohlenftoff durch alkoholisches Ammo⸗
nar gewonnen, bildet farblose, zerfließliche Keistalle, dient
n der Kaltuntugce als Reservage, in der Photographie,
V ultemischungen und zur Darstellung von künstlichem
denföl; Rhodanquedsilber, s. Queckilber.
s Kyode Island (spr. rohd ciländ), tieinster der Ver.
Staglen von Amerila, 8280 4km, (i800) 428 8806 E.,
— fruchthar, mildes Küma; BHaupterwerbseweig
udusttielin Baumwoll⸗, Kammgarn⸗ und Wollwaren,
Rießercipruute und Juwelierwaren; Hauptstädte Provi—
ence und Newport, R. J., feit 1630 tolonifiert, 1790
nianssiaat Verfassung von 1848. BVgl. Arnold Cengl.
ve Aufl. 18049, Bates (engl. 1809).
Rhoden Tiatin Waldeck, (1806) 1400 E. Schloß.
Rbhodes Cecil, engl. Finanzmann und Politiker, geb.
z Wili 1863 Bishop Stortfort (Herfordshire), ging
Knabe nahh Sübafrika, erwarb durch Ausbeutung
——— —— ein riesiges Vermögen („Diamanten⸗
Amn α Finanzminister, 18800 96 Ministerprafident
9 Laplolome, erwarb Matabele- und Maschonaland
— die von ihm geleitete Britisch-Südafrikanische Ge—
— — und, růcksichts—
Ihe VBorkämpfer der dut Interessen in Südafrika; Okt.
b bis Febr. 1000 Leiter der Verteidigung Kimberleys
Ien die Buten seeehet nd uegungatpteys
gl. Hensman (1802).
ð Ryvodesia nach Cecil Rhodes (s. d.) benanntes brit.
nuhedie n Sbtete aeedte — ———
—* Schiedsspruch vom 80. Mai 1805 auf Kosten
— vergrößert), 1290 000 En durch den Sambesi in
orde und Süd⸗ R.geteilt, von denen ersteres in Nordost⸗
Nordwesse. zerfuͤllt; Sud⸗R. umfaßt Matabele⸗ und
Na honaland, Hauptprodutt Gold; Handel f. Beilage
ite Eisenbaͤhnen (1803) 2562 Km Telegraphenlinsen
Abοα) äο xm Verwaltungsposten und Hauptorte Tschi⸗
agi. dort Jameson, Vittorigsulle —A
—9— R. seit 1888 engl. Besißzsphäre, seit 1889 unter
ewaltuig der Brit.⸗Südafrit — unter dem
werneut der Kapkolonie. VBgl. Thomson (engl.,
33 Sensman lengt, 1900).
hodeg sang radihKodez.
—S—— s. v. w. Rofenholz (s. d.); Rthhodiserbl,
AMosenholgl.
hodiserie s. Johanniterorden und Rhodus.
g Ryvdiun (chem. Zeichen Rh), in den Platinerzen vor—
nnendes Metall, faft silberweiß, schwerer schmelzbar als
gtim. soez. Geiht eet on sene Satze
gosenrot gefürbt; zu Goldfederspitzen, in Legierung
Vlatin zu Thermoelementen fuͤr Pyrometer und zů
warzen Porzellaͤnfarben verwendet.
ä Rhodign reguläre, borazitähnliche Kriställchen, haupt⸗
—* us Borsure, Tonerde und Kali bestehend.“ Afri—
Iser Rist, Borongteekalzit
hodochrofn sJ. Manganspat.
s l⸗ cαιναναα L,, Hflanzengattg. der Erikazeen,
d räucher mit immergrůner Belaubung ünd schön gefärbten
umen, Fast alle in höhern Regionen der Hochgebirge
uropas, Asiens und Nordamerikas; in den europ. Alpen
Brochaus Fleines Konversations-Lexikon. 5. Aufl. D.

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Rho

ufig R. hirsütum T. und ferruginsum L. (Alpenosen,
 Almenrausch [Abb. 1504])); R. maximum L., in
bordamerika in feuchten Wäldern 6—7 m hoch, mit dichten
Doldentrauben, beliebte Zierpflanze;
»esgl. R. caucastcum Pail. und R.
laburicum L., beide sehr winterhart,
iebst sehr vielen Varietäten.
Rhodonit, Mangankiesel, Kiesel⸗
nangan, triklines sKristallform auf
Tafel: Edelsteine II, 40), dunkelosenrotes,
 glasglänzendes Mineral
»er Augitgruppe, bestehend aus Kiesel⸗
äure und Manganorydul, bes. bei
zekaterinburg (Ural) in großen Massen,
u Vasen und Ornamenten benußtzt.
Rhodöpe, jetzt Despoto⸗Planinga, waldreiches Gebirge
n Thrazien zwischen Maritza und Mesta; höchste Gipfel
er Muß-⸗Alla (2830 w) und der Rilo-Bagh (2678 ).
Rhodophyzeen, Rottange, Blütentange, Florideen,
zystokarpeen, Algengruppe, deren fast ausschließlich marine
dertreter durch einen roten Farbstoff (Phykoerythrin) aus—
ezeichnet und häufig in ihrer morpholog. Gliederung hoch
Rhodopsin, s. Sehpürpur. lentwickelt sind.
Khodos, Jnsel, s. Rhodus.
Rhodospermeen, s. v. w. Rhodophyzeen (s. d.).
Rhodus, Insel im Agtischen Meere, 20 km von der
düste Kleinasiens, zum türk. Wilajet Dschesairi Bahri
Sefid gehörig, 1460 4km, etwa 80 200 E. (20 200 Grie⸗
jen, 6800 Türken und 2000 Juden), gebirgig (im Ata—
Hrion 1240 m), ertragreich an Wein, weniger an Süd—
rüchten. Die Hauptstadt R., 10800 (meist griech.) E.,
wei Häfen, verfallene Festungswerke, Ruinen aus der
zeit der Ordensritter. — R., zuerst von den Phöniziern
jesetzt, dann dor. Republik und seit dem 4. Jahrh. v. Chr.
hedeutende Seemacht, deren Seegesetze im ganzen Mittelneere
 galten, mit lebhaft entwickelter Bildhauerkunst (Koloß
»on R.) und Rednerschule, bis auf Kaiser Diokletian
elbständig, spüter Teil des Reichs, 1300 1522
Zitz des Johanniterordens (daher Rhodiferritter), seitdem
ürkisch. — Bgl. Berg (2 Bde., 1861), Biliotti und Cottret
franz, 1881); Torr, „Rhodes in ancient times“ (1885),
Belder, „Geschichte der alten Rhodier“ (1900).
hombendodekaeder, s. Dodekaeder IAbb. 488 a].
homboeder, eine von 6 Rhomben—
lächen begrenzte hemiedrische Kristallform X
»es hexagonalen Systems, der Haälftflächner
er hexagonalen Pyramide, mit F. Volkanten I6
ind'6 auf- und absteigenden Mittelkanten Wog, Rhom⸗
Abb 18osh. veder
Rhombus (grch.), Raute, Parallelogramm mit schiefen
Vinkeln und gleichen Seiten; Rhomboid, ein solches mit
ingleichen Seitenpaaren; rhombisch, rautenförmig.
Rhön, s. Rhöngebirge.
Rhonchus (grch.), Schleimrasseln, Geräusch, das bei
chleimanfammlungen in den Luftwegen entsteht.
Rhöne, bei den Alten Rhodänus, Fluß der Schweiz
ind Frankreichs Karten: Schweiz Lund Frankreich I],
ntspringt zwischen Grimsel und Furka aus dem Rhoöne⸗
—
danton Wallis, füeßt bis Martigny südwestlich, dann
iordwestlich, durchstroͤmt den Genfer See und tritt dann
aach Frankreich über, geht durch die Felsenschlucht Perte du
—
nündet in zwei Armen, der Kleinen und Großen N.
zwischen beiden die Insel Camargue), von der sich die
ilte R., die Roustan- und die Ostmündung abzweigen, in
en Golfe du Lion des Mittelländ. Meers. Länge 782 im,
Stromgebiet 98 800 qkm, Schiffbarkeit, durch die ver⸗
hiedene Breite des Tlusses erschwert, beginnt erst bei
e Parc (154 x oberhalb Lyon); Kanalverbindung mit
em Rhein durch den Rhein-Rhöne-Hanal, der Seine durch
en Canal de Bourgogne und der Loire durch den Canal
»u Centre. Nebenflüsse l. Dranse, Arve, Fier, Ifere,
Drome und Durance; r. Avençon, Sadne, Ardẽeche und
Bard. — Bgl. Baron (franz., 1800), Jabmund (1000).
Das franz Dey. R. hesteht aus Lyonnais und Beamo—
ais, 2889 ꝗkm, (1801) 848 179 E., gebirgig (Bergland
»on Lyonnais), von Sadne und R. mit ihren Nebenflüssen
ewässert; Hauptstadt Lyon.

1804. Alpenrose.