Ricamarie, da, Stadt im franz. Dep. Loire, (1001)
8336 Steinkohlengruben. April
Ricardo David, cugl. Rationalökonom, geb. 10. pu
ε Vantic zu London, Unterhausmitglied, gest.
tu. Sept. 1828; Schöpfer der Lehre von der eeeee
des sog. „ehernen Lohngesetzes“ ꝛc. anwep
Gwindiihe ven poitt Dndne od sch2. Mu is 2
—R Bettino, Baron von Brolio, ital. Staa —
nann, geh.g. Rarn 1800 zu Florenz, 1i859 Prasident
des Ministeriairats nach der Annerivn Toskanas Gene⸗
uverneur dah e 186067 Minister⸗
a ai o oal Sot Geele ise
Rieci spr. rittschi), Lorenzo de', Jesuitengeneral,
——— 1768 General, 3
etfangen jehalten, gest. 24. Rov.
als — ni —* ersiht, einer Reform des Ordens
oe bekannte Wort „Sint ut sunt, aut non sint!“ —
Nese Supione de m ehez, Jan so
dihoj vn Pistoja, 1790 durch eine Volksbewegung ver⸗
tricben, von Pius VI. wegen Sansenismus und Gallika⸗
emus 1764 vervammt mußte widerrufen, gest. 27. Jan.
ae Florenz. Memdiren hg. Bde., 1866).
giogr. von Potter (1825 deutsch 1827).
aticcia n e Stadt in der ital. Prov. Campo⸗
aho ido vrd E.; Schwefelquelle.
nigeeen Familie der eree (. d.).
cio (pr. rittscho), David, f. Rizzio,
g Riceo ——— geb. 13. Sept. 1844 zu
Rodenc, seit 1800 Direktor der veiden Sternwarten zu
— am Atna, Mitglied des Komitees der inter⸗
— photogr. Himmeldkarte, Verfasser vieler astro—
und geoyphysischer Arbeiten.
Nicerbohel?ohe du genannt Leliv, Neformator
e Thegters, geb. 1677 zu Modena, 1716729
dirtioi einer ital. Schauspielertruppe in Paris, gest. 5. Dez,
o in Paris; schrieb etoire au eatre italien
(2 Bde., 1728239 u. a.
R icereaia (tal., spr., ritscher, von ricereare, auf⸗
ugn n vef. künstlich gearbeitete Fuge.
Kicard Graf von Cornwaͤllis und Poitou, deutaer
 dönig Gedr i heh Nos weiter Sohn des
Ig. Königs Johann ohne, Land, 1267 durch einige
—— zum deutschen König gewählt, während die
brigen Alfzus Rvon Köstilien vis Gegentönig auf-Alten.
 7. Mai. zu Aachen gekront, ging dann nach Eng⸗
and ginüd, erschien noch mehrmals in Deutschland, wo
bes, im Rhelntand Anerkennung fand, gest. 2. April
2 e a e
Richard Könige von England. —R. J. Löwenherz
— geb. 1157, Sohn und Nachfolger Heinrichs 1.
ZtrnahmniNvbo mit Philipp II. August von Fraukreich
en renzzug, auf der Rückkehr von Wien Dez. 1108
Befehl Herzog Leopolds VI. von Osterreich, den er
cleidigt hatte, gefangen, dann an Kaiser Heinrich VI.
zudelefert. der ihn erst 4. Febr. 1194 gegen hohes Löse—
gald segech, unterwarf seinen Bruder Johann ohne Land,
die egierung an sich gerissen, führte gegen Philipp I.
den mehrährigen Kricg den 13. Jan. Nos ein fünf⸗
ghiget Waffen tiustand endete. Im Streite mit einem
allen 28 März 1198 vor Chaluz bei Limoges ver—
Zundet, starb er Apeit Deine Besreiung durch Blondel
5 diß Sage. — Bgl. „Chbronieles and memorials
— —
i 39. öwenherz deutsche Gefangenschaft“ (1893). —
sä he Fan e Sahn Coucrde, des
hwarzen Prinzen Enkel und Rachfolger Eduards TII.,
uniü chst unter Vormundschaft seiner Ohtime, der Herzöge
n dancaster, Hotun ene maͤchte sich 1389 von
icen umabhängig, ward 1898 von seinem Vetter Hereford
we dancaster Vachmaligem Heinrich 1V.) gestürzt, mußte
—J— 1899 dem Thron entsagen, gest. kinderlos
— Gefangener auf Schloß Pomfret durch
Zunget. F. Bal. Wallon (franze, 2 Bden, 1804). —
e ————— jüngster Sohn
dernog Richards von Hork Herzog von Glourcester, nach
—* Bruders Eduaros y. Ted fuür seinen Reffen Cduard V.
Zent. rig 1ass die Krond n sih und heß CougdeJ.
— desen Bruder Richaxrd im Tower ermorden, ward vom
af Richmond (nachmaligem Heinrich VII.) 22. Aug. 1486

531

Ric
ci Bosworth geschlagen und fiel im Kampfe. — Bal.
Vhairdner (engl. 3. Aufl. 1898), Legge (engl., 2 Bde.,
385). — R. 1v.. s. Warbeck, Perkin.
Richard J. Ohnefurcht, Graf der Normandie,
eb. um 886, Sohn Wilhelms J. Langschwert, spielte in
en Kämpfen der letzten Karolingerzeit eine hervorragende
stolle, gest. 996.
Richardis Kni., Pflanzengattg.
er Arazeen, im nördl. Afrika. KR.
fricans Knth. (Calla saethioptos
. IAbb. 1507])), unter dem Namen
dalla beliebte Zimmerzierpflanze mit
feilförmigen Blättern und weißen
Rlütenscheiden; R. 31Ibomaoulata
7oosb., mit gefleckten Blättern.
Richardfon (pr. ritschärdsn),
zames, Afrikareisender, g 3. Nob. LBabr
808 zu Boston (incolnshire), be— *07. dtaua.
eiste 1845 die Sahara bis Ghat, 1880 mit Barth und
verweg den Sudan bis Damerghu, von wo aus er mit
Dverweg Air und Bornu besuchte, gest. 4. März 1851
u Ngurutua bei Kuka; schrieb „Fravels in the grest
lesert of Sahara“ (2 Bde., 1849) u. a.
Richardson (spr. ritschärds'n), Samuel, engl. Ro—
nanschriftsteller, geb, 1688 in Derbyshire, Buchdruckerei—
ʒesitzer in Londvn, gest. 4. Juli 1761; Verfasser der einst
exuhmten moralischen Romane „Pamela“ (1740), „Olaissa“
 (1748), „Sir Charles Grandison“ (1733 64);
ämtlich auch deutsch. — Vgl. L. Thomson (engl., 1900),
dobson (engl., 1902).
Richebourg (spr. risch' buhr), Emile, franz. Schriftteller,
 geb. 20. April 1833 in, Meuvy (Haute-Maxne),
ebt seit 1880 in Paris; schrieb: „Contes enfantins“
1857), die gefühlvollen Romane Lucdienne“ (1868),
Les soirées amusantes“ (12 Sle. 1874), „Les
Fames de ls vie“ (16 Tle. 1884 - 90), „Gcurs de
ommes“ (1898), „Les hontes de Pamour“ (18989)
Ta. auch Gedichte und Dramen.
Richelien (spr. gucharht Chambly, Saint John,
Nebenfluß des Sankt Lorenzstroms in der kanad. Prov.
Zuebec, entspringt im Champlainsee, mündet bei Sorel.
Richelieu (spr. risch ltöh), Armand Jean du Plessis,
herzog von, Kardinal, franz. Staatsmann, geb. 5. Sept.
583 auf Richelien (Poitou), unter Ludwig XIII. seit
1824 an der Spitze der Regierung, hob die Macht der
drone durch Demuͤtigung des Adels und —A der
Hugenotten hei La Rochelle (1628), behauptete, seit 1629
IsPrinzipalminister, die unumschränkteste Gewalt trotz
er Intrigen seiner Gegner, bes. der KöniginsMutter
More Medici und des Herzogs Gaston von Orlkans,
16831 Pair und Herzog, schloß zur Bekümpfung der span.⸗
sterr. Macht mit Gustav Adolf einen Subsidienvertrag,
rat seit 1635 offen in den Dreißigiühr. Krieg ein und
ewann Vernhard von Weimar, für die franz. Dienste,
jest. 4. Dez. 1642 zu Paris. „Mémoiros“ hg. von Peti—
dt Gsesfg.), „Loettres eto.“ gesammelt von Avenel
8 Bde., 186377). — Bal. Topin (franz., 2. Aufl.
885), Heller franz., 1880), Hanotaur ( Bde., 1893 —
6), Hertins (engl. 1900). — Sein Urneffe Louis Frau ⸗
Dis Armand du Piessis, Herzog von R.. Marschall von
Frankteich geb. 13. März 1696, 4725289 Gesandter in
Pien, kämpfte 1745 als Generalleutnant bei Fontenoi,
—D— erfolgreich gegen die Osterrcicher,
afür Marfchall, 1755 Gouberneur von Guyenne uͤnd
Rascogne, eroberte 1756 Port Mahon, wegen seines Ver—
Altens als Oberbefehlshaber in Deutschland 1757 ab—
erufen, gest. 8. Aug. 1788. „Mémoires“ g von Soulavie
9 Bde 1790; deutsch 1790— 1800). — Biogr. von Faur
deutsch, 8 Bde., 1791). — Dessen Enkel Armand du
dlessis. Herzog von R., franz. Staatsmann, geb. 25. Sept.
766 zu Paris, emigrierte 1789, wurde General,
79293 Agent der Bourbons, 1803 Generalgouverneut
on Odessa, 1814 unter Ludwig XVIII. Pair, 18156 - 18
ind 1820 - 21 Staatsminister gest. 17. Mai 1822 zu
—
Richelsdorfer Gebirge, Teil des Hess. Berge und
hzügellandes, im Suen 477 m hoch.
grichepin (Epr. risch päng), Jean, franz. Dichter, geb.
Febr. 1849 zu Medeah (Algerien), lebt in Paris; schrieb:
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