J 1 5
aielmer, westroͤm. Heerführer, beherrschte seit 44
atsächlich das Weström. Reich, gest. 478. Heret, R
Ricinus Pflanzengattg. der Euphor ige a
omnnis . tiginusstande Wundervann sAbt.
Teil eines Blütenstandes,
b männliche Bluͤte und ein⸗
e Staubgefuseceeeitee
Blüten ã Frucht s Same
in bairmartige⸗ Gewãchs aus
Afrita, bei ndg nur einjührig,
nit großen, schildförmigen
Zlättern nnd weichstachligen
Früchten, deren marmorierte
giftige Samen GBurgier⸗ oder
grehthruerßeder Rizinusol
Fd) liefern; auch in kinigen
dormen schone Zierpflanze.
weibliche aus⸗
ahsene Reh. 5
Rickert Znrich Politiker, geb. 1838 zu Butig zu
— — rerten. seit
1820 Mitgued ucg Zreuß. Abgtordnetenhauses si 58
auch des Deutschen Keichstagdlerst natioualliberal, ee
tschefreine seit 1803 Niind 8 Freifinnigen
inigungh gesnß Nov. 1902 in Berlin.
—S Dorf im preuß. Reg.-Bez. —n—r
n der hine Cgode deo E Metallvarenfabrta 5
Ricmers Peter Andreas, deutscher Reeder, geb. 8. p
ZBes zu Bremerhaven, —— n n
— 1895 96 nach Indien, China und ins Innere Sia I
üest 18. Dez 1902; Mitinhaber der 1880 aus der I
6. Rickmers hervorgegaugenen Rickmers Reismüh e
Reedereinn Schiffbau dilitengefeůfcaft in vienerhavn
wit Segelfchiffsveen nach Osstindien, enne wa
ueevi zwischen Schang⸗hai und Han-kou und R.
nie nach Chua und Jaban
ii (pr. manja-), Cesare, ital. a
Wach 2. Juni Ise zu Vorgo 5 — (Novara), 1
J I896 Kriegsminister.
—R——— Dorf in Braunschweig, —9
30768 Anitsgerichi Zisterzienserlirche (4145), So qe
F Rideau Urz., spr. doh), Vorhang; militärisch: deckend
—A — — Hecke; auch Schuhgraben. ui
de Aãsna⸗ Aieereo vexum (lat aus Horaz), m
ee it Wihe ie cu—
—R————— vem Regulator heeinflußbare Er—
⏑—— sbeutel (für —
Riditul rz. ridicale), lächerlich; auch rennn
Ridinger Joh. Elias, Kupferftecher, Radierer und
Maler von Tier- und Jagdstücken, geb. 16. Febr. 169
Un hest e tegiteehe Kunstschule
su Angsburg. Biogr. von Thienemann —S
Ridnaugtai, im üntern Teil guch Mareiter Tal ge⸗
Int westl. Seitental des Eisacktals, bei Sterzing in
idoh vom Gailbach durchflossen
F Riechbein ree Ethmoidaltnochen, soe⸗
5 —5 Schüdel⸗, Nasen- und Audentötir 3
egener Knohen. —-9
deee . Geruch und Tafel: Sinnesorgane ꝓ
—— —— kolbenförmige Jeshtvelluus der Geruchs⸗
Inerhalb'der Schäbvelhhle J
ienatten — e loeh Riechstoffen getrünkt sind
der durch ihre Vermschung starkriechende flüchtige ie
meis Annmonich henihnen trd Ohnmach
nd Sh waͤchezuf acz Das engl. R. besteht aus Kalium⸗
lud BR——— mit starkem Salmiakgeist be—
nqhtet, den wettze oder siüchtige R. (restonfulz) aus
ingepulvertem mit Lavendeldl beträufeltem Ammonium—
arbongt tin, sSinneßorgane j.
rpieten die Endigungen des Riechnerven sTafel:
ede Pflanzenart .Bhragmites.
s Ried, ge Oberoͤsterreich, (1900) 3744 7
deß gan im Vertrag von R.“ß. Ott. 1813 tra
zIn den Allierten bei.
geiedbad Bitse behnat im schweiz. Kanton Sankt
allen Echwefelquen⸗ und Molkenkuranstalt.
BD— ————— Alb ves
Rieden Zugust, Maler, gebe 27. .Dez. 1709 zu Bay⸗
cuth, seit 18 Rom, gest das. 8. Aug. 1883. — Eein

1510. Nizinussfiu,

533

Rie
Zruder Eduard von R., Architekt, geb. 1. Febr. 1813 zu
Bayreuth, Direltor der Hofbauintendanz in Nünchen, desr
24. Aug. 1885 in Starnberg; baute das Bayr. National⸗
nuseum in München (183866).
Riedel, Bernh. Chirurg, geb. 18. Sept. 1846 in Laage
Mecklenburg), seit 1888 RProf. in Jena, Spezialist fuͤr
Ballensteine. Werk darüber (1903).
Riedel, Emil, Freiherr von, bayr. Staatsmann, geb.
3. April 1832 in Kurzenaltheini, 1871 bis 30. Ott 1904
Finanzminister, auch Bevollmächtigter zum Bundesrat, 1890
in den erblichen Freiherrenstand erhoben.
Riedel, Karl, Tonkünstler, geb.s. Olt. 1827 zu Kronen—
berg, Dirigent des 1854 von ihm gegründeten gRiedeischen
Gesangvereins in Leipzig, gest. das. 3. Juni 1888; ver⸗
ient durch Aufführung und Herausgabe älterer Musikwerke.
Riedenburg, Marktflecken im bayr. Reg.⸗Bez. Ober⸗
pfalz, an der Altmühl, (1905) 1619 E., Amtsgericht, Klarif—
innenkloster mit Lehrerinnenbildungsanstalt, Beigschloß,
Zurgruinen (Tachenstein, Rabenstein).
Riedgras (Rietgras), im weitern Sinne alle Cype—
azeen (s. d.); insbes. die Gattg. Carex (s. d.).
Riedhuhn, die Wasserralle (s. Sumpfhühner); auch
v. w. Auerhuhn (s. d.).
Riedinger, Maler, s. Ridinger.
Kiedlingen, Oberamtsstadt im württemb. Donaukreis,
der Donau, (1905) 2870 E. Amisgericht.
Riedwurm, s. Grillen [abb. 726 8)].
Kiefstahl, Wilh. Maler, geb. 15. Aug. 1827 zu Neu—
relitz, 1876 78 Direktor der Kunstschule zu Karlsruhe,
eitdem in München, gest. das. 11. Okt. 1888; Haupt⸗
ilder: Pantheon des Agrippa mit einem Leichenzuge 1871,
DRresden), Trauerversammlung im Appenzeller Hochgebirge
1876, Karlsruhe), Segnung der Alpen (1881, 53
laubensboten in den Rhätischen Alpen (1884, Berlins.
Riege, s. v. w. Getreidedarre.
Riegei, Hermann, Kunsthistoriker, geb. 27. Febr. 1834
zu Potsdam, seit 1871 Direktor des herzogl. Museums
ind Prof. an der Technischen Hochschule in Braunschweig,
Stifter des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins, desscu
Zeitschrift“ er 1886 —93 leitete, gest. 13. Aug. 1900; ver⸗
ßte: „Kunstgeschichtliche Vorträge und Aufsätze“ (1877),
Geschichte der Wandnialerei in Belgien“ (1882), „Die
ildenden Künste“ (a. Aufl. 1895), „Beiträge zur Kunsteschichte
 Italiens“ (1898).
Rieger, Franz Ladislaus, Freiherr von, tschech. Poli—
iker, geb. 10. Dez. 1818 zu Semil (Böhmen), 1848 Haupt⸗
edner der slaw. Partei im österr. Reichstage, 1860 -01
anfangs mit Palacky) Führer der böhm. Nationalpartei
spüter Alttschechen genannt); 1897 in den Freiherrenstand
rhoben und Mitglied des österr. Herrenhauses, gest
3. März 1903 in Prag.
Riehl, Alois, Philosoph, geb. 27. April 1844 in Bozen,
878 Prof. in Graz, 1005 in Berxlin; schrieb: „Der philos,
dritizismus“ (z Bde., 1876-87), „Giordano Bruͤno“
2. Aufl. 1900), „Friedr. Nietzsche“ (4. Aufl. 1905) u. a.
Riehl, Wilh. Heinr. von, Kulturhistoriker und Novellist,
geb. 6. Mai 1823 zu Biebrich, 1863 Prof. in München, 1885
uugleich Direktor des Bayr. Nationalmuseums, gest. das.
6. Nov. 1897; schrieb: „Naturgeschichte des Volks“
1851-69), „Kulturhistor. Novellen“ (1856 u. ö. .Kul⸗
urstudien“ (d Bde., 1859 u. 6), „Musikal. Charakterköpfe
Bd. 1383, 1832 - 78 u. wö.), „Die deutsche Arbeit“ (3. Aufl.
884), „Am Feierabend“ (4. Aufl. 1902), „Aus der Ecke“
4. Aufl. 1808),„Lebensrätsel“ (4. Aufl. 1902),,„Religiöse
Studien“ (5. Aufl. 1900) u. a. — Bgl. Ottio (18089).
Riehm;, Eduard, prot. Theolog, geb. 20. Dez. 1830
u Diersburg (Baden), 1862 Prof. in Halle, gest. 8. April
888; Hauptschriften: „Der Lehrbegriff des Hebräerbriefs“
2. Aufl 1867), „Handwörterbuch des ee Altertums“
2 Bde., 2. Aufl. 1898 -94), „Alttestamentliche Theologie“
—B———
Riemann, Hugo, Musilschriftsteller, geb. 18. Juli 1840
u Großmehlra bei Sondershausen, 1878—80 und wieder
eit 1885 Vozent für Musikwissenschaft an der Universitüt
deipzig, bekannt durch seine Phrasierungsthebrie; schrich:
Musikal. Dynamik und Agogik“ (1884)., Musikal. Kate
hismicn“ (1888 f9.), „Musit-Lerikon“ (6 Aufl, 1905).
Geschichte der Musik seit Beethoven“ (1000), „Handbuch
er Musikgeschichte“ (Bd. 1, 1905) ꝛc.