Zodeln, Rodelschlitten, s. Rodel.
eden o Ve III unweit der
It, ods) 6i01 E.; Emgilerfabriken.
Nodenderg, Stobl im preuf dicoBez. Cassel, (1905)
v3 E. Amlsaͤgericht
Rodenberg Juͤlius, eigentlich Julius Levy, Dichter
ud Schriftsteuer, geb. 26. Juni 1831 zu Rodenberg,
ebt in Berlin; Hexausgeber der „Deutschen Ruudschau“,
erfaßte epifche Dichtungen, „Gedichte“ (6. Aufl. 1601)
Nomane EDie Straßensängerin von London“, 1868;
Die Graudidiers 2. Aufl. 1881), zahlreiche Reise⸗
geunucn „Franz Dingelstedt“ (1801),„Erinnerungen
v ẽe.,1899) u. a.
——— „Gemeinde in Oldenburg, nahe der
Beser, (1900) 2153 E., Hauptköranstalt für die Weser—
ßodentia/ s. Rogeliere smarsch.
Röder, .ebenß e Schwarzen Elster, kommt vom
billenflein (sächs. Kreish. Bautzen), mündet nach 82 Km
iwishen Eistermerdeunedeiceeeeha
Roͤderer, Pierre Louis, Graf, franz. Staatsmann
—e
lied der Ralionalversammlung, 17ds pref. der uh
— zu Paris, 1806 Finauzminister König Joseph
Neapel und Graf, 1810 Staatssekretär des Groß—
ions von Berg gesunn. Den ceuvres
— 9
KRoderich ( span. Rodrigo), letzter König der Westgoten
RN Spanien, 710 von der Reichsversammlung gegen König
Witiga erwählt, unterlag den Mauren in der Schlacht bei
lern de de de hiet
Röoderlandbetrieb,ine e des Waldfeldbaus
s dy de dem nach den Abtrieb des Bestaudes und der
zuüg der Stöcke der rribree abgeschält und mit
eisig und sonstigen Absällen verbrannt wird; nach der
andw. Benutziuig erfolgt die forstliche Bestandesgründung
ann durch Nlanzung
etg
Auerba ö 2
re wen der Göltic ron,
odez pr. ·dä auptstadt des frauz. Dep. Avey—
Rodin D Ane franz. Bildhauer, geb.
.NRov. 1820in Paris, Schuler von Barye und Carrier⸗
—2— naturalistische Bildiverle, so: Statue des ehernen
deitaliers Johannes der Taufer (1881), Die Bürger von
balats Marmorgruppe Der Kuß Asod sTasel Genre⸗
nst, 16h S Denker; Buͤsten und Statuen. —
— (2. Aufl. 1909. Paraamidophenollösung.
Rodinal, als Entwickler in der Photographie dienende
Roding Martun Bezirksort im dayr., Reg.-Bez.
—8 Regen, (19006) 1432 E. —
Rodmlan, Thomas, amerik. Brigadegeneral, —8— um
820 in Indiang, gefi. 1871, bekanut duürch Konstruftivn
der Rodmankangnen (gußeiserne glatte Vorderlader),
ines Vasdruckme ssers und des Rodmanpulvers (s. d.).
Rodmanvuivder, Pulversorten von großem Korn,
vie Mammutsnver (J.d.) und Prismatisches Pulper (s. d.).
Rodna, Gebirgspaß (1257 w) aus dem Tal des
roßen Szaͤmos in Siebenbürgen zur Goldenen Bistrit
der „Butowinag, er Uegen die Großgem Neun gu
A n i e) t
Rodnaer Gebiegee uye der Siebenbürg. Kar⸗
Aihen, ddn den Nordrand Siebenbürgens, im Petrosu
—
—— ein prahlender Held bei Ariost; daher
odomontade, Prahlerei, Großsprecherei.
Rodosto tůrk. Tekirdagh, Stadt im türk.«mazedon.
Bilajet Adrianopel, am Marmarameer, 18 000 E., Auker⸗
Nodrigo, iehte Weseente de lt
Rodriguez Epr. »geds), Dicgo R., Diego Ruys,
Plichsie der brit. Mastareuen im Ind. Ozean, 600 xm
ne von Wauttiuge sd
Roenl, Joan, niederländ. Staatsmann, geb. 21. Juli
das in Haarlein, 1888 Mitglied des Vorniundrates der
donigin Wilhelmina, 1890497 Ministerpräsident und
Minster des Außern.
Roer pr. ruhr), r. Nebenfluß der Maas, entsteht im
dehen Venn, am Botrange (87 m), mündet nach 207 Km
ꝛei Roermond. —— wurde unter Napoleon J. das
ranz. Roerdepartenment (Honistadt Aahen denennt.
Brockhaus Kleines Konversations-Lexikon. 5. Aufl. U.

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Rog

Roerxntond (spr. ruhr.), Stadt in der niederländ.
zrov. Limburg, an der Mündung der Roer in die Maas,
1899) 12349 E.; Woll- und Baumwollfabriken ꝛc.
Roecskilde (spr. ros; Noskilde), Stadt auf der dän.
Insel Seeland, am Roeskilder Fjord, (1901) 8368 E.,
dathedrale (schönster Dom Dänemarks, 13. Jahrh., Königs—
räber B, uralte Residenzstadt (bis 1448); hier 26. Febr.
668 Friede zwischen Daͤnemark und Schweden.
Rofla GRofna), in Graubünden, s. v. w. Klamm (s. d.).
Rogasen, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Posen, an der
Velna, (1905) 5307 E., Amtsgericht, Gymnasiuin, Prä—
arandenanstalt.
Rogäte (lat., „bittet!“, der fünfte Sountag nach
stern, nach dem Anfaugsworte der lat. Messe (Joh. 16, 29.
Rogation (lat.), Bitte, Bittschrift, Bittgang; Gefetzes
orschlag. Mogilew, am Dnsepr, 11733 E.
Rogatschew (spr. ischeff), Kreisstadt ͤn russ. Gouv.
Rogen, Fischeier; der eingesalzene R. der Störe und
zausen heißt Kaviar (s. d.) Rogener (Rogner), der
zcier enthaltende weane Fisch.
Rogenstein, s. Oolith.
Roger J., Graf von Sizilien, jüngster Sohn des
stormannen Tancred von Hauteville, zog mit seinen
Brüdern als Soldkrieger nach Unteritalien, eroberte 1061
687 Sizilien, 1090 Malta, gest. Juli 1101 zu Mileto
n Kalabrien. — Sein Sohn und Nachfolger R. II.,
dönig von Sizilien (110150), geb. 1097, 1127 Herzog
n Apulien und Kalabrien, 28. Dez. 1130 König von
Zizilien, behauptete sich gegen Kaiser Lothar, Emanuel
»on Byzanz und den Papst Innozenz TI., führte ruhmvolle
driege gegen Byzanz und die Araber, gest. 26. Fehr.
1154 zu Palermo. Seine Tochter Constantia, Gemahlin
daiser Heinrichs VI., brachte den sizil. Thron an ddie
Zohenstaufen. — VBal. Schack, „Geschichte der Normannen
n Sizilien“ (2 Bde., 1889), CTaspar —
Rogers (spr. roddschers), James Edwin Thorold,
ungl. Rationalökonom, geb. 1823 1862-68 und seit
888 Prof. in Orford, gest. 12. Okt. 1880; Hauptwerk:
A history of agricuiture and prices from 1260 to
7os“ (7 Bde., 1866—- 1902), ferner „Six denturies of
vorx and wages“ (2 Bde., 1884; deutsch 1896).
Rogers (spr roddschers), Samuel, engl. Dichler, geb.
30. Juͤli 1763 in Middleser, Bankier in London, gest.
8. Dez. 1855; belicbtestes Gedicht die „Ploasures of
nemory“ (1792); außerdem: „Jacqueline“ (1810),
Aumanm life“ (1819), „Italy“ (1822) u. a. - Bgl.
clahden (1887 u. 1889). Waler, s. Weyden.
Roger (Rogier) van der Weyden, niederländ.
Rogge, Bernhaärd, evang. Theolog, geb, 22. Ott.
831 zu Großtinz bei Liegnitz, 1862 Hof⸗ und Garnisons⸗
farrer in Potsdam, 1866 und 1870/71 VSeldprediger;
qhrieb: „Lutherbüchlein“ (1883 u. ö.), „Gustav-Adolf⸗
Züchlein·· (18h4), „Aus sieben Jahrzehnten. Erinnerungen
us meinem Leben“ (2 Bde., 180709), „Illustrierte
heschichte der Reformation“ (1899) u. a.
Roggen oder Koru (Sedale), Getreide—
attg. der Gramineen. Gemeiner R. (8. 6.
s Ty, mit rundlich-vierseitiger ühre [Abb.
1528; a Korn], aus Südwesteuropa und dem
ingrenzenden Äsien stammend, wichtigste Ge⸗
redeart für Mittel- und Nordeuropa; bis 70
BS. und 1600 w Meereshöhe angebaut, als
Zommer und Winter⸗N. in bielen Sorten kulti—
iert, wie Johannis-R., Stauden⸗R. der sich
ingewoöhnlich stark bestockt, das rhein. Kleb
orn mit duklen Sanien. Aus dem kräftigen
soggenmehl wird das Roggeus oder Schwarz⸗ 1228.
rot gebacken; es wird auch zur Bereitung von Gemeiner
zruͤtze, sowie als Futter und zur Branntwein— Roggen.
rennerei (Kornbrauntwein) benutzt; das Stroh dient als
futter, Streu, zu Matten, Strohseilen, zum Daͤchdecken etc.
S. Beilage; Getreide.J,.
Roggenälchen, s. Aaltierchen.
Roggenbach, Sranz, Freiherr von, Staatsmann,
eb. 23. März 1826 zu Mannheim, Mai'1861 bis Okt.
8605 bad. Minister des Auswäͤrtigen, für die nationale
nwihnehedndiende unter Preußens Führung tätig,
871-78 Mitglied, des Reichstags, organisierte 1871 im
luftrag des Reichsklanzlers die Universität Straßburg.
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