dhönerungen erfuhr sie aber erst am Ausgaug der Republik
Arth Casar und Matshe Augustus teilte außerdem die
Stadt für Berwaltungszwecke in 14 Regionen. Später
utstanden ane Reihe bont hrg mutten Raiserfora) die
den alten Mittelpunkt, das Forum (f. d.), nordöstlich er⸗
dNiterten und den Aufchluß an die neucn Anlagen im Mars⸗
eld bermittelienD große Brand zur Zeit Neros (64
r vernichtete diclehet ee Santete Ende des
Zahrh. n. Chr. unter Aurelian und Probus,erhielt R.
Inn Rauerriug, der noch heute zum großen Teile steht.
In Verlegung der Kalserresideng von N. nach Byzauz
Agte Ao die Plünderung durch den Westgoten Alarich,
Wa durch den Bndelch Geiserich, 546 durch den Ostgoten
— In der Folge wurden viele antike Reste vernichtet,
ast seit dem 18 Jahrh. begann man das noch Erhaltene
u schuützen und seit dem 19. Jahrh. mit umfassenden Aus—
abungen nach den Reften unler dem Boden zu suchen.
uut gehdren du den bedeutendften dtunen di d im gentrum
as Forum Romanum mit den Trümmern des Vespasian⸗-,
— Castor⸗ und Faustinatempels, dem Severus und
—A——
ud Trafansforums (rajanssäule), der Palatin mit
nen Bauten aus der deit bon Acgustus biß Septimius
8 werus, das Kolosffeum (Flavifches Amphitheater) und
der benachbarte Konstautinshogen endlich am Tiber zwei
—* Tempel, das Moarcellusthealer und der Portitus der
ctavia Dazu kommen im weitern Umkreise der Neptuns⸗
Inet das Pautheon, das Grabmal des Augustus, das
rabmal Hadriaue (Engelsburg), die Ruinen der Diokle—
nant thermen im Suͤden die Cargcallathermen und, die
—— Cestius. Tafel: Griechisch-Römische
„6, 8, 10 13.
Das ene R. —8 Italiens [Karte: Italien
und der ital! Prov, R. (zugleich Landschaft Latium;
eree e e
n ongsbt aꝛ oe Wichigtte Sore
orta del Vopols S61), Porta Pis 1060). 5
San Lorenzo Maggiore, San Giovanii 5
175 Portese (1043), San Pancrazio, an
Iens Spirito; Brucken: Ponte Marghe⸗ 3
jitn s82) CTavonr, Umberto Adosß Sahr
Augelo (ziir Engelsburg, zum Teil antik), 1537. Rom.
— ια. Garibaidi s60), Quattro
n (antik), San Bartolommeo und Rotto und die
isenbahnbrücke dah ustcbehiae, Hauptstraßen: Corso
——
tng, Vig Quattro Fontane, seit 1872 Via Nazionale
dabe: Petersplat (226 wbr, 278 m lg. Obelisk
dolonnaden Berninis), Kapitolsplatz, Piazza del Quiri—
ale (Wiarmotolesse der Dinenrenh erebi Thouine
 von, Sgipi, 1702), Tolonna (Sdanle des Marce
Aurch, di Monte Citoriv Deputiertenkammer, Obelisk),
Navong (drei Springbrunnen, Obelisk Berninis, 1650),
Tartaruga (Schildkrötenbrunnen), Venezia, del Popolo,
Spagna (won hier die Spanische Treppe zur Kirche
Sta. Tumta de Monti), dei Cinquecento, Vittorio Ema—
quele u. a. Wasserleitungen: Acqua Vergine, Acqua Fe—
p —A Acqua Marcia⸗Pia (aus dem Aniotal),
Acqua Ravse (1609 11). Kirchen: Peterskirche (größte
irche det Welt, 1506- 1629 erbaut, 15 160 qm, 211,8m
—— br., Höhe der Kuppel 132,5 m; 8 Schiffe,
— Hapellen, 20 Allare; Grab ves Petrus; Bronzestaurue
es Petrus, Pieta Michelangelos, zahlreiche Papstgräber),
Sta. Marla Maggiore (angeblich 332 gegründet, 182 er⸗
seuert). San dorenzo (von Honftantin di Or. erbaut) Sta.
Croce in Gernfalemme (von der Kaiserin Helena gegründet),
San Paolo fubri le mura (im 4. Jahrh. erneuert); von den
ibrigen Kirchen (gegen 400) sind nianche in antiken Bau—
derken errichtet: Santt Cosmane Damiand Tempel des
Divus Romilus), San Lorenzo in Mixanda Tempel des
Antonius und der Faustina), Sta. Maria ad Martyres
Maria Rotonda, im Pantheon); got. Kirche Sta. Maͤria
pra Minervaß altchrifit, Vasisken; Sta. Agnefe (626)
Sta. Cecilig, San Giorgio in Velabro (7. Jahrh. Scu
Rarco (6. Jahrh.), Sta. Maria in Araceli (9. Jahrh.),
Sta. Maria in Cosmedin, Sta. Maria in, Trastevere,
San Martino ai Ronti, San Pietro in Vincoli (442
pstiftet, Grab Imins' II.); aus der Renaissance- und
Barockzeit Sum Aghstino 114735, JIi Gat subesh, eu

40

Rom

orenzo in Damaso (1495), San Luigi dei Francesi
Nationalkirche der Franzosein, 1588), Sta. Maria dell'
lnima Mationalkirche der Deutschen, 1300—14), Sta.
Naria della Pace, Sta. Maria della Vittoria, Sant'
nofrio (Grabmal 88 Sta. Susanna (1600 [Tafel:
Zarock und, Rokokon, 1), San Carlo al' Corso
1612), San Ignazio (1628276 [Taf. J. 2) u. a. Weltiche
 Bauten. Am bedeutendsten der Vatikan, Lateran
ind Quixrinal (s. d. Einzelartikel); für Senat und De—
uutiertenkammer der Palazzo Madonna und Palazzo di
Nonte Citorio; im Besitz der österr. Regierung der Palazzo
ꝛi Venezia; die Privatpaläste Barberini, Borghese, Corfim,
Idescalchi, Rospigliosi; Doria Pamphili (Geinäldesamm
ung), Massimi alle Colonne (1638), Piombino (1892,
Intitensammlung; seit 1800 als Sitz der Königin-Witwe
Zalazzo Margherita). Ferner der Spada (Kunstsamm—
ungen; jetzt Sitz des Staatsrates), Kunstausstellungspalast
n der Vig Nazionale (1882). Villen Mattei, Wolkonsty,
Medici, Borghese, Albani (Antikensammlung), Torlonia
Gartenanlagen), Doria⸗Pamphili (großer va Madonna.
R. ist Residenz des Königs und aller höhern Behörden,
Sitz des Papstes, Kardinalkollegiums und der päpstl. Be—
örden; an der Spitze der Verwaltung ein Siudaco und
0 Stadtverordnete, sowie ein Stadtrat (mit dem Sindaco
1 Mitglieder); Universität (1803 gestiftet, seit 1870 mit
Fakultäten), Collegium urbauum pontificium de
»xopaganda sde (1627 gestiftet), königl. weibl. Hoch—
chule, Kunstschule für Baumeister, Konservatorium der
Musik, zahlreiche Alademien: Achadeémia de' Linoei,
Sccademis degli Arcadi (1690), Tiberina (1818),
ccademia Pontisicia di archeologia, Accademisa di
zan Luca, Società romans di storia patria, Istituto
ztorico italiano; von auswärtigen Staaten gehalten: das
aiserl. deutsche Archäol. Instikut (1829), das preuß.
Zistor. Institut (1888), das Institut für österr. Geschichts—
orschung (1888), die Ecole frangaise (1878), Académie
aationale de France (für bildende Künste, seit 1666),
span. und belg. Kunstakademie. Bibliotheken: Vatika—
uͤsche Bibliothek (s. Vatikan), Bibliothek Vittorid Ema—
tuele, Bibliotheca Casanatense Angelica, Alessandrina
Universitätsbibliothek)y, Corsiniana; im Brivatbesitz:
zibliotheea Barberino, Chigiana. Museen: Voran die
Zanmlungen des Vatikans und Lateraus, des Konservatoren⸗
„alastes uüd des Kapitols; von der Regierung neuerdings
rei Museen angelegt: MAuseo NMazionale in den Diokleiansthermen
 im chemal. Kartäuserkloster Sta. Maria
egli Ängeli (mit den auf staatlichem Grund und Boden
einachten Funden, Kunstschätzen, Inschriften 2.), Museo
Jazionale in der Villa di Papa Giulio (Funde aus der
lmgebung) und Museo preistorico ed etnogratico im
solegio Romano (Sammlungen aus den aͤltern ital.
Schichten und fremden Weltteilen, Pfahlbauten, Gold⸗
umde 2c.); außerdem die Vationalgalerie der alten Kunst
1894/050 errichtet), die Nationalgalerie der modernen
dunst, die hervorragende Skulpturensammlung Torlonia
ind viele andere Sammlungen. Wohltätigkeitsanstalten:
drankenhaus von Santo Spirito in Sassia; Irrenanstalt,
Findelhaus, Hospital San Giovanni in Laterano, San
Hiacomo in Augusta, Ospedale Torlonia, Militärlazarett,
—
aduftrie fehlt R. fast gänzlich, bedeutend ist die, Kunst⸗—
ndustrie, fetner die Fabrikalion von Seidenwaren, Kirchen—
hymuck, künstlichen Blumen, Darmsaiten, Mehl, Makkaroͤni;
Azgießereien. Verkehr. Der innere Verkehr durch elektr.
Straßenbahnen, Pferdebahnen ꝛc. gefördert (1902 Tunnel
urch den Quirinalhügel); der Fluͤßhafen anir. Tiberufer
iur für kleine Schiffe geeignet. Als Vergnügungsort be—
borzugt ist der Pincio (18141 angelegt), ferner, auf dem
r. Tiberufer die Passeggiata Margherita auf dem Gianicolo
mit herrlicher Aussicht. Reuere Befestigung N.s seit 1877
hurch einen Kranz etwa 4 Xmn von der Stadtuͤmwallung ent⸗
ernter Forts; Unikreis der Befestigung 40 km. — Vglüber
as antike R. Jordan (3 Bde. 1871-85), O, Richter
2. Aufl. 1901), Gilbert (3 Bde., 1883 —60), Petersen
3. Aufl. 1004), Hülsen, „Wandplan des alten R.“
1801); über das mittelalterliche ünd moderne: Grego—
ovius, „Geschichte der Stadt R. im Mittelalter“ (5. Aufl,
3 Bder, 1803); Reumont, „Geschichte der Stadt R.“
3 Bde., 1867-70); Grisar, „Geschichte R.s und der