erungen jenseit des Euphrat wieder auf und sorgte wie
d ee ee Pius (188 161), für Je
Inere Wohlfahrt. Es ist die suuste Zein dee Kaisertums.
Inter dem ehrlichen, aber unbedeulenden Kaiser Marc
Aurel I. AIs). eigten sich in verheerenden Scuchen
ind Sinfallen der Parther, Markomannen und Quaden
ereits die Vorhoten des Verfalls. Sein Sohn e
Idut iso igea end deie g
ie Negierung selnen Günstlingen und ward schließ y
ud tne, Vhlatteboluten bescitigt. Den vom Sena
Twãhlten Porunat 182 183) ermordeten die Prätorianer,
n denen Didins Fussnus (I93) die Herrschaft erkaufte,
im bald dem tatträftigen Seplimius Severus —
21) weichenet drefliche stegierung hob wieder
datz sinkende Reich, aber schon unter seinem eigenwilligen
nd. IRlaulos herrschenden Sohne, Caracalla A
iß die Verwircit wieder ein. Diesen ftürzte Macrinus
— und der orient. Sonnenpriester dn
dabel 218222vder endlich durch den milden un
üͤchtigen aber zu schwachen Alexander Severus (222
236) abgelöst wurde Nach ihm brach die unheilvolle Zeit
ors Soldatenkaiferiums herein, in der däs Reich pa
5 Weise durch iunere Kampfe wie durch Cinfälle c
arbaren aufs äußerste geschwächt wurde. Gegen Alexan⸗
ers Naqfolger Marximinus Thrar (288 288) traten in
Afriks Gordanus Taund d. auf, unterlagen aber dem
nidishen Stathalter Die den Sant erwaͤhlten Gegen
Ier. Fupiehute ee eag uerwper den rü⸗
rianern erfchlagen Nacheinander riesen num die rup⸗
en du Kaifern hus Gordianus III. (288— 244), Philip⸗
us hrabs Gu e h y e —
283), Amilanus (Eb3), Balerianus (283259). Als
dalecin durch einen ungluͤrtichen Krieg in die Hande
rPerser gefallen war und sein Sohn' und Mitregent
Bausenuls Gzo 268) die Hertschaft fuhrte, erhobensich
i sast aien Provinzen Nebenkaiser (dies ig 30 Thrannen).
nt dutch Chn 68-270), der die Goten, und durch
Aurelianus 2702785) der die Markomannen und Ala⸗
Jannen schlug, ward die innere Ordnung einigermaßen
diderhergestett. Auch der vom, Senat exnannte Tacitus
d vdu dessen Bruder, Floxianus (276)
ogende robnß E76282) sorgten für, die außere und
Vsnrt d gege a e e
en dir venset Auf seine Söhne Numexianus (5888—
80 und Carinus 234285) folgte der Begründer des
huen Saisertumns Diestenec Gte dehae
rStelle des Prinzipats den Domingt, das absolute
— begann mit einer dementfprechenden
Idartigen Reform der Verfassung und Verwaltung des
— erhob 286 Marimianus zum Mit⸗ Augustus
ir den W.)dbein ernannten 293 dann Constantius
hlorus d Galerius zu ünterlkaifern (Cäsaren) und
gilen da Reich zur besfern Beschützung seiner Grenzen
—— große —— Danaqh legten sie 805
Gcuein die Regierumg mieder und übertrugen die kaiserl.
—* an Constantius 05 — 306) im W., Galerius
—— im O. Ais düfaren wurden für fie bestimmt
alerius Severus im W., Maximinus Daja im O. Als
awer Constantug plönlich sard GZos)erhoben die Trupfen
sen Sohn Konfann G. Gr.) zuni Kaiser, und in Rom
üen die Pruͤtorinen Marinminus' Sohn Marentius aus.
elam zum Thronstreit. Seberus fiel gegen Mygrentius
und ward Furch Licinius Licinianus ersetzt. Galerius
43. 311, Maxeutius ward durch Konstantin 312,
die beiden Sieger, und Licinius unterlag 824. Kon⸗
ir. g Alleinherrscher (321337) verlegte die
edei nach Bygang, dollendete die Reichsreform Dio⸗
ans und begunfugte das Christentum' Seine drei
Söhne, Konstantsnn 337- 340). Constantius II. (337
zei, und Confians (I87 80) enten vo Reich, doch
mes bald dot peuem zu Kämpfen, aus denen Con⸗
Dtins II. nach Besiegung des in Gallien zum Kaiser
sernsenen Magnentius 3583 als Sieger und alleiniger
d hervorgin Er erhob das Christentum zur Staats⸗
diep. Sein — und Nachfolger Julianus (3614
3 bersuchte noch einmal das Heidentum neu zu bes
— fiel aber bald gegen die Perser. Unter Jobianus
———— der alte Kurs wieder eingeschlagen.

854

Rom

Zalentinianus J. (30422375) überließ seinem Bruder
Balens (364378) als Mitregenten den O. Ihm selbsi
olgten im W. seine Söhne Gratianus (575 —883) umd
Zalentinianus 11. (375—382), im O. ward, nachdem
ßalens gegen die Westgoten gefallen war, Theodosius
d. Gr, 378- 395) von Gratianus zum Kaiser erhoben.
Theodosius bekämpfte siegreich die Gegenkaiser Maximus
383—388) und Eugenius (392 3949, ward danach für
urze Zeit Herr des ganzen Reichs, das er schließlich nter
eine Söhne teilte: Arcadius wärd Kaiser des Ssiröm.
deichs G. Byzantinisches Reich), Honoxius (306520 428)
es Westrüm. Reichs (Italien, Afrika, Gallien, Britannien,
Spanien mit der Residenz Ravenna). Unter leßterm er⸗
berten die Westgoten, deren Einfälle Honorius Feldherr
Stilicho wiederholt abgewehrt hatte, 110 Rom, oandere
erman. Stämme besetzten Spanien und Gallien. Nach
er Zwischenregierung des Oberhofnotars Johannes (128
425) folgte Valentinian III. (426— 455), unter dem
Afrika 429 an die Vandalen verloren ging, die Hunnen
iher durch Aëtius 451 zurückgeschlagen wurden.Unter
Narimus (455) plünderten die Vandalen Rom. Danach
türzte und erhob rasch hintereinander der german. Pa⸗
ricius Ricimer die Kaiser Anitus (466— 456), Majorianus
467461), Libius Severus (461465), Anthemius (467
-472), Olybrius. Dessen Nachfolger Glycerius mußte
740 dem Juͤlius Nepos und dieser 475 dem Romulus
lugustulus weichen. Mit seiner 476 durch den deutschen
Söldnerführer Odoaker erzwungenen Abdankung endete
»as Weström. Reich. Die weitlere Geschichte s. Jtalien
ind Kirchenstaat.
Vgl. zur Königszeit und Republik außer den Werken
diebhuhrs: Schwegler (2. Aufl. 186772; Fortsetzung von
Llason, 15735762, Mommsen (0. Aufl. 1904), Ihne
2. Aufl. 1893 fg.), Nitzsch (1884 f.), Niese (2. Aufl.
896); zur Kaiserzeit: Hoͤck I84180), Gibbon (deutsch
Aufl., 4 Bde. 1862-63), Merivale (deutsch, 4 Bdel,
86672), Schiller (1883 fg.), Duruy (deutsch ven geh
erg, 1884 fg.), Mommsen, „Röm. Geschichte““, Bd. 8
5. Aufl. 1804); Seeck, „Geschichte des Untergangs der
intiken Welt“ Ed. 1 u. 2, 1828— 1801); Peter, Die
eschichtliche Literatur über die röm. Kaiserzeit“ (1897).
Rom, König von, s. Reichstadt, Herzog von.
Röm (Romo), noͤrdlichste der Nordfriesischen Inseln,
um preuß. Reg.⸗Bez. Schleswig gehörig, 13 kmulg., bis
xm br. etwä 1200 dän. sprechende Ei; Hauptort Kir⸗-eby.
 474 E. — Bal. Moriß (1808),
Koma, lat. und ital. Name von Rom.
Romagna (spr. anja), ital. Landschaft, früher Teil
»es Kirchenstaates, jetzt die Prov. Bologna, Ferrara, Forlt
ind Rabenna, 10104 qkm, (1805) 1850 283 E.; die
xinwohner heißen Romagnolen.
Nomaika, neugriech. Nationaltanz.
ome I00ũta (est), causa sinita (est) (lat.), Rom
d. h. der Papst) hat gesprochen, die Sache ist entschieden;
prichwörtliche Redensart, auf Augustinus zurückgehend.
Roman, ursprünglich in Frankreich Bezeichnüng der
pischen, in der Volkssprache Cingua roimans) abgefaßten
dichtungen; jetzt, im Unterschied zur Novelle (. d.), eine
rößere erzühlende Prosadichtung, dem Inhalt nac unter⸗
chieden in den ernsten und komischen, den wr ozialen,
Sittenz, Tendenz⸗, Sensations-, Familien-, Ritter-,
Räuber-R. 2c. — Vgl. Spielhagen (18883), Rehorn (1890),
MNielke (3. Aufl. 1808), Keiter (2. Aufl. 1964).
Roman, Hauptstadt des rumän. Kr. R. (3091 qkm,
899: 111588 E.; Moldau), am Einfluß der Moldau in
en Sereth, (1898) 14019 E.
Romanati (Romanatsi), Kreis Rumäniens, Kleine
Valachei, 45*77 4kw, (1889) 203778 E.; Hauptstadt
Romancero, s. Nomanzero. Caracalu.
Romanche (spr. angsch), r. Zufluß des Drac in
ranz. Dep. Isere, entspringt auf der Pelvourgruppe, mündei
ach 88 m im S. von Grenoble. Liedersänger.
Romancier Erz., spr. angßkeh), Romandichter,
soman⸗Csiklova, angan Kleingemeinde, f. Csiklova
Aoman de Ia Rose (pr. -ang de la ros)), altfranz.
oman, s. Guillaume (de Lorris).
Nomanen, Gesamtbezeichnung der Völker, deren Spra—
u dem Lateinischen entstammen (s. Romanische Sprachem).
Nomanesca, Tanz, s. v. w. Gaillarde.