355 — 1887), bes. aber e „Oxrano de Bergerao
und „TAigion“ (1800).
Rostarschewa Da s. Kothenburg (an der Obra).
Roftbeize, s. v. w. Eifennitrat(f. Eisen). ę
Nostbix noen, hie glasfe des ducasshen Birnenspstemu
Röftbitier, Ässamar. . Birne)
Röstbraun, j. ne Bister (s. d.).
Koesteiia Pilz, s. Podisoma. Eisen⸗
Rösten, das Ehhihen an hrpers (Erze, s. isu
tzeugung) bei Luftzutritt, um diesen zu orvdieren oder
s ihm Substangen Schwefet Aefcut, Kohle, Plndi
dampf oder Gasform zi verflüchtigen, bis zu einem da
kchmelzen vermeidenden Wärmegrade. (S. auch Rotten.)
—8 — Rostgans, s. Fuchsente.
Ro tgelb, s. Nanking.
Köstgummi, Juv. w. Dertrin (s. d.).
28 s. Kifentitt.
ostnieiler, s. Eisener eugung. F
Roftock Son —ES an der shif⸗
auen Waruow, 1900) 4 ton oα 5οιοο G, Ober⸗
andes⸗ Jande, Anitsgericht, Konsistorium, Seeamit. qroß⸗
Atzogl. Palais, üniversitat kgesuflet 1418),
Iynmasinm RealgymnafiumRavigations?,
dünb summensat Irrenanstalt; Schiffs⸗
gerste Heen, Seehandel. Rtam 1328 an
Mecklen urg und war bis 1630 Hansestadt, m
—6 F
w eae fg.). 1543. Rostock.
ofen, s. Eisenerzeugung. .
————— Feodoz Wessigewits
Zraf, Generalgouverncur don Moblau 1812 14, geb.
. Marß no h enee a Mnster des duüßenn
Iganinierte 81d den Bisnt lon Mobten wasee anfangs
n seiner Schrift Ia Verite vur lincende de No
328) leuguͤete, gest. 18 Fbr s26 zu Moskau. — Bal
Sthur rangz, 2Nuft 18783), Kleinschmidt (im „Histor.
Tashenbuch“ 1892), Tzenoff (19000).
Rostoͤw. 1) R. am Don, Stadthauptmaunschaft im
A— Donischen Kosaken, r. am Don (22 vͤm vor
dessen —A Asowsche Meer), 110889 E., Bahn⸗
notenpunkt, Stehafen Stapelplatz der Ausfubhr für das
sange südl. Rußland. — R
Seuti Groß⸗Ri.), Kreisstabt im
us. Goud. Jaroslaiwl, am Rostow⸗
—* —F Nerosee, 13016 6. aller
ul; iligen⸗
urn Herstellung von Heiligen
—R s. e *
ral, f. v. w. Raftral (s. d.). — wei
ettan (at., an eg Veen
r Am Vorderteil der mn Kriegs⸗ Kostrum.
ciffe angebrachte, zur Abwehr und
zum Durhhbohren feindlicher Schiffe bestimmte, mit Erz be⸗
chlagene Schiffsschnabel Abb 1841). Daher Rostra die
—X auf dem Forum im alten Rom, genaunt nach
en dort. aufgestelten Schiffsschnäbeln erbeuteter Schiffe—
Rogftadel sJ. Eisenerzeugung.
oststärte, sq. dJ
Ros wiiha (Hrotsvitha, Hröthpsuith), niedersächs.
dichterin, geb. um 935, Ronne im Benediktinerkloster
Gauderdhein gest. nach 1001, verfaßte lat. Dramen (deutsch
zu Bendiren so nd pitbe Recianß deheden
une Geschichte Oitos 1.in Herametern (deutsch von Gund⸗
lach, 1889, die Gründung von Gandershein (beides deutsch
on Pfund, 2. Uußl bon Wattenbach in den „Geschicht⸗
hreidern her dunhen Vorzeit, 1891). Gesamtausg.
hrer Werlc von Barack — Schulausg. von von
Virteneld sun rage ee Aso
Röt, oberer huntsaudsein gipsführende Sciefer⸗
one und Mergel im obersten Buntsandstein Mittel- und
ibiddnee [Beilage: Geologische Forma—
Rota, Weinforte Iahaweine. Fienep
Rota, Hafenstadt in der span. Prov. Cädiz, an der
Bbahig de Caãdiz, (18000) 7471 E.; Ausfuhr von Gemüfen
end Weinen der fruchtbaren Umgebung.
RVotal, Gewieht p Artal.
Rotammer, die Zippammer (s. Ammer).
Rotang, Palmengattg., s. Oalamus.
—A s. Roͤmische Kurie.
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon. 6. Aufl. II.

561

Rot

Rotation (lat.), die drehende Bewegung eines Közr⸗
ers um eine Gerade (Achse), so daß jeder Punkt eine
dreisbahn beschreibt, deren Mittelpunkt in der Achse liegt;
n der Landwirtschaft s. v. w. Fruchtfolge.
Rotationsflächen, durch Drehung von Kurven uni
ine feste Achse entstehende Flächen (gylinder, Paraboloid,
llipsoid zc.). sduktion (f. d.).
Rotationsmagnetismus, s. v. w. elektrische In⸗
Rotationsmaschine, s. Schnellpresse.
Rotationsphotographie, photogr. Verfahren, nach
velchem auf wiaschinellem Wege von einem Regativ rasch
ine große Zahl Kopien erhalten werden (tägliche Menge:
000 mn; daher die R. auch Kilometerphotographie genannt).
Rotationspolarisation, die Eigenschaft gewisser
da und Loͤsungen, die Polarisationsebene des Lichts
u drehen.
Rotationsvermögen, s.v. w. Rotationspolarisation.
Rotationszünder, durch Drehung eines beweglichen
ils temperierbarer Zünder (s. —
Rotatören (lat.), Rollmuskeln, s. Muskeln,
Rotatoria, s. Rädertiere. [s. Rotfeder.
sotauge, Fisch, s. Plötze Abb. 1409]. ünechtes R.,
stotbart, Beiname des Kaisers Friedrich J.
Kotbeize, s. Aluminium.
Rotbläßchen, das Teichhuhn (s. Sumpfhühner).
Rotbleierz, Krokoit, Chrombleispat, Kallochrom,
nonoklines, rotes, diamantglänzendes Mineral, chrom—
aures Blei, dient als Malerfarbe. I(f. d.).
Rotblindheit, häufigste Form der Farbenblindheit
sotbrüstchen, sRotkehlchen [Tafel: Singvögel,
Rotbrüster, s. Hänflinge. f11].
stotbuche, s. Buche [Abb. 287)].
stotdorn, rot blühende Varietäten des Weißdorns,
ataegus oxyacantha L. (. Crataegus).
Röte, Krankheit der Schweiue, s. Rotlauf.
Rote Erde, Bezeichnung für Westfalen; auch Fabrik—
bei Forst in der Rheinprovinz.
Roteisenerz, Roteisenstein, J. Eisenglanz.
Rote⸗Kreuz⸗Medaille, s. Rotes Kreuz.
Rötel, Rotstein, ein derber, abfärbender, roter Ton—
senstein, dient als rote Farbe und zur Herstellung von
stotstiften (rote eesn
Röteläffchen, s. Löwenäffchen.
Röotein (Rubeédiae), ansteckende Kinderkrankheit, den
Mafern (s. d.) ähnlich, kennzeichnet sich durch role Haut—
lecken, leichtes —59* Rachen⸗ und Bindehautkatarrh,
»erläuft in wenigen Tagen gutartig.
Roten..., in Zusammensetzungen, die man hier ver—
nißt, s. Rothen ....
tote Nase, die Kupferrose (s, d.).
Rotenburg. 1) R. in Hanunvver, Kreisort im preuß.
steg.⸗Bez. Stade, añ der Wumme, (1905) 3221 E., Amtsericht.
 — 2) R. in Hessen-Nassau, Kreisstadt im preuß.
eg.⸗Bez. Cassel, an der Fulda, 3108 E., Amtsgericht,
Schloß 1627 —1834 Residenz der Linie Hessen-Rheinfels-RK.
Rolenhaan, Jesuitengeneral, s. Roothan.
Rotenhanu, Wolfram, Freiherr von, Diplomat, geb.
0. April 1846 in Ansbach, seit 1808 preuß. Gesandter
eim RPäpftl. Stuhl.
NRoter Adlerorden, s. Adlerorden [JAbb. 28).
Rote Rasse, s. Indianer.
Roter Breuner, Kranhheit des Weinstocks, charak—
erisiert durch intensiv rote Flecken auf den Blättern, meist
a den Winkeln zwischen zwei Nerven. Ursache: Pseudoezizu
 tracheiphila Mäll.Thurgau, ein Pilz aus der
vruppe der Askomyzeten. Bekämpfungsmittel Entfernung
es abgefallenen Lauhes im Frühiahr, Bespritzen des
Ztockes mit Bordeauxbrühe.
Roter Faden, in das Tauwerk der engl. Marine
ls Kennzeichen eingedrehter Faden; von Goethe zuerst
»ergleichsweise für. das, was sich durch die Teile eines
ganzen als gemeinsames Merkmal hindurchzieht, gebraucht.
Roter Hund, Nilkrätze Nilhitze (Lächen tropicus),
ine der häufigsten und lästigsten Hautkrankheiten in deu
Tropen und subtrop. Gegenden, bes. während der Regen—
eit infolge heftigen Schwitzens, bestehend in stecknadel—
opfgroßen Knötchen, die starkes Jucken verursachen.
ztoterle, sJ. Erle Abb. 521)].
Roter Löwe, s. Alchimie.