Ruderfüßer, Spalt uͤßer (gopepsoda), Orduung nie⸗
erer — —— meist deutlich gegliederten
Zürper ohne Schale, nur einige Millimeter lang, mi
Eb Paaren gespaltener, zum Rudern
dienender Beinee am Bruͤststück uund
iedninhenlvsem Hintectene üntet
dndnungen. echte de een,
ne vorstülsbernen Sahe oe den
MNunde mit 2 Gruppen? a) kauende
R. mil kauenden ihoteiten. Hier⸗
her der gemeine Huͤpferliug (Cyclops *. h⸗
nt hocarpotdes igon. FAbb. oα), ung. aus?
—XW— Süßwasser gemein, mit rotem
Stirnauge, Ruderntennen und gabelig geteiltem Schwarr.
Weibcheu nuben Brutsäcken am Hinterleib; andere
B ———
Nengen auf nad sind wichtig als Fischnah—
ungd) saugende R. Schmarotzertrebse),
nwit stechenden und saugenden Mundteilen.
Nannchen freischwimmend, fsehr klein im
Berhallnis zu dem meist an Fischen schma—
henden (daher Fischtansed Wenden Ge—
hlechtsdimorphichenn Hierher die Barsch⸗
en ehtueres prouee ru Karpfenlaus.
Abb. 1349)), an den Kiemen und im Rachen
es Barfches und Zanders. N Kiemenschwänze Ven
iara)mit lungentorstükphte Stachet vor *
Mundftugrohre, Weibchen ohne Brutsackchen. Hierher die
emeine Karpfenlans Argulus foliacsus L. [Abb. 1680)),
Ait breit eisdrmiger Kopfbrust, auf Karpfen und oen
Süßwafserfischen ———— — Auch s. v. w. Ruder—
ue I. d.. der Vigel
Ruderfüßzler Steganopödes), Ordnung der Vögel,
nit meist ae eeneda drnn durgh ene
iackte Haut verbundenen Unterkieferästen, kleinen Vasen⸗
chern und 4. durch Schwimmhäute verbundenen Zehen;
Veshocer Ju ihnen gehören die Familien der Pelikane,
ütet, Fredattvdget ebent un eg sapee
Zubertoter Ruder. * Ruderfüßer (s. d.).
nderschnecken, s. Flossenfüßer.
Rüdersborf, ocf im preuß. —— Potsdam,
—A (1905) 3142 E.; dabei die Gemeinde
iüderaroeser Kaliteee ꝛãñ
Rudersport, das Rudern als gesundheitfördernde
eibesübun und im Wettkampf (Wettrudern, Ruder—
cegatta, s. ehdie mit andern. (S. auch Segelsport.)
Rudersteden auf Schiffen mit einer Schraube der
wy Pfosten der huhen der Schraube vom Kiel bis nach
. ihend das Ruder trägt.
Rudertelegravn eine Vechamsh oder elektrisch be—
triebene Veitung, die geftattet, von der Kommandobrücke
der dem Kommandoturm aus Befehle für das Legen des
Nuders an ein unter Deck aufgestelltes Steuerrad zu über⸗
Nuderwanzen Růckenshwimmer. lmitteln.
b Rudesheint Kreisstadt im preuß. Reg.- Beg. Wies⸗
den n hehtehoche ehe d, Aisnebe
eutender Weinbau und -handel (Rüdesheimer); Zahnrad⸗
ahn au den idenes (Nationaldenkmal).
idesheimen Berband seoh senhaft.
Rüdiger vhn Bechelaren, Held des Nibelungen⸗
iedes, Markgraf im Dieunste König Etzels von Hunnenländ.
Ruͤdiment (at.), Anfang, erster Versuch; verküm⸗
nerte, unausgebildete (rudimentäre) Form eines Organs.
2 Anfangsgrunde verkümmerte Reste alter
Lehensformen,
Rudin, Antonio, Marchese di, ital. Staatsmann,
cb. 6. Ahrit 1839 zu Palermo, 1865 Bürgermeister das.
853. Minster des Innern, 1891 — 92 und, 1896 — 88
Rudiften, s. Hippuriten, Ministerpräsident.
Rudkidbinh spr. Aöhd), Stadt, s Langeland.
z Rudnirk, it Serbien, 1860 Iüm, (1900 78 8388
83 Hauptstadt Cadak; benannt nach dem Gebirge R.
höchste Spihe Sturac, 1169 m).
Nudoif von Schwaben, deutscher König (1077
30 Gegenkönig Heinrichs jV., Graf von Rheͤnfelden,
obor Herzog von Schwabeün, 15. März 1077 zu Forchheim
dn König gewählt, 26. März zu Mainz gekrönt, von
unrigeg geächtet, kämpfte unentschieden gegen ihn 7. Aug.
lors bei Meillrichstadt siegte bei Flalcheim 7. Jan. Toso,

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Rud
iel aber 15. Okt. 1080 in der Schlacht bei Mölsen un—
veit Merseburg.
Rudolf 1., von Habsburg, deutscher König
1273-31), geb. 1. Mai 1218, Sohn Albrechts IV., Grafeũ
vn Donee und Landgrafen vom Elsaß, 29. Sept.
273 zu Frankfurt zum deutschen König gewählt, 24. Oklt.
u Aachen gekrönt, gotigt 1276, Herzog Heinrich von
Zayern und König Ottokar von Boͤhmen zur Unterwer—
ung, belehnte 27. Dez. 1282 mit den letzterm abgenom⸗
nenen Läudern Osterreich, Steiermark und Krain seine
Söhne Albrecht J. und R. (gest. 1290 mit Hinterlassung
ines Sohnes, Johannes Parricida), ordnete die zerrütteten
Ingelegenheiten des Reichs, gest. 15. Juli 1291 zu Germerseint.
 — Biogr. von Hirn (1874), Redlich (1808).
Rudolf 11. deutscher Kaiser (1376 1612), geb.
8. Juli 1662, Sohn Kalser Marimilians II. 1572 König
on Ungarn, 1575 von Böhmen und röm. König, 12. Okt—
1576 Kaiser, unentschlossen, der Alchemie und
ergeben, ließ den Jesuiten freien Spielraum, mußte 29. Juni
1608 seinem Bruder Matthias Mähren, Österreich und
UAngarn, 11. April 1611 auch Böhmen, Schlesien uud die
dausitz abtreten, sowie den böhm. Protestauten (11. Juli
1609) den Majestätsbrief erteilen, gest. 20. Jan. 1618 zu
Brag. — Vgl. Gindely (186366).
Rudolf, Könige von Burgund, s. Burgund.
Rudolf, König von Frankreich (9238—936), zuerst
erzog des franz. Burgund, von seinem Schwager, Hugo
Gr!, dem Karolinger Karl III. dem Einfältigen gegen—
bergestellt, gest. I886 ohne Erben. — Vgl. Lippert (1886).
Rudolf TV., Herzog von Hsterreich (1388 — 65),
eb. 1339, folgte seinem Vater Albrecht II., exwarb 1368
kirol, gründete die Universität Wien (1865) und erbaute
en Stephansdom, gest. 27. Juli 1366. — Vgl. Kurz
1821), Huber hoch
Rudolf, Erzherzog und Kronprinz von Osterreich,
teb. 21. Aug. 1888, Sohn des Kaisers Franz Joseph,
eit 10. Mai 1881 mit Stephanie von Belgien vermählt,
883 Feldmarschalleutnant und Vizeadmixal, 1888 Ge—
eral⸗Infantericinspektor, gest. durch Selbstmord 80. Jan.
889 im Schlosse Mayerling bei Wien; eifriger Natur—
orscher; schrieb: „Fünfzehn Tage auf der Donau' (2. Aufl.
888),, Eine Srientreise“ (1884), wirkte mit an der
Zʒerausgabe des von ihm angeregten Werks „Die Oster⸗
eichische Ungarische Monarchie“ (1886 fg.).
Rudolf von Ems oder Hohenems, mittelhochdeut—
her Dichter, Dienstmann der Grafen von Montfort, gest.
n 1254 in Italien; schrieb die Gedichte „Der gute Gerhard!
Ausg. von Haupt, 1840; hochdeutsch von Simrodck, 2. Aufl.
80), Barlaam und Josaphat“ GAusg. von Pfeiffer, 1843)
Wilhelm von Orlens“ (hg. von Junk, 1905), „Alexander“
ind Weltchronik“ (letztere beide unvollendet).
Rudolfinische Tafeln, die zur Berechnung des Laufs
er Gestirne von Tycho Brahe begonnenen, nach Kaiser
dudolf I. benaunteit Tafeln; von Kepler ausgearbeitet,
schienen sie in lat. Sprache zuerst 1627.
Rudolffee, Basso Narok, See im N. von Brit.-Ost⸗
ita⸗ Proteltorat, 276 kmm lang, bis b0 km br.; Zuflüsse:
nd vder Rianam und Turkweil. — Val. Höhnel (1802).
Rudolfsheim, Vorstadt von Wien (XV. Bezirk).
Rudolfftadt, auch Bergstadtl, Markt in Boͤhmen,
800) 1463 E., Schloß.
Rudolphi, Karl Asmund, e geb. 14. Juni
771 3u Stockholm, 1797 Prof. in Greifswald, 1810 in
Zerlin, gest. das. 29. Novp. 1832, verdient durch Unter—
uchungen über Eingeweidewürmer; schrieb: „Entozoorum
istoria naturalis“ (3 Bde., 1808 - 10; Anszuag als
ntozoorum synopsis“, 1819), „Grund⸗
ig der Physiologie“ (2 Bde. 18215 20) u. a.
Rudolftadt, Haupts und Residenzstadt
es Furstent. Schwarzburg- R., J. an der
ale, 1800) 2400 (1905: 12490) 6.
harnison, Land⸗, Amtsgericht, zwei Schloͤsser:
ʒeidecksburg (Residenz) und Ludwigsburg —
Raturalienkabinett), Gymnasium, Landes Ri
minar, Musikschule. Vgl. Chronik von Re— udolstadt.
opanz (183960); Anemüller, „Geschichtsbilder“ (1888).
Rudorff, Ernst, Pianist und Komponist, geb. 18. Jan.
840 zu Bertlin, seit 1869 Prof. an der duige Hochschule
ir Musik das.; schrieb Ouvertüren, Chorwerke, dieder ꝛc.