gun hronisch werden, aber auch durch Entkräftung und
e zum Tode — Die epidemische R.
nmit imeist in den Tropen vor, wird eee
— — doch auch durch, andere Mikro—
rganismen, vornehmlich Bakterien, verursacht.
Ruhr. Ny R Rebenfluß des Rheins, entspringt auf
dem Plateau bon Winterberg am Ruhrkopf, durchschneidet
das Rhein.Westfel Kohlenbecken, mündet nach 235 1m
Ruhrort b e isebiern pocst, ds
Witten schisben 2) Zufluß der Maas, s. Roer.
nuhhrbecken, Nuhrivhlenrerler s. Rheimische West⸗
alisches Kohlenbecken. *
Ruͤhrender Reim, Reim, in dem auch der Aulau
er. Reimfihe müreimt Ibecken.
Fuhrtohlenrevier, . Nheinisch-Westfälisches Hohlen
Ruhrkraut, s. GCnaphalium. 331
Rührmichnichtan Pflanzenart, s. Impatiens 2
Ruhrort, ehemalige Kreisstadt im preuß. Reg. Bez.
diseldon an Einfluß der Ruhr in den Rhein, 1. Okt. 1905
h 33 Wae 535 Fy
rrecht, s. v. w. Strandrecht (s. d.).
Ruhß Muhs), Rinnen, den Seiches (s. d.) des genser
.nispredende Ribecuschiantungen des Bodensees.
Ruin ath), Verfall, Untergang, Zerrüttung; Ruine,
rümmer eines verfallenen oder zerstörten Bauwerks (bes.
hostern Burg); ruinieren, zerstören, verwüsten, zugrunde
ichten uinüs, den Einsturz droheud; verderblich.
h Ruisdael (spr. reusdahl), Jak. van, holländ. Land—
chaftsmaler und Nadierer, geb. 1628 zu Haarlem, gest.
1682; malte bes. Ansichten aus der Umgebung seiner
vaterfadt, Fluß- und Waldlandschaften, auch Marinen.
IS3l. Michel (ranz., 1890). — Sein Onkel Salomon
an Si. cbenfails Landschaftsmaler, gest. 1670 zu Haarlem.
Zuiter pr. reut- Rijder), hollünd Münzʒe, s. Ducaton.
ð Rniz Upr. ruihs), Juan, altfpan. Dichter, gewöhnlich
rzpriester von Fice vder Hita genannt, geb. zu Alcala,
qrieb um 1330 Iabro de bpuen amor“ (!g. im 87. Bde.
er Bibliotecu ac autores españoles).
Piut Gen auede Karolinen, s. v, w. Truk (s. d.).
Ruti, Tschuapa, J. Nebenfluß des Kongo, teilweise
ciffbar mündet dei Aquatorstation.
idutiwafee Gewe nne iwa), Leopoldsee, See
a DeutschOftafeitee vom Südende des Tangansikasees
durch die Liembaberge getrennt, 8300 m ü. d. M. zeitweise
nstrocknendsGacte Deutsche Kolonien h 4.
qffts Britanni spr. ruhl), „herrsche Britannien
5 das Meer), g Nationallied von Thomson, in
nit geseit on an 44
Rulman Merswin, Mustiker, geb. 1307 in Straß⸗
urg. geb 377 seinen Beruf als Kaufmann auf, schloß
sa den Gottesfreunden K. d.) an, fur die er das grüue
Roͤrt bei Straßburg ankauste, gest. 18. Juli 1882; Haupts
dui Das Buch von den neun delsen (hg. 1880). —
Zurdt (franz. 1879 u. 18000..
Rum Taffia, ein durch Gärung der Rohrzuckermelasse
n —— gewonuener, durch Karamel roͤtlich gefärbter
Fanntwein, an besten auf Jamiaika; künstlich hergestellt
dacon · yaur entfuseltem, mit gebranntem Zucker ge⸗
ardtem Spixitus unter Zufatz von Rumüäther.
nma, Gemeinde in Kroatien-Slawonien, Komitat
Wrien, ddo oen
d —B der Donaulandschaft seßhafte Völker—
haft Rarte Deutfchtum T, die manche für die Rach—
gumen der alten Daker halten. Sie zerfallen in: 1) Dako—
20. in NRumänien, 2800000 in Ungarn, 220 000
n der Bukowing, 32 doe in Bessarabien, 150 000 in Ser⸗
ien 6b dod in Bulgarien, zusammen ca. 10000 000; 2) Ars.
unen vder Zinzaren (s. d.), 200 000; 3) Vlacho⸗Meglen in
zedonien, nordwestl. von Saloniki, 14000; 4) Istro⸗
— oder Dschiribiri, füdl. vom Monte Maggiore an
Osttůste Istriens, 2000 Seelen. — Vgl. die Schriften
on Weigand (1892 fg9.
d Ruma nien (Gomänien), Königreich an der untern
Zeonu (Karten: Baltashatbinsetet . 31
Nudet Industrie und Landwirtschaft Lu. II), beeht
 aus den ehemal. Donaufürstent. Moldau und Walachei
und der Dobrdse, a, α ιιιν
Iist Rumanen Is. do 18093 5181 87 Orlhodore, 266 652
juden, 118 667 Katholiken, 44732 Mohamuiedaner, 22749

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Rum

zrotestanten IKarten; Bevölkerung J und Deutschum
 1)); die Dobrudscha (s. d.) ist selbständiges Hochland,
Noldau Vorland der Siebenbürq. Karpathen und Teil des
Züdruss. Steppenplateaus mit
en Flüssen Pruth und Se—
eth, die Walachei Vorland der
ranssylvan. Alpen, von zahl⸗
eichen, aus diesen kommenden
Flüssen, welche alle zur Donau
ehen, durchflossen; schiffbare
zlüsse nur Donau und Pruth;
ẽrwerbszweige: bes. Ackerbau
Mais, Weizen, Gerste, Hafer,
stoggen ꝛc. Is. auch Beilage:
Vekreide]); bedeutender
Weinbau, ausgedehnteEichen-,
Fichten⸗ und Buchenwaldun—
en; Bergbau bes. auf Steinsalz, Petroleum, Bernstein und
zausteine; zahlreiche Mineralquellen und Büder. Industrie
es. Mühlen, Tabak-, Tuch- und Papierindustrie. Handel
.Beilagen: Europa und Handel und Handels—
narine; Schiffsverkehr im Ein- und Ausgang (1904) je
a. 29000 Schiffe von über 8 Mill. Registerkonsgehalt;
zisenbahnen (15905) 3196 Km ss. auch — ————
ahnen]; Länge der Staatstelegraphenlinien (1808/4)
012 xm; Dingeinheit der Lei — Frank.
Verfassung. R. ist eine konstitutionelle Monarchie nach
er Verfassung von 1866; erbliche Thronfolge nach dem Erst⸗
eburtsrecht in der männlichen Linie des Königs Karl; der
zenat besteht aus 120, die Abgeordnetenkammer aus
83 Mitgliedern; acht Ministerien. Einteilung in 32 Distrikte;
zauptstadt Bukarest. Finanzen s. Beilage: Finanzen.
kultus und Unterricht. 6 orthodoxe Bistümer und 2 Metro—
olitaustühle; ein röm.-kath. Erzbistum in Bukarest; Untericht
 unentgeltlich; Universitäten in Jassy und Budapest.
zeerwesen. Seit 1900 allgemeine Wehrpflicht, vom 21. Le—
ensjahre an 6 Jahre bei der Fahne oder beurlaubt und
dJahre in der Reserve, vom 30. bis 36. Lebensjahre in der
Niliz, vom 36. bis 46. im Landsturm (Glota); Bestand
305 4 Armeekorps mit 8 Divisionen und einer selbstän—
igen Division in der Dobrudscha; Friedensstärke 8369
Iffiziere, 660 Kadetten, 60000 Mann, 16 000 Pferde, 402
Feldgeschütze; Kriegsstärke 4 Feldarmeekorps, 8848 Offi⸗
ere 168 000 Mann, 32604 Pferde, 450 Geschütze. Die
znfanterie führt das 6,8 mm⸗Repetier⸗ Mannlicher⸗) Ge⸗
vehr Mg88, die Artillerie Kruppsche Rohrrücklaufgeschütze
ou q em. Kriegsflotte: 1Kreuzer, 1Schulschiff, 1 Rad⸗
wiso, ß Kanonen-, 1 Minenboot, 8 Kanonen-,4 Torpedo—
chaluppen, 5 Toxrpedoboote, im ganzen 21 Fahrzeuge mit
B854 und 41 Geschützen. Wappen: schwarz- weiß ge⸗
iettes Mittelschild, im ersten Felde des Hauptschildes
ekroönter goldener Adler mit goldener Sonne (Walachei),
n zweiten Felde goldener Stierkopf mit goldenem Stern
Moldau), im dritten Felde doppelschwaͤnziger goldener
wwe mit goldenem Stern (die kleine Walachei), im vierten
Felde zwei goldene Delphine (untere Donau) [Abb. 1552];
Flagge auf Tafel; Flag gen; Landesfarben: Blau-Gelb⸗
sot Orden: s. Beilage: Orden.
Die Geschichte R.s beginnt mit der Doppelwahl des
Obersten Cufa zum Fürsten der Moldau (17. Jan. 1859)
ind der Walaqhsei (5. Febr.), worauf sich dieser Fürst
ilexander Johann J. nannte und 23. Dez. 1861 die Union
eider Lunder als „Fürstentum R.“ unter türk. Ober—
errschast proklamieren ließ. Die Durchführung der Kon—
ilution, die der Pariser Vertrag von 1856 und die Pa—
ifer Konvention von 1858 dem Lande gegeben hatte,
eranlaßte fortwährenden Ministerwechsel, die Reformen
crrüttelen die Finanzen und riefen den Widerstand der
Zojaren hervor; 28. Febr. 1866 ward der Fürst, zur Ab—
antung gezwungen und durch eine Volksabstimmung
20. April Win Karl von Hohenzollern zum Fuͤrsten ge⸗
vählt. Derselbe zog 22. Mai in Bukarest ein und haite
infangs infolge des Apergewichts der radikalen Partei
nit großen Schwierigkeiten zu kämpfen; erst nachdem er
87 1 die Bildung eines konservativen Ministeriums durch—⸗
esetzt, trat eine Besserung der finanziellen und sozialen
erhältnisse ein, die auch unter dem liberalen Minister
zratianu (1876-88) fortdauerte. Beim Ausbruch des
duss.⸗-Türk. Krieges schloß R. mit den Russen 16. April

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