u NRusfisch. Orthodore, Raskolniken und xuss. Sekten ——
brog. 7 ee „Geschichte der russ. Ethnographie
us —33 gůεα—,
mnen, s. Ruthenen. .
e früherer Name des Territoriums
Alasta be Ruffen seit 1709 kolonisierten und
iser an die Ver Ehaten n Aineia verkauften.
Ruinifch. Deutsche Deglon an Istn ans deutschen
klementen n Rußland errichtetes Truppenkorps, 1814 in die
tenß. Armee übrernomnn Bgl. von Quistorp 83—
Rufftch-Benisehe Fransofischer Krieg —
315. Rathden fich das 1808 zu Erfurt zwischen
eon J. und Alexander T. von Rußland gestiftete Bündni
hon seit 1800 gelockert hatte, veranlaßte die Annerxion
Idenburgs die Alerander als Chef des oldenb. Hauses
ief perletue, sowie andererseits die teilweise Aufhebung
er Kontimentalfperre durch einen russ. Zolltarif 1812 n
Ausbrud des Krieges Frankreichs gegen Kußland. An er
Spite von voo dod Soldaten, zu denen alle Vasallen—
saaten Napoleons, ferner auch vreußen und Ssierteich
BR—
en Niemen, siegte 17. Aug. dei Smolensk, 7. Sept. bei
Borodind rückte 14. Sept. in das verödete Moskau, Vne
ber durch den Brand der Stadt gendtigt, 18. Olt. den Rückug
 anzutreten, auf dem Hunger, Frost und russ. Heeres⸗
—B——— Ubergang uüͤber die Beresina, 26. bis
8. Nob. vad franz. Heer vernichteten. Rapoleoön verließ
vDeg das Heer, dessen Trummer unter Murat 14. Dez
en Riemen üͤberschritten. Der Befehishaber des preuß.
disslorps Vorck, sihloh 30. Dez. die Könvention von Tau⸗
Anden wonnh daß Korpe mneüret Lieden sohte Dieses
Botgehen bewitkte die großartige Erhebung in Preußen füt
se Befreiung des Vaterlandes Friedrich eanen III. rief
Febr. idß sun eit zu den Waffen, schloß 27. Febr.
in Bündnis mit Alexander T. von Rußland und erklärte
—. Margan Frankreich den Krieg (sog. Deutscher Vefreiungs
ried. Rapoleon hatte ein neues Heer von 120 000 Maun
ddet sente he e henbe e n
Batin wblahh ic dee Wn Sacsen
Hogen und der Waffenstillstand von Poischwit (4. Juni
is 16. Aug) geschlossen ward. Während desselben traten
dhweden dud Osterreich den Allüerten bei, die nun drei
Arineen Oie böhm., schles und Rordarmee) auffteüten und
franz ce di bei Großbeeren (23. Aug.), an der
—0 (26. Aug) schlugen, dagegen bei ed e
sine Niederlage erlitten. ——— weitern Siegen bei Kulm
suund 80. — bei Dennewitz (6. Sept.) und endlich in
d Woltetsache bet dedeht g Pen, *
een aber den gihehe unt listeie de nachfolgenden
arbündeten nog derzweifelten Widerstand, bis die Einnahme
Paris 30 Marz und der erste Pariser Friede 30. Mai
zu den Krieg beendete. Dieser degann noch der Rück⸗
ehr Rapoleon von Elba (1. März 1815), da die ver—
ün deten Monarchen seine Fricdensanträge zurückwiesen,
Zeuem; Rapoleon siegte 16. Jun I813 be digny oder
Ncher, ward aber von diesem und Wellington 18. Juni
i Waterloo entscheidend geschlagen, wornuf die Ver—
Jindeten 7. gaundt Parls einzogen und der zweite
bariser Friede vom 20. Noo. 18den Krieg beendete.
ud e Beitte Weet ee s
—— deutsch 1900), Friedrich (isloj 1300 s69, bon
B———————— 18os .
Russische Esse, eüger Schornstein (bis ca. 20. om
m dichtend Lan nicht bestiegen werden. srussische.
B—D———
Russifche Hornmusir, ein Orhester von infachen
mern, deren jedes nur einen Ton gibt; um eine
4 elodie zu spielen, muß man so viele Hörner haben, wie
t Melodie Tan hat; sie wurde in Rußland bes. von
—— giseri. —
s ussifche Kirche, ein Zweig der Griechischen Kirche
is d der mit dieser in Dogma und Kultusformen überein⸗
timunt, aber sich von ihr dadurch unterscheidet, daß mehr
herei Prunl, bes. in den Bildern und im Gesang, eni⸗
—— daß der russ. Kaiser zugleich das Ober⸗
nd der Kirche ist (Cusaropapismusß. An der Spitze
erwattung st dolgeet
inhenbrovinneder Eparchien sind vorhauden 64 im
Europ. und Afiat. Rußland lnnin Finschluß der vier Eparchien

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Rus

es Grusinischen Exarchats, eine in Amerika (die aleutische
5parchie) und eine in Japan (in Tokio). An der Spitze
erselben stehen Metropoliten (in Kiew, Moskau, Peters⸗
urg), Erzbischöfe, Bischöfe. Die hohen Würdenträger stam—
nen alle aus der schwarzen (Kloster-) Geistlichkeit und finden
hre Ausbildung auf den geistl. Akademien (in Kiew, Moss
au, Petersburg, Kasan), die weiße (Welt-) Geiftlichkeit
bird meist nur auf den geistl. Seminaren (58) ausgebildet.
)er Weltgeistliche darf nur einmal verheiratet sein. 1900 zählte
ie R. K.über 87 Mill. Angehörige. Die R. K. stand nach
linführung des Christentums in Rußland (988) unter den
zatriarchen von Konstantinopel, erhielt 1589 ein eigenes
datriarchat in Moskau und 1721 die jetzige Synodalver—
issung. Die innere Einheit stören zahlreiche Sekten (s. Ras—
niken und Russische Sekten). — Vgl. Philaret deutsch,
Bde., 1872), Basarow (1873), Dalton (1882), Knie
1809, Kattenbusch, Konfessionstunde, Bd. (18082).
Russische Kunst, die im Europ. Rußland durch Ver—
hmelzung byzant. Elemente mit altgriech. pers., ind. und
udern ortent. Kunstformen sich entwickelnde Kunst. Bis
um J. 1000 n. Chr. bestehen die Schöpfungen der Baukunst
ast ausschließlich aus Kurganen, d. h. großen Graban—
agen (auf der Halbinsel Taman und am untern Dinepr),
nit reichem archäol. Inhalt (Diademe, Vasen, Schwerter,
Messer, Pferdegeschirre ꝛc.). Nach Einführung des Christen⸗
ums in Rußland wurde dann mit dei Bäu von Kirchen
egonnen, so im 11. Jahrh. in Kiew (Sophienkathedrale,
037) und Nowgorod und im 12. Jahrh, in dem jetzt zur
ieuen Hauptstadt und zum Sitz der Metropoliten erwaͤhllen
Wladimir; bes. die in letzterer Stadt erbauten Kirchen
Demetriuskathedrale) sind wichtig durch die selbständige
Umgestaltung des byzant. Stils. Als dann im 14. Jahrh.
Noskau zur Hauptstadt erhoben und Sitz eines Metro—
oliten wurde, entfaltete sich auch hier eine gge Bau⸗
ätigkeit: Kirchen des Kreml (14. bis 15. Jahrh.), Basilius⸗
athedrale (16. Jahrh.) u. a. Dieser Moskauer Stil ver—
reitete sich nunmehr uͤber die meisten russ. Städte und wurde
eit Mitte des 17. Jahrh. mustergiltig für ganz Rußland,
venugleich daneben der orient. Einfluß fortwirkte. Die
Zerlegung der Hauptstadt nach Petersburg (1708) ließ
‚on diesem Zeitpunkte ab auch in dieser Stadt, zunächst für
n derthalb Jahrhunderte andauernd, eine geht Reihe von
dirchen (Peter⸗Paulskathedrale /17381, Isaalskathedrale
18581 n. a.) und Palästen (kaiserl. Winterpalast [1764).
sene Eremitage [1882)) in einem die in Westeuropa jeweils
errschende Kunstrichtung widerspiegelnden Baustil (Re⸗
aissance, Barock, Rokoko, Klassizismus) entstehen. Eine
tücktehr zum nationalen Stil erfolgte dann wieder um die
Mitte des 18. Jahrh. ———— zu Moskau). Die
zildhauerkunst, weil in den frühern Jahrhunderten in
er byzant. Abneigung, Heilige plastisch darzustellen,
efangen, konnte sich so gut wie gar nicht entwickeln; erst
cit dem 18. Jahrh. wurden großen Männern Denkmäler
rrichtet und so eine Reihe von Porträtstatuen geschaffen:
zeter d. Gr. (zu Pferde, von Falconet, 1782), Nitkolaus J.
zu Pferde, von Clodt, 1859), Katharina II. (von Mitjeschin,
874 Tafel: Statue 1), Hrylow, Puschkin u. a. Reuer—
ings haben sich durch realistische Bildwerle einen Namen
emacht: Antokolski, Fürst Troubetzloy u. a. Die Malerei
chuf bis ins 17. Jahrh. fast ausschließlich Mosaikbilder
nd Heiligenbilder (für den Ikonostas) in der steifen
wzant. Sulrichtung; im 18. Jahrh. gewann die westeurop.
gtalweise Einfluß, so daß ebenso wie in andern Ländern
der Zweig der Malerei sich entwickelte, teils in der streng
rademischen Richtung, teils in volkstümlich-nationalem
zinne und in der Neuzeit auch nach der realistischen Seite.
ervorragende Maler sind; Brüllow, Bruni, JIwanow
Historienmaler); Ajwasowstij, Aleksjejew, Bogoljubow,
ovchtschedrin, Schischtin (Landschaftsmaler); Makowstij,
zerow, Repin, Shurawlew Genremaler sTafel: Geure⸗
unst I, 6)); Kramskoj Gildnismaler [Tafel: Porträt—
———
otlen sowie eine Anzahl trefflicher Aquarellmaler.
Russische Literatur. Mit Einführung des Christen—
ums kamen nach Rußland die in Bulgarien verfaßten
irchenslaw. (altbulgar.) Bücher, und diese Sprache wurde
ie Kirchen⸗ und Schriftsprache bei den Russen, in die
ber nach und nach russ. Elemeüte eindrangen. Sie waren
im stärksten in den Annalen (Nestor u. a.), in der Ge—