Rydquist Joh. Erik wed. Sprachforscher, geb
20. Sin 3 eee 7 eein
in Stocholm, 'gest das. i7. vez. 18775 Hauptwert
„Syenska bprüyt lagur“ (6 Bde. 1880-83).
Rye (spr.Leiß Stadeder engl. Gtafsch. Susser, 18001)
380 E. fruher wichtiger Hafen (einer der Cinque Ports).
vshe⸗ von fe⸗ om ivhe qer het hauf) tepubluamisee
erschwötunmg gegen Karl II. von Eugland, 1688 durch
dinrighung der Hauptteilnehmer, deren Versammlungs—
ort das Rhe Houfe bei vLonon war, unterdruckt.
Rt, Webuüge in Buigarien, sJv! w. Rilbdagh (. dy)
Rylst Kreisstadt im russ. Gouv. Kursk, am Seim,
36. sberg, an der Netze, (1005) 886 E.
Rynarschewo, Stabt im preuß. Reg.⸗ Bez. Brom⸗
—8 (Niodschunko), japan. Name y
Rvgel shrt. reißel), fläm. Name der Stadt Lille
dRvssen Upr. reißen), Stadt in der niederländ. Prov.
vrhseln au der Regge, (1809) 6487 6.
Ryswijt ijswite spr eiswe, Vorf bei Haag in
er niederlaͤnd. Prop, Sudholland, (1899) 3828 c6. Im

581

Saa

Frieden von R. 20. Sept. 1697 zwischen Frankreich, den
Riederlanden, Großbritannien uud Spanien, dem 80. Okt.
Deutschland beitrat, gab Ludwig XIV. die seit 1648 ge⸗
nachten Eroberungen ohne Elsaͤß zurück; die Ryswijker
dlaujsel garantierte den Besitzstand der kath. Kirche in den
zurückgegebenen Landen. — Vgl. Neuhaus (1879.
Ryswuyck (pr. ewed Theodor van, fläm. Dich⸗
ter, geb 8. Juli 1811 zu Antwerpen, gest. das geistesfrank
 7. Mai 1849; als Volksdichter e—,
846) unübertroffen. „Werke“ (1849 — 50), Gefammelte
Bedichte“ (8 Bde., 1885).
Rzeszörw (pr. rscheschoff), Bezirksstadt in Galizien,
As00). Id 72 E. ; berühmte Pferdemürkte.
Rziha (pr. rschic), Franz, Ritter von, Eisenbahn⸗
ngenieur, geb. 28. März 1831 zu Hainspach in Böhmen,
1874 Oberingenieur im österr. Handelsministerium, 1878
Prof. an der Technischen Hochschule zu Wien, gest. daf.
323. Juni 1897; führte 1861 das nach ihm benannte Tunnel⸗
zausystem in Eisen ein; schrieb: „Lehrbuch der gesamten
Tunnelbaukunst“ (2. Aufl. 1870), „Eisenbahn⸗Unters und
Oberbau“ (6 Bde., 1876).

5.

Sad be unsers Alphabets, ein Zischlaut
der 18. Buchstabe unser phabets,
Siwilanth. Jn e Schrift sieht p anges )
beis imn Anne Fueee e dedtul
in der Chenu Zeichen füc Schwefel (Sulfarx); S und s
im Lat. Abkurzung fuͤr Sentus, acer, ganotus, salutom,
Nnatus, gnuvit rc. in der Musik für setno (. Al
egno); S. ESan Seie oder Suden; s. S siehe.
dbei bibliogr, Angaben — dine anno (late), ohne
da. chem. deichen fur Sanerium (4 d.). ZJaͤhrzahl.
ʒƷa. Dun Cat. Summe.
Zaadani, Setn DeutscheOstafrika s. v. w. Sadani.
Saadi⸗ bers Dicter geb. 1184 zu Sciras, gest. daß
4. Dez. 1291; hinterließ außer einem „Diwän deutsch
pon Nuckert 1zog e deheebichte uan
Rosengerien⸗ deutsch von Nesselmanu, 1864) und
— (Fruchtgarten“, deutsch von Rückert, 1882)
Aphorismensa Sinngedichte“, deutsch von Bacher (18799
g Saal au der Saale, Marktflecken im bayr. Reg.⸗Bez
nterfranken, an da Fränk. Saale, (1900) 929 E.
d Saalach, Salzburger Saale, Saal, Saia, l. Nebenfluß
Salzach entspringt am Tristsattel (1939 m) und münde
nag b usnee
de Salvurg Hendein Fürstent. Reuß j. L.nr. an
—— so5) 828 E., altes Schloß. — 2) Ruinen
ines Römetaseus Taunus, bei ;3 seit 1871
dufgedeckt und wiedewergeent mi duscum (1000) der
hier und bei der en ¶. Pfahlgraben) ausge⸗
Ndbenen Fundstücke (Reichsli medmusenmnß.vVgl. Jacobi
ida Cohausene e ee (6. Aufi. 19005
Zaule. ) Fränkische S., größter r. Nebenfluß des
— entspringt aus dem „Salzloch⸗ oder Saalbrunnen
Un bayr. Reg.Bez. Unterfranken und mündet nach 111 Km
2*80 e bei Gemünden. —2) Sacsische oder
Thuringer S.. J. Nebenfluß der Elbe, entspringt am
Lioßen Waldftein im dichlelgebirge und mündet nach
* Am oberhalb Batby, öd weit (bis Naumburg)
arch Schleufenbanten schiffbar; Flußgebiet 23 988 qkm
digighe Nebenflüsse I. Schwarza, Ilm, Unstrut, Wipper,
dode t. Lamitz. Luppe, Weiße Elster init der leiße —
Satzburger S. ce
Zaaleg Dorf und Ruiné bei der Rudelsburg (s. d.)
Zaaler Bodden, s. Bodden.
Saaifew 1) Kreisstadt in S.-Meiningen, ehemals
Haupisiaht ves seit 1826 zu S.-Meiningen gehörigen
Jurteut S., an der Saale, 1500) 11678 (18905: 18246) E.
erig Handels⸗ Gewerbekammer , Realghmnassum,
dzeah Schloß, Ruine ciner Sorbenburg, hier 10. Ott.
800 Gefecht zwischen Franzosen und Preußen, wobei Prinz
uis Ferdinand vor Preußen fiel. — 2) S. in Ostpreußen
n im reuß. Reg.⸗Bez. Koöniasberg, am Ewingsee
1805) 2388 6 Amtsgericht

Saalfelden, Markt im österr. t. Salzbur
Steinernen Meer, (1900) 1746 E. Sig Mußhe aun
Saane, Il. Nebenfluß der Aaxe in der Schweiz, ent—
pringt an der Grenze der Kantone Bern und Wallis,
mündet nach 126 xm bei Oltingen.
Saanen, frz. Gessenay, Dorf und Bezirksort im schweiz.
danton Bern, r. an der Saane, (1900) 3690 E.; Käsefabrikation
 (Greyerzer, —
Saar. 1) R. Nebenfluß der Mosel, entspringt am
Westabhang des Donon in den Vogesen als Weiße S.,
oereinigt sich bei Lörchingen mit der Roten S., mündei
nach 206 xm unterhalb Conz, 119 xm schiffbar; Nebenflüsse:
. die Albe, r. die Blies. — 2) Quellfluß der Werra.
Saar, Ferd. von, Dichter, geb. 30. Sept. 1833 in
Wien, bis 1868 Offizier, gest. durch Selbstmord 24. Juli
1906 in Wien; verfaßte „Gedichte“ (1882), „Wiener
Flegien“ (1803), Dramen („Kaiser — IV.“, „Die
heiden de Witt“, „Eine Wohltat“), Novellen u. a.
Saaralben, Stadt in Lothringen, an der Mündung
der Albe in die Saar und am Saarkohlenkanal, (1905)
1078 E., Amtsgericht
Saarbrücken, Kreisstadt im preuß. Reg.-Bez. Trier,
. an der Saar, gegenüber von Sankt Johann (s. d.),
1900) 23 287 (1906 26 942) E. Garnison, Land- Amtsericht,
 —— Handels⸗, Handwerkskammer,
Schloß, Gymnasium, Oberreals, Bergschule, höhere Mädchen⸗
chule uͤnd Lehrerinnenseminar, Waisenhaus. Mittelpuͤnkt
des Saarkohlenbeckens (s. d.) Hier 2. Aug. 1870 erstes
Befecht im Deutsch-Franz. Kriege. — Val. Köllner (2 Bde.
(865), Ruppersberg (1899 u. 1902).
Saarburg. S. in Lothringen, Kreisstadt im Bez.
dothringen, an der Saar, (1905) 9818 E., Garnison,
ns e Gymnasium. — 2) Kreisstadt im preuß. Reg.
Zez. Trier,‚l. an der Saar, 2186 E., Amtsgericht, kath.
Lehrerinnenseminar, landw. Winterschule; esee Scharz⸗
hofberger). — Geschichte von Hewer (1862).
Saardam, niederländ. Stadt, s. Zaandam.
Saargemünd, Kreisstadt im Bez. Lothringen, am
Einfluß der Blies in die Saar und am Ausgang des
Saarkohlenkanals, (1900) 14688 (18008: 1483239 6
Harnison, Landes, Amtsaericht. Gymnasium, —
vepreeee ꝓ
Saarkohlenbecken, Saarkohlengebiet, revier
preuß. a Trier, begrent von den Flüssen va
Nahe, Blies, öÿ tl. bis in die Rheinpfalz, wefil bis nach
zothringen reichend, a0 xm lg., 1080 m br., mil etwa
is oo Mill. t Kohlenreitum Ausbeute 1804: To a4011
san Wert 121,8 Mill. ), Belegschaft 16617 Köpfe —
—— gder Swn eneren des preuß. Staates in der
Amgebung von Saarbrücken“ (6 Tle.
gedlodische — Woan. Wasel