Zabtie GSaptie, türk.), Polizeisoldat.
ad ar wariitatidn —8X8 Zuckerbildung, Ver⸗
uckerung.
Saech arimetrie — Bestimmung des Zuaereedauue
einer Zuckerlo sung mit Hilfe der Polarisation des Lichts;
Anparate dazu: Polarisationssaccharimeter von Mitscher⸗
lich und Polarisrobbneee Wild. Zien
Saccharin, Saccharindl, Saccharinsse, Daeeene
Orthotviublfulfon hergestellter Süßstoff, weißes e ⸗
du er zodmal so sun wie uder, in Wasser wenig üetc
lichter in Aitohelehee gee anset, (eichtlsliches *7
it Womal Io dw wie Zucker, in Wasser leicht 9
S. ist ungiftig und passiert den Organismus unverän r
dent ails Geschmackskorrigens für Chinin, rree
Inrychnin, als Zuckerersatz für Diabetiker, Magenkran
Giglleideude, Fettleibige; als Süß- und Konservierung
mittel in der Likörs⸗, Limonaden⸗ und Fruchtkonserven⸗
fabrikation. Durch das Süßstoffgesetz vom 7. Juli
wurde in Deutschland die Fabrikation des S. unter we
liche Kontrene gestellt und seine Anwendung als Zu
satz. außer cetze eten deen, enso Aft die
dinfuhr von ane verboten. — Bgl. Stutzer ¶880)
Zaecharome irie, s. v. w. Saccharimetrie (s. dg
daooharomy e Hefen — ahm
Saecharoͤfen Biosen, Disaccharide, Zuckerarten, ie
urch Säuren in Glykosen gespalten werden (s. Kohlehndrate)
Saooharum Uat.), Zucker.
—RE
Plangengeng der Gramineen,
ilfattige Rohrgewachse der
rop und saee enc
der Alten Welt offleinaxum
sgemeines Zuckerrohr [Abb.
—B
eineines Ährchen, o untere
ait des Haliness) enthalt in
einen Haimene süßes Mark,
aus dem Zucker gewonnen wird
ß Zuceny. Vgl. Krüger
Asoh emann soo).
nnccini jr. sauh, An—
nid Maria Gasparo/ nel. 1560. Zuckerrohr.
ernkongnist eg e J
Na u Pozzuvlie wirkie in Rom, Venedig, 1772 -62
in London, donsn Paris, gest. das. 8. Olt. 1786, Ver⸗
reter der Gluckschen Schule
¶Faced, Fluß in der ital. Prov. Rom, entspringt im
—— mündet nach 70 Kmer. in den von nun
arigliand genannten Diri.
sa — (at., „heilige Krankheit“), Epilepfie
Sachaͤlin, japan Karafuto Krafto, Fines Tarratai
ggesiredte Zusel on der Bittiste Sibiriens sKarte: Ost⸗
asicu'is R. (bis 80ꝰ n. B.) russisch (40 660 4km)
n hauiseh Coa e eee Gdobe
— längs der West? und Oftküste, im SO. ist die
—B———— Steinkohlen; Asso
Nien gade ode An od
Drotsconennee Norden von S. war bis 186 chinesisch
der Siden bis 1878 japanisch; daxauf war die ganze Inse!
ussch. bis sie 1905 zwischen Rußland und Japan geteilt
wurde Die guffen henutzten S. als Verbrecherkolonie. —
Vol wotgeten e e rge ae on
Zacalin⸗uia Fluß, s. Amur.
— der 338 Wacholder.
arja, Prophet, s. Zacharia.
Sachan, ehet. Grdehenie geb, 20, Juli 1848
u Meumünster in Hoͤlstein, seit 1876 Prof. in Berlin
und Ess) Diretor den Dlien Seminars durch Werke
gu— dem Gebieie de arab. pers, und syr. Philologie ver⸗
Indt. bearbeitete die Werte bes Bertet d d das
Vohammed Recht (1808); gibt das „Archiv für das
Studium deutscher Kolomalsprachen“ (1802 fg.) heraus.
qh Zachbeschab aung vorsätzliche und rechtswidrige Be—
adigung oder Zerstörung einer fremden Sache, dem
eutschen Strafgefehbuch 308) auf Antrag des Verletzten
mit Geld vdoer Gefungnis bis zu 2 Jahren bestraft.
Zachbesit s. se
Sachenbecht hes Bürgerlichen Rechts, der die Lehre
oom Eigentum ud ben dinalichen Rechten (Servitut, Hypo—

583

Sac

hek zc.) behandelt; Gegensatz: Forderungsrechte (s. d.).
dierher ery auch Realrechte, d. h. solche Rechte, welche
em jeweiligen Eigentum einer Sache, in der Regel eines
Brundstücks zustehen, also mit dem Eigentum selbst auf
den neuen Erwerber der Sache übergehen, wie Grund—
ienstbarkeiten und Realgewerberechte.
Sacher⸗Masoch, Leop. von, Romanschriftsteller, geb.
27. Jan. 1886 zu Lemberg, lebte in Graz, in Pest und
Zeipzig, seit 1890 in Lindheim, gest. das. g. Marz 1808; schrieb
ahlreiche meist pikante (s. Masochismus) Romane, Novellen,
Schilderungen („Falscher Hermelin“, 5. Aufl. 1804; „Dei
ieue Hiob“ 1878;,Naturalistische Kabinettsstücke“, 4. Aufl
883 u. a.). — Bgl. Wanda von Sacher-Masoch, „Meine
debensbeichte“ (1906).
Zachet Erz. spr. hascheh), Kräutersäckchen, Riechkissen.
Sachs (Sahs, Sar, unrichtig Sasse), ein zweischneidiges
nesserartiges Schwert, im frühen Mittelalter bei den
Ddeutschen als Waffe benutzt.
Sachs, Hans, deutscher Dichter, geb. b. Nop. 1494 zu
Rürnberg, Schuhmacher das., 19. Jan. 1576. Seine
»urch die Fülle des Inhalts, Mannigfaltigkeit der Formen
ind glückliche Behandlung ausgezeichneten unpn um⸗
assen: Meistergesänge (über 4000, in die Ausgabe seiner
Werke nicht eee Lehrgedichte, Sprüche, Fabeln
und Parabeln, denngen und Schwaänke, Dramen und
Fastnachtsspiele. Ausgabe in 5 Foliobänden (1638-79);
Wiederabdruck von Keller (1871fg.); Auswahl von Goedeke
und Tittmann (2. Aufl., von Goetze, 1883 85). Biogr.
von Götze (1894). — VBgl. Genee (2. Aufl. 1902), Geiger
(1804), Hans-Sachs-Forschungen“, hg. von Stiefel (18891).
Sachs, Jul. von, —— 9 ge 2. Okt. 1832
zu Breslau, 1861 Prof. an der Landw. Akademie in Pop⸗
hbelsdorf, 1867 an der Universität in Freiburg, 1868 in
Würzburg, gest. das. 29. Mai 1897; schrieb: „Handbuch
der Experimentalphysiologie der Pflanzen“ (1868), „Ge—
chichte der Botanik vom 16. Jahrh. bis 1860“, (1875).
„Gesammelte Abhandlungen“ (1893 -93). — Val. Goebel
1897), Hauptfleisch (1897).
Sachsa, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Erfurt, am Süd—
jarz, au der Wiede, (1008) 2836 E.; Luftkurort.
Sachse⸗Hofmeister, Anna, Opernsängerin, geb. 26.
Fuli 1862 zu Gumpoldskirchen bei Wien, 187889 mit
weimaligen Unterbrechungen (in Dresden und Leipzig) an
zer Berliner Hofbühne, dann auf Gastreisen und in Kon⸗
erten, feit 1878 bermählt mit dem Tenoristen Sachse,
Jest. 17. Nop, 1804 in Berlin.
Sachfen (lat. Saxdnes), deutscher Volksstamm [Karten:
Deutsches Reich II, 1-81, zuerst in Schleswig⸗Holstein
erwähnt, drang gegen Ende des 3. Jahrh. vor und bildete
mit den Angripariern und Chauken einen Völkerbund im
nordwestl. Deutschland; dann breiteten sie sich, während
ein Teil um 450 Britannien eroberte (s. Angelsachsen),
m 6. Jahrh. füdl. bis zur Unstrut aus und zerfielen in
die Stämme Westfalen, Engern, Ostfalen und Nordalbinger.
Zarl d. Gr. unterwarf sie 772 — 804 und zwang ihnen
as Christentum auf. Gegen Ende des 8. Jahrh. erneuerte
Fraf Ludolf das alie Stammesherzogtum S.. Herzog Ottv
— ——
eginnt 18 die Reihe der deutschen Könige sächs, Stammes
fDeutschland). Otto J. verlieh das Hzgt. S. 9600 an
hermann Billung, bei dessen Stamm es bis 1106 verblieb.
Harauf kam es an Lothar von Supplinburg, 1127 an
Zeinrich den Stolzen von Bayern. Dieser mußte es 1138 an
Albrecht den Büren abtreten; sein esn Heinrich der Löwe
erhielt es aber 1142 zurück. Nach dessen Ächtung 1180
vard das alte Hzgt. S. aufgelöst; Name und Würde
desselben ing mit einem kleinen Gebietsteil auf Bern⸗
hard von g anien über, der das Land um Wittenberg
esaß, zu dem sein Sohn Albrecht J. (1212-60) Lauen
zurg erwarb. Dessen Söhne Johann und Albrecht teilten
1260 das Land in S.-Lauenburg (s. Lauenburg) und S.—
Wittenberg; 3 — erhielt 1836 die Kurwürde, die nach
rrlöschen der Linie S.-Wittenberg 1423 mit dem Hzgt.
*. an Markgraf Wnnd Streitbaren von Meißen
überging. S. Sachsen (Königreich).
Sachsen, Königreich, zum Deutschen Reich gehöriger
tundesstaat und fast in dessen Mitte gelegen, 149853 qum
Karte: Brandenburg ic. Jund ĩ, &amp; 5, 6). Boden-⸗
Jestaltuna. Das Land dacht sich vom Elster⸗ und Erz—