hielt durch Enfantin (s. d.) auch eine neue Neligion (Eman⸗
atien des — —e— und bildete
ich zu einer gesellshaftlichen Form, der Saint· Simonisti.
shen Famsie aus mit Eingeweihten und zwei Nopi
aen. Dne sich aber 1832 nach Einschreiten der Polizei
pollständig auf“ Val. Stein und Villenave (franz.,
1847), Warschauer 802), Charltety Efranz., 1896). u
—A (pr. ßaͤng tommah), dän. In ep
Sankt, Womas portug. Guneginfel,. Säo Donn
Soint Thomas (spr. ßent tommes), Stadt in der
angd. Vrodinz Dnherio uh eeee. Sanlt
—— pr. ßäng tröng), belg. Stadt, s. Sa—
n.
aint⸗ Tropez (spr. hüng tropas), Hafenstadt im
ranz. Dep. — 9 iein S. Eson vBiαν. zu
Zaint ubes spr. ßent juhbs), Stadt, s. Setubal.
Saini⸗Vvictor ( spr. ßäng), Paul Bins de, oar
anz. Schriftsieuer, geb. 11. Juli 1827 in Paris, seit 7
—— — hönen Künste, gest. das, o. duli 1es1;
schrieb; MHommes et dieux⸗ (histor.-üsthetische Studien,
*.Aufl. 1872), „Les femmes de Goethe“ 860). po
Aeoux wasques“ (über antike und moderne Bühne, 8 Ede.,
i880 8 deutsch 19005 u. a. — Vgl. Deljant ges
grdaint Vincent (spr. hent winnhents. U Eine der
Itz Eloinn ihte in ziae 7
i deg u e a 3
itauisch Hauptort Kingstown, 2) SBV., auch Won
Torvo Südwesisfpihe Curopas in Portugal; reee
d Saint Bincena eee i entetzoth Sd
aron Megford, Graf, brit. Admiral, geb, 8. Jan.
roberte Non Martinigue und Ste. Lucke, siegte 14. Febr.
Udn er die span. Slotte bei Kap St. Vincent,
F. erster Lord den Admiralität, gest. 15. März 1823 als
Admiral 1. Ranges.
* ——n G— (spr. ßängtirläks), Stadt im franz. Dep.
daute⸗ Vienne an der Loue, (19001) 8363 E.
Zaint Vweset he eher e e 7Setubal.
Zaipan eine der deutschen Marianen, 1306 akm, oon
ug E., En des Bezirksamtes * ne Dampfer⸗
ianon Haubtort Garaan, dafen Tan —
Sais, — im en e am Zolbitinischen
—— Rofetteschen) Nilarm, mit Tempel der Neith; Ruinen
Sa ele Haar Do verschleierte Bild zu S. gehört
sphitern griech. Legende an.
Zasan Se ae Susan g. d). ve⸗
gaifieren Erz., spr. ßä), ergreisen, fassen; in Be—
chlag ehmen; Saisie, Abrest, Baͤchlagnahme, «
— — Fz., spr. ßasong, engl. Scason, jpr. ßihs'n),
dahrchiet Hurzeit in Badern; Hauptgeit der theatralischen
and musitet Veranstaltungen, geselgen Vergnügungen c.
—AA hisnius, s. Dimorphismus.
Saiten dien elastische Körper, die in ge⸗
auntem Zustande durch Zupfen, Echlagen oder Streichen
nen bestimmten Ton von sich geben, dessen Höhe von
Lunge der S., von ihrer Spannung und ihrer Masse
ghhng und auf, dem Manochord sTafet: Schart 2)
nugüich dieser Abhängigkeit geprüft werden kaun. Die S.
uen zu Rusikinftrumenten und werden dus zusammen⸗
gedrehten Dünndarmen der Schafe Darm-S.), aus Stahl
der Messingdrahi Draht⸗S.), für die tiefern Töne mit
dünnem Draht dicht umwickelt (übersponnene Sy), gefertigt.
Zateninsernnene s. Musitinstrumente.
B
Saiamia spr. ßach), Vulkan in Bolivia, östl. von
— —— hoch
g Sajanis hes Gebipae, l Teil des Altai, auf der
dreng zwischen den russ. Gouv. Jenisseisk, Irkutsk und
e Mongolet im Mungo Sardyk 3490 m hoch.
Saingan S. nor, See im russ.⸗zentralasiat. Gebiet
Sewipalaunzt 38 qkmm, vom Irthsch durchflossen.
Satai, Stadt auf der japan. Insel Nippon, (1903)
44 E. Hafen.
Zakalawda Negerstamm auf Madagaskar . d.)M
* ataria, der ite Sangarius, Fluß in Kleinaͤsien,
nidet n Wcet heae he Meer.
za Fataftane Seistan, Teil des Iran. Hochlandes, Süd⸗
ante der aiu Landsch. Drangiane (f. d..
mdgtata Stadt auf der japan. Iusel Kippon, an der
ündung des Mogamigawa, (1809) 21937 E.
Brockhaus Kleines Konversatipns-Kexikon. 5. Aufl. JII.

593

Sal

Sake (Sakti), aus Reis hereitetes japan. National⸗
zetrünk, ein Mittelding zwischen Bier und Branntwein,
nthält etwa 12-14 Proz. Altohol.
Saki, s. gInpresasn
Saki, Salzsee im russ. Gouv. Taurien, an der West⸗
üste der Halbinsel Krim.
Sakkade Erz.), heftiger Ruck des Pferdes mit dem
Zzügel; sakkadiert, —— abgehackt.
Sakkakaffee, s. Kaffeesurrogate.
Sakkara (Saggara), ägypt. Dorf am Saum der Li—
yschen Wüste, bei den Ruinen von Memphis; ausge—
ehnteste äghpt. Nekropole, mit (1881 eröffneten) Pyra⸗
niden und den 1850 von Mariette gefundenen Apis—
gräbern; neue Ausgrabungen 1893.
Sakmaära, Kamysch-S.r. Nebenfluß des Ural im russ.
Bouv. Oreuburg, 695 xB lg.
Sakral (lat.), auf den Kultus bezüglich, z. B. Sakral⸗
iltertümer; auch auf das Kreuzbein (J. d) bezüglich.
Sakrameéeni (lat.), ursprünglich Eid, bes.
m kirchlichen Sprachgebrauch seit 3. Jahrh. die Glaubens—
geheimnisse (Mysterien) und heiligen Handlungen; seit
i2. dep (Petrus Lombardus) wurde die Zahl der S.
iuf 7 beschrünkt; Taufe, Abendmahl, Firmung, Buße,
ꝛetzte Olung, Ehe, Priesterweihe; die S. sind nach kath.
rehre kirchliche Handlungen, die die innere Heiligung des
Menschen auzeigen und bewirken, wirksame Zeichen der
Zeiligung. Die Reformation erkannte nur Taufe und
Abendmahl (Luther zuerst auch die Buße) als S. an, d. h.
ils „heilige, von Christus eingesetzte Handlungen, —
unter sichthaären äußern Zeichen himmlische Gnadengaben
vermitteln“ und behauptet, daß das S. nur unter der Be—
ingung des Glaubens wirkt (der bei der Taufe nachfolgt).
In betreff des Abendmahls brach schon zwischen Luther
und Zwingli der Sakramentsftreit aus; den Lutherischen
Jalten die Reformierten als Sakramentierer. Im engern
Sinne (S. des Altars) ist S. das heilige Abendmahl; bei
»en Katholiken bildet dieses mit der Letzten Olung die
Zterbe⸗S. — Bgl. Hahn (1864), Schanz (kath., 1808).
Sakramentälen (lat.), s. v. w. Eideshelfer.
Sakramentalien (lat.), in der kath. Kirche zum
Nuhen der Gläubigen geheiligte Gegenstände und zu diesem
Zwecke angeordnete heilige Handlüngen (Beschwörungen,
Segnungen, Weihungen) nicht von Christus, sondern von
r Kirche cingesetzt.
Sakramentshäuschen, s. Tabernakel.
Sakramenitsstreit, s. Salrameut.
Zakramentstag, s. v. w. Fronleichnamsfest (s. Fron⸗
eichnam). diebstahl).
Sakrileg (Satrilegium, lat.), Kirchenraub . Kirchen⸗
Zakriftaͤn (mittellat.), Meßner, Küster.
Sakristei (mittellat.), aneer Raum in den
dirchen zum Aufenthalt der Geistlichen und zur Aufbe—
wahrung der heiligen Geräte. J
Sakrosankt Gat.)), hochheilig, unverletzlich.
Säkular (lat.), ein Jahrhundert (Sükulum) betreffend
3. B. Sttularfeier); auch weltlich, nicht geistlich.
Säkuläarabt, s. v. w. Abbe.
Sakularifatisn (vom lat. sasculum, s. Säkulum),
Berweltlichung, Verwandlung einer Person oder Sache
us einer — in eine weltliche, bes. die Umwandlung
on Bistümern, Stiftern ꝛc. in weltliche Territorien (in
deutschland durch den, Westfäl. Frieden 1648 und den
Reichsdeputationshauptschluß 1808).
Sakularismus, sJ. Holyoake.
Sakularjahr- das ein Jahrhundert beschließende Jahr.
Saͤkulum (lat.), Jahrhundert; im kanonischen Recht:
die Welt und das, bürgerliche Leben, im Gegensahe zur
dirche und den geistl. Sachen (s. Säkularisation).
Sakuntäla, s. v. w, Cakxuntala (s. Kalidasa).
Saküska (russ.), Imbiß, in den, balt, Provinzen
tzorschmack in Rußland pikante Speisen (Kaviar, ge—
caucherte Fische u. g.), die vor der Mahlzeit genossen werden.
Zakys Adassi, türk. Name der — Chios (s. d.).
Sal, eine der Kapverdischen Inseln, 224 qkm, 400 E.;
I en uͤsn e t).
Zala, im ältern dentschen Recht die Auflassung (s. d.).
Sala, Rebenfluß der —5 s. amlaß 8
Sala, Stadt im schwed. Län Westmanland, an der
Saa⸗A, (1900) 6593 E., Silber- und Bleiproduktion.
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