Salem (ypr. heh— „Distriktshauptstadt in der brit.
— baodh 7062106.
Aztepn Stadt Auf en n 17 004 E.
Salende, s. v. w. Salbande(s. v).
Salennq, Huhert, Genremaler, geb. 15. Jan. 8
Vlelpih, lebt in Dsethe Sloffe aus v
—A Swarzwald Goldene Hochzeit. Heimkehr
von der Kindtaufe Wallfahrer an der Kaͤpelie (1870);
aug Landschaften unde ehet
Salep, die zur Blütezeit gegrabenen, gebrühten r
getrocknelen Wurgeltnollen derschie dener Otchsdeen, bestehen
aus Starlemehl, Bassorin, Zucker und Eiweiß, geben ge⸗
puvert mit kohenden Wasser eine steife Gallerte ae
Hleim) die gegen Durchfülle und als Zusatz zu Suppen
hetrunten auch zur Appretur von Seide angewendet wird.
Zalephh, dluß in neien ies *
Salerno, Hauptstadt der ital. Prov. S. (rüh r
Vrincipato riteriore 49064 qkmm, 1905: 569 440 E.
/uien). am Goif von S (1801) 42727 E, Kathedrale
seit 1084, mit antiten Säulen), im Mittelalter berühmte
dediz. Hochfchul⸗ (1817 aufgehoben), Hafen, Seebäder;
Janmwdundatcse
Zales Franz von, s. Franz (von Sales).
Zalestaneritunen, s. Chantal, Jeanne. p
Saiebe upru halshw), Bergrücken im franz. Dep
Vuicheh, südl. von Genf, 33 m hoch
Zalfisch, . v. w. Seeforellen(f. Fore en).
Salforo ot — Fabrikstadt in der epg
Irash ee, bildet mmit den
egenüberliegenden Wanchester eine Stadi. sKarte: Groß—
ritannien uündFeru 7.)]
Salgauen, große Viehschlachtereien mit Talgsiedereien
n Rußland und Westsibirien.
Dalgrami ohe ic sj. v. w. Gandak.
daigun Salhof, s. Salifches Land.
Zaie Stdt Daldane Lue
dalibabo Inselgruppe, s. v w. Talaut.
Zalice Comee s. Contessa.
g Salit ogues Erz., spr. kock), Salikoken, s. v. w
cueien c3
—— Glasschmalz, Salzkraut, Krückfuß,
Pamgengat der Chenopodiazeen, fast an allen Meeres—
küsten in Deutshland ð Porbabea Th blatilos, als Salat⸗
— früher zur Gewinnung von Soda dienend,
Saller (lch Saii. Springer“), zwei altrm., aus je
d Patrigiern bestehende Priesterkollegien, die ältern Sali
Lalatitũ die jüngern Salu Agonenses gonales) oder
onini genannt, seierten im Muärz den Marsß mit Waffen⸗
ünzen und Liedern. sFränkische Kaiser (s. d.)
Zatner, sasae Frauken, s Franken; auch s. v. iü
Snlere tz. spro ahr). Salsgefaß
Zalieri, Autonio, ital. Komponift, geb. 18. Aug.
—2* Legnand, seit 1774 Dirigent der Nal. Oper in
Wiensen 1790 Hofkapellmeister, gest. 7. Mai 1828
am erfolgreichsten die Opern „Dansdes“ und „Axur“
Salies de Benrä pr. ßalihs), Stadt im franz.
den vose ce g p, Saumen, Seibad
Zalisikanen (neulat.), Salzbildung.
Zaligenin, s. Sauin
Salikazeen, Pflanzenfamilie der Amentazeen, kätzchen⸗
agende Väume oder Sträucher der nördl. gemäßigten
ore . Hierher Weide n appel.
Sanie —— v. w. Garnelen (s. d.).
Zalim, Ort a Palästina, s. Salem.
Zaling, ine ver Liparischen Inseln.
Zaunahhol aen
— ———
n NUlinenscheine artial· Hnbothetaranwe
De Linege is vo u ie n ee
die Salzbergwent im Salzkammergut als Pfand haften
Zaliugre Hermann, Possendichter, geb. 17. Ma
— Berlin, gest. das ihe Febe Ibrd, von setue
über 100 Possen und Echwanken bes. bekannt: „Pech⸗
— „Preußen in Eachsen“, „Sieise durch Berlin
n 8o Stuiden⸗⸗ute
Salings GSadlungs), Balken, die am Kopf der Unter⸗
sasten and Stengen eiwa 4 unter dem Topp be⸗
sestigi sind; auf die Seid der e, gelegt. Bram
s. cbenfo an der Marsstenge für die Bramsienge.

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Sal

Salipyrin, Salazolon, Salipyrazosin, salizylsaures
Antipyrin oder salizylsaures Phenyldimethylpyrazolon,
veißes, grobkristallinisches Pulver oder sechsseitige Tafeln,
dient als Antipyretikum, gegen chronischen Gelenkrheuma—
ismus und Influenza.
—A—
BZurtnecksees in den Rigaischen Meerbusen, 90, mit dem
Oberlauf (genannt Sedde) bis zum Burtueckfee 160 im.
Salis, Joh. Gaudenz Freiherr von S.sSeewis, lyrischer
Dichter, geb. 26. Dez. 1762 auf Schloß Bothmar bei Malans,
rat 17789 in die Schweizergarde in Paris, 1798 Inspektor
der helvet. Milizen in Zuͤrich, gest. 29. Jan. 1834 zu Ma⸗
ans, vertrauter Freund Matkhissons; „Gedichte“ (1798
1. öõ.). — VBgl. Frey (1889).
Saliaburia Im. Pflanzengattg., s. Gingkobaum.
Salisbury (spr. ßaͤhlsbörrt). 1) Hauptstadt der engl.
Vrafsch. Wiltshire, am Aon und Bourne, (1901) 171176.
dathedrale (1220—68). Dabei Ruinen von Old Sarum
früher röm. Kastell), — 2) Fort S., Hauptstadt von
MNaschonaland und Südrhodesia, (1904) 1726 weiße E.
Salisbury (spr. ßählsbörrt), Johannes von, Schola—
tiker, s. Johannes von Salisbury.
Salisbury (spr. ßählsbörri), Robert Cecil, Marquis
»on, bis 1868 Viscount Cranborne, brit. Staatsmann,
eb. 8. Febr. 1880, seit 1883 Mitglied des Unterhauses
Hochtory), 1866—-67 und wieder seit 1874 Minister für
ndien, 1878 — 80 Staatssekretär des Außern, zweiter
evollmächtigter auf dem Berliner Kongreß (1878), nach
zeaconsfields Tode (1881) Führer der Konservativen im
Oberhause, Juni 1885 bis Jan. 1886 und wieder seit
lug. 1886 — 92 und 1895 — 1902 Premierminister (bis
stov. 18900 auch Minister des AÄußern), gest. 22. Aug. 1d08
in Hatfield. — Bgl. Pulling (2 Bde., 1885), Traill (1891),
Aitkin (1801), How (1802). — Sein Sohn James Es—
ward Hubert, Marquis von S., geb. 23. Okt. 1861 in
dondon, seit 1888 Mitglied des Üünterhauses, 18008
Antersekretär des Auswärtigen, Oklt. 18908 —6 Geheim—
iegelbewahrer, zuletzt auch Handelsminister.
Salische Kaiser, s. Fruͤnkische Kaiser.
Salifsches Gesetz (Dox Saliea), das alte Volksrecht
der salischen Franken im 5. Jahrh. in barbarischem Latein
ufgezeichnet, mit eingeschobenen, stark korrumpierten und
»erderbten, daher schwer erkennbaren altfränk. Wörtern,
den sog. Malbergischen Glossen, eine der wichtigsten Quellen
ur die Kenntnis des altgerman. Rechts. Der darin auf⸗
lestellte Grundsatz, das weibliche Geschlecht von der Erb—
jachfolge in Staͤmmgütern auszuschließen, ging auf das
Thronfolgerecht in der fränd. und spüter der franz. Mon—
archie über, gilt im wesentlichen auch in Deutschland, aber
nicht in Siaed In Spanien führte Philipp v. (1718)
die Thronfolge nach dem S. G. ein; Ferdinand VII. hob
sie 1830 auf. Ausg. von Merkel —5— Behrend (1874),
Holder (1880), e (1898). — Vg .Clement (1876).
Salisches Land (Salland), das zu einem freien (nicht
insenden) Haupthof (Salgut, Salhof) gehörende, unmitlelbar
 von b— aus bewirtschaftete Land.
Salit, s. Augit.
——*88 rdpe der Speichel; Salivantla, die Speichelibsonderung
 befoͤrdernde Mittel; Salivation, Speichelfluß.
Balux — die Weide (s. d.).
Salizin, in den Rinden von Weiden- und Pappel—
irten und in den Blüten von Spiraea ulmaris L. vor⸗
ommendes Glykosid, kleine, weiße, intensiv bittere
Zristallblüttchen, wird durch Emulsin oder Speichel in
ZSaligenin (Salizylalkohsl) und Traubenzucker gespalten,
urch Chromsäure zu Salizylaldehyd oxydiert. Dient mediz.
ils Ersatz des Chinins. FJ
Zalizneen, Pflanzenfamilie, s. v. w. Salikazeen (s. d.).
Salizylaldehyd, Orthoorybenzaldetyd, früher salu—
ylige Säure genannt, findet sich im Ol der Spiraͤgarten,
vird durch Orhdation von Salizin und Saligenin erhalten
ind künstlich aus Phenolkalium ünd Chloroform dargesteut,
romatisch riechendes Ol, geht leicht in Salizylfüne über.
Salizlalkohol, s. Salizin.
Salizylate, die Salze der Salizylsäure (. d.).
Salizylsäure, (Ortho⸗) Oxybenzvesänre, Phenol⸗
arbonsaure, wichtige organische Suure, findet sich als Me—
hylester im Wintergrünsl, wird aus Phenolnatrium und
Rohlensäure durch Erhitzen unter Druck hergeftellt, bildet
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