Znlenonsstegel, Pflanzenart, s. Polygonatum.
Salompenter, sJ. Ameiven. J
Salon gen ser⸗ Geg Besuchs⸗ in
Pbaris die ahel. Ausstellung von Werken lebender Künst *
— * ong), Stadt im franz. Dep. Bouches⸗
u⸗Rhone, sou) 1788726
Sae — in Dalmatien, Gem. Spalato, n
6 reicher Fundort röm. Altertumer; hier lag die
dalmat. Hauptfadt S. oder Salona.
Salona, 8 —* Amphissa (s. d.), Stadt im griech
Nonoß dhtigeaun pae sdö az15 J
Saloniti (tu. Selanik), das alte epe aloni
Hauptsiadt des türk.⸗mazedon. Wilajets S. (86 000 ꝗ p
30800 E.), am Meerdusen von S. (1008) 98 006
Synagogen, ebensobin Mafeen, Hafen mit zwei dor
wigtiger Seehandelsplat der Europ Türkei. he
Zalvp (ssee. hehlop), engl. Grafschaft, s Suigi
Salsppiftʒ. salope), unsauber, nachlässig; Salop
lerie, Unreinlichteit, Nechlaf⸗
er
alpen, auch Seetbnuchen
——— In der Man⸗
eltiere, freischwinimende, ton⸗
arförmige, glashelle, dster zu
itenformigen Kolonien ver⸗ 1576. Salpe.
undene Seetiere [Salpa ma- J
ms Forch, Aobt 1576; 2 Einfuhræ, d Ausfuhröffnung,
Kieme, a Eingeweideknäuel, e Herz, * Ziutgetu.
— — mit Generativnswechsel. “ Val. Chamisso
Iö.
a Salpẽter, Kalisalpeter ostind. oder ind. S., salpeter
—— —— findet sich sertig gebildet
n Indien, Aghpien Sidentite e rd von e
Aganismen Mitro· Nitratbakterien) im Boden aus stick⸗
of hatugen organischen Materien, Ammoniak oder Luft
Gegenwart don alte gebildet, wittert bei trocknem
Belter aus dene un aus, bildet mit Erde gemischt
KehrS.; wurde früher aus der Erde von Ställen
Wayerde) ansgelaugt oder in Salpeterplantagen durch
Mengen von kalk- und kalihaltigen Materien, Auslaugen
nnd Versehen der hantgactie asts enthaltenden dosung
mit — dargestellt, wirð jetzt aus Natrium⸗(Chile⸗)S.
durch Verfehen szo siedenden Lösung mit Chlorkalium
Konverstondes) gewonnen, bildet eene Prismen
daher prismatifcher S) voun kühlend salzigem Geschmack,
oͤst sic in Wasser unter eeie ieg verlieri
bei höherer Temperatur Sauerstoff und wirkt daher stark
Vydierend. Eroicae zur Darstellung von Schieße und
Sprengpulver, als Oxydations⸗ und Flußmittel bei Metall
arbeiten in der Glasfabritation, gum Poleln des Fleisches,
edizinisch als harutaheeena diebermittel. Fiammen
der S.is Ammoniumnitrat, Silber⸗S. Silbernitrat, Katt
8 Kalziumnitrat kubischer S. Natriumnitrat.
Salpeteraher Salpeterũtherweingeist, versüßter
Salpelergeint klare, farblose oder gelbliche, eee rie⸗
hende und füßlich brennend schmeckende Flüsfigkeit, im
wesentlichen an alkoholische Lösung von AÄthylnitrit (Sal⸗
petrigsaueathylaihee dient zu Frucht- und Kognalessenzen,
als harntreibendes Lnd anregendes Mittel und als ge—
chmachverbessene Arzneizusatz. Salpeter.
Zalpelerbiunaen aus dem Boden auswitternder
Saperc reril. Goscchae —
ligisse Sche (1831 —88) im Hohenwald der österr
ras Hauenstein, die 9 verschiedentlich erhoben. —
Bal. Viante 837), Hansjakob (3. Aufl. 1896).
Zatpeterfraßß Mauerfraß.
Zapelercagf.vee Sievyd (. Sticktofh.
Zalpelergeift, versüßter, s. Salpeteräther.
Zalpeterluft alte Bezeichnung für Stickstoff.
Salpererpaplec Asthmapapier, mit Salpeterlösung
getränkles und getrocknetes Fließpapier, das zur Cinatmung
der Salpeterdũ upfe bei Asthma verbrannt wird.
Zalpeterpiantagen, Salpeter.
Zalpelerfan antte gönigewasfer (. dy md
Salpelerfaͤure wichtige Mineralsäure, kommt in der
Nalur nut in ihren Salzen vor und wird aus Natrium
nitrat durch Destillation mit Schwefelstüure gewonnen,
Schwefelfanre von 60* B. liefert eine fast farblose, immer
etwas Chlor dalunde eaeee spez. Gewicht Jaos68 Proz.)

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Sal

onzentriertere Schwefelsäure gibt eine durch Stickstofforyde
gelbrot gefärbte (rote, rauchende) Suure vom spez. Gewicht
s und von besonderer Orydationskraft; aus geirocknetem
Salpeter und Schwefelsäure von 660 B. erhält man chemisch
eine S. eine an der Luft stark rauchende, wasserhelle, sehr
aure Flüssigkeit vom Siedepunkt 860; sie zersetzt sich beim
Stehen teilweise unter Gelbfüͤrbung, wirkt höchst ätend und
rydierend, mischt sich mit Wasser unter statker Wärme—
ntwicklung. Eine Säure vom spez. Gewicht 1,82 und 60-2
 Proz. diente früher zur Trennung von Silber und Gold
Scheidewasser); gegenwärtig wird S. zur Herstellung von
heni. Präparaten, zum Atzen des Stahls, des Kupfers, zum
Helbhrennen des Messings, der Bronze, zur vertitung der
Lisenbeize, zur Herstellung von Nitroglyzerin, Schießbaͤnm⸗
volle benutzt. Eiweißkörper und manche Farbstoffe (Indigo)
äürbt sie — sie dient daher auch zum Färben von Sade
ind zu gelbem Ätzdruck; Stärke geht durch verdünnte
Salpetersäure in Dextrin über, Zucker wird von konzentrierter
zu Oralfäure orydiert. Medizinisch wird S. sehr stark
berdünnt, als touisches, rohe üund rauchende S. als Atz⸗
mittel verwendet. Die salpetersauren Salze (Nitrate) sind
meist in Wasser leicht löslich, beim Erhitzen auf Kohle ver—
huffen sie. Salpetersäureester (äther) entstehen aus den
hetrx. Alkoholen bei vorsichtiger Destillation mit S. oder
Salpeterschwefelsäure. Die Ester mehrwertiger Alkohole
ind sehr explosiv (s. Nitrozellulose, Nitroglyzerin). Saletersüureanhydrid,
 sehr zersetzliche Kristalle, entsteht aus
Zilbernitrat durch Chloör, verbindet sich mit Wasser zu S.
Salpeterschwefelsäure, de von konzentrierter
Zalpeter⸗ und Schwefelsäure, dient zum Nitrieren und
zur Herstellung von Salpetersäureestern.
Saͤlpetriere (ftz. spr. Aähr), Salpetersiederei; großes
Frauenhospital in Paris.
Salpetrige Säure, entsteht als Anhydrid (Stictofftrivxyd)
 aus Salpetersäure mit arseniger Säure als
raunes, giftiges, zum Husten e Gas, das sich zu
ner blauen, bei 2 siedenden Vlüssigkeit verdichten läüßt;
ehr unbeständig. Salpetriglaure Salze Mitrite) der Alkali—
nctalle entstehen beim Glůhen der Nitrate, am besten in
Zegenwart von Blei. Silbernitrit (salpetrigsaures Silber)
aͤut als wenig löslicher iedensean beim Vermischen der
wösungen von Kaliumnitrit und Silbernitrat.
Salpetrigsãureamnlester, s. Amylnitrit.
Salpetrigsanureäther, Saivetriasäureüthyläther, s.
Zalpeteräther.
Salpi, Lags di, Strandsee in der ital. Prov. Foggia
Apulien), 15 0 Ig., biß 5 Rm br.; Salinen.
ipiFIõo⸗SIS R. P., Pflanzengattg. der Skrofularia⸗
een in Chile. 8. 3inuäts R. P. in vielen Farbenvarieüten
 Zierpflanze.
Salpint s(gech), eine lange, bei den Griechen gebrüuch⸗
iche Kriegstrompete CTafel Musik L8 in der Ana⸗
omie die Ohrtrompete (s. Ohr) und die Muttertrompete
. Fierstockd. Salpingitis, Entzündung dieser beiden.
Saljen üital.), s. Schlammvulkane.
Salsette 8 sett), Insel im Distr. Thana der brit.⸗
nd. prsidentsch. Bombay, 624 4km. ca.- 108 000 E. ; alte
döhlentempel; Hauptstadt Thaua, (1881) 17 485 *
Saiasia T., Salzkraut, Pflanzen⸗
attg. der Chenopodiazeen, bes. an den
—5 des Mittelmeers; 8. Kali L. (ge-⸗
neines S., Barillekraut, russ. Distel
Abb. 1577)), an der Nord- und Ostsee,
ind B. Soda T., am Adriat. Meer, zu⸗
Zodabereitung.
Salta, Brettspiel, wird auf einem
undertfeldrigen Damenbrett von zwei
Spielern mit je 168 in drei Klassen
Sonnen, Monde und Sterne) geteilten, 522. Gemeines
n bestimmter eihwe —— Salzkraut.
Steinen gespielt. Die Züge bewegen si xäg ü
hwarzen Felder ein Feld vors —
prungen, ijedoch nicht genommen muß werden. jedoch immer
in 7 — *
alta, nordl. Provinz von Argentinien, 161099 qkm
1908) 184348 E., gebirgig im —9 bis 60dd )y, ae
adt San Miguel de S., (1901) 17 800 E.
Saltarello, lebhafter ital., bes. neapolitan. Volks—
tanz im 8ha⸗ oder Sg¶Tabt.