der sicdenden Sole fällt das KocheS. in feinen Kristallen
gus Sude e S. ue Speisezwece), Aus dem
Veerwasfet cut uuen Seers.. Bav⸗ Bow S. in
Salzgärten f. d.). Koch-S. kristallisiert in großen —
hellen vder r kleinen, zu kreppenähnlichen Pyramiden *
ammengelagerten — hat spez. Gewicht 2316, —
bei Wongun eteeieo deie in der
Industrie au Herstellung von Natrum, Chlor, Salzsäure,
auber⸗ G Soda; in der Steingutfabrikation zum
Vlasieren; serner zur Abscheidung der Seifen, der nn
die des Chloroforms und der künstlichen Farbstoffe au
wasserigen vösungen (Aussalzen); zur Konservierung von
Jlessch Fischen, Butter, Gemusen, Zuuten und dellen; F
Auflauen von Schnee und Eis, zu Kältemischungen; in der
andwirtschaft 1 Viehfutter GEecksteine), als Dünger
Lein und Flachs, in der Medigin zu Solbädern un
Ithalativnt *. bei Skrofulose (Einatmen der Luft von
en Das Salzregal ist in den meisten Lündern
urh eine Salzsteuen etzt.
F Salza, Zime enet Reg.⸗Bez. Erfurt, (900) 3340
ẽ., Amtsgericht; mechan. ——— Pechfabrikation.
Zalza, Hermann von, s. Hermann Gon Salza).
Salzach GSalza). r. Rebensluß des Inn, entspringt n
alzburgischen am Salzachkopfe (2823 w), durchfließt die
Soralen den Pinzgau, Pongau, Paß Lueg, mündet unter⸗
halh Burghausen, 221 K Ilg., von Hallein ab schiffbar.
datzacher, . Arcii
—8 s. v. w. Solbäder.
oͤbildner, s. Halogene.
Sai eraee eett, Dorf und Badeort im
reuß. RegeBeg Breslau, am Hochwald, erstreckt sich mit
den dören darch — e
urs dgehe e aehs 6
atalsch enmi⸗ che Säuerlinge zum Trinken und Baden (be
rankheit der Atmungs- und Harnorgane; Molkenkurs,
Modrhadcanait — Bal. Valentiner 2. Aufl. 1877).
Salzburg, Herzogtum, Kronland des zisleithanischen
Teils der vstert. ngen Monarchie sKarte: Osterreichisch⸗
ungatise dehe III, 7152 ꝗKxm, (1800) 182 768
———
r Gohe Tauern, Roͤrdl. Kalkalpen, Vor—
alpen) gehoct zum Flußgebiet der Salzach,
reich an Talern Seen, MRobren (Moosen)y;
— Atkerdau, Viehend und Obswen be⸗
eutend. Berghau auf Salz (Hallein), Mar⸗
nor (am Untersberge), Kupser, isen, Gold⸗
It; diele Minergiguelten. Induftrie in
setali⸗ Glas⸗ Normor⸗, Hoiz⸗ Ton⸗
Iren. Landtag von 26 Mitgliedern; zum
ert. Abgeordnetenhause6 Abgeorduete.
Nerte veörhe hitPhandeee in
dapttadt Se Sintennee ae
eigenem Statut, ð Bezirishauptmannfchaften. Oberlandes
gericht in Wien, Landesgericht in S. Wappen: längsgeteilter,
uit dem dureteie Scild; rechts schwarzer Löwe
3 old, lints silherner Querbalken in Rot IAbb. 1580).
andesfarben Rots Weiß. Das Bistum S., 696 genten
wurde 7oñ Erzbigtum, 1802 fatularisiert und als Kur—
ürsentun dem Erzhetzog Ferdinand von Osterreich als
chadigung ür eee ene tane oe Zier
5 bildete hierauf, den Salzachtreis des Landes ob der
Zus und wurde an eigenes Kronland. — Bgl. Pichler,
— —
Stie in Wortund Bud“ Bol vses 8
Salzburg. H Stadt mit eigenem Statut, Bezirksund
 Sagde des Higt. S. sHarte: Osterteichtsch—
uoarishe Monar r an der Salzach (vier
uckend, sMon gelegen zwischen Kapuztner⸗ 9R —IIP
—A —
deltt. Aufzug) Tafel; Alpenländer II.
4. —B Eʒ Sißtz der Landesregie⸗ M—
ung, eines Fürsterzbischoss, Landesgerihts, — —
n Handels an Gewerbekammer ꝛc. IF
Shdne Prätze (Domplat it Matiensäuie, **8
77 Moꝛartplahe ma Mozartdenlmal, Satrurs.
Fapitelplat mit erzbischöfl. Residenz),
hlreige Kirchen Domin. Jahrh. nach dem Vorbild der
eretee Rom; roman. Stiftstirche 12. Zahn War⸗
garetentirche Jahrh., 1864 erneuert u. a.) berühmter

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Sal

zriedhof St. Peter mit in Fels gehauenen Zellen und vielen
denkmälern; prächtige Paläste kmeist aus dem 17. und 18.
jahrh.), ehemal. Residenzschloß der Erzbischöfe, jetzt Wohnsitz
»es Großherzogs von Toskana, Schloß Mirabell ec.; kath.⸗
heol. Fakultät, Priesterseminar, Mufeum Carolino-Augu—
eum, Musiks chule des Mozarteums. 130 m über der Staͤdt
Schloß Hohensalzburg Grahtseilbahn), his 1866 Festung,
etzt Kaserne. In der Umgebung das kaiserl. Lustschloß
dellbrunn (1615, mit Wasserkünsten), die Schlösfer Kleß⸗
eim, Leopoldskron und Aigen (s. dd; östl. der Gaisberg
—D—
Geschichte, 1886580). — 2) Se ungar. Bizakna, Stadt
ind Badeort in Siebenbürgen, Komitat Unterweißenburg,
aim Weißbach, 3920 E.; Salzbergwerke, Solteiche.
Salzburg, deutscher Name von Chaͤteau⸗Salins.
Salzburger Kalkalpen, Gruppe der Nördl, Kallk—
ilpen, zwischen Sankt Johann in Tirol und der Salzach
m W. und dem Passe Pyhrn im O. zerfällt in die
Waidringer Alpen (Birnhorn 2634 m), Berchtesgadener
Ulpen (Steinernes Meer 2655 m, Watzmann 2714 mm,
Hochkönig 2988 m) und Ausseer Alpen (Dachstein 2996 mw),
o wie einen Voralpenzug (Wolfganger Alpen, Höllengebirge,
grünauer Alpen und Oberösterr. Sechügel).
Salzburger Saale, s. Saalach.
Salzburger Schieferalpen, Gruppe der Schiefer—
iIpen zwischen den Nördl. Kalkalpen und Gneisalpen, zer—
ult in das Turer Tonschiefergebirge (Reckner 2882 m), die
Kitzbühler Alpen, die Dientener und die Gründecker Berge.
Salzburger Vitriol, s. Adlervitriol.
Salzderhelden, Flecken im preuß. Reg.-Bez. Hildes⸗
Jeim, an der Leine, (1905) 1151 E, Sallne, Solbad.
Salzdetfurth, Slecken im preuß. Reg.-Bez. Hildes—
jeim, an der Lamme, (1905) 1777, E., Saline, Solbad.
Salze, chem. Verbindungen, die aus Säuren beim
Ersatz der Wasserstoffatome durch Metalle oder zusammen⸗
esetzte Radikale (z. B. Ammonium) entstehen. S.
hon Sauerstoffsäuren nennt man Sauerstosi⸗S. oder Oxy⸗
3. (früher Amphid⸗S.), S. von Thiosäduren Thio- oder
Zulfo⸗S., S. von Halogenwasserstoffsäuren Haloide. In
sen normalen oder neutralen S. sind sämtliche vertret—
haren Wasserstoffatome der Säure durch Metall ersetzt; sie
eagieren meist neutral, jedoch alkalisch, wenn starke Basen
hildende Metalle mit schwachen Säuren (z. B. kohlen—
aures Natrium), sauer, wenn schwache Basen bildende Me—
talle mit starken Suuren verbunden sind (z. B. Eisenchlorid,
Zupfersulfat). In den sauren S. ist der Wasserstoff einer
ehrbafifchen Saͤure nur zum Teil durch Metall vertreten,
in den vasischen S. sind mehrwertige Metalle teils an Säure⸗
este, teils an Hydroxyl gebuuden; häufig zählt man ein—
ach die in einer mehrbasischen Sture ersetzten Wasserstoff⸗
iome und spricht von ein⸗, zwei- und dreibasischen oder
rimären, sckundüren und tertiüren S. Doppel-S. sind
die Verbindungen zweier, Tripel⸗S· die dreier S. miteinander.
Salze, preuß. Stadt, sJ. Großsalze.
Zalzflechte, s. Fettflechte. sflechte.
Saizfiuß, Haulausschlag, s. v, w, Azem und Fett⸗
Saizgarten, Meerfalinen, flache Gruben (Beete“),
— 00
Jewinnung, verdunsten zu lassen.
Snnei frühere Bezeichnung der Salzsäure; ver—⸗
usner S. b. w. Salzäther (.
Salzgips, s. v. w, Dornstein (. d. und Salz).
Salzgitter, Marltflecken im preuß. Aege Hildes⸗
eim, 905) 1982 E., Solbad, Sauerbrunnen; dabei
Saline Salzliebenhalle.
Salzgrub, deutscher Name von Kolos in Ungarn.
Zalzhaut, s. Kristallisation.
Salziger See, ehemal. See im preuß. Neg.-Bez.
Merfeburg, Mansfelder, Seckreis, d qkm; 1894 trocken
gelegt. Der benachbarte Süße See, 3 qkm, ist jett salziger
As der ehemal. S. 8S.
Salzkaͤmmergut, teils zu Oberösterreich, teils zu
Steiermark gehöriges Alpenland, von den Kalkalpen
R5 im engern Sinne 680 qkm, von der Traun
urchflossen, reich an Seen (Traun-, Haͤllstätter, Atter-,
Santt Wolfgange, Mondsee 2c.), Sahzwerken (Halistatt,
gIschl, Ebensee); Gebirgsgruppen sind Dachstein, Thorstein
dammers, Hoͤllenz, Totes Gebirge, Schafberg, Traun—
tein. Hauptort Ischl.