Sambiase, Stadt in der ital. Prob. Catanzaro
Kalabrien), I801) 11007 E. Schwefelquellen. ooo)
Sambor, Vesiekestari in Falgten an dujestr, (l
17 039 E.; dabei Salz⸗ und Naphthaäquellen. 4 q
Santbre Upt. sanbde. Rebenfiuß der Maa Ir
suringt im frang Der ee mündet nach 180 xm (148 xm
ne bei Namur in e ——33333 —
4. verbindet S. und Bife (Seine)
——— (at.; griech — harfenförmiges
Iteninstrument; dalbructe, vischofsstab.
7 —— Zabut, Sladt auf Eiglien, (1001) 9884
*ltes sarazen. Kaftell. Artar:
cten L. een Holder, fälschlich Flieder.
Pflangendattg der Kaprifoliazeen; bekanuteste Art S. nigra
Gemcinet Holunder [Abb.
v ingelu Blüte,
Frucht) dessen Bluten, getrocknet.
 als sehweißtreibendeg Hitel
Holunder oder Fliedertee) sehr
hart sind, und dessen schwarze
eeren als Hausmiitel (Holun⸗
der· vder uevernae da det
tungen vch nnd zu Suppen ver⸗
wendet werden; das leichte Mark
dient u cttr Erpetimenten
d in der milrostopischen Tech⸗ 1582. Gemeiner Holunder.
nik; g. canadensis T. (Ka⸗ t
nadaholder) und S rroee T. (Traubenholder) mi
soten Becren Sriee ktcich, eant der Zwern
— eine Staude, wirkt brechenerregend.
ambur, s. Hicfche.
Zame Viecdin Ae e Lappen (s. d.)
amedan, schweiz. Dors,es. Samaden.
Samen rr bei Mensch und Tier die in r
nannlichen deimbereneuden Geschlechtsteilen (Hoden) ab⸗
pnder e. durch bie Snenietee u de ue am hintern
untern Teil der Harnblase gelegenen Sameubläschen ge⸗
—7— leimig⸗ klebrige weiße, zur Befruchtung des
weibligen Cies doaeee Fluͤssigkeit, enthält einen spezifi⸗
hhen Riechstoff (Spermatind und geigt, in reifem Zuand
suter dem Rinrosten agentümtich heformte, sonrmen
sich bewegende duden sog Samenfaden, auch, Samen -
tierchen, Spermatozoen), die infolge dieser Eigeuͤbewegung
di weihliche Ei duffuͤchen und befruchten. Über un⸗
Altürliche Samenentleerung s. Pollution. —. In der
Botanik heißen S. (Semen Mehrzahl Semina) die ge⸗
ahcin eizeugten, Naus den veftuchteten Samenknospen
.d. hervorgegangenen Fortpflanzungsorgane der Pha⸗
serogamen; sie destehen 1) aus der oft noch mit einer be—
ondern Hülle (Same amantet, Ariiius) umgebenen Samen.⸗
swate osta), an welcher der Samennaberd fichtbar in, das
ist die Stelle, wo der Same im Innern der Frucht am
Vabelstram befestigt war; 2) dem Sameneiweiß oder
Endosperm einem NRährgewebe, welches bei vielen Pflanzen
den Emdryo einschließt (eiweißhaltige S.), bei andern
doch fehl⸗ (iweißlose S. der Leguminosen); 8) den
deimling oder Embryo, der Anlage der zukünftigen Pflanze
Zamenblaͤuersbeeaie
Samendarre Samenklenganstalt, Anstalt zur Ge⸗
Annung der Samentorner anb ben Fichten⸗ und Kiefern⸗
lapfen uͤnd zur Reinigung derselben durch Hitze.
Zamendruͤfen * ve w. Hoden.
Zameneiwein Samenfaͤden, s. Samen.
Zamenfiuß, f. vaw. Pollution i(s. d.) F
Samenkafer (Muffelkafer, Bruchidae), Familie tetra⸗
erer Rser, deren ba nen bef. der Hölsen⸗
dithte. leben, ber bandt in den Rüssertesern
dierher Bohnenkäfer (Pruchus rufmanous
Ñte an
Linseiitäser h t —.
Zam ent anaichenHeben.
Zamentlengaurau, Samendarre.
gi ament nose eh, denee den 5s5
Bluͤtenpsne das Organ, aus dem sich der Erbfen⸗
Symen entwickeit, zeigt drei Teile: den Stiel uer
PVabeistrang Funied lus), eine oder — Hüllen
Jutegumentch welche einen kleinen Kanal (Mikropyle) für
die Beruchun offen lassen, und den Knospenkern Muklcus),
in welchem der Inen ack s. d. eine vergrößerte Zelle, liegt.

601

Sam

Zamenkoller, s. Koller.
Zamenkontrollstationen, s. Süen.
amenlappen, s. Kotyledonen.
Zamenleiter, Samenmantel, s. Samen.
Zamenpatronen, s. Spermatophoren.
Samenröhrchen, s. Hoden,
Zamenstränge, die beiden Samenleiter mit den zu—
ehörigen Muskelfasern, Blutgefäßen und Nerben.
Zamentierchen, s. Samen.
das Trockenlegen der Teiche und die
rachfolgende Besamung mit Klee, Hafer oder Wiesen⸗
zräfern ein oder zwei Jahre lang, worauf man die Teiche
vieder bespannt (vollfüllt).
Samhara, Küstenland Abessiniens am Roten Meer,
don den nomadisierenden Schohs (Stamm der Bedfchaj
zewohnt, zur ital. Kolonie Erythräa gehörig.
Samel, s. Sammakl.
Säntisch, Edwin Theodor, Augenarzt, geb. 30. Sept.
833 zu Luckau, 1878 Prof. in Bonn; schrieb: „Zur
Anatomie des Auges“ (1862), „Das Veus corugao
zexrpens“ (1870), mit Alfred, Gräfe Herausgeber des
Handbuchs der Augenheilkunde“ (7, Bde., 187180).
Sämischgerberei, s. Lederfabrikation.
Samland, Landschaft im ostpreuß. Reg.⸗Bez. Königserg,
 zwischen Frischem und Kurischem Haff, Pregel und
Deime, 2230 qkm; Hauptstadt Königsberg. Das khemal.
Bistum S., 1248 gegründet, wurde 1625 dem Hzgt. Preußen
einverleibt. — Val. Hensel (4. Aufl. 19085).
Sammuäcel („Gottesgift“), in der rabbinischen Engel⸗
ehre ein Oberhaupt der Teufel; daher der Samiel der
eutschen Volkssage. [Sammler . d.).
Sammelbattierien, eine Anzahl zusammengeschalteter
Sammelbild, in der Optik, s. Bild.
ZSammelfrucht, s. Frucht (botan.).
Sam melglas, Sammellinse, s. Linse (in der Optik).
dammelsfpiegel, s. v. w, Hohlspiegel (. d.).
Zammelwort, s. v. w. Kollektivum (s. d.).
Sammet, s. Samt.
dammicheli, ital. Baumeister, s. Sanmicheli.
Sammler, elektrische Akkumulatoren, Sekundär—⸗
ꝛlemenie, Apparate zur Aufspeicherung (Akkumulierung)
eleltr. Energie, beruhen auf elektr. Polarisation (s. d.)
id bestehen aus einem Glaskasten oder einem mit Blei
rusgefütterten Ineser in welchen eine Reihe gerippter
Zleplatten sentrecht eingehäugt sind, an deren Oberfläche
zleidryd, die sog. altive Masse, er ist; dabei sind
Nie Platten abwechselnd mit, der po itiven und der nega—
ven Elektrode verbunden, so daß sich stets eine positive
ind eine negative Platte gegenüberstehen; zwischen den
Zlatten befindet sich verdünnte Schwefelsäure (18-210 5
wvird der S., geladen“, d. h. ein elektr. Starkstrom durch⸗
jeschickt, so wird das Wasser der Flüssigkeit in Wasserstoff
ind Sauerstoff zerlegt; der letztere orydiert das Bleioryd
)er positiven Platten zu Bleisuperorvd, und der Wasserstoff
eduziert das Bleioryd der negativen Platten zu metallischem
Hlei? Nach Unterbrechung des Ladungsstroms bildet der S.
in Element, welches nach Schließung des Stromkreises
inen dem Ladungsstrom entgegengesett gerichteten Strom
liefert, wobei das Bleisuperoryd der positiven Platten durch
den Wasserstoff zu Bleioryd reduziert und das metallische
Blei der negativen Platten zu Bleioxyd oxydiert, bis sich
der S. entladen“ hat und von neuem zum Laden gebraucht
verden kann. Die S., 1854 vom deutschen Arzt Sinsteden
erfunden, 1860 von Plantt zuerst konstruiert, dienen in
hen Elektrizitütswerken als Ausgleichsapparate; ferner als
Vorratbmagazine elektr. Energie, bes, bei elektr. Motor—
vagen und elektr. Booten. Tafel: Elektrizität T, 12.1
Samniter (Samnites), altes mittelitalisches Volt
umbrisch-sabellischen Stammes, in dem Bergland zwischen
der apulischen und kampanischen Ebene, wurden in den
Samnitischen Kriegen (3418-341, 327 304, 298 -290
».Chr.) von den Römern unterworfen, nach mehrern
Aiufständen von Sulla 82-80 v. Chr. vernichtet.
Zamnlum, das Land der Sammniter.
ZSamo, griech. Insel, s. Samos.
Sämpainseln, Navigatoren, Schifferinseln, polynes.
znselgruppe JKarten: Australien ꝛc. J'u. I. und
deutsche Kolonien I, 81, 4 große (Savaii, Upolu,
kdutuila, Manuna) und 10 kleine vulkanische Inseln, zu⸗