Sam

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sammen 2787 4k*m, wovon zwei größere (Upolu, Savaii)
und die andern westl. von 17140 w. L. gelegenen (Deutfch.
Samoa; 2583 4Xxm. 83 000 E. [19083: 3881 Weiße)) Deutfch⸗
land, die übrigen (Auerik. Samoa; Tutuila 2c.; 199 4km
42000 E.) den Ber. Staaten von Amerika gehören; die S
sind gebirgig (bis 1640 w), in den Ebenen fruchtbar; trop
Klima. Handel s. Beilage: Australien und Szeansen.,
Die Bevölkerung vorwiegend Polynesier (meist prot. Christen)
Tafeln; Menschenrgfsen, 17 und Ethnographitisp,
— Die S., 1722 von Roggeveen entdeckt, standen uͤnter ein—
heimischen Häuptlingen; innere Zwistigkeiten führten die
Einmischung der Ver. Staaten, Deutschlands und Englands
herbei. Sie ließen 1880 die Wahl von Malietoa Laͤupepa
zum König zu, doch wurde als Gegenkönig Tamasese auf⸗
gestellt, was Kämpfe und 1887 die Wegli heuno von Ma⸗
lietoa nach Kamerun zur Folge hatte; von den Rmeritanern
wurde darauf Mataafa als Malietoa II. als neuer Gegen⸗
könig aufgestellt. Die Samogkonferenz in Berlin (1689)
erklaͤrte die Inseln für unabhängig und neutral, doch führte
dies zu weitern Unruhen, und 1889 einigten fich die Mächte
zu einer Teilung, naͤch der der größere Teil Deutschland,
der kleinere Teil den Ver. Staaten zufiel, während England
anderweit entschädigt wurde. [S, auch Beilage Ent—
deckungsreisen. — Bgl. Kurze (18999, Ehlers (4. Aufl.
1800), Woerl (1901), Kiämer (1801 fg9, Veeken (18001),
NReinecke (1902), von Hesse-Wartegg (1602).
Samogitien, auch Schmudien, Schamaiten, der an der
Ostsee liegende Teil Litanens, 1880 vom Deutfchen Ritter⸗
orden unterworfen, unter poln, Herrschaft besonderes Herzog⸗
tum, jetzt zum russ. Gouv. Kowno gehörig.
Samojeden, nennen sich selbst Chasawa, ural-altaischer
Volksstamm sTafel: Menschenrasfen, 22] im RO. Eu—
copas und NW. Asiens, (1857) 15877 Seelen, zerfallen in
die Jurak. (zwischen Mesen und Jenissei), Tawgi⸗ (zwischen
Jenissei und Chatanga) und Ostjat-S. (füdl. von deiden),
meist Heiden. Grammatik und Wörterbuch von Castren
1864 u. 1885).
Samojedenhalbinsel, s. Jalmal.
Samtokow, bulgar. Stadt, s. v. w. Samakov (s. d.)
ZSamornys Reich, s. Wassulu.
Samos (Samo), türk. Susant-Adassi, Insel an der
Westküste von Kleinasien, 468 qkm, (1902) 33 424 meist
griech.sorthodoxe E., von einem Gebirgszuge (bis 1440 m)
durchzogen, in den Ebenen fruchthar; Handel s. Beilage.
Asien; Ausfuhr: Wein, Leder, Ol, Kognak; Hauptstaͤd⸗
Vathy. Im Altertum ein blühender Staat mit —
Kunstschule (Samische Schule), bes. mächtig unter Poly⸗
krates (gest. 516 v. Chr.), seit 1832 ein der Türkei tribut—
J Fürstentum.
amosata, alte Hauptstadt der syr. Prov. Komma
gene, r. am Euphrat, jegt Samsat im türk. Wilajet Diarbekr
Samöstje (poln. Zamose), Kreisstadt im russ.-poln.
Bouv. Lublin, an der Topolniza, 12400 E.
Samotherium, s. Giraffe.
Sautothrake (Samothraki, türk. Samaderet), türk
Jusel im swen Meer, nahe der thraz. Küste, 1850 4km,
4600 meist christl. E., zum Wilajet Adrlanopel (eit 1301)
gehörig; im Altertum durch den mystischen Kabirendienst
bexühmt, 1873 Ausgrabuugen. — Vgl. Conze u. a
(1875 u. 1880), Rubensohn (1892).
Samotfchin, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Bromberg
am VNetzebruch, (18005) 2099 E.
Samomwär (xuss. „Selbstkocher“), russ. Teemaschine
Sam⸗schui, Vertragshafen (feit 1897) in der chines
Prov. Kwang-tung, (1904) 5000 chines. E., nahe der
Bereinigung eines Arms des Si⸗kiang mit dem Pei⸗
kiang; Hafen Ho-kau.
Sanisö, Insel zwischen Jütland und Secland, zum
dän. Amt Holbät gehörig, 111 qkm, (1901) 69839 E.
Hauptort Nordby (1116 E. )
Samson, s. v. w. Simson.
ZSamstag (aus Sabbatstag), s. v. w. Sonnabend.
Sanmisun, Stadt im türk.leinafiat. Wilajet Trape—
vunt, an der Nordküste Kleinasiens, 11000 E.
Santt (Sammiet), Gewebe mit leinwandartigem oder ge⸗
BSpertem Grund und einer Decke von fenkrecht empoͤr⸗
stehenden kurzen Fäden (Pol oder Flor). Bei echtem S.
besteht die Decke aus Kettenfüden von Seide oder Wolle
(Seiden⸗S., Woll⸗S.), aus denen beim Weben Schleifen

Noppen) gebildet werden, die man aufschneidet Geshut
ener S.hoder nicht (ungeschnittener S. gezogener 7
dalb ⸗S.), beim umechten S. (Manchester, Belvet) aus
ondern Schußfüden aus Baumwolle. Samtartige en
nit längern Haaren sind Felbel (s. d.) und Plüsch s 5)
Samter, Kreisstadt im preuß dtege-Bez. Posen, (1000
123 E., Amtsgericht, landw. Schule. d)
Zamtgemernde, s. v. w. Gemeindeverbände (. Ir
d in ehelichen Güterrecht . v. w. Gesamtg
d.).
Ramthaken oder Samtmesser, s. v. w. Dreget (s. d.).
Zamtmilbe, s. Laufmilben [Abb. 1029)].
amtpalme, s. Latania.
amtpappel, f. Athaea [Abb. 37] und Sida.
Zamtröschen, s. Bellis.
Samtvögel, s. Manakins. letzte
Bantutel (hebr. Schemuel, „Gottesname“), der —*
er Richter (s. d.), durch die Erhebung Sauls der. Segun
er des israel. Volkskönigtums (1 Sam. 9—11), der ee
es Prophetentums in Israel. Die 2 Buͤcher Zamuena
m A. T. welqhe die Geschichte Issraels unker S., pe
ind David erzahlen, stammen aus nachezilischer Zeit. 33
mentar von e BVvgal.Budde 8 *
Samum, Harrur, türt. Samjeli, der glühende Wüste
sturm in Arabien, Syrien und dem nordwestl. Indichn⸗
Sämund (Semundr hinn frödi, d, i. der —
dige), gelehrter Jsländer, geb. um 1086, Priesterene
1133, schrieb das Leben der norweg. Könige von Half
—DDDD — —
Samur, Fluß im russ-taukaf. Gebiet Dagestan, mün
pielen Armen ins Kaspische Meer, 214 KI Ig. ilden
ZSamurai, in Japan die ehemal. Kriegerklasse, bi 25
a niedern AÄbel, jeht Shisokn genannt, (4903) 2160 —
Samvat, ind. Zeitrechnung, s. Ära. sKöp ß
Sam wer, Karl Friedr. Luckan, Publizist und nene
jolstein. Patriot, geb. 16. März 1819 in ———
eteiligte sich 1818 31 an der schlesw. — holstein.
vegung, dasen im gothaischen Staalsdienst, stand —
66 dem Erbprinzen Friedrich von Augustenburg 9
Seite, gest. 8. Dez. 1882 in Gotha.
San (ital. und span.), heilig. andet
Zan, x. Nebenfluß der Weichsel in Galizien, ne
San, s. Buschmänner. snach 470 xmbei Supe
Saua, Sladtim türk-arab. Wilajet Jemen, 60 000 6.,
ilte Hauptstadt des eigentlichen Jemen. m
Sanaga, Lom, größter Fluß in Kamerun, entsprinte
Adamauagebirge, mundet in zwei Armen in die Biafrabai.
San Andrés, Volcan de, s. Orizaba. g
San Audres de Valomär, Vorort von Barcelon
n Katalonien, ca. 165000 E.
San Antonlo, Stadt im nordamerik. Staate era
im San Antonio- und San Pedrofluß, (1900) 33 321 9
San Antonio de los Baños (spr. bannjos),
Stadt auf der Insel Kuba, (1889) 8178 E. d
Sangtogen, diätetifches e geruch⸗ un
geschhmacklofes weißes Pulver, besehend aus 96 Proßz,
dasein und 5 Proz. glyzerinphosphorsaurem Natriunn e
Sangtorlum (neulat.), Anstalt an Orten mit —
Zuft und geeignetem Klima zum Aufenthalte für Kranke,
Nekonvaleszenten und Schwächliche.
Zan Bartolomeo de Honda, s. v. w. Honda,
San Bariolommeso in Galdo, Stadt in der ital.
Prov. Benevent, (1901) 8782 E.
an Benebetto vel Tronto, Hafenstadt in de
tal. Prov. Ascoli Piceno, (1901) 88850 E.
Zan Bernardino, Alpenpaß, s. Bernardino.
Zanbokinseln, nördlichste Grüppe der Liu⸗kin. d
Zan Carlos, span. Stadt, s. v w. San gernande
Zan Carlos de Anend, Stadt in Chile, s. Ancnd
San Cataldo, Stadt auf Sizilien, (18001) 1794183
Zancho Panfa (fpr. uschond, der derbnatürliche
hildtknappe des überspannten Ritters Don Quixote.
Zancis Caltolico jhr. iche) Ual. Stadt, vrocidg.
San Colombano al Lambro, Stadt in der ital.
brov. Mailand, am Lambro, (1901) 7228 E. it
Zan Criftöbal oder Arofsi, eine der größern brit.
ↄalomoninseln, 3050 qkm.
San Cristöbal, Stadt in Venezuela, 5651 E.
San Criftöbal de la Habanäa, s. Habana.