Sao

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in den Atlant. Ozean, bildet die Paols-Affonso-Katarakte
(80 m tief), 1764 xm schiffbar, Stromgebiet 662 000 4km
Säo Joäo del Rey (spr. ßäung schäung), Stadi
im brasil Staate Minas Geraes, 10 000' E.; Goldgruben
Säo Jorge da Mina (sppr. ßaung schorsche), brit
Besitzung in Oberguinea, s. vw. Elmina.
Saädr Leopoldo (spr. ßaung), Stadt im brasil. Staate
Rio Grande do Sul, am Rio dos Sinos, 80000 (meif
deutsche) E.; Kolonie seit 1824
Säv Lourenco (spr. ßãung lokrängßi), deutsche Ko—
lonie im brasil. Staate Rid Grande do Suͤl, am Arroys
Grande. lin Brasilien, s. Maranhäo.
Säo Luiz de Maranhäo (spr. häung luis), Stadi
Säo Luiz de Parnahhba (spr. haung luis), brasil
Stadt, s. Parnahyba. (Miguel.
Säw Miguel (spr. ßäung), eine der Azoren, s. San
Sasðne (stz., spr. ßohn), größter Nebenflaß der Rhone
Zechts), entspriugt im franz. Dep. Vosges an den Monts—
Faucilles (472 m), mündet nach 455 Am (858 km schiff
har) unterhalb Lyon; größte Zuflüsse Ognon und Doubs
Saobne, Haute⸗ (spt. oht ßohn), Ober-⸗S., franz. Dep
in der Frauche-Comtte, 3375 qkin, (1801) 266 605 E. ; Haupi⸗
tadt Vesoul.
Sab ne⸗et⸗Loire (pr. ßohn e ldahr), franz. Dep. ir
Burgund, 8627 qkm, (18901) 620 360 E. ; Hauptstadt Maon
Säv Nicolão (spr. ßaung nikolaung), eiue der Kap—
yerdischen Juseln, 3850 qkm, 11000 E.
Säo Paulo (spr. ßäung), südl. Staat Brasiliens,
290876 km, (18380) 1884 758 6. EIt ooo Deutschey
affeekultur (größter Kaffeedistrikt der Erde); Haupistadi
S. P. (1002) 260 000 E.
Säo Paulo de Loanda (spr. ßäung), s. Loanda.
Sgn Vevro (spr. ßaung), brasil. Stadt, s. Rio Grande
do Sul.
Säo Pedro do Sul (spr. ßaung), Ort in der portug
Brov. Beira, am Vouga, (1900) 2929 E., Schwefelthermen.
Sasbra (Saoria), Bandwurmmittel, s. Usesa.
Säo Salvadör da Bahia (spr. ßäung), brasil. Stadt
v. w. Bahia.
Saäothiago (spr. ßäungthi-⸗), größte der Kapverdischen
Inseln, 928 qkm, 45 500 E.; Hauptstadt Porto Praso
Säo Thomeé (pr. ßaung), Saint Thomas, eine der
portug. Guineainseln an der Westküste Afrikas, 825 qkm,
1900) 37776 E., vulkanisch; Hauptstadt Cidade, 3000 E
Sav Vicente (spr. ßäung wißängte), eine der Kap—
rerdischen Inseln, 219 qkm, 1300 6E.
Sapaju, der Rollschwanzafse (s. d.).
Sapanholz (Sappanholz)y, s. Caesaipinia und Rotholz
Sapaudia, lat. Name von Savoyen.
Sapeke, hinterind. Scheidemünze, s. Käsch.
Sapsre auds (lat.), wage es, weise (verstündig) zu
ein; Zitat aus Horaz.
Saphan, s. Klippschliefer.
Saphir Sapphir), blaue Varietät des Korunds (s. d.
ind Tafel: Edelsteine II, 18).
Saphir, Moritz Gottlieb, Humorist und Satiriker
geb. 8. Febr. 1795 zu Lovas-Bereny in Ungarn, gest.
b. Sept. 1858 zu Baden bei Wien.
Sapienti aut (lat.), für den Verstündigen genug!
Zitgt aus Plautus“ „Perse“ (IV, 7“, 193.
Sapindazeen, ärtenreiche Pflanzenfämilie der Asku—
linen, Bäume, Sträucher und Schlingpflanzen der Tropen:
ꝰaullinia, Sapindus, Nephélium ec.
Sapinꝗqus T., Pflanzengattg. der Sapindazeen. 8. Sas
 L. (genieiner Seifenbaum) im trop. Amerika, mit
ttachelbeergroßen Früchten (Seifenbeeren), deren Fleisch statt
Sapogenin, s. Saponin. [Seife benutzt wird.
Saponaris ., Seifenkraut, Pflauzengaͤttg. der Karyo—
ohyllazeen, Kraͤuter Südeuropas. 8. offlcinalis I. (Seifen
wurzel, Seifenwurz), an Flußufern ꝛc. wild, auch gefüllt
kultiviert; der Wurzeistock war früher gegen Verschleimungen
offizinell und wird jeht noch wie Seife verwendet.
Saponifikation neulat.), Seifenbildung, Verseifung
s . DRsaponifizieren, in Seife verwandeln
Saponin, Struthiin, Quiliaiin, Senegin, Polygalin,
Githagin, Monesin, ein Glykosid in der Wurzel des Seisen—
drauts in der Senegawurzel, Seifenrinde, ——— wird
durch Auskochen mit Alkoͤhol gewonnen, weißes, füßlich
—D———

eilt Wasser die Eigenschaft, wie Seifeuwasser zu
vird durth Salzsüͤre in ücker und Sapogenin gespat
dient zum Waschen von EStoffen, die mit alkallempfin
lichen Farben gefärbt sind, bes. von Seide. Seifen— n⸗
Senegawurzel enthalten außerdem das Toralbunun Sap
torin, ein — Gift. — Vgl. Kobert (19040). u
Saponit, Seifenstein, derbes lichtes, sich fettig gc
ühlendes, sehr weiches Mineral, hauͤptsüchlich wasserhaltig
Magnesiumsilikat mit wenig Tonerde. Der S. von Coruwa
dieg zur — a
apor, Perserkoͤnige, s. Schaͤpur.
Saporöger, die freien Geuossenschaften von dischen
und Kriegern, die jenseits der Wasserfülle (porogi)
Dnjepr wohnden und aus denen sich im 14. Jahrh.
kleinruss. Kösaken entwickelten; sie wohnten gemein sanuu
zinem verschanzten Lager (die Sitsch) unter eigenen *
nanen und wurden von Peter d. Gr. unterworfen. oe
ina II. bildete aus ihnen das Tschernomorskische Wos
das 1792 an den Fluß Kuban versetzt und 1860 in a
—
franz., 1885). b
Saporta, Gaston Marquis de, franz. Botaniker, Id,
28 Fun 1823 in Saitt Zagarie, war anfangs Mili 9
vidmete sich dann der Botanik (bes. der Paläophvytologien
gest. 28. Jan. 1895 in Aix; schrieb: „Le monde des pt
ivant Vapparition de Phomme“ (1879; deutsch 188 J
L'évolution du régne végetal“ (3 Bde., 188885 *
Sapotazeen, Pflanzenfamilie der Diospyrincu, Baãum
Etruͤnder der Troden. — Vgl. Engler (1804).
Sapotillpflaumen, s. Achräs.
Sapotoxrin, s. Saponin. *
Sappada-Alpen, Teil der BVeuetiauer Alpen, in
onte Terza Grande 2600 m hoch.
Sappauholz, s. Caesalpinia und Rotholz, mel
Sappe (frz.), Laufgräben zur Annäherung an un
mgegriffenen Platz sAbb. 18051, entweder als flüchtig

c 7 y
* gν
1695. 4 Flüchtige Korbsappe, b doppelune Erdwalze, e Wür⸗
fel⸗d Traversensappye

Erd⸗S. (ähnlich den Schützengräben, s. d.) oder als v
tige Korb-S. (sa] obenauf mit Erde gefüllte Körbe, 0
penkörbe) oder als einfache bez. doppelte Erdwalze gr
als Würfel-Jle] oder Traverfen-⸗S. [sd]. — Sappeure
sspr. Pöhr), die bes. für das Ausheben der S. bestimm
Sapphir, s. Saphir. one
Sapphische Strophe, eine vierzeilige, nach n
s. d.) benaunte Strophe, deren drem ersie Zeilen glei
näßig die Forn v*
„hischer Vers) haben, während der Adonische Ver
-5 die vierte Zeile bildet. in
Sappho, altgriech. Dichterin, geb. um 600 v. Chr.
xressos auf Lesbos, gitig nach Mytilene übergesicdelt.
Ausgaben der Fragmente in Bergks „Poëtae Iyrici Graeci
derfehung von Hartung (1do79 nund Geibel in Klassische
riederbuch“ (6. Aufl. 1806). — Bgl. Schöne 8). in—
Saprämie (grch.), putrive Intoxikation, Allgemein
rkrantung infolge Aüfnahme von Fäulnisgift aus einer
Fäulnisherde im lebenden Körper.
Saprogen (grech.), fäulnisbildeud. i⸗
Sapro, Gemifsch von rohen Kresolen und gohen
vasserstoffen, bei der Aufarbeitung der Teeröle der Ga
instalten als Nebenprodukt gewonnen, Desinfettionsmitue
ür Abortgruben ꝛc., mit Schmierseife gemischt (Savro
extrakt) fuͤr Wohnräume und Gebrauchs—
gegenstäude.
Saprolegnia N. ab Es. Pilzgattg. der
Zaprolegniazeen, saprophytische und parasi—
ische Pilze, die im Wasser auf Tieren und
bflanzen leben und sie mit einem weißen
zilz überziehen, z. B. S. monotes Pringsh. 15906.
Abb. 1586 Rasen auf einer ins Wasser ge⸗ Saprolegnis.
llenen Fliege].
Saprolegniazeen, Pilzfamilie der Phykomygeten,
eren Arlen auf Tieren und Pflanzen im Waͤsser leben;
ie besitzen Antheridien und Oogonien.