Saprophhten (vom gr sapros, d. i. faul), chloro
hyllose hhte— er toten organischen Stof—
a ernähren, hef. Batterien' und Pilze, unter den höhern
bslaugen die Humusbewohner, z. B. manche Orchideen.
Zapun nen danh Snufteg
Sar, Fiuß in Undaru, s. Sarviz.
DZar, Le. frang Shestsenceheladan. vi
Sara, nach 1 Mos. 20, 12 Halbschwester und Ga
Abrahams, ursprünglich Sarai, seit der Geburt Jsaaks
. Mes. I 285), gest. 127 J. alt zu Hebron.
Sarabande. längfamer, dem Menuett ühnlicher span.
Tang in dreiteiligem Takt; findet sich als Kunstform in
Suiten vor; auch in taktmäßiges Schreiten des Pferdes.
Saravaͤren die weiten Beinkleider der Orientalen.
Zarabat, Flüsse, s. v. w. Gedistschai und Paktolus.
in Iaracev, Hiusehhe nat gine et Sit *
Bistogu ue i Mumister der öffent⸗
hen Arbeiten, Juni 10 bis Febr. 1901 Ministerpräsident,
b Präsident des Senals.
Sarafan —D
Irguen, vorn in ganzer Länge von Knöpfen verschlossen.
Saraffchau ESareischan). Fluß, s. Serafschan.
Saragẽoffa Garagoza), das röm. Caesaréa Augnsta,
Hauptftat⸗ des chemal. Königr. Aragonien und der span.
—* ι qEM, 1900: 421 843 6.), am Ebro,
ais E. got. Kothedrale (1316), Kathedrale de la Virgen
33 Jahrße Wallfahrtskirche), Universität (1474 ge—
ründet) Kunstakademie; Belagerungen durch die Franzosen
un bis 18. Aug. und 20. De. 1808 bis 21. Febr. 1800.
Zarajewo, Siadt, s. Serajcwo.
Sarajst Gaajen ——— im russ. Gouv. Rjasan,
m Offelet oeg E. Nordnigerig gehörig.
Zarati, Stadt im Negerreich Nupe, 40 000 E., jetzt zu
Zaratole, Regeistanna, sJ. Mandingo.
Zaraugen, Bewohner der iran. Landsch. Drangiane.
zad ransr, Kreisstadt im russ. Goup. Pensa, gin der
ẽnranta, 118386. [Apis verehrten Osiris.
Zarapis (Serapis), ägypt. Gott, eine Form des als
q Sarapul Kreisstadt ini russ. Gouv. Wiatka, an der
ama, 21396 E., Flußhafen.
Zarafate, Pablo de, span. Violinvirtnos, geb. 10.
In ISu4 zi Pamplong, 1856—69 Echnler, Älards am
Pariser Konservatorium, macht ausgedehnte Konzertreisen
nit gröhten Exfolge, auͤch Komponist für sein Instrument.
—8 Friedrich und Paul, zwei durch ihre Reisen
—r Forschungen in Ecylon und im Malaiischen Archipel
Lelebes bekannte Veltern, geb. zu Basel, Friesrich
degz 1859, Panl 11. Dez. 1886, beide jeht in Basel,
gasterer Vorsteher des Naturhistor. ud Ethnögr. Museums
e schrieben über ihee Forschungen auf Teylon (4 Bde.,
1881233 und Celebes (4 Bde. 1898 1901)1.
g Sarasvati, in der ind. Mythologie die Göttin der
Belehrsamten und Beredsamkeit, Gemahlin des Brahma.
.Saratoga Springs, Stadt im nordamerik. Staate
Ahork, unweit des obern Hudsons und des Saratogasez
 Edoo) i⸗ 409 E., berühmtester amerik. Badeort (0
Mineralauelenß hier 17. Okt. 1777 Kapitulation des brit.
Benerais Bourgohne vor dem amerik. General Gales,
u aratow Gouvernement im südöstl. Rußland, westl.
es det Wolga, dut qkm, 24085 829 E., darunter etwa
50doo deutsche Kolomisten, Lo Kreise,dDie Hauptstadt
.. an der Wolga, 1483 481 E., Flußhafen.
Zarawat, da Protektorat aus Borneo, s. Serawak.
* SZarazenen im Mittelalter Name der Araber, dann
J Modemimedaner dtte nichtchristl. Völker, gegen
— Kreuz gepredigt wurde.
Zarca, der Dberlauf des Mincio . d).
Sarcey sßr äh), Francisque, franz. Schriftsteller,
9 8. Ott. 1828 zu Dourdan, Journalist, bes. Theater⸗
wititer in Paris, gest, daf, I6. MRat isoo screb: MHistoire
a Siègeo de Pauie⸗⸗ (1871; deutsch 1871), Gomédions
oee (1878-84), „Souvenirs d'Age mũr
2 Quarants ans de Théatro (1900) u. a.
dareine Balterienform, bei der sich die Einzeltokken
nach allen Richtungen des Kaums teilen und kreuzweise
— Wareuballen ühnelude Kolomen bilden; Sarcins
entrieu Magen⸗Sy) ist massenhaft im Magen Magen—
ranker vertreteete Vgl. Stubeurath (1897).
Sarodhanu Alge sJ. Schizvmcevin.

31

Sar

sarooptes, s. Krätzmilben.
Zarda, Sardschn, Nebenfluß des Ganges, s. Ghagra.
Zardam, niederländ. Stadt, s. Zaandam.
Sardanapal, assyr. Assurbauipal, bei den Griechen
der durch seine üppige Weichlichkeit sprichwörtliche letzte
könig der Assyrer 668— 626 v. Ehr.), der sich bei einem
Angriff der Chaldäer und Aramäer nebst Weibern und
Schätzen 888 b. Chr. in Ninive verbraunt haben soll.
In dieser Sage ist S, wahrscheinlich mit feinem Bruder
Saosduchin verwechselt. In Wahrheit war S. persönlich
tapfer und ein Pfleger der Wissenschaften.
Sardellen, s. Anschovis.
Sardes, Hauptstadt des alten Lydischen Reichs in
dleinasien, Residenz der Dynastie der Mermnaden, spüter
der pers. und seleukid. Satrapen, am Paktolus; Trümmer
zei dem Dorfe Sart.
Sardine, Pilchard (CIupss sardina Cuv., pilehardus
WMalb.), Fisch aus der Famulie der Heringe, Mittelmeer,
Südwestküsten Europas; kommt gesalzen, mariniert und in
Ol gekocht in luftdicht verschlossenen Blechbüchsen (Hl⸗S.
zardines à LBuile) in den Handel. Die sog. russ. und
deutschen S. sind junge Heringe oder Sprotten. Ameri—
kanische S., s. Menhaden.
Sardinien (ital. Sardegna), ital. Insel im Mittel—
änd. Meer, durch die Bonifaciusstraße von Korsika ge—
chieden [Karte: Jtalien I], 269 kmeIg., 108 -132 kͤm
yr., mit den Küsteninseln 24075 qkm, (18001) 791754 E.,
ehr gebirgig (am höchsten im O. Gennargentu 1834 w),
— D66
Drangen, Ziuk, Blei, Galmei, Silber, Antimon. Die
Sarden sind Italiener, bes. mit Spaniern gemischt. Ein—
eilung in 2 Provinzen (Cagliari und Sassari); Hauptstadt
Tagliari. — Die Jusel S. von den Griechen Sardo, von
den Römern Sardinia geuannt, kam nach dem ersten Pun.
riege von Karthago an Rom, im Mittelalter in den Besitz
der Vandalen, der, byzantin. Kaiser, der Sarazenen, 1082
in die Pisaner, vorübergehend als Königreich an Enzio, 1296
in Aragonien (Spanien), 1708 an Hsterreich, 1720 an
Savpoyen, mit dem es das Königr. S. bildete. — Vgl.
da Marmora (franz., 2. Aufl. 5 Bde. 1839 —60), Cugia
ital., 2 Bde., 1892), Claar (1899), Cossu (ital., 1900).
Saͤrdinten, von 1718 (1720) bis 1860 ein König—
eich in Italien, umfaßte das Hzgt. Savoyen, das
Fürstent. Piemont, die Hzgt. Aosta und, Montferrat,
Senua, die Grafsch. Nizza und die Insel Sardinien;
ca. 76 000 4km, (1857) 6167 5942 E. ; Hauptstadt Turin.
— Das Stammland der Könige von S. ist Savoyen
J. dd dessen Herzog Viktor Amadeus 1713 den Königs-Aitel
 und die Jusel Sizilien erhielt, die er 1720 mit
Sardinien vertauschen mußte. Sein Nachfolger, Karl
ẽmanuel J. (1730473), erwarb Teile von Mailand und
Pavia und gab ein Gesetzbuch. Viktor Amadeus 1III.
1778 —86) verlor 1792 S. und Nizza und sein Sohn
Farl Emanuel II. (1796—-1802) alle festländischen Be—
iuugen an die Franzosen. Viktor Emanuel J. (1802
221) erhielt im Wiener Kongreß 1815 zu seinen Erb—
taalen auͤf dem festen Lande noch Genua. Während eines
Militdraufstandes daukte er 138. März 1821 zugunsten
eines Bruders Karl Felix (1821 31) ab. Dessen Nach—
olger, Karl Albert, aus der Pebenlinie Savoyen-Ca—
rignan, gab 6. März 1848 eine Konstitution und erklärte
in Ssterreich Krieg, wurde aber von Radetzky besiegt
ind dankte nach der Niederlage bei Novara 28. Mätʒ
1848 zugunsten seines Sohnes Viktor Emanuel, II. ab
Diefer nahm 1885 am Krimkriege teil, verbündete sich 1858
mit Napoleon III., erlangte durch den Krieg mit Osiser—
eich 1859 die Lombardei und erklärte sich nach den weitern
Annexionen ital. Staaten 17. März 1861 zum König von
ztalien (s. Italien), — Vgl. Geschichte von Ricottiital..
361fg.), Bianchi (ital. 187785).
Sardon, s. Anschovis. Ringelspitz 3251 m hoch.
Sardonagruppe, Gruppe der Glarner Alpen, im
Sardonisches Lachen (GSardontus risus), krampf⸗
jaftes, mit Gesichtsverzerrungen verbundenes Lachen, von
hen Alten nach einem auf Sardinien wachfenden giftigen
draut (Sardonia herba) genannt, dessen Genuß den Mund
vie zum Lachen verzieht; auch s. v. w. höhnisches Lachen.
Sardonyr, weiß und rot gestreifte Varictäten des
Thalzedons

—XX