.Jan. 1831; schlichte, anmutige Frebken (gröhßtes: Christi
Abendmahl in 8 Salvi dgee und Madonnen⸗
hilder: Madong de San dreen (1517, in den Uffizien),
Nadonna del Schin (1525, in Sant' Annunziata), auch
heitige Famiten Wt Relunbnt ezsß, Swaher (ioda)
Sartorius von Wallershanfen, Georg Fre
herr, Veschichtschreiber, geb 25 Rug. 1768 zu Cassel
Ist. 20 un Ils Gadf der Politit u Gottingen
Vonptwert¶ Gessghte des Haufeath en Vundes (ndo⸗
——— Sohn Woifgang S. v. W., Geplog.
eh . Dez. iso⸗ zu Gottingen, gest. das, als Prof
16. Olt. ig76; Hauptwerk der , Atlas des Atna“ (1848
7. ⸗ Dessen Sohn August S. v. W. Staatswirt⸗
doscelehrerh ee eee —
Pros in guͤtich igeein Straßburg, schrieb bef. üher die
onalen Verhältnisse der Ver Stadten von Nuierita.
Zartifchal, jetiger Name des Paktolus (s. d.
Farvig (jpt. hahe wisß Sarr. Rebenfluß der Donau
n Ungarn, mundet ud Batta, zum Teil kanalisiert.
Sary ju, Fluß in der Kirgifensteppe, im rus getran
asiat. Gebiel Akmolinsk, muündet in die Seen Tili-ku
und Usun-kul, döe ic
m arzana Stadt in der ital. Prov. Genua, an de
ea, I901) 12141 6. got, Dom.
Zasau, Nebenfluß der Ridn s. Sazawa
daschen (Faden), russ. Längenmaß zu 8 Arschin —
—A Antilopen. l2as m
Saskatchewan (spr. tatsch). 1) Fluß in BritKoch
amerita enlsteht an der Ostgrenze von Brit.⸗ Columbia
aus Nord⸗ und Süd-S., mündet nach über 1600 *mw
— schiffbard in den Winmpegfee. — 2) Territo—
um von Fausada, 276 Boo n Gon) 266786. —
hit 1. Sept. 1006 Prov. S. bestehend aus dem Haupt⸗
teil der ehemal. Taritnien S. unb Assiniboia, sowie dem
osth Athabasta Hauptstadt Keging—
—A
Zaßa s. Antilopen. nien, am Goryn, 15 282 E
Saffafras, Feuchelholz, das Holz der Wurzel des zu
n Laurageen gehörigen Sassafrasbaums (S. ottlcinale
. FI.) in“ Rordumerita gewürzhaft riechend und
twmeend zu schweiß⸗ und harnkreibenden Aufgüssen und
Teegemischen verwendet. Auͤch das aus dem Holze ge—
won nene Sassafrasbt dient als Heilmittel und als aro⸗
matischer Fufte u Gerranten
ʒ Faßaniden pers. Königsfamilie, von Ardaschir⸗
aheghan oder Arturerres V dem, Sohn Sassans, v*26
n. Ihr. begründet, esüez durch Kalif Dmat da
Za gaparile, Bieech sade un, ecsche Scarex
Saßgari, houpistade ber nat pror Soes rn
dgi hen Seaineth, obn bs e , n
versitüt (feit 1766); Hafenstadt Porto Torrks.
v„Saße in der alten Gerichtssprache jeder Besitzer vor
rundeigentum (Freifassen, Hintersassen, Landjasend.
Zaßge, WoffeEnne
Zagn, Autilopen. —
Saßnitz, Dong! und Seebad auf Rügen, Halbinse
dagnnid, n de Prorer Wiek, (1800) 447 E.
Zaffoferrato Stadt in der ital. Prov. Ancono
Matten am Seitite (1001) 8806 E.
y Raffoferrato ae Gaen Satptan
Malerder BologneserSchule, geb. 1605 zu Sassoferrato,
zest 1888 g Nom; malte meist liebliche Madonnen.
Zafslun, altattihe Borsre
a Suniisch, Wier due idilistin, geb. 1868, be—
Zunt durch ihr Ätteutat auf den Stadthauptmanm von
itetsturg General Trepow, 5. Febr. 1878; von den
eschworenen freigesprochen.
Saffuols, Sabtid her ital. Prov. Modena, an der
Secchiq, (1901) 7o0 E.; in der Rähe vulkanischer Berg
mit Steindiquellen.
Zagybaum, s. Erythrophloeum.
ZSaßnt⸗kul Sleßbence Neete.
Satan (hebt. eaee her⸗. m Buche Hiob der bos—
hafte aber in Gotles Dienst stehende Ungluͤcks und Straf⸗
ngel. später vd. we Teufel (. d.); fatanisch, teuflisch
Satansaffe, s. Shcefd sbb en
ꝙ atanspilz, Vintpit, (Boletus vatane Dene [Tafel
ilze, . fehr giftiger Röhrenpilz mit braunem Hut,
rotem Stiel und blau anlaufendem Fleisch.

313

Sat

Zatellit (lat.), Begleiter, Leibwächter; Nebenplanet.
Saterland, Moorlandschaft im re 0 Frie⸗
oythe, 20 km Ilg., 8 Rmubr., von der Marka und Ohe
)urchflossen, (1900) 4854 E. die ihre ostfries. Sprache be—
vahrt haben. — Vgl. Bröring (1897).
—— eea Historiker, geb. 1842
1 xidi, veröffentlichte umfangrei ika⸗
— F dte zu fangreiche Quellenpublika—
Sati (meist Satti, auch Sutti) hieß in Indien die Fri
die sich beim Tode ihres Jun —S—
eaeeen auf die Witwenverbrennung
übertragen, die in Indien sehr e
igena ger en ist. —— —
atin (irz., spr. täng), seidener Atlas, dann j
tlasartig hergestellte Stoff mit gläuzender Deder
Zatinholz (spr.-täng-⸗), s. Allasholz.
Satinieren (frz.), dem Papier Glanz erteilen; früher
ieß man es durch ein Walzwerk (Satiniermaschine) gehen;
etzt benutzt man dazu den Bogenkalander.
Satire at. satira, satura,- d. i. angefüllt; zu er⸗
änzen laux, Schüssel), bei den Römern entstandene, durch
Lucilius, Horaz, Persius und Juvenal ausgebildete Dich—
ungsart, die die Schwächen und Torheiten der Zeit mit
charfem Witz verspottet. Satiriker, Verfasser satir. Schriften.
Satisfaktion (lat.), Genugtuung, Schadloshaltung.
Satladsch (Sutlej), Nebenfluß des Indus im Pan—
schab, entspringt in Tibet in der Nähe des heiligen Sees
HNanassarowar und vereinigt sich mit dem Tschinab.
—A (pr.schaht⸗), ungar. Großgemeinde,
Ujhely. [Provinzen (Satrapien).
Zatrapen, im alten Pers. Reiche die Statthalter der
Satfuma, Distrikt auf der japau. Insel Kiushiu, durch
Fayencen berühmt.
Sattel, Sitzvor⸗
richtuug für Reiter
Reit⸗S.) oder Halte⸗
dorrichtungfür Gepäck
(Pack⸗S.) auf Reit⸗
oder Lasttiieren. Be⸗
teht aus zwei Trach⸗
ten (Stege) rechts und F
links vom Rückgrat 5. * 3 — Sattel,
)es Tieres, die durch miensatten
ogenförmige Zwiesel (Bäume) verbunden sind. Zwei Kon⸗
truktionen? engl. oder Peitscheu⸗S. [Abb. 1599 4] und
ingar. oder Bock-S. (s. d. nebst Abb. 231); eigenartig der
damen⸗S. sb. Der dei der deutschen Kavallerie seit 1888
ingeführte Armee⸗S. soll die Vorzüge beider Konstruktionen
Sattel, in der Geologie, s. Schichtung. kvereinigen.
SZatteldach, s. Dach nebst Abb. ase
Sattelhöfe, Landgüter mit
ielen Freiheiten und Vorzügen
bor gewöhnlichen Bauerngüͤtern.
Sattelholz, Schirr⸗ oder
Truͤmholz, ein bes. bei Lauben—
ngen, Galerienzc.verwendetes.
hagerccht auf den Pfeiler oder die
ẽRule gelegtes Holzstück (auch J
nehrere eee telholz.
wenliegenden Trägern mehr Tragfähigkeit verleihen [Abb.
Sattellinie, s. Schichtung. — r
Zattelmuschel, eine Art der Scheibenmuschel (s. 3
Zattelpferd, s. Handpferd.
Sattelrobbe, s. Seehunde.
Sattelftorch, Riesenstorch (MNyo
torta T), Gattg. der Storchvögel, ihre
größten Formen umfassend, Schnabel
ang und hoch, seitlich zusammengedrückt
uind sanft nach oben gebogen. Hierher
der Jabiru (M. americans L.), in Sud⸗
metika; Senegal⸗S. (M. senegalensis
ain sabb. 1601)), in Mintck- und
—— *
atteltragen, im Felde an St 5
nes sirengen Arrestes bei der ene eal
e bestehende Strafe, wobei der attelorch
Sträfling eine mit einem Pferdesattel j
eschwerte Stange, auf der Achsel t igedem ẽude
Satthals, s. Krovf J