meist Zihne, die in der Jugend gewechselt werden; sie fehlen
nur bei Bartenwalen, ee Ameisenbär, Ameisen⸗
igel. Das Herz besteht steis aus zwei getrennten Kammern
ind zwel Fetrenutten VoriatnmernDie Jungen wVine
durh Miln. dag Setceehesheter Sautdrusen Milg.
drüsen) ernährt. Die Trächtigkeitsdauer ist im i
ueinen um so größer je größer das Tier. Größere
hoben, meist un her 2, tleinere mehr (bis 20) Junge.
Die Bahlder hekancken Eaugetieratten betragt über
Soäö voffile Safinten sich zuerst in den n
Schichten der Triasformatioii. Unter den lebenden
hefnden she we größten lebenden Tiere (Wale) uͤben
uupt. Einteilung: IT. piacentalia (Entwiclung mi
gildung iner Plaͤzenta): A. Decdiduats (eine Dezidua
in porhanden): a. Piscopiacontais (Plazenta scheiben⸗
— (Si nana), Affen
— Halbaffen (Prosimii), Fledermäuse (Chirotera)
 Jusektenfresser (Iseotivora), Nagetiere —
entiah; pe Deee Dita ———
Nauvtiere (Carnivora), Flossenfuͤßer Einnipedis)
lippfchliefer (amnunguia), Ruͤffeltiere Groboscides)
¶ Tad ciauata doeciauata, ohne Dezidua): Paarzeher
— Unpaarzeher (Périssodactxla), Waltiere
etaees). gahnarnee (Adentata);, II. Implacentalio
Bola coutau Entwicklung ohne Bildung einer Plazenta)
Zeuteltiere (Aarsupialia), Kloakentiere ————
die Floatentene eht wegen ihrer, der der Böge
nichen Klonte auche as gponin die Beuel
tiere wegen ihrer doppelten Scheide als Didelphia, alle
uͤbrigen S. (mit einfacher Scheide) als Monodelphis be⸗
ichnet. Vgl. von Schreber (Fortsetzung von Goldfuß
d Wagner. und d vuerhg Geoffroy Si.
Diloire —OD——
Vlosug ude it an, Ba
3..Aufl. 188001), Weber (Anatoinie und Systematik
1904); üͤber geogr. Verbreitung: Wagner (1851).
Sauggas n Dowsongas (Ns. d.), welches vom Gas—
motor direlt außg dem Generator angesaugt wird, so daß
ein besonderer Gasbehalter entbehrlich ist. Der Dampf
vird in einem vom Geuerator geheizten Röhrensystem
Zangheber, geber sAbb 7b ferzeugt.
Zaugtorse ganteree
Zaugkiesel, s. v. w. Polierschiefer.
Zäuglingoͤbewahransalten, j. Krippen.
Zangm ilbes ahendenetn
Zaugor, engl. Schreibung für die brit.-ostind. Stadt
Zaugrohre sJ. Pipette. — [Sagar
Zaugfchiefer Saugtiefel), s. Polierschiefer.
Zaugwarhen, bei Pflanzen s. v. w. Haustorien.
Saugwürmer, Lochwürnier (Trematödes), Ordnuug
der Plaliwirer aueschern darasiusaedenve Wurme
mit ungeglie dertem, wimperlofem Kör⸗
per, bauchständigen, mudinlosen Saug⸗
zruben; Zwitter“ Zbel Unterordnungen:
3 Nonogdnen Polystomeae, Vielmüuler),
 mit Haken, dhae Generatipns-85
 dußerlich auf der und
ezutlich auf den Kiemen von dFischen; ern
aus den — entwickeln sich dirett die 1602. Doppeltier.
Jungen. Hierher das Doppeltier (Dipiozdon paradoxum
—*— Aob. 1602)), aus zwei miteinander schräg kreuz⸗
förmig fest verwa hsen den, 6210 mm langen Ein⸗ —
Lltieren Lu. II] entstehend, in den Kiemen vieler
Sußwasserfische 2) Digenea (Distoméae, Doptidchen)
 ohne Haken, mit Generationswesel,
leben in den indern Organen der Wirbeltiere. 1603.
Aus dem Ei entstehen bewimperte Laxven, die Fedie.
ig in Schnecken, Wafchelu ac. zu schlauchförmigen
pern (Keimschluͤuchen) umbilden, Sporozysten sind eim⸗
—B———————— Abb. 1603] solche mit Mund und
darn In ‚ den Keimschlauchen eutstehein dann
arven mit Saugnäpfen, Darm ꝛc., die sich vom 3—
Zusgebildelen Ter durch einen schwanzartigen 9
Anhang unterscheiden (Ferkarien [Abb. 1604)),
Whwaüdern, in n Wasstrier vder au ne⸗ —
Pflange gelangen, wo fie sich einkapfeln, bis sie
mit dem Wirt in den Darm eines Wirbeltiers gelangen.
dyo fe sich um geschlechtsreifen Tier entwickeln. Wichtigste
Art der Leberegel (Diinun epatieum T. flbb. 1608).

515

Säu

28-82 mu lg., 6-512 mm br., blattförmig, im Darm
ind den Gallen güngen der Leber namentlich der Schafe,
»erursacht die Leberegelseuche (s. d.). Fast ebenso verbreitet
st der kleinere Lanzenegel (D. lIanceolätum Men
s), schmal, lanzettförmig. D. haematobsum
dilh. (Bilnarzia haematobis Cob.), getrennt⸗
geschlechtig, kommt in den Venen der Äghpter vor
ind, verursacht Blutharnen und Bleichfuͤcht.
Saul (hebr., „der Erbetene“), erster König
von Israel (um 1075-665 v. Arg Sohn des 308.
sis vom Stamm Beujamin, auf Betreiben des Leber—
Samuel nach einem Siege uͤber die Ammoniter egel.
oom Volk zum König erwählt; verfiel in Schwermut und
tötete sg nach einer unglücklichen Schlacht gegeu die Phi—
lister auf dem Gebirge Gilboa (1 Sam. 8231). I
ein Verhältnis zu David s. d.
Saͤulchenflechte, Pflauzengattg, s. Cladonia.
Saäule, in der Baukuust ein senkrechter, freistehender
Träger, bestehend aus dem entweder glatten oder derge
lierten, nach oben sich etwas verjüngenden Schaft, welcher
inten mit einer geglie derten Basis, oben mit einem Kapiiäl
J. d.) versehen ist. Nach der charakteristischen Gestaltung des
ehtern in Verbindung mit dem Gebälk, wie es bes die
zriech. Baukunst aufs feinste ausbildete, bestimmen sich
die verschiedenen Säulenordnungen. [Tafel: Griechisch⸗
Römische Kunst J.) — Vgl. Mauch (8. Aufl. 1908).
Zäule (xristallogr.), s. v. w. Prisma (s. d.).
Saͤulenapostel, nach Gal. 2,0 die Aposiel Jakobus
Bruder Jesu), Petrus und Johannes, weil sie in der
Jerusalemer Gemeinde als oberste Autorität galten.
Saäulenbasilika, eine Basilika (s. d.) mit einem nur
ins Säulen ruhenden Langschiff.
Säulen des Herknules, s. Herkulessäulen.
Zaulenhalle, s. Portikus.
Zanlenheilige, s. Styliten.
Zäulenkaktus, j. Cereus.
Zãulenplaster, s. Colonnato.
Saͤnlenzünder, älterer Geschoßzünder mit Satz⸗
olinder in einem Holzfutter, der je nach der erforder—
ichen Brennzeit abgeschnitten wurde.
Saulgau, Oberanitsstadt im württemb. Donaukreis,
in der Schwarzach, (1905) 4918 E., Amtsgericht.
Sault⸗(de⸗) Sainte⸗Marie (pr. hoh, ßängt marih),
Stadt im nordamerik. Staate Michigan, am Soo— oder
Zauli⸗Saintr⸗Marie⸗Kanal, (1900 10888 E. — Gegen⸗
ber in der kanad. Prov. Ontaͤrio eine gleichnamige Stadt,
4801) 7168 E.
Saulus, s. Paulus.
Saum (Ohm), früheres qrein Flüssigkeitsmaß — 15013
zsterr. Gewicht -281. Wiener Zentner — 164 Kg.
Saumfarn, Pflanzengattg. s. Pteris
Saumigatter, eine Gattersäge zum Besaäumen (Ab⸗
hneiden der KFundungen) der Holzstämme zu Balken.
Saumguallen, s. Hydroidpolypen.
Saumriff, s. Korallenbauten und Tafel: Karto—
graphie II, 12.
Saumtier (vom greh. satgua, d, i. Packsattel), Maul—
er doer Pferd (Saumpferd) zum Tragen von Lasten.
Saumur (Epr. ßomühr), Stadt im franz. Dep. Maine⸗
te doire, an der Loire, (1801) 16 283 E., Schloß (11. Jahrh.,
etzt Pulvermagazin), Kavallerieschule.
Saunmier, Lons⸗ie⸗ franz. Stadt, s. Lons⸗-le⸗zSaunier.
Zaupitz, s. Herenpilz und Tafel: Pilze, 8.
Sauppe, Hermann, Philolog, geb, 8. Dez. 1809 zu
Wefcuftcin, seit 1886 Prof, zu Göttingen, gest. das.
76. Sept. 1893; begründete 18418 mit Mor. Haupt eine
Sammlung griech, und lat. Schriftsteller mit deutschen
Anmerkungen. „Ausgewählte Schriften“ (1896).
Säure, Saureanhnydride, s. Säuren.
Saͤuregrün, Lichtgrün, zur Malachitgrüngruppe ge—
önge Farostoffe, in Wasser mit grüner ß loͤbliche
Zulver; färben Seide und Wolle grün.
Sauren, chem. Verbindungen, deren Wasserstoffatome
in Berührung mit Metallen oder Metalloryden und Hy—
)raten durch Metalle ersetzt werden unter Bildung von
Zalzen. Wenn sie in Wasser löslich sind, schmecken und
reagiexen sie sauer (blauer Lackmusfarbstoff wird gerötet).
Der Wasserstoff ist entweder direkt an ein negatives Ele—
Rent oder Radikal gebunden, wie in den WasßerstofS.