ein theokrat.⸗republikan. Gemeinwesen zu schaffen, ward
don Alexander e exkommuniziert und, nachdem er vom
Volk im Stich gelasfen worden, vor Gericht gezogen,
28. Mai 1198 erst sranguliert, dann, verhrannt. War—
morstatue von Gulotun Ferrara. Werke Wes philos
und geete 1633 —40,,Ausgewahlte Predigten“ (1801)
ge Lilane diee ver usch I868
Ant n An d esor og San heee
Zaboneite q Seifen⸗, Fleckkugel.
Zavorgnan de Brazza, Peter, Graf, s. Brazza.
Savohen, früheres Herzoͤgtum, Stammland der Sardin.
Nonorchie seit i860 zu Frankreich gehörig, bildet die
Dep. Savgienud Haute⸗Savoie. Die Savohyarden spre⸗—
chen eine franz. Mundart und wandern in großen Wen—
sen als Arbeiler in die Fremde.S gehörke anfangs zu
Vallien kan n an Burgund, 534 zuͤm Fränk., 879
m Arelatischen dteich ode an Deutfschland, wurde 1111
Veichogra fsheste Stammvater des Hauses ist Humbert J
Dedand odsen ee tse e
angie 1226 das Reichsvikariat für Ligurien, die Lom—
harde ais Pronneve ¶32 38) erlangte
Chablais und Unterwallis, Amadeus VT. (1848 — 83
das Waadtland Valromey und Cuneo, Amadeus VII.
est. 1891) Nizza, Ventimiglia und Thipasso, Ama—
deus viti. di Graffch. Genf und 1416 den
————
s Villor anceeee (gest. 1637) und Thomas,
urden Stifter der ültern Dinie S. und der Lime S
Lari gnanoe Wittet Amadeus II. (seit 1676) erwarb 1720
Sardinen und nahm für dies und S. den Königstitel an
s Sardinicn) — Bgl. St.-Genis (franz., 1869), Carutti
sital. 18330 1802), vabrugi älal. 1800), de
Angeli 905). - SE. frang. Depattement, s. Sapoie.
Sgvdyer Alpen, Grußpe der Westalpen, zerfällt in
e Montblanen VDentadee indie und Rosseregruppe.
Zavponerrohl e —
Savun Sawa), niederländ. Inselgruppe in Hinter—
ndien CGteside mshaft idg ——————
estett aud Groß⸗Savu, Benjoar und Hokti.
Zawakot, Zweig der Karelier, s. Finnen.
Zawalch Range (sppr. watsch rehudsch), nordamerik.
hdelsengebrer e Colorado, Wasserfcheide zwischen Colo⸗
ado und — 160 im Ig, bis 4381 m hoch.
Zar, altgerman, Waffe, s. Sachs.
Sar, Adolphe, Blasinstrumentenmacher, geb. 6. Nov.
34 zu Dinant in Belgien, geft. 8. Febt. 1894 in Paris,
Verbester und Erfinder — Blasinstrumente (Soxo—
phan Sattube c.).
J Sar Emil, Raͤtionalökonom, geb. 8. Febr. 1846 zu
uernig Gfttrr Schlesteng 1rghe Profein Prag;
qrieb; Die Verkehrsmiltel in Volks— und Staatswirte
chat e VBo eeit
Saritrago L., Steinbrech, Pflanzen⸗
guttg. der Sarifragazeen, Krauter der nördl.
gemathigten Zone. 8. granuiata T. (Rör
nersteinbrech Avb. 1607)), Wiesenpflanze
n zahlreichen Brutknöllchen am Wurzel⸗
— rassifolia L., aus Sibirien, mit
Froßen Blattern, dierpflanze, desgleichen
mbrosa T. (Schollenftesubrech Jehs
ahn Porzellanbinmhen), S8. ss⁊ mentõosa
ie Iudenvarth, Ueblere oft ig Anpt —9
pflauge pegen der langen Ausläufer. ——
ʒ Sarifragageen Pflanzenfanilie der
Scrifraginem Kräuter der gemäßigten und kalten Zonen.
g Sarifraginen dikotyledonische Pflanzenordnung der
horipetglen umfaßt die Krafsulazeen, Sarifragazeen,
Vomnamel dageeidt Platangzeen.
Zarnot bei den alten Sachsen der Kriegsgott.
vZarv Grammatttus, altdän. Historiker, Schreiber des
ischofs Absalon, gest. um 1208; seine „Listoris Danise
(ha. von wE Muͤller, 188068; Hoͤlder, 1886; deutsch
n Jantzen, 188 fg. und Herrmaun, 1901 fg.) wichtige
— Zeitgeschhte und der alten Sage.
Zan GEan Sa), Stadt im Haussastaat Gando in Nord⸗
—————— Niger.
San (pr. ßad, Jean Baptiste, franz. Rationalökonom,
—B zu Lyon, gest. 15. Nov. 1882 zu Paris
Vauvwcche; f

317

Sca

876; deutsch 1331), „Cours domplet d'sconomie poliique
 pratigue“ (s. Aufl. 1852). — Sein Enkel Leon S.,
jeb. 6. Juni 1826 zu Paris, 1871 Milglied der Nativnal⸗
ersammlung (linkes Zentrum), Dez. 1872 bis Mai 1873,
875—77 und 1877278 Finanzminister, 1880 kurze Zeit
Botschafter in London, dann Prasident, des Senats, Jau.
zis Juli 1882 wieder Finanzminister, seit 1886 Mitglied
der Franz. Akademie, seit 1880 wieder Deputierter, hest.
22. April 1896 zu Paris; schrieb: „Dietionnsire des
inances“ (1883fg.), „Nouveaü dictionnaire d'Economie
olitigueꝰ (2 Bde., 1890 - 82; Suppl. 1807) u. a. —
Bal. Michel ranz. 4890). [(A800) 4892 E.
Zanybusch, Bezirksstadt in Galizien, an dd Sola,
Sayce (yr, behß), Archibald Henry, engl. Sprach⸗
sorscher und Assyriolog, geb. 25. März 1846zu Shire⸗
zampton, seit 1876 Prof. zu Orford; schrieb: „Grammar
of the Assyrian language“ (1875), Introduction to
the science of langusge“ (1879), „Lectures on the
ↄrigin and grovwth of religion“ (1887), „Babylonians
ind Assyrians“ (1899) u. a.
Sayda (Saida), Stadt in der sächs. Kreish. Dresden,
n Erzgebirge, (1905) 1370 E., Amtsgericht.
Sayettengarne, s. v. w. Halbkammgarne (s. d.).
Saun, Flecken und Hauptort der Grafsch. S. im preuß.
Neg.⸗Bez. Koblenz, (1905) 83100 E., Schloß der Fürsten
zu Sayn und Wittgenstein, Irrenanstalt.
Sahyn und Wittgenstein, ehemals reichsunmittel⸗
hare Grafschaft, jetzt zu Preußen (Rheinprovinz und Nassau)
gehörig, besteht noch aus zwei Häuptlinien. a. S.-W.-zerleburg,
 reichsfürstlich seit 1798, teilte sich wieder in zwei
Sonderlinien: S.W.Berleburg, Chef Fürst Richard, geb.
27. Mai 1882, S.W.Ludwigsburg, Chef Stanislaus,
Fürst zu S.-W.-⸗Sayn, welcher Name 1860 angenommen
purde. — b. S.⸗W.⸗Hohenstein, reichsfürstlich 1801;
Thef Fürst Ludwig, geb. 20. Nov. 1831.
Sazäwa (spr. has⸗), Sasau, östl. Rebeufluß der Moldau
Böhmen, mündet nach 178 xm bei Dawle.
sb, chem. Zeichen für Autimon (Stibium).
J. B., Abkürzung für südliche Breite.
Sbakh, Salzfümpfe, s. Schott.
Sbiglia (spr. zbilja), Sbiglie, Sbilie, Benennungen
des tunes. Piasters — O,po7 M.
Sbirren, früher in Italien, bes. im Kirchenstaat, die
nilitür. organisierten Justize und Polizeidiener.
Sbornit (xuss.), Archiv, Magazin; Titel von Zeit—
chriften; auch ein Kopfputz russ. Frauen.
S. O. Abkürzung für Seniorenkonvent, South Carolina
Sudkarolina); ve für Skandium; se. für scilioet (lat.),
aamlich; auch fuͤr goulpsit (lat.), hat s gestochen (auf Kupfer⸗
tichen); s. c. für sud conto (ital.), auf seine Rechnung.
Soabtos (lat.), Krätze; stabiös, krätzig.
Soabiõsa ., Sternkopf, Knopfblume, Pflanzengattg.
der Dipsazeen, bes. häufig im Orient und am Mittelmeerr;
bei uns 8. sucoisa T. (Teufelsabbißt, St. Peterskraut), auch
als besondere Gattg. Suoess (Abbist, Abbißkrant) betrachtet,
zuf feuchten Wiesen und in Wäldern; 8. arvensis L.,
Acerstabiose; die wohlriechende 8. zuavedlens Degf.
andere Arten Zierpflanzen, z. B. 8. atropurpurés Vecs.
(Wimwenblume), mit dunkel samtroten Blütenköpfchen.
Scafäti, Stadt in der ital. Prov. Salerno, am Sarno,
18001) 13777 E.; Baumwollkultur.
Ecala (lat. Scaligsri, deutsch Scaliger), ital. Dynastengeschlecht
 in Veronag 1260- 1887). Mastino J. della S.,
Fründer der Macht seines Hauses, 1260 Podesta, 1262
Fapitano; 1279 ermordet. Caugrande 1. (1811-29),
Zauptstütze der Chibellinen unter Heinrich VII. und Ludwig
hem Bayern. Der letzte Regent, Autonio della S., ward
18387 von Gian Galegzzo Visconti verdrängt. Der letzte
der S. starb 1588 in bayr. Diensten.
Scalandva- türb.⸗kleinasiat. Stadt, s. Kusch-Adassi.
Scaletta, Paß (2618 m) iun den Silvrettaalpen,
chweiz. Kanton Graubünden, von Davos-Doͤrfli nach
Fapella im Oberengadin.
Scaliger, Geschlecht, s. Scala.
Sealiger, Jul. Casar, ane della Seala, Arzt,
Khilolog und Kritiker, geb. 28. April 1484 zu Riva, gest.
I. Okt. 1558 zu Agen in Fraukreich. — Sein Sohn
Joseph Justus S., geb. 5. Aug. 15840 zu Agen, gest.
21. Jan. 16098 als Prof. zu Leiden. ebenfalls Philolog,