Swac,, Adolf, Gra von, Dichter, Literarhistoriker und
oerseher ge een zu Brüsewitz (Mecklenburg),
ebte in München, im Besitz einer wertvollen eee
galerie Gem Deutschen Kaiser vermacht), gest. 14.
in Rom; Iche ꝛ Gedichte (6. Aufl. 1888), „Nachte
des Orients⸗ (2. Aufl. 1878), das Epos —A Is
—8319 Dramen (, Die Pifaner“), „Polit, Lustspie
Z.Auf. 1876); ferner „Geschichte der dramat. Kunst un
Ateratur in Spanien“ (1348 84), Kunst der Araber in
Zranien und Sigen“ (2. Aufl 1877) u. a., auch als
Wbesther Span Theater⸗, neue Aufl. 1686 rc.) dedeutend.
Inadhen Güd ehe geehrtettet
5.Schade Ostar, Germanist, geb. 20. Maͤrz 1826
urt. 1863. I900 ord. Prof. in die Hauptwerk:
Aitdiutsheg onetna heeeee *
madel Grnaee de Saltt ded' goctz, besteh
zus dem das Gehrn eiithaltenden Gehirn⸗S. oder S. se
Agern Sinne an den Gesichts·S. smenschlicher S. Tafel:
Setett a seege Swaderhohe dilden den
* Hadeltnochen sind; das Stirnbein, die beiden Scheitelaine
 die beiden Schläfenbeine, das Keilbein, das Hinten
—7 — und das Siebbein, sie sind unter sich und mi
Gesichtöknochen durch Nähte (Suturen) verbunden: die
drang· oder Kronennaht zwischen dem Stirnhein und den
——— die Pfeilnaht zwischen den beiden —
— —— Lambdangaht zwischen Hinterhaupt⸗
n und den Scheteldeieee eh mt isen
ger letztern und den Schläfeubeinen. Beim neugeborenen
nde laffen die born Schadelknochen weiche Stellen
dshen sich (Fontanellen, f.de), vorzeitige verwachna
ühnt zur Verkummerung des Gehirns. Durch die Schüde
ochen führen Offnungen in die Rasenhöhle, zum Gehör—
— zum Rückenmark, für den Eintritt von Gefäßen und
wen, Die Gesichtstnochen find je zwei Oberkieferbeine
Arch den Intermarillartuvchen fs. des miteinonder ver—
pachsen), die Gaumenbeine, die Trunenbeine, die Jochbeine,
untern Nasenmufcheln, das Pflugscharbein, die Unter—
ien S. auch Schädellehre.) — RNur die Wirbeltiere,
quf den Langettfish, haben einen S. sSeinsger Haupt⸗
— Tafel: Stelet Seischiebener Affen Tafel;
Affen - Der ursprüngtich knocplige S. des
nbwos Brimordialkrauiumd wird dadurch zut knöchernen
adeltapfet daß das Knorpelgewebe zu Knochengewebe
wid und dort, wo jenes fehlt, sich fog“ Velegtuoden in
en decenden Weichteilen bilden.
— —— (Trepan), s. Trepanation.
—ã —
li Swadeliehre Kraniologie, die Lehre vom mensche
en Schüdel iu anthropolog. Beziehung, beschäftigt
ih hauptsachlich mit der Schadelmeffung (der Krauis.
metrie). Der Rauminhalt des Schãdels betragt zwischen 1250
dIvoo, im Mittel 1500 oem luber Leute mit groͤßern
idetn s Makrotephalie); das Gewicht vhne Unterkiefer
—— im Mittel 600 , bei Frauen eiwa 1oc weniger.
adh dem Verhältnis des größten Breiten? zum größten
Angsdurchmesse Kangenbreiteninder) wurden die Schüdel
opdnet in Langköpfe Dolichokephalen, f. Dolichokephali⸗
Abb. agse inteelrgeppalen eet
in Zurz⸗ oder Breittdpfe Brachykephalen, s. Brachy⸗
halie Abh, 258). Hauptmeßinstrument ist der Taster:
— —*
Araniometuͤe und —A (1i888). — S. ist auch
.v. p. Vhrenologie . d.).
SndenahCnglische Krankheit.
Zwadelftaͤrte s. Golgatha und Kalvarienberg.
st Saadenertaß, die Entschädigung für einen ent—
andenen Schaden, sowohl positiven Sqhaden ais guch
tgangenen Gewinn, kann auͤßerhalb eines Vertragsver⸗
——— der Regel, nur von dem gefordert werden
in Verschulden rifftef. aftpflicht) J
Schaedler, Franz, is — und Politiker, geb.
8 Dez. Ioe iu Oggersheim 137878 Kaplan, 1807
napitular in Bamberg, 1001 Domdechant. Seit 1880
italsed Gdentrugo Reichstags, seit 1891 auch des
avr. Abgedrdnetenhanfez.
Zohadow Gottfr., Bildhauer, geb. 20. Mai 1764
w Berlin/ feil 1816 Direktor der Berliner Kunstakademie,
pest. das, 28. Jam 4850; bes. Porträtstatuen und Büsten
so: Ziethen. Leopold von Dessau' Berlin), Luife und

319

Sch

Friederike, Föniginnen von Preußen und Hannover, Blücher
Rostock), Goethehüste; schrieb: e oder bon *
Maßen des Menschen“ (6. Aufl. 1886) u. a. — Seine
Zöhne: Rudolf S., Bildhauer, geb. 9. Juli 1786 zu
Nemn, gest. das. 81. Jan. 4822. With. S. Historienmaler,
6. Sept. 1730 u Berlin, seit 1826 Direktor der
Alademie in Düsseldorf, 1848 geadelt (S. von Godenhaus),
zest. 10. März 1862 zu Düsseldorf; Hauptbilder: Christus
inter, den Pharisäern Maumburg), Christus auf dem Wege
iach Emmaus (Berlin), Die Uugen und törichten Jungrauen
 (Frankfurt). —, Bul. Hübner (1869).
Schadrinsk, Kreisstadt im russ. Goub. Perm, am
ziset (zum Tobol), 11686 E. [1(01904) 69 710 E.
Schaerbeet (pr. schahrbehh), Vorstadt von Brussel
Schaf (Ovis), zur Familie der Hohlhörner gehörende
Wiederkduergattg., in Herden unter Führung eines ältern
Rannchens debend. Vom Haus⸗S. (0O. ares Ld, deffen
Stammvater wahrscheinlich der
ors. Mufflon ist, unterscheidet
nan nach Behaarung, Länge und
tildung des Schwanzes uund Form
des Gehörns zahlreiche Rassen.
Außereurop. Hauptformen des
zaus⸗S.: U. KFettsteiß⸗S. in
Kittelasien; 2) Stummelschwanz⸗
3. in Südasien, Nordafrika;
) breitschwänziges oder Fett⸗
Hwanz⸗S. in Kleinasien, Persien,
Afrika; 4) Langschwanz-S. in 4610.
Syrien, Oberägypten, Abessinien; Gemeiner Mufflon.
) Hochbeiniges oder Guinca-S., ziegenähnlich, in Afrika;
uͤrop.: ) Kurzschwanze S.; gehörnte Formen davon: stan⸗
inab. S. und Heidschnucken sö d.), ungehörnte: holländ.
Marsch-S., fries, und dithmarsisches S.,
iAlle mit schlichter, sanfter Wolle; 2) Zackel⸗
S., mit schraubenförmig um die Längsichse
 gedrehten Hörnern und grober
Volle, in Ungarn, Siebenbürgen, der
Valachei, Südrußland; 83) Hangeohr—-5.
 in Oberitalien, Steiermark, Käru—
en; hierher gehört auch das weißgelb⸗
iche Bergamasler S.; 4 geneines
dand-S. im westl. und mittlern Europa, mit zwei Spiel—
irten: a. Behaarung aus Woll- und Granneuhaaren ge—
nischt (ital. S., fränz. und Schweizer Revg-S., bahr.,
holn, hannov., franz. Land-S.);
—
das ungehörnte, schlichtwollige
cutsche S und das durch feine, ge⸗
raufelte, kurze Wolle ausgezeichnete
pan. Land⸗S. oder Merino). Ab⸗
irten des gemeinen Land-S. sind
uch die engl. S. Je nach der Zucht:
ichtung unterscheldet man Woll-S.
und — —5* ernee 2
nentlich die engl. Schläge (Leicesters, S
— ——— 1612. Mahnenschaf.
own⸗ ꝛc. S.). Dauer der Trächtigkeit 141455450 Tage. —
heal Bohm( Bde, 1883), Körte (I888), Witt (1886)
Hentzel (3. Aufl. 1892), Sehffarth (1806), Heyne (1906).
Peitere Arten: Gemeiner Mufflon (Mouflon, O. mustmon
Fred. IAbb. 16107), in den Gebirgen Sardiniens und
Zorsikas; pers. oder vrient. Mufflon (O. orientalis Gm.)
n Persien und Armenien; der Argali (O. argali —*
Tafel: Asigtische Tierwelt, 2), in den Gebirgen
Mittel⸗ und Nordasiens; das Berg⸗S. (Dickhorn⸗S., Big—
sorn, O. montans Guv. Kopf, Abb. 1611]), die einzige
euweltliche Wildschafart, in den kaliforn. und im Felseu⸗
ebirge gFr —*88 9 ꝓanog —— in Nepal; das
Mähnen⸗S. (O. trageläphus Desm. sAbb. i
iordafrik. Gebirgen. 1612), in den
daee an Inne sain. s. Safakik.
afberg, Kalkalpenstock bei San — i
alzburg, 1780 m; Zahnradbahn. it Wolkgang in
Zchafbraffsen, Meerbrassen.
—ADD
Schäfer, Dietrich Dee ahe geb. 16. Mai
845 zu Bremen, 1877 Pros. in Jend, 1884 in Breblau
888 in Tübingen, 1806 in Heidelbera, 1803 n Bn