Schall, Bezeichnung für alle Lufterschütterungen, welche
nan mit dem Gehörorgan wahrninimt; eine kurz dauernde
seißt Knal n länger dauernde Ton oder Geräusch,
achdem die Erschuütterungen regelmäßig aufeinander
olgen dder nicht. Töne werden erzeugt von schwingenden
astifhen Körpern, Staben, gespaunten Saiten, Pfeifen,
Bloden ege größer die Anzahl der Schwingungen in
der Sekunde ist, desto höher ist der Ton; die Zusammen⸗
ebung der Schwingungen bestimmt seine Klangfarbe (. d.):
größer seine Anmplitude, desto starker isi er. Die Shwin⸗
ngen erzeugen zunachst in der umgebenden vuft Schall⸗
wellen, die si wit Wasserwellen fortpflanzen, bis sie unser
Ohr erreichen. Die Schallwellen sind nicht sichtbar, lassen
ich aber mittels der Schlierenmethode photographieren.
der Phonograph . d) und das Grammophon (. d.)
oglihen in Feschalten der Shadwellen und ihre, Re—
oduttion zu dele er eite Im Telehon do heschieht
die —A des S. mittels des elettr. Stroms. Die
Swautgeschwindigteit betragt 880 in der, Sekunde vei
trocknec Luft, bei feuchter Luft mehr. Die Lehre vom S
ꝛeizt Alufiit —
Zchallboden s. v. w. Resonanzboden (s. Resonanz)
Smcallern, eine im 18. Jahrh. auf⸗
omunene Form des mittelalterlichen
Nitterhelms, bestehend in Kopfhaube mit
em Visier sAbb. 1614), spater mit
weglichem Visier und Varthauve (jf. F
Nüstung nebst Abb. 1558). 1614. Schallern.
Schalulfpiegel metallene Hohl⸗
spichel di tthen hohlen Seiten einander zugekehrt
ind im Brennpunkt des einen hört man schwache Ge⸗
üusche die in dem des andern stattfinden, stärker, als
wischen diesen Brennpunkten sTafel: —A 41; be⸗
ubi auf Reflexion der Schallwellen. Hierauf
ehen auch die dstergeideged.)
Sqhalmei die alte Schäferpfeife aus Rohr;
dater Vladinsteunent Buchsbaum [Abb.
isj, durchhie Oboẽ, die sich aus ihr ent⸗
wicell hat verdrängt.
Scalottel alinnan ascalontoum.), orient.
—— dessen Wurzelstock aus mehrern
ngespiten Zwiebeln besteht, von denen die
Abhern in der Kuͤche, die einen zur Bermehe
ung verwandt doechen.
Scalpflag, mehrschariger Pflug zur Stop⸗
gelumkehruni, oͤder seichtgehender Pflug zum *
Zustaudtgen Umkehren alter Wiesen- und — —
dennarbe.
Zwatpfund, alteres schwed. Handelsgewichte A25„orog.
z, Schaiftein, er klastisches 554 schie⸗
eriger Diabastuff, vonkohlensaurem Kalt impräguiert
und mit Kalk und Tonschlamm gemengt, bildet mächtige
Schichtenfystene in der devonischen Formation.
Zmalliere die mit Gehäuse bedeckten Mollusken.
Zaltjahr, s. Jahr und Kalender.
Fwalttag, s. Kalender
Schaluug, bei eleltr. Anlagen die Verbindung der
Nosine Apparate, Leitungen ꝛc. untereinander.
Zqhalung Bretterverkleidung bei Decken.
ote Haluppe ESchalupeß zweithroßtes Boot der Kauf⸗
jahrteifchife in der Ostsee einmastige Küstenfahrzeuge.
Sham, türk.zasiat. Wilajet, s. v. w. Syrien.
Zhamacha, russ. Stadt, s. Schemacha.
nNamade ft, ohamade), Trommelsignal der Be—
gerten gum Kapstultesen, haher Seschlagen, Nach
giebigkeit Jeigen
d Shamadrossel (Rittacincola macroũura Gmel.), zu
en Schmahern gehörige Art der Sünger, oben schibarz,
uuten beaunlichgehe het gunfelnedhe baehn Judlen unß
die großen Sundainseln, beliebter Stubenbogel.
Zwamatten Snien —
Schamanen, im nord Asien die Geisterbeschwörer
und ZJauberer zugleich Priester und Arzte [Tafel: Reli—
Swambein s. Becken. laionen I, 8]
SHhambiume, s. Clitoria.
Schamficlingsmatte, ————
die an den Rahen und Vorderkante der Marfen befestigi
wird, um das Durchscheuern (Schamftelen) des Tauwerts
zu vermeiden

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Sch

a s. anun
ammar, Staat und Vollsstamm Innerarabiens
rdwestl. von Nedschd; eaen —
Scha⸗mo, chines. Sandwüste, s. Gobi.
Schamotte, gebrannter feuerfester Ton; aus S. mit
usatz von etwas ungebranntem feuerfestem Ton werden
„chamottesteine (für den Ofenbau), Retorten, Schmelztiegel
Schampflanze, s. Mimose. su. a. hergestellt.
Schams, Schamser Talt, Tal im schweig Kanton
ürgubünden, 20 Rm lg., vom Hinterrhein durhfflosfen.
Schamteile, s. v. w. Geschlechtsorgane.
Schamujl Schamil), Ben Mohammed, S, Effendi
Prophet und (seit 1830) Führer der kaulas. Bergroͤlter
die er in eine Art theokratischen Staat vereinigte in
hrem Kampf gegen Rußland, geb. 1797 im nördl. —
ergab sich 6. Sept. 1889 in der Bergfeste Gunib; gest
871 in Medina.
Schan, der birman. Name für einige zu der Gruppe
der Thai gehörige Stämme; eroberten im 18. Jahrh.
dinterindien, ein Zweig von ihnen, die Ahom, setzte sich
in Assam fest [Tafel: Ethnographie J, 6.
Schandau, Stadt in der sächs. Kreish. Dresden, an
»er Mündung der Kirnitzsch in die Elbe, (1905) 8373 E.,
Umtsgericht, Hauptzollanit, Schifferschule; eisenhaltige
Quelle, Kuranstalt, Sandsteinbrüche sKarte: Branden
burge?c. J, 6].
Schandeck, Schandeckel, auf Holzschifsen Planke, die
von vorn nach dty wagerecht durchlaufend, in der Höhe
des Oberdecks die Spanten bedeckt.
Schandorph, Sophus, dän. Dichter, eigentlich Skam—
drup, geb. 8. Mai 1837, zu Ringsted, gest. 1. Jan. 1901
in Kopenhagen; schrieb Gedichte („Feste og Sögnedage“,
887) Dramen („den Midtpunkt“, 18863 Hjecmkomst“,
18039, vor allem aber Novellen und Romane (.Novellet⸗
er““, 1882; „Stovfogedbernene“, 2. Aufl. 1884; „Stil—
selivs Folk“, 1889; „Poet og Junker“, 1892; „vVilh.
Vangs Studenteraar““, 1804) u. a,
SHaudschrift, s. v. w. Pasquill.
Schandung, Befleckung oder körperliche Verletzung einer
Perfon, wodurqh diese mit einem dauernden Makel behaftet
vird (Entmannung, Defloration, Notzucht ꝛc.). Gräber-3.
 Kirchen⸗S., Verübung beschimpfenden Unfugs an Grä—
Fern (sf. Gräberfrieden) und Kirchengebäuden.
Schanfigg (Schalsigg), Hochtal im schweiz. Kanton
Sraubunden, von der Plessur durchströmt, 20 xm eIlg.;
oberste Stufe das Sapün. Hauptort Langwies. 1877 m
i. d. M., (1000) 285 6.
SEchanugalla, richtiger Schaugallo, Volk zwischen Abes⸗
in en dem Gebiet der Homran, und der Barea, gehören
hrer Sprache nach zur Urbevölkerung von et
Schang? hai Shang⸗- hai), bedeutendste Handelsstadt
xhmas fRarte Asien I, 12), Prov. Kiangesu, am Wu⸗
ung (Hwang-pu), 22 xm von dessen Mundung in den
Jang-tse-kiang, (1904) 661 200 einheimische E. (1900)
774 Auslünder, Hafen mit Kai, Trockendocks, Werften;
Zauptausfuhrartiket Seide, Tee, Baumwolle. 1842 von
Fen Engländern erobert und seitdem den Europäern geöffnet.
Schaͤuker (Chancre), Geschwür der Haut und Schleim⸗
jam der ãußern Geschlechtsorgane, tritt in zwel Formen
uf: der weiche S., durch einen kurzen, meist in Ketten
ruftretenden Bazillus verursacht, entsteht schon wenige
Tage nach Ubertragung der, Austedung, Hat oft eiterige
mphdrüfenentzüudungen (. Bubo) zur Folge, heilt nach
er bis fünf Wochen; Behandlung: Tnappe Diät, anti—
ptischer Verband; der harte S. entsteht erst uach 3ÿ4
Wochen, ist Anfangssymptom der Syphilis (s. d.).
Zmankerseuche, s. Beschälseuche.
Zchankmaß, s. Schenkmaß.
—chantwirtschaft, s. Gastwirt.
Zchan⸗fi, Binnenprovinz des nördl. China, 207 300 qkm,
1804) 9906000 E., gebirgig; Hauptstadt Tai-jüen.
Schanstaaten, Staateugebilde der mongol. Schan—
tümme in Hinterindien, zwischen Siam, A, Birma
ind Jün-nan, zwischen England, Frankreich und Fün-nan
eteist, etwa 46900 qkxm, 5 Mill. E. — Vgl. Colquhoun
W — Fide Gatt 1890).
Schantarinseln, Inselgruppe vor der Tugorschen
—A des Ochotskischen Meers, zum —
füstengebiete gehörig, zusammen 2877 di, unbewohnt.