den benutzt, jett durch die antiseptischen Verbandstoffe,
35 we Vee (Verbandwatte), gereinigte,
entfettete Baumwolle, verdrängt. —
Scarrieren (Charrieren, frz.), roh bearbeitete —
an Steinen mit dem Scharriereisen (s. Steinmetzwerkzeug
iebst Abb. 18040 glaͤtten.
Zqarrtier, j. Surikate.
Zmarrvoͤgel, s. Hühnervögel.
Zcharte, Pflanzengattg., s. Sexratula.
Zmaͤrliin, Heerführer, s. Schertlin. Mwn
Scarung, im Bergwesen das Zusammenlaufen z
hinge in ciem spitzen Winkel. zebr
Scharwenka hilipp Kompouist, geb. 16. Febr.
ser in Samter, Midireltot des von seinem Bruder Ier
— gegründeten Konfervatoriums in Berlin; schrieb Or⸗
stere Choteeeun Bruder Xaver 57
h. Jon Isbd in Senler, Dichot seines seit 1808
mit der Klindworthfchen Klavierschule vereinigten Konser—
vatoriumgein Berlin; Klavierstücke. tlei
Scarwerk, bei Maurern und Zimmerleuten eine
— außer der S auch Fronen.)
arschi, chines. Hafen, s. Scha⸗si. J
— *— — Säbel russ. Kavallerie, au
iner Koppel, über die Schmter getragen
Scha⸗s — (eit Is06) in der chines. r
— 5
Sqaßonrg ungar. Segesvar, Hauptstadt des Ko—
ditats Grodtotebiten Dichenduürgen, u der Großen
dotel, (1805) 10868 E.; hier 31. Juli 1848 Riederloge
vn Insurgenten unter wegjagen
Naßsen (hassen, frz. ohasser), wegjagen.
— 53— I in Tanzen sich mit durzen Schrit⸗
en, Leitend sottbewegen. (08. Chasss.)
ad wati —8 —*— des vereinigten Tiaris und
uphrat, 160 ig.
* Smattenbits, hattenriß, Silhouette (nach dem ap
men srang dinen ee ienn he Silhouette, gest.
Us7), meist Profilbild einer Person, hergestellt in schwarzer
arhe mit wenigen weißen Strichen; duch die gus schivarzem
bapier ausgeschnittenen kleinen Profilbildnisse und geure—
d Profldildchen Val. Coisep (isso
attenblume, s. Masanthemum. J
Sqaltentafer — Gattg. der Schwarzkäfer,
deren langgestreckte Arten in oder, Riehlec aben. Be—
annteste it der Mehltüfer (s. Riehlwurni nebst Aod. 11609.
Syattenrifz sEdantendiv.
Smatuie aen soatdla), fülschlich Chatonille,
Jasthen zur Aufbewahrung von Gold, Kostbatkeiten, Pa—
diereu ec. die Privatkasse eines Fürsten; daher Schatullen⸗
— B———— lediglich als Privatnann besitzt.
Schatz Vorrat von Kostbarkeiten oder Geld (Staats-S.,
— eine entdeckte Sache, die so lange verborgen
Flegen hat, daß der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln
st. hehdet nach g 984 des Bürgerl. Gesetzbuchs zur Hälfte
dem Finder, zud Hälfte dem Kigentümer der —Sache, in
welcher der So verborgen war.
Sqatzami, oberste Finanzbehörde,
——
EVasanweifungen „s. Staats-Zwãtzeit,
 s. v. w. Syldin (I. d.)
dchagungbwert, Valvationswert.
Valvatidu
Schaube, in der Reformationszeit der
vorn offene, mantelartige Oberrock, öfters
aus Samt geserugt uat Pelz gefuͤttert und
mit Pelztragen Abhe 1ẽ is 1618. Schaube.
Sanbrote bei den Israeliten die
wölf auf dem Schaubrottische, im Tempel zu Jerusalem
ats Opfer ausgelegten Brotkuͤchen, die an jedem Sabbat
erneuert wurden 3 Mos. 24, s fg. für die Stiftshütte
vergrdnet.
ZPauenburg, Grafschaft s. Schaumburg.
ẽancusecns, ehe Reg.⸗Bez. Oberfranken
w Frankenwaid an der Selbitz, (1905) 1126 E., Schloß
zaumwo webccai
Zwauer, Warenprüfer, s. Braker. t
ze hanerinnit Hafenarbeiter, der das Laden un
öschen der Eifte dugte

323

Sch

Schaufeln, beim Rinde die Ersatzschneidezähne; beim
Ilch- und Damwild die Verbreiterung des obern Teils der
Beweihstangen [Abb. 1618), die sich erst im Laufe der Jahre
sangehender Schaufler, Schaufler, starker und
dapitalschaufler) herausbildet. spellers (s. d
Schaufelräder, die Räder des Radpt
Schaufelwein (frz. vin de pelle), Wein
se gelüftetem (mit Schaufeln umgeruͤhrtem)
Most.
Schaufelzähne, die breiten Schneide—
hne im Unterkiefer der Wiederkäuer.
Schaufert, Hippolyt Aug., Lustspieslæ —
ichter, geb. 6. März 1835 zu Winuweiler Sen
Rheinpfalz), gest. 18. Mai 1872 zu Speyer; aufel.
Betfasser des Preislustspiels „Schach dem König“ (1860) u. a.
Schäuffelein (auch Scheufelein, Schenftelin), Hans,
Maler und Holzschneider, geb, um 1480 in Rürnberg, gest.
340 in Nördlingen; Hauptwerke: Altarbild in der chemal.
Abtei Ahausen, Judith und Holofernes (Nördlingen),
Zolzschniite zum „Theuerdank“.
Schaufler, ein alter Elchhirsch (mit dem vierten Ge—
veih) oder ein Damhirsch (mit dem dritteu Geweih). (S.
Schaufeln nebst Abb. 16109.)
Schaumburg. 1) S. eigentlich Schauenburg, ehemal.
Vrafschaft in Westfalen, seit 1618 Fürstentum, beim Aus—
terben der Fürsten 1640 zwischen Braunschweig-Lüneburg,
Zessen-Cassel und Lippe geteilt. Der kurhess. Anteil, nach
em die Gemahlin des letzten hess. Kurfürsten Friedrich
Wilhelm JT. und deren Kinder Grafen und Gräfinnen vou
A
reuß. Reg.-Bez. Cassel, der lippesche Anteil das Fürstent.
Schaumburg-⸗Lippe (j. d.) — 2) Standesherrschaft im
»reuß. Reg.⸗ Bez. Wiesbaden, früher denn Haus Limburg
sehörig, 1666—1707 im Besitz der Linse Nassau-GSa
707 1812 in dem von Anhalt-Bernburg-Hoym-S.
iel dann an den Erzherzog Johann voun Osterreich und
essen Sohn Erzherzog Stephan, nach dessen Tode (1867)
estamentarisch an den Herzog Georg von Oldenburg, wurde
ber 1887 durch das Reichsgericht dem Fürsten Georg Viktor
on Waldeck zugesprochen. Das Stammschloß S., beim Dorfe
Haldninstein, an der Lahn, wurde 1860 vom Erzherzog
Slephan in engl.-got. Stil neu erbaut. — 8) Gräfschaft
m Erzhzgt. Osterreich ob der Enns. Die reichsunmittelaren
 Grafen von S starben 1660 aus. Stammburg bei
Fferding in Oberösterreich, jetzt Ruine.
Schaumburg⸗Lippe, Fürstentum und Bundesstagt des
deutfchen Reichs fKarte: Mittleres Westdeutschland
bei Rheinprobing], 840 4km, (1900 43 132 1805: 44 992)
neist prot. E. [s. Beilage: Deutschland], *
imsaßt den westl. Teil der ehemal. Grafsch. 3*
-Zchaumburg; ausgezeichnet durch gutes Acker⸗ Woa
and, Holzz, Steinkohlen. Staatsform —
nftitutlonell⸗ monarchisch. Verfassung vom 9
7. Nov. 1868; Landtag von 16 Mitgliedern; 3 39 9
u. VBundesrate ein Bevollmächtigter, im G 5
Reichsstage ein Abgeordneter. Oberlandes⸗ W
gericht gemeinschaftlich mit Oldenburg, Land⸗ b
jericht in Bückeburg, zwei Amtsgerichte. 1620.
Zaupt⸗ und Residenzsiadt Bückeburg. 1906: 3853
Stdentliche Einnahnen 640 190, außerordent⸗ ippe.
siche 80 287 ⸗0, Auͤsgaben 677321 bez. 22150 C, Staatschuld
 444 300 .4 Anleihen. Die Truppen stellt das Fürsten⸗
m zum preuß. Jägerbataillon (Westfäl.) Pr. 7. Wappen
eigt Abb. 1620. Orden; der Schaumburg⸗Lippesche Haus⸗
rden. Landesfarben: Weiß-Rot-Blau.
Geschichte, Die Linie S. oder Lippe-Bückeburg wurde
1618 durch Graf Philipp (gest. 1081), Sohn des Grafen
Simon VI. zur Lippe, gestiftet. Seine Söhne Friedrich
Thtistian (gest. 1728) und Philipp Ernst stifteten 1681 die
inien Bückeburg und Alverdissen, von denen die erstere
1777 mit Graf Wilhelm (. d.) erlosch. Graf Georg Wilhelm
rat 1807 unter Annahme des Fürstentitels dein Rhein—
und bei und verlieh dem Lande 1816 eine ständische Vers
assung. Ihm fsolgte 21. Nov. 1860 Fürst Adolf Georg
gest. 3. Mai 1898), diesem sein Sohn Georg (. d.).
Schaumkraut, s. Gardamine.
Schaumünze, s. Medaille.
Schaumwein, moussierender Wein, infolge seines
zehalts an Koblensfäure schänmender Wein. Nach der franz.