Scheideer durch trockne Scheidung gewonnenes Erz
—————— Alpenpüsse im schweiz. Kauton
—R Große oder Hasli⸗s., 1061 m hoch, führt
em Hadli- zum Glndelwodtet. 2) Die aleine oder
—— m hoch, von Grindelwald nach Lauter—
orunnen; dber die Kleine S. führt die Wengernalpbahn
non der die, Jungfraubahn f. Jungfrau) absweigt.
Zceidekunft frühet Bezeichnuug der Chemie.
Sgheidemanten Karl, Sänger GBariton), geb
dan Ahs u Weiman igr e Mised des gef
theaters, daß seitdem an der Dresdener Hofoprr.
Scheidemunge im Gegensatze zu dem eigentlichen
Bihrungee oder Kurantgeld diejenigen Münzen, welch
nur p Zahlungen im Kleinverkehr dienen und deshalb
ur bis Ju einem bestimmten Betrage (in Deutschland
Silbermüngen bis zu 20⸗A, Nickel- und Kupfermünzen
dis uui 0) als gesetzliches Zahlungsmittel genommen
werden müssen. Sie haben in der Regel einen höherr
Nenn wert als jhnen nach ihrem Metallgehalt zukommt.
Zheidenfluͤgler, gauen —
Scheidenmnchein Golopidas), zu den Siphoniaten
Lorige Muschelsamilie Hierher die Gatta. Sojen Mehser⸗
cheideß mil erader fanger Schale
gẽmeidenfhn abei (Onionis),
attg. der Sumpsobgel, un hühnet⸗
Atigem Koͤrper zwei Arten auf der
Inseln der füdl. kalten Zone, darunter
schwarzschnäblige S. 0. minor;
artl. IF 16281), von Rebhuhn⸗
ehe, resfen Funge und Vier der
2 1628. Scheiden⸗
Zweidewasser, s. Salpetersüure. vdeh
Sheidingen, Burgsheidungen.
ʒSgeidr aspar, dehser Dichter, gest. 1666 alt
Schulmeifler in Worms, übersetzte Dedekinds lat. „Gro—
pianus“ ns Deutsche, u. a. — v Hauffen (1886).
Scheidung GEhescheidung), s. EChe. S, von Tisch und
Dett im Gegensatz zur Auflosung dem, Bande nach die
Trennung ded Eheleute auf Zeit oder Dauer, also die
J——— des ehelichen Zusammenlebens (Buͤrgerl
—
de Sheidung ehnisti. s. v. w. Aufbereitung (s. d.); auch
fr esanauun genannie Prozeß bei der Zuckerfabrikation
ucer) heißt S.
et ———
neibe, s. Cephalotaxus.
Sqcheiner, asee Astronom, geb. 25. Juli 1579
u Wald in Schwaben, gest. 18. Juni 1650 als Rektor
des Jesuitenkollegiums zun Neiffe erfand den Panto⸗
saphen, besumnte aus den Syhnmunan der Flecken
die Rotationszei der Sonne und lieferte die erste Karte
der Pondberge Er schrieb Kosn Urina“ (oz0)
Sqheiner Zuus isrephotee geb 25. Rob Igss
Vn Köln feit 1804 Prof. in Berlin und Astronom am
bsewaloraned Potsdam; schrieb: „Spektralanalyse
der Gestune I880), „Photographie der Vestirne (1897),
Photogtdhotomelcifte unsa e e popnlae
Bau des Bentee ——“— ——
Sceinfeld Bezirksstadi im bayr. 55 Mittel⸗
anken, im Steigerwald, an der Scheine, (1905) 1262 E.
Amtseriht Schloß Schwarzenberg.
Zgeinsrucht. dugt eta.
Scheinfüßchen Pfeudopodien.
Sqcheintos (Asphyxia), derjenige Zustand, in wel⸗
hem die Erscheinungen des Lebens nicht e bemerkt
werden, inden Gehirn, Lunge und Darm ihre Funktionen
eingestellt haben, Ase Empfindung und Bewegung
ollig fehlen, Herz und Gefäßsystem aber in sehr schwachem
Srade noch taͤtig sind, so daß noch einzelue Herztöne
voee werden. Der ünterschied vom, wirklichen Tode
nt darin, daß die clekir Erregbarkeit der Mustkeln
exhalten bleibt, Totenstarre und Fäulnis nicht eintritt.
Behandlun Scheintoter: künstliche Atmung durch abwechelnden
 Druck auf den Brufikasten und Erheben der Arme,
di und Hautreize, reizende Klistiere —
Sasselt AUsco).
——. i— sehr starke Lichtquellen (meistens
Bogentammen ey großer Stromstärkeß, die mit Parabol⸗
piegeln versehen und — drehbar sind, um das konzen⸗
Brockhaus Kleines Konmoersations-eriton. 5. Aun. .

25

Sch
rierte Strahlenbündel zur Beleuchtung eutferut liegen
Begenstände benutzen hideleuch mentjerut liegender
Scheinzwitter, s. Hermaphroditismus.
Scheitel (Yortox), der mittlere oberste Teil des
nenschlichen Kopfes (Wirbel). S. einer Linie, die Endpunkte
erselben; S. einer Kurve, die Endpunkte eiuer Achse oder
ines Durchmessers; S. eines Winkeis, die Spitze desselben.
ZScheitelauge, s. Parietalauge.
Scheitelbeine, s. Schädel.
Scheitelkreis, s. Höhenkreis.
Zcheitelpunkt, s. Zenith.
Scheitelwinkel, zwei Winkel, bei denen die Schenkel
)es einen durch Verlängerung der Schenkel des andern
entstehen; fie sind gleich groß.
Scheitholt, s. v. w. Trumscheit.
Scheki, türk. Gewicht, s. Cheky.
Scheksna, J. Nebenfluß der Wolga in den russ. Gouv.
stowgorod und Jaroslawl, Abfluß des Bjeloosero, 446 Km
ig., gehört zum Marien- und Alexanderkanalsystem.
Schelam, brit.costind. Stadt, s. v. w. Salem (s. d.).
Schelch, s. Hirsche.
Schelde (frz Ebéuut, bei den Alten Sealdis), Fluß,
eutspringt im vige Dep. Aisne, tritt in die belg. Prov.
Hennegau über, teilt sich unterhalb Antwerpen in den Nieder⸗
landen in Ooster- und Wester⸗S. (Hont), erstere südl. von
Bergen op Zoom durch einen Damm gesperrt, beide unter
sich und mit der Maas durch Rebenarme verbunden, mündet
Karte: Niederhande ꝛc. J. 8] nach 389 km (848 km
Ienrd in die Nordsee; Nebenflüsser. Haine, Dender,
Rupel, l. Scarpe, Lys. — Bal. Guillgume (franz., 1903).
Schelfhout (pr. schelfhaut), Andries, niederländ.
dandschaftsmaler, geb. 16. Febr. 1787 im Haag, gest.
das. 18. April 1870; kleine Winterlandschaften, daelt
lungen der grünenden Natur und Marinen.
Scheliff, größter Fluß Algeriens, entspringt in der
Prov. Oran, mündet nach 650 kmenördl. von Mosta—
Janem in das Mittelländ. Meer.
Zchelk, Höhenzug, s. Haar.
Schelt (z0olog.), s. Hirsche.
Schelklingen, Stadt im württemb. Donaukreis, (1905)
6583 E. ehemal. Benediktinerabtei Ursprina (11271806),
etzt Baumwollweberei.
Scheul, Hermann, lath. Theolog, 25 28. Febr.
1850 in Freiburg i. Br., 1888 Prof. in rgurs, gest.
z1. Mai 1906; shrieb: Kath. Dogmatik“ (3 Bde, 1880
03), „Goͤttliche Wahrheit des nn I89s fg.),
Der Kutholizisimus als Prinzip des Fortschritts“ (1886
Aufl. 18908), „Apologie des Christentums“ (Bd. 1
02), „Ehriflus“ (1903) u. .
Schelilack, Gummilack, ein auf jungen Zweigen ver—
chiedener Sträucher und Bäume (Aleurites Iacoifera
F, Ficus religiosa I. und indios Rovb. Butea fronlosa
 Rox. u. a.) infolge des Stichs des Weibchens der
Fummischildlaus (s. Schildläuse) ausfließendes Harz, bil—
det, nachdem der von, den ausgekrochenen Insekten her⸗
cuͤhrende rote Farbstoff durch Kochen mit schwacher Soda⸗
ug beseitigt ist, den gelblichbraunen Körnerlach der durch
Schmelzen und Auffangen auf Pisangblättern in den fer⸗
tigen S. oder Tafellack übergeht. Dieser ist löslich in Al⸗
— ng er dient zur Be⸗
reituug von Firniffen, Sie, ellack, Kitten. Marln⸗leim—
zum Steifen und Gheen der
Filzhüte, mit Ruß versetzt als unauslösch⸗
uͤche Tiute ꝛc. Marokko.
Schellah, Stamm der Berbern in
Schellbeere, s. Rabus.
Schellenbaum, Musikinstrument, s.
dhalbmond. lburg.
Schellenberg, Stadt, s. Augustus-Schellendorff,
 Brousart von, sJ
aronfart von Sqhellendorff.
Schellenente, s. Tauchenten.
Schellentracht, eine im Anfang des 1624.
eheh abüche diode, die Kleider Ges. Schellentracht.
im Saum), sowie Gürkel, Schuhe ꝛc, mit kleinen Schel—
en oder Glöckchen reihenweise zu besetzen; seit Ende des
5. Jahrh. nur noch der Rarrentracht vorbehalten fAbb. 1624).
Schellfische (gadidas), Familie der Weihflosser, mit
ehr kleinen Schuppen, 1483 Rückenflossen. kehlständigen
.