Nach Beendigung der Landausbildung werden sie zu Natrosen
der Torpedomahrofen ernannt. Dienstzeit d Jahre (ltse Jahr
as S. v Joehre gefehliche Diensizeit und Ahe für die Aus—
bildungh. Ein Sabann Bools oder Steuermann, Feuer⸗
werls⸗ Torpeder⸗, Zeugoffizier oder Zahlmeister werden
Schiffstapitan, ESEgiffer.
au insrkigssitskaton,Heststelung deg Grades
— der Seefahigkeit eines Handeloͤschiffes; sie bildet
ie Grundlage fuͤr die ve der 3
und wird von privaten Klafsifikationsgesellschaften (in
Deutschland der Germanische don Berlin, in England
oge internationales Buͤreau Veritas) ausgeübt, die
dlassisikationszertifstate ausstellen, Vorschriften fuͤr Neubau
und Ausbesserung von Schiffen erlassen und die Aus—
führung durch Sachverständige überwachen.
Schiffskreifel, gyrostopische Schlingerbremse, Vor⸗
— zur Dämpfung der Schlingerbewegung von See—
ampfern, besteht im wesentlichen aus einent, um elne
vertikale Achfe rasch rotierenden Schwungrad: von E. O
Schlick F.d.J erfunden.
Schiffslast, im Maß des Schiffs⸗
aumgehalts (Tonnengehalts) oder der Tragfähiglkeit, früher
verschiedener Groͤße (s. Kommerzlast), jett durch die
nne von 1000 Rg —2600 Pfund, das Kubikmeter und
as engl. Registerton (— 100 engl. Kubitfuß — 2,815 cbm;
lebm Vn Registertons) erfebt.
Schiffsinalßch ine, jeder Motor, der, in ein Schiff
drgebaut zur Fortbewegung desselben dient; bes. die
dunaine fTasel: Dampfmaschinen, 81 der
dam schiffe (s. d.), dann auch der Petroleummotor und
er Elektromotor.
Sqchiffssnobel, Goldmünze, s. Nobel.
Schiffs offiziere, die zut Unterstühung des Kapitäns
r der Führung des Schiffs bestimmten Angessellten (Steuer⸗
eute, Maͤschinisten), mussen das Schifferpatent (s. ———
haben; auch Arzte, Proviant- und Zahlmeister gelten als S
Schiffspfund, ülteres Handels- und Frachtgewicht
in Dänemark — 160, in Schweden — 170 Kg.
Swiffsregister amtlich geführtes Verzeichnis der
ee⸗ und Binnenhandelsschiffe, enthäült Namen und Gat—
ang des Schiffs, Größe und Tragfähigkeit, Zeit und Ort
er Erbauung, Nachweis des Rechts, die Nationalflagge
J führen, Heimatshafen, Reeder nebst dessen Nationali—
tüt. Uber die Eincegifitierung wird ein Zertifikat von
der Shhiffsregisterdehorde gusgestellt.
Schiffsrolle, in der Handelsmarine s. v. w. Muster⸗
rolle (f. d); in der Kriegomarine die Verteilung der Be—
ahung fuüt' die perschiedenen Dienstzweige, wichtigste die
Gefechis⸗ oder Klarfschiffrolle. Das Rollenbuch enthält
S. mit den Namen der und Offiziere.
Schiffofchnabel, s. Rostrum sAbb. 1844).
Schiffsschraube, f. Schraubenpropeller.
Schiffslonne, s.
Schiffs hphus, s. Flecktyphus.
d Schiffsver meffung, Eqhiffseiche, die Ermittlung
t dadingesͤscten eines Schiffs — Feststellung des
aumgehalts, ist in allen Seestaaten gesetzlich vorgeschrieben,
vn im Deutschen Reiche durch besondere Behoͤrden, die
urch das Reichsfchiffsvermessungsamt beauffichtigt werden,
nach der Schiffsvermessungsordnung vom 20. Juli 1888 nach
wemn besoridern Vermessüngsverfahren, der Moorsomschen
egel, ausgeführt. Über die wird ein Meßbrief —J
Schiffsber mögen EOrz. kortune de mer), Bezeich—
nung fur Schiff und —12— d. h. fur dasjenige Schiff,
auf welches sich die von einem Glaubiger des Reeders er⸗
hohene Forderung bezieht, und die Fracht derjenigen Reise,
anf — diese Forderung entstanden ist.
Zechigswerft, f. Werst.
Schiffswerftkäfer,Holzfresser.
Schiffswurm, s. Bohrmufheln sAbb. 288).
Schiffszwieback, kuchenförmige Stücken ungegorenen,
Jetrockneten und durch Ofenhihe an der Obersitche ver—
alasten Mehiteigs, fade schmedend, aber fehr halthar.
Schiffweiler, Dorf im preuß. RegBez. Trier, (1800)
383 E.; Steinkohlen⸗, Eisenerzgruben.
Schiften, von Raubpögeln: Schwungfedern be—
ommen; in der Baukunst: einen Balken der Länge nach an
und quf, den andern verbinden.
Schiftner. s. d. w. Kadler.

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Sch
Schi⸗ga⸗tse, Hauptstadt der Prov. Tsang im chines.
kibet, 8000 E., wichtiger Verkehrsort, 2 —*
—A———
zorzüglich in der Ie von dem legitimen Kalifate, das
je nür unter den Nachkommen des Ali vererben lassen,
ich von den Sunniten (s. d.) unterscheiden und unter—
iuander wieder in mehrere Parteien zerfallen: Imamiten,
Ismailiten, Zeiditen u. a. [Karte: Bevölkerung 11I,4)]
Schikane Exz. hieano) in böswilliger Absicht dereitete
Schwierigkeit; Kniff; Schikanueparagrapi, im Volksmunde
ereg 236 des Deutschen Bürgerl. Gesetzbuchs (,Die
Ine nne eines Rechts ist unzmassig, wenn sie mis den
Zweck haben kann, einem andern Schaden zuzufügen?).
Schikaneur (spr. nöhr), Ränkeschmied; schikanieren, ärgern,
stänke schmieden.
Schikaneder, Emanuel, Ieinternehe und Ko⸗
miker, geb8. April 1751 zu Regensburg, gest. 21. Sept.
812 in Wien, verfaßte Dramen und Opernlerte (darunter
en zu Mozarts „Zauberflöte“). Werke (1792). — Bgl.
(1901).
Schikärpur, Distrikshauptstadt in der Div. Sindh
er indobhrit. gesengeolwerncurnschat Pandschab, r. am
Indus, 8 49 491 E.
Schi⸗ka⸗tse, chines.⸗tibet. Stadt, s. v. w. Schi⸗gae⸗tse.
Schild Mehrzahl Schilde —— in übertragener
gedeutung für schildförmige Dinge auch das S. —
zahl Schilder]), die tragbare Schußwaffe von Holz, Flecht⸗
vert, Leder ober Metau, in runder, rechteckiger oder halb⸗
mondförmiger Form,im Altertum und Mittelalter zur
Sicherung — die Angriffswaffen bestimmt und mittels
es linken Arms gehandhabt. Im Mittelalter hießen die S.
neist Tartschen. (S auch Panzerschilde.) Die Schildzeichen
nachten schon früh eine einzelne Person, eine Familie oder
in hanzes Volk kenntlich und erweiterten sich zu Schild⸗
dern aus denen die Wappen entstanden. [Tafel:
Vappenkunde J, 16 — S., in der Baukunst ein
Stůck schwachere Wand zwischen zwei Pfeilern (Schäften)
nd unter dem diese verbindenden Bogen Gchildbogen);
uch die Stirnseite eines Bogens.
Schilda, preuß. Stadt, s. Schildau.
ẽschidamsel, s. Drossel.
Schildassel, F Skolopendren.
Scqhiidau «falschlich Schhitda), Stadt im preuß. Reg.⸗
gez. Merseburg, (1905) 1836 E., Geburtsort Gneisenaus.
S Schildbürger) [(1805) 4946 E., Amtsgericht,
Schildverg, Kreisstadt im preuß. Reg.⸗Bez. Vosen,
Schildblume, s. holono.
Smiidbüurger (die), Vollsbuch, Sammlung törichter
pie die — den Bürgern der Stadt Schilda
der Schildau zugeschrieben werden, zuerst gedruckt 1697,
puler auch unter dem Ramen Lalenbuch *
Schildoͤrüse (Glandula thyrooidsa), drüfenartiges,
efͤßreiches Organ am Hals vor dem dingerpet und
Aswarts vom Schildknorpel des Kehlkopfs, ildet/ kranks
saft angefchwollen, den Kropf; ihre Entfernung exzeugt
aαιν ορνivs (s. Caohexia). Auch steht die
S einigen Gehirnkrankheiten, Myrödem, der Base—
—5 Krankheit u. a. —A sö daß diese
urch Darreichung von Schilddrüsensubstanz, vom Kalb oder
Zammel (Schiloͤdrüsenfütterung; die wirklende Substanz
Jod) geheilt werden. — Bgl- Rose (1808), Oswald
odiy ndftãdt. (. Aufl. 10604).
Schildesche, Doͤrf im preuß. Reg. Bez. Minden, (1905)
7606 E. cvang. Rettungshaus für Kinder.
Schlidfarn, Pflanzengattg., s. Asspidi um.
Zqiidfisch, s. Schiftshalter Abb. 1628).
csqiidgrofchen, Landsberger, alter süchs. Groschen des
185. hß benannt nach dem Landsberger Wappenschisde
Sch I— der ehr Birkhuhn)
Schildhalter, in der Wappenkunde die neben
»em Echild stehenden, diesen haltenden Tiere
bef. Lowen) oder menschlichen Gestalten (bes. sog.
wide Manner).. Tafel; Wappentunde'u
— — s. Seeigel. —D
Schildtafer Gaseda), sehr artenreiche, kos⸗ i
nopolitisch verbrestete Gattg. der Blalttaset kleine
raser mit verbreiterten, ftei vorstehenden Seitenräudern
der Flügeldecken und des Halsschildes. C. nepulösa L. IAbb.
16291, rotbraun, schwärzlich gefleckt. den Rüben schädlich.