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architekton. Entwürfe“ (8. Aufl. 1887—68); als Maler
tat er sich hervor in Dioramen, Landschaftsͤbildern mit
Architekturen (Blüte Griechenlands). — Bgl. „Aus S.s
Nachlaß“ (4 Bde, 1862 — 64); Biogr.“ von Kugler
Bötticher, Quast, Weren Dohme, Ziller (1807).
Schinken milz, Milz mil hoqhgradiger Amyloid⸗
entartung (s. Amyloid).
Schinkenmufchel, Taschenmuschel (Perna), Gattg.
der Vogelmuscheln. Hierher die Husarentasche (K. ephip
pium Stol.), Sae flach zusammengedrückt, weißlich bis
»iolett, schärfrandig, im Jud. Ozean.
Schinnen, s. Schuppen.
Schinsengwurzel, s. Ginsengwurzel.
Schintoismus, s. v. w. Shintoismus (s. Shinto).
Schinz, Hans, Botaniker uͤnd Afrikareisender, geb
d. Dez. 1858 in Zürich, erst Kaufmann, studierte dann
Botanik, erforschte 1884 das Nama-, Hetero- und Ambo—
land, seit 1880 Prof. in Zürich; veröffentlichte (mit Keller):
„Flora der Schweiz“ (2. Aufl. 1905).
Schinzuach, Dorf im schweiz. Kanton Aargau, an
der Aare, (1900) 985 E.; Weinbau; dabei das Bad S
Habsburger Bad) mit Schwefelthermen. [13 494 E
Schio (spr. ßkio), Stadt in der ital. Prov. Vicenza, (1901)
Schipkahöhle, Höhle im Berge Kotouk bei der Stadt
Stramberg (Maͤhren), mit Resten des Romo primigenius.
Schipkapaß, der wichtigste über den Balkan fuͤhrende
Paß, von Gabrovo in Bulgarien nach Kazanlik in Ost⸗
cumelien, 1333 m ü. d. Mi; von den Russen gegen die
Türken unter Suleiman Pascha 20. bis 27. Aug. 1877
behauptet; 9. Jan. 1878 die türk. Armee (32000 Mann)
zesangen. — Vgl. Schröder (1881).
Schippen, Farbe der franz. Karte, s. v. w. Pique
Schippenbeil, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Koͤnigs—
»erg, au der Alle, (1905) 2369 E. Amtegaigt.
Schipper, Jakob, Philolog, geb. 19. Juli 1842 zu
Friedrich-Augusten-Groden (Oldendurg), 1871 Prof. in
— 1877 in Wien; Hauptwerk: „Engl. Metrik“
(3 Bde. 1881 -89).
Schiräs, Hauplstadt der pers. Prov. Farsistan, 32 000
Z., ehemals blühende Residenz, durch Erdbeben 1824 und
4863 zerstört, mit den Grabern der hier geborenen
Dichter Hafis und Sadi; Industrie bedeutend in Baum—
wolle, Seide, Wolle, Gold- und Silberwaren, Rosenöl
S. war im 18. und 14. Jahrh. Glanzpunkt der pers.
Bisensyzft und Kunst.
Schiré, im Orient saurer Most aus unreifen Trauben
Schire, J. Nebenfluß des Sambesi in Brit.-Zentral⸗
afrika⸗Protektorat, 600 xmelg., Abfluß des Njassasees
bildet den Malombesee und die Murchisonfälle, mündet
hei Isene, Itettorat.
Schire⸗Hochland, s. Britisch-Zentralafrika-Pro—
Schirgiswalde, Stadt in der sächs. Kreish. Bautzen
ut der Spree, (1905) 3411 E., Amtsgericht; Weberei
Schirmbaum, s. Magnolis.
Schirmeck, Stadt im Bez. Unterelsaß, an der Breusch
4905) 1690 E., Iaen
Schirmer, Joh. Wilh., Landschaftsmaler, geb. 5. Sept.
1807 zu Zülich, gest. 11. Sept. 1863 als Direktor der
arlsruher — ideale und &amp; Landschaften
deutschen und ital. Gepräges, bes. biblische Landschaften.
Schirmer, Wilh., Landschaftsmaler, geb. 6. Mai 1802
u Berlin, 1839 Prof. der Kunstakademie das., ge 8. Juni
1866 zu Nyon am Genfer See; bes. ital. Landschafts—
ꝛilder mit axchitekton. Staffage, Wandbilder im Neuen
Museum zu Berlin.
Schirmpalme, s. Corypha JIAbb. 278)].
Schirniquallen, s. Lappenquallen.
Schirmvogel, s. —A [Abb. 630)].
Schirokko (Sirvero), schwuͤler süudl. Wind in Ztalien,
meist feucht, in Unteritalien, Sizilien und Malla abei
oft, auch trockner heißer Wüslenwind (bes. im Fruhling)
Schirrholz, s. v w. Sattelholz G d.).
Schirrmacher, Friedr. Wilh. Geschichtschreiber, geb
28, April 1824 in Danzig, seit 1866 Prof, in Rostock,
Jest. das, 11. Juni 1904; schrieb: „Geschichte Kaiser Fried⸗
———
Schirting Shirling), s. Kattun.
Schirwa, Binnensee in Brit.-Zentralafrika-Protekto⸗
cat, östl. vom Schire, 65 Km uIqg., 30 Kmubr., 1640 qkm

b⸗
roß, von Bergen (bis 2800 m hoch) umschlossen, ohne
uß, neuerdings eingetrocknet; 1869 bon eee
— 28 — ez· Gumbi⸗
en, an der Scheschuppe, (190
Lan dnowius Candschastsmnaun
zeb. I8. Fan. 1831 im Goupb. Wiatka, gest 20 de
sos als Prof der Akademie in Peletsburg; schi 9
ies. die düstere Poesie des russ. —A meisterh
Schisma (rh.EpaltungeR. Kurchenspastung, u
ngern Sinne KTrcunung von? der dath. Kirche 2
Differenzen über Verfassung und Kultus, im ——
he (s. d. und Ketzer), Schismatiker, solche, weltes
eshalb von der Kirche getrennt haben, (z. B. die ge
datholiken). S. aucgh die Spaltungen innerhalb der
dirche selbsi, im Mittelalter infolge zwiespaltiger wapn
vahlen, bef. das Große S. (1078 1417) unter
Päpsten von Rom und von Avignon.
Schistow, Stadt in Bulgarien, s. Sistop.
Schitomir, russ. Stadt, s. Shitomir. p
Schin⸗hing, Tichas⸗king⸗fu, Siadt in der chines. n
dwange ung, din Stctiang, Is87 als Anlegeplatz
remden Handel eröffnet. Reg.⸗
Schivelvein (Schiefelbein), Kreisstadt im preut. Ie 9
Beg. Coslin, an der dtega, (1906) 7220 E., Amtsgericht,
Schloß (18. Jahrh.), Landwirtschäftsschule.
Schiwa, ind. Gott, s. Cipa.
Schiwatier, s. Sivatheérium. trop
Schizaazeen, Pflanzenfamilie der Farne, durchweg trop
rten, z. B. Lygodium ( s. d.).
Schizomyzeten, s. Balterien.
ↄ0hizonoura, s. Blutlaus.
Schizophyzeen, s. Spaltalgen.
Sohizopoda, s. Schalenkrebse. do⸗
Sohizymenia Aq., Hauttang, Algengattg. der h
hyzeen; 8. (Tridaea, Aiy menuu, Sarcophyluus) edu
69. [Abh. 1632] wird an den engl. Küsten als
Salat oder Gemüse gegessen.
Schkeuditz, Stadt im preuß. Reg.-Bez.
ind KKr. —— an der Weißen Elster,
4905) 6861 E., Amtsgericht.
Schkiperia, der einheimische Name von
Albanien.
Schrklow, Stadt im russ. Gouv. und Kr.
Mogilew, am Dujepr, 10 630 E., Flußhafen.
Schkölen, Stadt im preuß. Reg.-Bez.
Megteburg, (1805) 1722 E.; Braunkohlen⸗
Iruben.
iabrendorf, Ernst Wilh.. Freihert von, prous—
Staalsmann,. geb. 4. debr. 1716, Krlegsminister 5
diugieren der Minister von Schlefien unter driedrich d.
Jest. 14. Dez. 1760. — Sein Sohn Graf Gustav 25
geß 8. Marz 17380 zu Stettin ging deim Ausbr m
der uln Revolution nach Paris, Freund der Giro
disten, gest. 22. Aug. 1824 zu Paris.
Schlachta (poln. szlachta), Adel. tere
SEch lachten das Toͤten der schlachtbaren Hanstier
uum Zweck der Verwendung ihres Fleisches zur —7
ichen Nahrung. Methoden: 1) Einfaches —
zurch Bruststich oder Haͤlsschnitt (Schächten); 2) Vverbluten
assen nach vorhergegangener Betüubung; 3) Zelrlatenta sen
iach vorhergegangener Zertrümmerung des verlänget u—
Marks (Genictstich oder Ricken, Genickschlag). Je 2
ommener die Blutentleerung, um so haltbarer das vlei
Beste Methode das Verblutenlassen nach vorhergegangent
Zetaubung, die mittels eines Beils, einer Boutero
Hackenbonterolle, d. i. ein Beil mit hohl meißelförmigen
Shlagteih Schiachimaste cAastenbon eroile) cinesßeden
dolzenapparats oder einer Schußmaske geschieht. ög
Töten folgt das Ausschlachten: das Abhäuten (bei —
den, Rindern ꝛc.), das Bruͤhen (bei Schweinen) und dpe
Zerlegen in die einzelnen Teile. — Vgl. Hengst und Schmi
Das Fleisch unserer Schlachttiere“ (1885); Shwarmece
Anleitung zur — der Schlachttiere und de
Fleisches“ 8 Aufl. 1900) und die Literatur zu Fleischbeschan
Schlachten malerei, die Art der Hiftorienmateren
welche Massenkämpfe darstellt; früher, im 17. und —
des 19. Jahrh. mehr als echtes Historienbild ——
mit Bevorzuͤgung des ästhetischen Eindrucks und —
ebung einer bestimmten Perfönlichteit. Im 10. Jahrh