das wirklich Kriegsmäßige mehr in den Vordergrund
tine e een im Schlachtenpandrama
Zu nennen: im 17. und 18. Jahrh. die Niederländer
Es. van de Velde, Rubens (Amazonenschlacht), van der
Meulen, Huchtenburgh, Rugendas, die Italicuer: Cer⸗
uozgi. Foscone, Sae Rese Bourguignon (Courtois);
der Schede venet Zur Rapoleonischen Zeit der Fran⸗
ose Gros In Jahrh. wurden bes. die großen Kriege
der Zenmen und Franzofen dargestellt durch die en
Adam, 8 eibtreu, Brauu, Camphausen, Emelt, Faber du
Jaut, Hünten, Krafft, veAllemand vc., durch die Franzosen
Bellangi, Berne-Bellecourt, Detaille, Grolleron, Nen
viue. Pilippoteaug, Hoͤrace Vernet sTafel: Historien—
maleres I, 41], SHpon u. a. leich—
Sclachtenfee Villeitionie bei Berlin, am gleich—
namigen Sre im S. bon Ganewald, di
o Rch ra c gewicht, deim Vieh das Gewicht, iges d
nn giesa bezahlten Teile ergeben (beim Rinde die
vier Vieriel und das im Innern angeseste Fett),
Sqhigchthaus, Schlachthof, Kuttelhof, bauliche inen
n Schlachten der Schlachttiere, müssen reichlich aehee
aser ausgiebige Kanalisationi, Ställe, Schlächt- r
— Verwaltungsraume rc. hähen, große Se außer w
dühlanegen Börse, Bahnverbindung c. Die Leitung ha
Zierarzt, dem Sachverständige zur Ausübung der Fleisch—
han iur Seite sehen deWeeer de han
wesen —RR Schlachthausgesene der Einzelstaaten
geregelt, wonach die Gemeinden den Schracht ⸗ oder Schtacht
andewang anordnen können, die Bestimmung, daß ge—
nisse Tiere in einem öffentlichen S. zu schlachten und von
F gverftandigen zu untersuchen sind. — Val. Osthoff
S. fuüt kleine uud mittelgroße Städte“, 5. Aufl. 1902
Sund Viehmarkte“, Nufi 1903), Schwarz (3. Aufl
Swylaͤchsshisfen s. Panzerschiffe. [1903)
Zwlahtsan eigentlich Schlachziz, poln. Edelmann.
Zglachtstenru Fleifchsteuern, Verbrauchsabgaben
zu Sleische und Fleischwaren; in einzelnen deutschen und
Lanz Städten als Gemeindesteuer (Oktroi, Atzise), in
Sachsen und Württemberg als übergangsabgaͤbe, in Sster—
haungacn, Griechenland und den Nieberlanden als
taatliche S. bestehend.
Sylazwej. S)chlachthaus.
Z ela ,
Saqlage Hochofenschiacke, in der Metallurgie die stei—
gigen vder glasartigen Massen, die sich beim Schmelzen
er. Melale über dem geschmolzenen Metall ansammeln,
LNn der Cisenerzeugung ( d.); sie enthalten haupifuchlic
—— Oryde. VJ
Schlaͤsenerih Stadtin Böhmen, an der Wistritz
u 5 E., Schloß des Großherzogs von Toskana
istenkollegiüm.
Salaa ie Ofenwolle) wird aus flüssiger Hochensglac
 G. d.) hergestellt, indem man Dampf in Linen
innen Strahl d desadscgender Schlacke blasen läßt
als —S benutzt.
Schladmn uger Alpen, Gruppe der Niedern Tauern,
pdin Radstadter Tauern bis dehhenllerschamie— 2400 -
m Bochgolling 2863 ho h.
n Elaf — wiederkehrender Zustand,
sq dem dad Bewußlsein unterbrochen ist, Atmen, Herz⸗
a Verdauung (etztere weniger lebhaft) aber bestehen
aiben. Schlafmaqhend wirkt alles, was das Gehirn blut
n maqht —— Mahlzeiten, Blutverlust u. ah), schlaf—
rscheuhend reichliche Züuführ von Blut zum Gehirn (durch
enuͤß von Kaffee Tee m. a.) Krankhaft kommen vor Schlaf,
saht .d Schlaflofigkeit (s. d.). Im allgemeinen bedars
bd Erwadhsent dugeehen S!, Kinder mehr, Säuglinge
is 20 Stunden. — Schlaferzeugende Mittel (Schlafmitte)
 sind Opium und seine Alkaloide (Morphium, Rar—
—— Bromtalium, Chloroform, Chloralhydrat u. a. —
hee eh ahesutcuse
ieguit deutse 1802), Poeche U801).
di Vlaf Schtafe, Demporn), der zwischen äuherm Augen
Zitel wid Ohr, Stirn und Jochbogen gelegene, dunne
ind roͤde Tet de —— ahs Schtasendein).
— Johannes, Schriftsteller, geb. 21. Juni 1862
J Querfutt hen Weiniar; schrieb mit Arno Holz den
— „Papa Hamlet (1889) und das Drama Fanutie
elicke soaneet In VDinasda“ (Novellen. 1892).

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Sch

ie Dramen „Meister Oelze“ (1802), „Weigand“ (1906),
die Romane „Das dritte Reich“ (1800), Der Kleine“
Schlafapfel, s Bedegar. [(1503), Essays u. g.
Schlafbas, Wirt einer Matrosenherbetge, der meist
Gewerbe des Heuerbas (s. Heuer und Basd) betreibi.
Schlafdeiche, Deiche.
Zchläfe, Schläfenbeine, s. Schlaf und Schädel.
Schläfer, Schlafmäuse, s. Bilche.
Schlafkrankheit, afrikanische, unter den Negern in
aenegembien am Kongo und in Uganda vorkommender,
um Tode führender schlafähnlicher Zustand, durchschnitt⸗
ich 324 Monate, aber auch 2—228 Jahre dauernd. Urfache
st ein Trypanosoma (s. d.), das durch den Stich einer
setsefliege rege wird. Heilmittel bisher unbekannt.
Schlafkraut, Bilsenkraut, s. Rposcyamus.
Schlaflosigkeit (Agrypnia), infolge übermäßiger Er—
egung des Gehirns auftretender Mangel oder zu kurze
dauer und geringe Tiefe des Schlafs, tritt auf bei fieber—
jaften oder schmerzhaften Krankheiten, nach überanstren—
jung, staxkent Tabakrauchen, übermäßigem Genuß von
dee und Kaffee, als Symptom von eeen Be⸗
andlung: Vermeidung aufregender Schädlichkeiten, kühles
Schlafzimmer, Bäder, Massage, allgemeine Faradisation
»es Körpers, een (s. Schlaf). — Bgl. Werner
8. Aufl. 1900), Heim (18902), Traugott (190).
ZSchlafmäuse, — Bilche.
Zchlafmittel, s. Schlaf.
Schlafmohn, s. Papaver IAbb. 13283)].
Schlafsucht (Aypuosis, Sopor), der unabweisbare
krieb zum Schlafen, schon bei Gesunden pen übermäßigen
Anstreügungen, beim Erfrieren u. a. tritt oft bei Gehiru—
eiden, schweren Fiebern, narkotischen Vergiftungen ein.
Anterschieden wird: Schlaftrunkenheit (Somnolentia), der
Jalbbewußtlose Zustand vor dem Einschlafen oder kurz
iach dem Erwachen; Schlafwachsucht, mit lebhaften Träu—
nen verbundener halbwacher Zustand; Lethargie (s. d.);
doma, der höchste Grad, meist dem Tode vorausgehend.
Als selbständige Krankheit gilt der Dauerschlaf, wobei für
echtzeitige Ernuhrung des Kranken durch Sonde und Klistier
Schlaͤfwandeln, s. Nachtwandeln, szu sorgen ist.
Schlag, in der Medizin, s. Schlagfluß; im Festungsiege,
 s. Ast; in der Landwirtschaft, s. Schlagwirtschaft.
Schlagadern, s. Arterien. Schlagadergeschwulst,
v. w. Aneurysma.
Schlaganfall, fs. v. w. Schlagfluß (s. d.).
Schlaägel, gonernen Hammer mit zylindrischem oder
rismatischen Kopf; auch s. v. w. Jaustel (.
Sezähe [Abb. 685 o)). — Schlägel und Eisen,
in mit einem Bergeisen (Spitzhammer) kreuz⸗ D
veis gelegtes Fäustel, zunüchst das Symbol
»cs Bergbaues, danun der Montanindustrie e,e
iberhaupt [Abb. 1633)]. de und —
Schlaͤgender Jaimmer, s. Eklampfie.
Schlagende Wetter, Schlagwetter, feuriger Schwa⸗-en,
 eine Art Grubenwetter ( . d.), welche Grubengas
oder Kohlenstaub in solcher Menge enthalten, daß sie in
Berührung mit einer offenen Flamme explodieren. Man
chutzt fich vor ihnen durch geeignete Grubenlampen (s. d.),
owle durch Apparate (Schlagwetterindikatoren), welche die
Ansammlung von Grubengas d und durch elektr.
Züngelsignake nach den einzelnen Grubenbauen, sowie über
Tage melden.
Schlaͤger, das studentische Rapier (s. d.); Glocken⸗S.
»der Korb ⸗S., zum Schutze der Hand zwischen Klinge und
Zriff mit metallener Halbkugel bez. mit korbähnlichem
Fesiell aus Stahlbügeln.
Schlägermaschinen, Scheuermaschinen, Getreide—
einigungsmaschinen mit ghlindermantel aus scharftantigem
Drahigewebe, Schmirgelstein oder dgl., geen den die
dörner von einem umlaufenden Flügelwerte geschleudert,
vahrend der abgeriebene Staub und die losgelösten Schalen⸗
eile durch einen Sauglüfter entfernt werden.
Schlagfluß, Schlag, Apopliexie, jede plötzlich ein—
retende Lähmung eines Organs (Ruckenmark, Herz,
Lunge), im engern Sinne die plötzliche Unkerbrechung der
Hirntͤtigteit (Gehirnschlag, Hirn⸗S.). Der Schlagflufsige
uͤllt gewöhnlich plötzlich um, sieht, hört und fuühlt auf
der gelähmten Seite nicht mehr. Der Sitz der Krankheit
bei folcher halbseitigen Lähmung (Hemiplente) ist die