Schliengen, Marktflecken im bad, Kr. Lörrach, am
— ind E.; hier 24. Olt. 1796 Sieg
des Erzherzogs Kott über General Moreau. de
Zchlerbach, Man Pseudonym für, Mar von Seyde
Sqlieren; fadenförmige oder streifige Partien von
Loßerer Dichtigkeit im Glas, bewirken ungleichmäßige
Ettahlenbtehung grobe S. erkennt man mit bloßem Auge,
feine mittets der von Toepler angegebenen Schlierenmethode
quth Luftwellen, die dur ied ehal her ein —
zeugt werden, Tassen sich mittels diefer Methode sicht p
maden und photocraphicen Tafel Schari, n
2gliersee Vorf im bahr. Neg.-Bez. Oberbayern.
—— der Alpen, (900)
2826 Luftkurort; bekannt durch sein Inedeten
Sqcließfach, eine zur Vereinfachung und Doen
nigung der Vriefbestellung neuerdings dei den Vn en
ngeführte Einrightung,pestchendein einer Reihe ů er⸗
und debeneinandergeorbneter Fücher, zu deren vorn —
dließbaren Klappen die betr. Micter als Empfänger
Ziessendungen gegen eine bestimmte Gebühr einen Schlüsse
ben, wührend voß Postbureauzimmer aus in die offenen
Fäͤcher die Briefsendungen verteilt werden.
Schließmohn, J. Papavor.
Schließinundfanede lansinia)
Iteureie des Su dosteuropa dewohnende
duu der Schnirkelschnecken, mit zwei in
e ündung der Gehuuse vorspringenden
dalten und einem dahinter gelegenen tkalki—
gen Verschlußstuͤc (ouue i en F
—BV — —
am enenste tane Arh —
iĩ Schließ muskel (Sphinotor), fräf⸗
uger. ringföcmig angeordneter Muskel zum Verschluß einer
uie Körperöffnung (Mund, Augenlider, Harnblase,
Scheide, After).
Schlingen“ oder Hinabschlncken (Deglutitio), eine
wedete von ieeeee der Schling⸗
Wertzeuge zur Beförderung der Nahrungsmittel aus dem
Munde n ven Magen. Infolge Durchlöcherung des Gau⸗
mens oder Lähmung der Gaumenbögen kann der Bissen
in die Nasenhoͤhle, gelangen, bei unvollkommenem Ver⸗
luß des Kehlkopfes tritt das fog. Verschlucken auf; bei
Verengerung Ausbuchtung oder Lähmung der Speiseröhre
auch bei gewissen nervoͤsen Zuständen kommen die Speisen,
phue viginhen Magen gelangt zu sein, in den Munf
zurück Wiedertuend BVal. Schreibert (1004).
Zynngen, beim̃ Vonsen s. v. w. Dohnen.
Zylingerbreme, ghroskopische, s. Schiffskreisel.
Sylingertieteeah
Schungern, Rollen, die Bewegung des Schiffs von
—* Seite gur andern, im Gegensaß zum Stampfen, der
Zung in der vangsachse.
Zhlingaras,“ uee [Abb. 36).
—— egee
Eppesches Salz, s. Antimon.
aufag ne auf parallelen Gleitschienen (Kufen)
tatt Radern bewegtes Verkehrs⸗ und Sportfuhrwerk; wird
ewegung heseht verhene die Daderesanet deß
Nuifch·Sh auf ebener Vin durch Ziehen oder Schieben,
durch Stangen mit eisernen Spitzen (Beel⸗S.), durch Treten
mit einem Fuß (Tret· S.) oder durch die Kraft des Windes
Segel·S) S. Hoͤrnerschlitten, KRennwolf, Rodel Stele⸗
3). Im Maschinenbau ein in Nuten geradlinig ge⸗
führter Meschinentu
——ãa ã— oder Schlittenschieber, engl. Schwin—⸗
delfitmnen, die bei ausländischen Firmen Warem auf Kredit
bestellen und dann zu Schleuderpreisen verkaufen. F
Sclittschuhe schmale Stahlstege auf Holz- oder Eisen—
ahmen dit durch Riemen oder durch Schrauben und Federn
am Fuße befestigt werden. Das Schlittschuhlaufen, seit
iter Zeit in Slandingvien und Hedand übüich ward iu
en seit Kior sto —
I90os), Holleischek (6. Aufl. 1804).
— Aeß in 9— Prov. Oberhessen, (19005)
28206 mtsgericht, Hauptort der dem Grafen von Schlitz
jenannt von Görtz gehorigen Grafsch. S. (148 qkm).
nig henat a usichteece
Zwplibriue, J. Stenoptisch.
Schliůhafet s. Haselnuͤßstraͤuch
Brouthaude Wiehhles W erDon. 6. Auft. I

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Sch

Schlitzrüßler, s. Borstenigel.
Schlochau, Kreisstadt im preuß. Reg.⸗Bez. Marien⸗
oerder, (1908) 8581 E., Amtsgericht, landw. Winterschule,
Taubstummenanstalt.
Schlömilch, Oskar, Mathematiker, geb. 13. April
828 zu Weimar, 1849 Prof. in Dresden, 1874 —85 Re⸗
erent im aß Kultusministerium, gest. 7. Febr. 1901
in Dresden; schrieb: „Handbuch der' algebraischen Anas
sysis““ (6. Aufl. 1831), „Lehrbuch der aualytischen Geo—
netrie des Raums“ (5. Aufl. 1888 86) u. a.
Schloppe, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Marienwerder,
im Salmbach, (1908) 2128 E., Amtsgericht.
Schlosz, Vorrichtung gon Verschließen von Türen
der Behaltnissen durch Verschiebung (Drehung) eines
stiegels vder Eiustellung einer Klinke; der Ricqel, welcher
nnerhalb des S. an seiner un⸗—
ern Kante einen oder mehrere
Finschnitte besitzt, wird durch
einen Schlüffel verschoben,
dessen Ansatz GBart) bei der
Drehung in jene Einschnitte
eingreift; zur Festlegung des
Riegels Wyen Endstel⸗ J
iungen dient die Zuhaltung, *
——— der dut cinem 1640. Franzostsches Schloß.
Ansahg in Eiuschnitte an der obern Kante des Riegels
eingreift und darin mittels einer Feder festgehalten wird;
beie der Drehung des Schlüssels stößt sein Bart gegen
einen Fortsatz des Zuhaltungshebels, so daß dieser den
Riegel freigibt und erst dann wieder einschnappt, wenn
die Verschiebung des Riegels durch den Schlüsselbart be—
endigt ist. Das verbreitetste Türschloß ist das franz. S.
t 1649; ReRiegel, b Schlüsselbart, z Zuhaltung mit
Feder IJ. Von Sicherheits-S. war früher das Verier⸗S.
ehr gebräuchlich, bei dem z. B. das Schlüsselloch nur durch
ewiffe, nur dein Eigentümer bekannte Kuustgriffe zugängch
 ist. Mehr Sicherheit gewährt das Kombinationsfchloß
s. d.)). — S. am Gewehr, s. Handfeuerwaffen. — Val.
Zoch (3 Tle. 1809 - 1901).
Schlossar, Anton, österr. Kultur- und Literarhisto—
iker, geb. 27. Juni 1848 zu Troppau, 1885 Kustos an
der ün versitätsbibliothek in Graz; schrieb: „Innerösterr.
Stadtleben vor en dern Jahren“ d „Osterr. Kultur—
ind Literaturbilder“ (1879), „Deutsche Volksschauspiele.
In Steiermark gesammelt“ (1881) u. a.
Schloßen, Hagel.
Schloffer, Friedr. Christoph, Geschichtschreiber, geb.
17. Rop. 1776 zu Jever, seit 1817 Prof. zu Heidelberg,
jest. daf. 28. Sept. 1861; bes. berühmt durch feine „Ge—
schichte des 18. Jahrh.“ (G. Aufl. 1866—68) und die po⸗
ouläre — —— fuͤr das deutsche Volk“ (5. Aufl.
1901 fg.). — Biogr. von Gervinus 18614), Weber (1876).
Schiosser, Joh. Georg, Schriftsteller, geb, d. Dez.
1789 zu Fraukfurt a. M., Jugeudfreund und Schwagen
Foethes, 1790 94 Direltor des Hofgerichts in Karlsruhe,
iest. 17. Okt. 1799 als Syn dikus in Frankfurt. „Kleiné
Schriften“ —. — Vgl. Nicolovius (1844).
Schloßgarde, Gardetruppen zum Wachtdienst in
Schlössern; in Preußen die Schloßgardekompanie aus halb⸗
avaliben Unteroffizieren gebildet; die über 25 Jahre dienenden
 Unteroffiziere dieser Kompanie tragen einen Degen
mit Krone Grongardisten).
Schlotheim, Stadt in Schwarzburg-Rudolstadt (Un⸗
terhertfchaft), an der Notter, (1905) 28904 E., Amtsgericht.
Schlotte, Pflanzenart, s. Jakobslauch.
Schlottergelenk, Gelenk mit krankhaft großer Be—
veglichkeit, infolge Dehnung der Gelenkkapfel uuͤd-bänder.
Schlottmann, Konstantin, prot. Theolog, geb.7. März
819 zu Minden, 1856 Prof. in Zürich, 1880 in Bonn,
866 in Halle, gest. das. 8. Nov. 1887; bekannt durch sein
uftreten im Fülturkampf; schrieb: „Blblische Theologie“
2. Aufl. 1895), Prasmus redivivus“ (18688 89; der
. Th. deutsch u. d. T.: „Der deutsche Gewissenskampf
jegen, den Vätikanismus“, 1882) u. g.
Schlözer, Aug. Ludw. von, Geschichtsforscher, geb.
. Juli 1735 zu Gaggstadt (Württemberg), 1764Kk689 in
Petersburg, 1768 1805 Prof. zu Göttingen, gest. das,
). Sept. 1809; an „Allgemeine ne Geschichte“
1772), „Weltaeschichte“ (1792 — 1801). Übersetzung des
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